MasukDie Sicherheitsleute reagierten sofort und zogen Adrian von Elena weg.„Adrian, du bist wirklich völlig durchgedreht! Selbst wenn ich nicht mit Felix verheiratet wäre, gäbe es zwischen uns keine Zukunft mehr.“Elenas Stimme war fest, ihr Blick kalt und endgültig. Damit nahm sie Adrian auch den letzten Rest Hoffnung.Er sank verzweifelt auf die Knie und sah zu ihr auf.„Wir waren zuerst zusammen. Warum willst du jetzt ihn und nicht mich?“Elena sah ihn ohne jede Wärme an.„Du weißt selbst, warum ich damals überhaupt mit dir zusammengekommen bin. Adrian, was man sich erschleicht, muss man irgendwann zurückgeben! Wenn du damals nicht behauptet hättest, du hättest mich gerettet, wären wir nie zusammengekommen!“Jetzt lag auch Wut in ihrem Gesicht.Fünf Jahre hatte sie an ihn verschwendet. Fünf Jahre hatte er sie klein gemacht und manipuliert, und am Ende hatte sie durch all das sogar ihren Vater verloren.Diese Rechnung war für Elena noch lange nicht abgeschlossen!Adrian erstarrte.„Du we
Elena hatte gerade noch etwas von dem gegessen, was die Küche für sie vorbereitet hatte, und fragte sich bereits, warum Felix so lange wegblieb.Da kam er mit schnellen Schritten zurück ins Wohnzimmer und ging direkt auf sie zu.„Es ist etwas passiert. Ich muss mich darum kümmern. Die Sicherheitsleute bringen dich erst einmal nach Hause.“An seinem ernsten Gesicht erkannte Elena sofort, dass es nichts Belangloses war.„Gut. Dann fahr. Aber pass auf dich auf.“„Mach ich.“Felix strich ihr noch einmal liebevoll über die Wange, bevor er sich umdrehte und eilig ging. Draußen wies er die Sicherheitsleute ausdrücklich an, Elena sicher nach Hause zu bringen.Sie sah ihm nach. Seine ungewohnte Eile machte sie trotzdem unruhig.Noch bevor sie losfuhr, schrieb sie Marius und bat ihn, bei Felix zu bleiben und gut auf ihn aufzupassen.Als Marius die Nachricht las, freute er sich insgeheim für seinen Chef.Felix hatte in seinem Leben genug durchgemacht. Umso mehr bedeutete es, dass Elena inzwischen
Dieser verdammte Narr.Felix ähnelte Thomas zwar nicht besonders, dafür aber seinem Großvater umso mehr. Gerade wenn die beiden nebeneinanderstanden, war die Ähnlichkeit kaum zu übersehen!Wie sollte das ohne biologische Verwandtschaft möglich sein?Noch weniger konnte Herr Stein fassen, dass ausgerechnet Adrian gar nicht zur Familie gehörte. Fiona hatte die Familie all die Jahre getäuscht und damit für ihn jede Grenze überschritten.„Ja. Ich habe selbst erst vor Kurzem verstanden, warum er all das tut.“Eine Sache ließ Felix trotzdem nicht los. Wenn Thomas von Anfang an überzeugt gewesen war, dass Felix nicht sein leiblicher Sohn war, warum hatte er ihm damals überhaupt die gesamte Stein-Gruppe anvertraut?„Er hat immer wieder versucht, in die Führung zurückzukehren, Adrian in der Zentrale untergebracht und schließlich sogar jemanden auf mich angesetzt. Am Ende ging es ihm nur darum, die Kontrolle über die Stein-Gruppe vollständig zurückzubekommen.“Herr Stein wurde sofort wieder wüte
Elena und Felix hatten Herrn Stein inzwischen zurück in das Familienanwesen gebracht.Herr Stein trank gern Tee und besaß zu Hause eine ganze Sammlung guter Sorten.Nachdem Herr Weber ihm eine Tasse aufgegossen hatte, wirkte er endlich etwas ruhiger. Auch die Anspannung, die seit dem Morgen auf ihm gelegen hatte, ließ langsam nach.Er stellte die Tasse ab und sah Felix ernst an.„Felix, weißt du, was du falsch gemacht hast?“Sein Blick war scharf, und mit einem Mal war wieder jene Autorität zu spüren, die auch Felix ausstrahlte. Nicht nur äußerlich hatten Großvater und Enkel viel gemeinsam. Auch in ihrer Haltung und Ausstrahlung waren sie sich erstaunlich ähnlich.Felix senkte respektvoll den Kopf.„Entschuldigung, Opa. Ich hätte dir früher sagen müssen, wie schwer Thomas verletzt ist.“So hatte Elena ihn noch nie erlebt. Felix trat sonst überall selbstbewusst und souverän auf, und selbst Menschen mit Einfluss begegneten ihm mit Respekt. Vor Herrn Stein jedoch zeigte er eine Zurückhalt
Felix sah Thomas mit kühler Distanz an. Dessen sichtbare Ablehnung beeindruckte ihn nicht im Geringsten.„Ob du mein leiblicher Vater bist oder nicht, interessiert mich ehrlich gesagt kaum. Diese Unterlagen sind nur ein Geschenk von mir. Wenn du ihnen nicht glaubst, lass eben selbst noch einmal einen Test machen.“Felix richtete sein Jackett, nahm den Blick von ihm und drehte sich ohne ein weiteres Wort um.Thomas wollte ihn zurückhalten, doch plötzlich zog sich seine Brust schmerzhaft zusammen. Er presste eine Hand dagegen, während ihm die Worte im Hals stecken blieben.Er brachte keinen Laut mehr heraus.Und ohne dass er es erklären konnte, überkam ihn das Gefühl, dass ihm etwas entglitt, das er nie wieder zurückbekam.Als Felix den Raum verließ, kam Elena ihm sofort entgegen. Ihr Blick wanderte kurz über seine Schulter zur noch offenen Tür. Durch den schmalen Spalt sah sie Thomas’ kreidebleiches Gesicht.„Felix, seid ihr fertig?“Felix legte beruhigend eine Hand auf ihren Arm und lä
Adrian sollte nicht sein leiblicher Sohn sein?Unmöglich!„Felix, all das, was du in dieser Familie gelernt und bekommen hast, nutzt du am Ende gegen mich!“Thomas steigerte sich immer weiter in seine Wut hinein. Ein stechender Schmerz zog durch seine Brust, und sein Gesicht verlor sichtbar an Farbe. Trotzdem glaubte er Felix kein einziges Wort.Felix richtete sich langsam auf.Groß und aufrecht stand er vor ihm, ruhig, elegant und mit einer Selbstverständlichkeit, die Thomas plötzlich verunsicherte.Denn Felix sah Herrn Stein tatsächlich sehr ähnlich.Wenn man genauer hinsah, erinnerte er beinahe an eine jüngere Version seines Großvaters.Thomas’ Gedanken gerieten ins Wanken.Nein!Das konnte nicht sein!Er weigerte sich, diesen Gedanken überhaupt weiterzuverfolgen.„Meine Mutter war bereits schwanger, als sie dich geheiratet hat. Deshalb hast du all die Jahre geglaubt, dass ich nicht dein Sohn bin.“Ein kühles Lächeln lag auf Felix’ Lippen. In seinem Blick stand längst die Gewissheit
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit







