Teilen

Kapitel 3

Aurora
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.

In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.

Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.

„Na? Hast du Angst?“

Elena war noch gar nicht richtig wieder bei sich.

Felix strich mit dem Zeigefinger leicht an ihrem Nasenflügel entlang und lächelte schief.

„Reg dich ab. Ich habe nur ein bisschen mit dir herumgespielt. Nimm das nicht so ernst.“

Im nächsten Moment spürte Elena, wie das Gewicht auf ihr verschwand.

Felix war bereits aufgestanden und ging ins Bad, um zu duschen.

Als sie seinem Rücken hinterhersah, atmete Elena endlich auf und klopfte sich leicht auf die Brust, doch ihr Gesicht brannte immer noch.

Vorhin hatte Elena wirklich geglaubt, dass sie gleich noch einen Schritt weitergehen würden.

Eigentlich war sie kein besonders konservativer Mensch. Aber er war nun einmal Adrians leiblicher Bruder.

Früher war Felix ihr gegenüber immer extrem streng gewesen. Dabei war er nur ein paar Jahre älter als sie und benahm sich trotzdem wie ein junger, mürrischer alter Herr.

Das fühlte sich einfach zu merkwürdig an.

Vor allem, weil vor drei Jahren schon einmal etwas Peinliches zwischen ihnen passiert war.

Schon gut, schon gut.

Elena schüttelte den Kopf und verjagte die Gedanken.

Als Felix mit dem Duschen fertig war und wieder aus dem Bad kam, hatte Elena sich innerlich damit abgefunden, dass sie jetzt mit ihm zusammenlebte, und ging selbst duschen.

Mit Duschen, Hautpflege und Körperlotion brauchte sie gute eineinhalb Stunden.

Sie war fest davon ausgegangen, dass Felix inzwischen längst schlafen würde.

Doch kaum öffnete sie die Badezimmertür, ertönte schon seine spöttische Stimme.

„Ich dachte schon, du würdest heute Nacht im Bad einziehen.“

Seine Zunge war wirklich noch genauso scharf wie früher.

Elena war das mittlerweile gewohnt. Sie stellte sich ans Fußende des Bettes und fragte zögerlich.

„Wo ... kann ich schlafen?“

Auf Felix’ schönem Gesicht zuckte eine Augenbraue nach oben.

„Elena, unseren Trauschein haben wir unter normalen, legalen Umständen bekommen, oder?“

„Natürlich“, sagte Elena, ohne im ersten Moment zu verstehen, worauf er hinauswollte.

„Also. Hast du schon einmal von einem frisch verheirateten, legal verheirateten Paar gehört, das getrennte Schlafzimmer hat?“

Damit brachte Felix Elena tatsächlich zum Schweigen.

Schon gut.

Elena gab den Versuch auf, sich herauszureden.

„Komm her.“

Felix sagte es und klopfte auf die Stelle neben sich.

Diesmal kam Elena erstaunlich brav zu ihm ans Bett.

Kaum hatte Elena sich hingelegt, hörte sie auch schon wieder Felix’ amüsierten Ton.

„Frau Stein, das Bett ist schon warm, nur für dich.“

Elena drehte den Kopf zu ihm, ihr Blick wurde seltsam. Schließlich hatte sie die Nase voll.

„Felix, du konntest mich noch nie leiden. Jetzt hast du mich plötzlich dazu angestachelt, mit dir zum Standesamt zu gehen. Sag doch einfach offen, was du vorhast.“

Felix wirkte amüsiert.

„Du glaubst wirklich, ich kann dich nicht leiden?“

„Ist das etwa nicht so?“

Elena war sich innerlich völlig sicher.

„Du und dein Kopf ...“, murmelte Felix.

Seine tiefe Stimme zog sich in die Länge, während sich seine Mundwinkel leicht hoben.

„Wirklich besonders hell scheinst du nicht zu sein.“

Wie klug kann man schon sein, wenn man sieben Jahre lang an Adrian hängt.

„Was ...“

Noch bevor Elena die Wörter „meinst du“ aussprechen konnte, zog Felix sie in seine Arme und drückte sie an seine Brust. Seine raue Stimme klang ihr über dem Kopf.

„Sei brav und schlaf erst einmal.“

„Wir sind jetzt Mann und Frau. Wir haben später genug Zeit, um einander besser kennenzulernen.“

Seine Stimme verriet unverkennbare Müdigkeit, und sein Atem wurde nach und nach ruhiger und tiefer.

Elena lag in seinen Armen, spürte seine Wärme, hörte seinen Herzschlag, nahm seinen Geruch wahr, und ihr eigener Puls wurde immer schneller ...

Zur selben Zeit.

Mitten in der Nacht, in einer luxuriösen Karaoke-Suite.

Adrian starrte nun schon den ganzen Abend immer wieder auf sein Handy und wirkte völlig abwesend.

Früher, wenn Elena einmal wütend gewesen war, hatte sie sich keine halbe Nacht lang gehalten.

Auch heute, obwohl sie wegen des geplatzten Termins beim Standesamt wütend war und diesen heftigen Schwur ausgesprochen hatte, hätte sie ihn sonst spätestens nach drei Stunden angerufen und sich entschuldigt.

Doch jetzt war es bereits spät, und bis jetzt war keine einzige Nachricht von ihr gekommen.

Sie ist ja richtig mutig geworden.

„Adrian, wartest du auf einen Anruf von Elena?“

Nina saß neben ihm, das Gesicht voller Schuldgefühle.

„Vielleicht solltest du zu ihr gehen. Sie ist bestimmt sehr sauer im Moment.“

„Es ist alles meine Schuld. Ich hätte heute gar nicht zurückkommen sollen. Dann hättet ihr euren Termin beim Standesamt nicht verpasst, und ich hätte Elena nicht verärgert.“

Nina kannte Adrian gut und wusste, wie wichtig ihm sein Stolz war.

Je mehr sie sich selbst die Schuld gab, desto wütender würde er auf Elena werden.

Und genau so kam es.

Adrian zog die Augenbrauen leicht hoch und sagte kühl. „Sie ist einfach so stolz wie eine kleine Prinzessin. Lange hält sie das nicht durch. Sie kommt von allein wieder an, darum musst du dir keine Sorgen machen.“

„Außerdem, Nina, das hat alles nichts mit dir zu tun. Wir können den Termin beim Standesamt jederzeit nachholen. Du bist seit drei Jahren zum ersten Mal wieder hier. Natürlich wollte ich dich zuerst ausführen.“

Kaum hatte Adrian das gesagt, stimmten seine Freunde ihm lautstark zu.

„Genau, Nina, in den letzten drei Jahren hat Adrian dich wirklich vermisst.“

„Ehrlich gesagt, wenn es Elena nicht gegeben hätte, wärst du vor drei Jahren gar nicht erst ins Ausland gegangen.“

„Elena ist einfach zu kleinlich und fängt immer im falschen Moment an zu zicken. Adrian, diesmal musst du ihr wirklich Grenzen setzen.“

Adrian verzog das Gesicht und stieß ein kaltes Lachen aus. „Wenn sie sich diesmal nicht ordentlich bei Nina entschuldigt, werde ich nicht mit ihr weitermachen.“

Nina lächelte daraufhin strahlend, schmiegte sich an Adrians Arm und legte den Kopf an seine Schulter.

„Danke, Adrian. Du weißt gar nicht, wie viel Angst ich vor dieser Rückkehr hatte. Wenn Elena böse auf mich gewesen wäre, hätte ich wohl wieder gehen müssen.“

„Das kommt nicht infrage. Dieses Mal lasse ich sie nicht damit durchkommen. Du bleibst schön hier in der Stadt, und ich werde dich beschützen“, versprach Adrian und drehte sein Handy so, dass das Display nach unten zeigte.

Ninas Lächeln wurde noch heller.

„Du bist wirklich der Beste. In der ganzen Familie kümmert sich niemand so um mich wie du.“

Viel besser als Felix.

Felix hatte ihr gegenüber immer nur ein finsteres Gesicht gemacht, als wäre sie sein persönlicher Feind.

...

In der Villa schlief Elena irgendwann ein, während sie Felix’ gleichmäßigen Atem hörte.

Diese Nacht schlief sie so ruhig und tief wie noch nie zuvor.

Am nächsten Morgen, früh am Tag.

Elena wachte auf und schlug die Augen auf. Plötzlich blickte sie direkt in ein Paar dunkler, schöner Augen.

Der Besitzer dieser mandelförmigen Augen, Felix Stein, sah sie ebenfalls an, der Blick tief und weich.

„Elena, hast du letzte Nacht gut geschlafen?“

„Ganz gut“, nickte Elena.

Sie hatten die ganze Nacht aneinandergelehnt geschlafen, und es fühlte sich längst nicht mehr so fremd an.

Felix’ Mundwinkel hoben sich leicht.

„Dann scheine ich als Ehemann ja ganz akzeptabel zu sein.“

Elena zog die Brauen zusammen.

Was hat das denn damit zu tun?

Felix war inzwischen schon aus dem Bett gestiegen und ging mit dem Rücken zu ihr in Richtung Bad.

„Ich habe heute Morgen eine Besprechung und kann nicht mit dir frühstücken“, sagte er.

Elena gab nur ein zustimmendes „Hm“ von sich.

In sieben Jahren Beziehung mit Adrian hatte sie vieles nie bekommen, sie erwartete nicht, es ausgerechnet bei Felix zu finden.

Schon gar nicht nach einer Blitzhochzeit.

...

Als Felix aus dem Ankleidezimmer zurückkam, trug er bereits einen dunkelfarbigen Anzug, der perfekt saß.

Elena saß am Schminktisch und trug ihre Pflegeprodukte auf, während sie seine Gestalt im Spiegel beobachtete.

Der dunkle Anzug unterstrich seine kühle, vornehme Ausstrahlung, die scharfen Brauen und die natürliche Autorität in seinem Gang. Mit jedem Schritt, den er auf sie zumachte, wirkte seine Präsenz noch stärker.

„Kauf dir ruhig mehr von dem, was dir gefällt. Wirf die alten Sachen weg.“

Felix blieb neben ihr stehen und legte eine schwarze Karte auf den Schminktisch. „Frau Stein.“

Elena hob den Kopf und sah ihn an.

Bei seinem aufrechten, korrekten Auftreten hätte man fast meinen können, der Mann mit der giftigen Zunge und der leicht finsteren Ausstrahlung von gestern Nacht sei nur eine Einbildung gewesen.

„Okay“, sagte Elena und nahm die Karte an. Damit akzeptierte sie auch die Rolle als Frau Stein.

Am Ende heiße ich so oder so Frau Stein, egal welchen der Brüder ich heirate.

Der Unterschied ist nur, dass mein Ex jetzt mein Schwager ist.

Ein kleines Stück über Adrian zu stehen, fühlt sich gar nicht schlecht an.

Felix bemerkte, wie sie gedankenverloren wirkte. Plötzlich beugte er sich zu ihr hinunter, seine warmen Lippen kamen dicht an ihr Ohr.

„Ich hoffe, du gewöhnst dich bald an diese Rolle. Die Ehe, die ich mir wünsche, ist eine, in der man auch das tun kann, was Eheleute tun.“

Elena wurde auf der Stelle rot, die Hitze stieg ihr bis zu den Ohren ...

Lies dieses Buch weiterhin kostenlos
Code scannen, um die App herunterzuladen
Kommentare (1)
goodnovel comment avatar
Sternchen
Spannend zu lesen
ALLE KOMMENTARE ANZEIGEN

Aktuellstes Kapitel

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1026

    Felix’ Blick war so scharf, dass selbst erfahrene Geschäftsleute davor zurückschreckten.Nina zog sich noch weiter hinter Elena zurück.„Elena, der ist so streng. Ich glaube nicht, dass er wirklich mein Bruder ist.“Elena beobachtete sie aufmerksam. Egal wie sie es betrachtete, Nina wirkte tatsächlich, als erinnerte sie sich an nichts.„Dann fahr erst mal mit Jens mit. Er bringt dich an einen sicheren Ort, okay?“„Okay. Ich fahre mit Jens.“Nina nickte gehorsam und hielt den Kopf gesenkt, ohne Felix noch einmal anzusehen.Jens nahm sie mit und fuhr davon.Kaum waren sie weg, kam einer der Sicherheitsleute mit den Aufzeichnungen zurück.„Elena, wir haben die Aufnahmen gefunden.“Elena nahm das Tablet entgegen.Felix’ scharfer Ausdruck war inzwischen verschwunden. Als er sie ansah, war sein Blick wieder weich.„Komm, wir steigen erst mal ein. Den Rest schauen wir uns unterwegs an.“„Gut.“Elena nickte.Im Wagen sah sie Felix an. Er war so hastig hergekommen, dass sie unwillkürlich lächel

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1025

    Elena stand sofort auf, verließ das Büro und fuhr gemeinsam mit Jens zu Ninas Wohnung.Im Wagen schrieb sie Felix, er müsse sie nicht abholen. Sie würde später selbst nach Hause kommen.Felix machte sich sofort Sorgen, als er ihre Nachricht sah, und rief sie direkt an.„Was ist passiert?“Elena erzählte ihm, dass sie gerade zu Nina unterwegs war.„Ich komme auch.“Elena widersprach nicht.Sie selbst war ohnehin nicht allein unterwegs. Mehrere Sicherheitsleute begleiteten sie.Nina hatte am Telefon erzählt, dass seit zwei Tagen immer wieder jemand bei ihr klingelte. Auf der Kamera der Gegensprechanlage war jedoch nie jemand zu sehen.Zuerst hatte sie sich nichts dabei gedacht und angenommen, jemand hätte einfach an der falschen Tür geklingelt.Doch gerade eben hatte wieder jemand geklingelt. Diesmal hatte sie Angst bekommen und Elena angerufen.Keine zwanzig Minuten später war Elena da.Als Nina sie erkannte, öffnete sie sofort die Tür und fiel ihr regelrecht um den Hals.„Endlich bist

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1024

    Nachdem Mara die Nachricht abgeschickt hatte, ging sie direkt zurück ans Set.Zur selben Zeit machte Sebastian gemeinsam mit Katharina Visite. Gerade hatte er sein Handy entsperrt, nachdem eine Nachricht eingegangen war, da veränderte sich plötzlich die Miene einer Pflegekraft. Bei einem Patienten setzte die Atmung aus.Sebastian legte das Handy sofort auf den Tresen und begann mit der Reanimation.Katharina trat zwei Schritte zurück. Ihr Blick fiel auf das Display, auf dem eine Nachricht von Mara angezeigt wurde.Sie öffnete den Chat.„Ich habe erst jetzt erfahren, dass du dich um die Gerüchte im Netz gekümmert hast. Ich war vorher ziemlich unfair zu dir. Wenn du heute Abend Zeit hast, lade ich dich gern zum Essen ein. Als Dankeschön. Passt dir acht?“Katharina spürte sofort, wie die Eifersucht in ihr hochstieg.Sie löschte die Nachricht, ging zurück zur Chatübersicht und trat anschließend zu Sebastian, um bei der Versorgung des Patienten zu helfen.Eine Pflegekraft hatte bemerkt, wie

