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WIEDERGEBURT: ICH WEIGERE MICH, LUNA ZU SEIN
WIEDERGEBURT: ICH WEIGERE MICH, LUNA ZU SEIN
مؤلف: Sam Nixon

REBIRTH

مؤلف: Sam Nixon
last update تاريخ النشر: 2026-08-31 17:01:53

„Hör auf, dich zu wehren, Nyssa.“

Alphas Adrians Stimme war viel zu ruhig für einen Mann, der dabei zusah, wie seine Gefährtin direkt vor seinen Augen starb.

Meine Knie gaben nach, und ich fiel auf den kalten Marmorboden, als auch die letzte Kraft meinen Körper verließ. Der Geschmack von Kupfer breitete sich in meinem Mund aus. Dickflüssig und vermischt mit etwas Bitterem.

Gift.

Ich hatte das Gift sofort erkannt, in dem Moment, als es meine Kehle hinunterbrannte.

Ich sackte zu Boden, während meine Finger verzweifelt über den kalten Marmor kratzten.

„Du … hast mich vergiftet …“ Meine Stimme brach, während weiterhin Blut über meine Lippen rann.

Adrian lehnte sich auf seinem Thron zurück. Sein Gesichtsausdruck war beinahe gelangweilt, während er zusah, wie mein Körper langsam zerfiel.

Das war der Mann, für den ich alles geopfert hatte.

Der Mann, den ich meinen Gefährten genannt hatte.

„Ja.“ Er grinste höhnisch. „Ja, ich habe dich vergiftet.“

Seine Worte hallten durch den Saal und zerstörten den letzten Funken Hoffnung in meinem Herzen.

Meine Wölfin wimmerte in meinem Inneren. Das Gift war stark genug, um sogar sie zu töten.

Fünf Jahre lang hatte ich dieses Rudel aus dem Nichts aufgebaut.

Seinen Reichtum.

Seine Bündnisse.

Sein Überleben.

Und am Ende war ich nichts weiter als etwas, das man wegwerfen konnte.

Es war keine Übertreibung zu sagen, dass ich Adrian alles gegeben hatte, was ich besaß. Erst jetzt verstand ich, warum ich zwischen uns immer diese unsichtbare Distanz gespürt hatte.

In seinem Herzen war ich niemals seine Luna gewesen.

Ich war nur nützlich gewesen.

Gerade als ich mich in meiner Verzweiflung verlor, ertönte hinter mir ein leises Kichern.

Ich musste mich nicht einmal umdrehen, um zu wissen, wer es war.

Lyra.

Meine beste Freundin.

Langsam und unter Schmerzen hob ich den Kopf, als sie aus den Schatten trat und ins Licht kam.

Sie grinste mich an, während sie auf Adrians Thron zuging und seine Hand nahm.

Ihr langes blondes Haar schimmerte im goldenen Sonnenlicht, und das Lächeln auf ihrem Gesicht war teuflisch.

„Du warst schon immer ein bisschen langsam, Nyssa“, zischte sie spöttisch.

Mein Magen verkrampfte sich, während mein Blick vor Wut brannte.

Lyras Verrat schmerzte mehr, als ich je hätte zugeben können.

Sie war seit unserer Kindheit meine beste Freundin gewesen.

Sie kannte all meine Geheimnisse. Jeden meiner Wünsche. Jede meiner Ängste.

Und ich hatte geglaubt, auch ihre zu kennen.

Offenbar war ich die Närrin gewesen.

„Wie lange bist du schon mit ihm zusammen?“

Es dauerte eine Weile, doch schließlich schaffte ich es, die Worte herauszupressen.

Lyra legte den Kopf schief und tat tatsächlich so, als müsste sie über ihre Antwort nachdenken.

„Oh.“ Ihr Grinsen wurde breiter. „Wir sind seit über vier Jahren zusammen.“

Die Welt um mich herum zerbrach.

Und es lag nicht am Gift.

Dass sie so lange mit meinem Gefährten zusammen gewesen war, bedeutete, dass sie fast während unserer gesamten Beziehung eine Affäre miteinander gehabt hatten.

Adrian erhob sich schließlich. Seine Hand hielt noch immer Lyras, als er auf mich zukam.

Seine Stiefel hallten auf dem Marmorboden wider.

Wie das Ticken einer Uhr.

„Du warst eine gute Luna“, sagte er, als er mich erreichte und stehen blieb. „Aber das war auch alles, was du warst. Du warst nie dazu bestimmt, zu bleiben.“

Meine Augen weiteten sich, als er sich direkt vor mir hinhockte.

Seine Augen waren kalt.

Sein Blick loderte vor Feuer.

Hinter ihm trat Lyra einen Schritt nach vorne.

