เข้าสู่ระบบElena zog ihre Hand zurück, noch bevor Adrian sie berühren konnte. Ihre Haltung blieb genauso kühl wie ihr Blick.„Zwischen uns ist alles geklärt. Wenn wir uns künftig begegnen, geh einfach an mir vorbei.“Elena wollte von Adrian nichts mehr hören, nicht einmal irgendeine familiäre Anrede.Bei den Steins hatten nur Felix und sein Großvater ihr je das Gefühl gegeben, wirklich zur Familie zu gehören. Bei den anderen standen am Ende immer die eigenen Interessen im Vordergrund.Das galt für Fiona und Adrian, und inzwischen zeigte Thomas ganz offen, dass er keinen Deut anders dachte.Mit einem offenen Gegner konnte Elena wenigstens umgehen. Menschen, die ihr freundlich ins Gesicht lächelten und hinter ihrem Rücken ganz andere Pläne verfolgten, waren ihr wesentlich unangenehmer.Adrians Blick fiel auf ihr Handgelenk. Von den Fesseln waren inzwischen nur noch schwache rote Spuren zu sehen.Trotzdem störte ihn vor allem Elenas Kälte.Er zog die Brauen zusammen.„Elena, ich mache mir nur Sorgen
Elena lächelte, diesmal deutlich heller.„Na gut. Dann vertraue ich Ihnen eben noch einmal.“Felix zog sie wieder zu sich, legte den Arm um ihren Nacken und küsste sie fest. Seine Stimme ging zwischen den Küssen fast unter.„Gut. Das wird eine Ihrer besten Entscheidungen.“Als Elena später zu Hause vor dem Spiegel stand, waren ihre Lippen noch immer leicht geschwollen.Doch diesmal störte sie das nicht.Sobald sie an Felix dachte, war von dem Frust und der Enttäuschung der letzten Zeit kaum noch etwas übrig. Stattdessen blieb dieses warme, volle Gefühl in ihrer Brust, das sich einfach nicht vertreiben ließ.Am nächsten Morgen machte sie sich gemeinsam mit Florian auf den Weg zur Grundstücksvergabe.Noch unterwegs bekam sie eine Nachricht von Felix.„Nicht nervös werden. Vertrau dir selbst.“Elena musste lächeln.Felix wusste erstaunlich oft genau, was er sagen musste.„Warte auf gute Nachrichten. Vergiss deine Medikamente nicht.“„Ich warte.“Mehr schrieb er nicht.Trotzdem reichten di
Früher erklärte Elena sich seine Aufmerksamkeit wohl einfach mit seiner guten Erziehung. Felix war höflich, aufmerksam und wusste, wie man sich anderen gegenüber verhielt.Diesmal sah sie es anders.Er achtete so genau auf sie, weil sie ihm etwas bedeutete.Seit wann eigentlich?Elena wusste es nicht.Sie aß weiter und fragte plötzlich, ohne aufzusehen:„Felix, bist du eigentlich so gut zu mir, weil du mich liebst?“Als keine Antwort kam, hob sie schließlich den Blick.Felix sah sie bereits an.„Ist das immer noch nicht deutlich genug?“Er strich ihr mit einem Lächeln über den Kopf.„Dann habe ich dich wohl überschätzt. Ich dachte wirklich, ich habe mich ziemlich klar ausgedrückt.“Elena verzog sofort das Gesicht.„Du kannst meinetwegen behaupten, ich sehe heute schlecht aus. Aber nenn mich nicht dumm. Entwickelt ein dummer Mensch ein eigenes System? Schreibt Drehbücher? Führt einen Konzern?“Felix musste lächeln, sah sie mit unverhohlener Zuneigung an und strich ihr sanft über die Wan
Elena kehrte in ihr Büro zurück. Als Florian ihr die Neuigkeiten brachte, wurde ihr Blick merklich kühler.Dass Thomas sich von der Familie Weiß distanzieren wollte, hatte sie erwartet, allerdings nicht in diesem Tempo.„Soweit ich weiß, liegt die Kontrolle über die Stein-Gruppe noch immer bei Felix. Wie viel Gewicht hat Thomas’ Entscheidung also überhaupt?“Florian lehnte sich entspannt im Sessel zurück und schlug ein Bein über das andere.„Felix liegt im Krankenhaus. Im Moment führt Thomas die Geschäfte. Und er hat ziemlich deutlich gemacht, dass er bei der Grundstücksvergabe nicht hinter der Weiß-Gruppe zurückstehen will.“Ein amüsiertes Lächeln lag auf seinen Lippen.„Außerdem habe ich gehört, dass die Stein-Gruppe nach Ablauf der laufenden Verträge sämtliche gemeinsamen Projekte mit uns beenden will. Offenbar ist die Zusammenarbeit mit den Steins bald vorbei.“Die beiden Gruppen arbeiteten seit Jahren eng zusammen und waren in mehreren Geschäftsbereichen ähnlich aufgestellt. Ohne
Die Auseinandersetzung verbreitete sich inzwischen rasant in den sozialen Medien. Mehrere Beiträge zum Fall landeten innerhalb kürzester Zeit unter den meistdiskutierten Themen.Felix verfolgte den Livestream auf seinem Tablet. Sein Blick wurde zunehmend kälter.„Finde heraus, wer dahintersteckt.“Marius reagierte sofort.Für jeden, der sich mit solchen Dingen auskannte, war klar, dass dieser Auftritt nicht spontan entstanden war. Jemand hatte Natalie gezielt vor die Kameras geschickt. Gerade ihre Verwandtschaft mit Elena machte sie für so eine Kampagne brauchbar.Die Fakten spielten dabei zunächst kaum eine Rolle. Wenn die Vorwürfe oft genug wiederholt wurden, geriet die Weiß-Gruppe öffentlich unter Druck. Im schlimmsten Fall konnte die Sache sogar Geschäftspartner und Investoren verunsichern.„Ich kümmere mich darum.“Marius machte sich sofort an die Arbeit.Vor dem Gebäude ließ Elena sich währenddessen nichts anmerken. Sie sah Natalie nur kühl an und gab Jens ein Zeichen.Er trat vo
Vor dem Eingang hatte sich inzwischen eine dichte Menschentraube um Ralfs Mutter Natalie gebildet.Kaum trat Elena aus dem Gebäude, schlug ihr der Lärm entgegen. Stimmen überschlugen sich, dazwischen hörte man Weinen, Beschimpfungen und wütende Zurufe.„Elena, so gehst du mit deinem eigenen Cousin um? Dafür wirst du noch bezahlen!“Natalie wandte sich demonstrativ an die Kameras.„Seht euch an, was sie mit meinem Sohn macht! Diese Frau kennt doch überhaupt keine Skrupel. Wenn Ralf wegen ihr alles verliert, dann weiß ich wirklich nicht mehr, wie es weitergehen soll!“Ihre Stimme überschlug sich immer wieder. Einige Umstehende blieben stehen, andere hielten ihre Handys hoch und filmten.Auch im Livestream wurde der Ton zunehmend schärfer. Zwischen Kommentaren, die Elena verteidigten, tauchten immer mehr Beiträge auf, die ihr Machtmissbrauch und Rücksichtslosigkeit vorwarfen.Elena blieb stehen und sah Natalie kühl an.„Wenn du wirklich so verzweifelt bist, musst du dafür nicht vor meinem
Elena wollte nichts verschweigen und erzählte Mara die ganze Sache von Anfang bis Ende.Wie erwartet fing Mara sofort an zu fluchen. Und zwar zimlich derb.„Ich glaube, Adrian hat komplett den Verstand verloren. So etwas zieht er also wirklich durch? Ganz ehrlich, der ist nicht Ninas Pflegebruder, d
Elena fasste innerlich einen Entschluss. Sobald Felix zurück war, wollte sie ihn gründlich zur Rede stellen....Am dritten Tag fand die Benefizveranstaltung statt. Mara holte Elena persönlich an der Villa ab.Die Veranstaltung wurde direkt auf dem Campus abgehalten.Draußen war eine große Bühne auf
Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl
„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina