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1023

    Elena verzog die Lippen zu einem kleinen Lächeln und warf Felix einen Seitenblick zu.„Dann kümmer dich um die ganzen Frauen, die dir hinterherlaufen. Ich will so ein Theater kein zweites Mal erleben.“Sie meinte die Geburtstagsfeier, bei der ihre geplante öffentliche Bekanntgabe der Ehe ins Wasser gefallen war.Felix drückte ihre Hand fester. Seine Antwort klang fast wie ein Versprechen.„Verstanden. Kommt nicht wieder vor.“Elena musste lachen und schüttelte nur den Kopf.Mara sah Katharinas Instagram-Post erst später am Tag.Auf dem Foto war eine Männerhand am Lenkrad zu sehen. Lange Finger, markante Knöchel und deutlich sichtbare Adern auf dem Handrücken. Die Aufnahme wirkte kühl und fast schon bewusst anzüglich.Mara kannte diese Hand viel zu gut.Sie gehörte Sebastian.Unter dem Bild waren die Worte zu lesen.„Danke, dass du mir jeden Wunsch erfüllst.“Für Mara klang das fast wie eine öffentliche Bestätigung ihrer Beziehung.Ein scharfer Schmerz zog durch ihre Brust. Sie lachte b

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1022

    Felix konnte es noch immer kaum glauben. Sie beide bekamen tatsächlich ein Kind.„Elena, danke.“Er zog sie so fest an sich, dass sie kaum noch Luft bekam. Doch seine Freude war so offen und ungefiltert, dass Elena selbst nur noch glücklicher wurde.„Felix, du drückst mich viel zu fest.“Er reagierte sofort, ließ sie los und setzte sich neben sie. Danach wagte er kaum noch, sie anzufassen.„Ab jetzt musst du dich wirklich schonen. Ich habe gelesen, dass man gerade am Anfang viel Ruhe braucht.“„Nein, ich suche gleich jemanden, der sich um deine Ernährung kümmert. Dann müssen wir uns darüber wenigstens keine Gedanken machen.“Seine Augen waren noch immer gerötet. Von seiner sonst so kontrollierten Art war nichts mehr übrig. Er freute sich einfach viel zu sehr.Elena musste lachen.„Felix, du bist viel zu nervös. Die Ärztin hat gesagt, dass bisher alles gut aussieht. Ich soll nur auf mich achten und mich körperlich nicht überfordern.“„Trotzdem können wir uns frühzeitig um alles kümmern.

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1021

    Anja explodierte.„Stefan!“Ihre Stimme überschlug sich vor Wut.„Ich bin deine Schwester. So redest du mit mir?“Sie packte ihn am Kragen.„Ohne mich und Mutter wärst du damals nie wieder in die Familie zurückgekommen. Jetzt behandelst du mich so?“Stefan löste ihre Hand mühelos von seinem Kragen und packte sie fest am Handgelenk. Sein kalter Blick bohrte sich in ihren.„Wie viel habt ihr beide in all den Jahren durch mich bekommen?“„Anja, ich kann es nicht ausstehen, wenn du mir ständig vorhältst, was du und Mutter angeblich alles für mich getan habt.“Anja zuckte innerlich zusammen.Stefan stieß ihre Hand weg und wandte sich kühl zum Gehen.„Elena verfolgt die Sache von heute nur deshalb nicht weiter, weil ich dazwischenstehe. Wenn du sie noch einmal anfasst, landest du wieder in der psychiatrischen Klinik!“Damit ging er.Anja starrte ihm mit geröteten Augen hinterher, vor Wut so angespannt, dass sie die Zähne fest aufeinanderpresste.Er drohte ihr tatsächlich wegen einer anderen

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 4

    Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 2

    Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1

    „Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 7

    Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl

Weitere Kapitel
Entdecke und lies gute Romane kostenlos
Kostenloser Zugriff auf zahlreiche Romane in der GoodNovel-App. Lade deine Lieblingsbücher herunter und lies jederzeit und überall.
Bücher in der App kostenlos lesen
CODE SCANNEN, UM IN DER APP ZU LESEN
DMCA.com Protection Status