„Keine Sorge, meine Freundin.“ Sie lächelte. „Ich werde eine weitaus bessere Luna sein, als du es jemals hättest sein können.“

Meine Brust zog sich zusammen, als Erinnerungen über mich hereinbrachen.

Ich war im Silver-Ridge-Rudel ständig unter Druck gesetzt worden.

Man hatte mir die Schuld gegeben.

Mich verspottet.

Mich sogar angespuckt.

Und all die Jahre hatte ich geglaubt, dass es einfach dazugehört hatte, eine Luna zu sein.

Dass eine Luna Opfer bringen musste.

Ich hatte geglaubt, Adrian würde mich lieben.

„Wie erbärmlich.“

Lyra schüttelte den Kopf und trat einen Schritt zurück.

Adrian folgte ihr.

„Das Gift wird seine Arbeit bald beendet haben“, sagte er ohne den geringsten Hauch von Mitleid.

Meine Wölfin heulte schwach in meinem Inneren auf, und ich spürte, wie die Wut in mir aufstieg.

„Ihr beide werdet das bereuen!“, zischte ich.

Lyra brach in Gelächter aus.

„Bereuen?“ Sie kicherte. „Oh nein. Wir werden deinen Tod feiern.“

Ich versuchte, mich auf sie zu stürzen, doch mein Körper war viel zu schwach.

Die Dunkelheit begann bereits, mein Sichtfeld zu verschlingen.

Mein Herz raste.

Und ich wusste sofort, dass es vorbei war.

Fünf Jahre voller Opfer.

Und meine einzige Belohnung war der Tod.

Eine seltsame Ruhe legte sich über mich, als ich meine letzten Worte flüsterte.

„Wenn ich noch eine Chance hätte … Wenn die Mondgöttin mir ein neues Leben schenken würde … würde ich niemals denselben Fehler wiederholen. Niemals.“

Diese Worte verließen gerade meine Lippen, als die Welt um mich herum in Dunkelheit versank.

Und ich starb.


„Nyssa.“

Eine schwere Hand rüttelte an meiner Schulter.

„Nyssa.“

Die Stimme rief erneut, diesmal deutlich schärfer.

„Wach auf, Kind.“

Meine Augen rissen auf, und ich sog scharf die Luft ein.

Mein Verstand war benommen, doch sofort wusste ich, dass etwas nicht stimmte.

Meine Brust hob und senkte sich hastig, während ich zur Decke und in den Raum starrte, in dem ich mich befand.

Sonnenlicht fiel durch ein altes, aber vertrautes Fenster.

Die Vorhänge waren verblasst, aber ebenfalls vertraut.

Und die mit Samt verkleideten Wände dieses Zimmers hätte ich selbst im Schlaf wiedererkannt.

In diesem Zimmer war ich seit Jahren nicht mehr gewesen.

Doch es war mein Zimmer.

Und das war unmöglich.

Mein Herz setzte aus, als ich begriff, was ich vor mir sah.

„Nyssa?“

Die Stimme erklang erneut, diesmal mit einem Hauch von Sorge.

Langsam drehte ich den Kopf.

Und erstarrte.

Meine Mutter saß neben meinem Bett und sah mich mit einem ungeduldigen Gesichtsausdruck an.

Sie dürfte nicht am Leben sein.

Sie war vor drei Jahren bei einem Angriff von abtrünnigen Wölfen gestorben.

Mein Puls dröhnte in meinen Ohren.

Nein, zischte ich leise. Das kann nicht echt sein.

„Hast du mich überhaupt gehört, Nyssa?“, fragte meine Mutter – oder die Illusion von ihr.

Meine Stimme klang rau und fremd.

„Was hast du gesagt?“

Meine Mutter, Sarah, seufzte.

„Ich habe gefragt, ob du mich gehört hast“, antwortete sie. „Ich weiß, dass du gerne stur bist, aber jetzt ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt dafür.“

Ihre Worte trafen mich wie ein Blitz.

Und plötzlich verstand ich, warum ich dieses Déjà-vu-Gefühl hatte.

Ich erinnerte mich genau an diesen Moment.

Das war der Moment, in dem sich alles verändert hatte.

Meine Mutter verschränkte die Arme und sah mir direkt in die Augen.

„Alpha Adrian hat sein Interesse bekundet, dich zu seiner Gefährtin zu machen.“

Der Raum begann sich um mich zu drehen, als ich zu hyperventilieren begann.

Das war fünf Jahre zuvor.

Aber wie?

„Du solltest dankbar sein“, fuhr meine Mutter fort. „Weißt du, wie viele Mädchen für eine solche Gelegenheit alles tun würden?“

Sie redete weiter, doch ich hörte sie nicht mehr.

Mein Herz hämmerte, während ich mich daran erinnerte, was an genau diesem Tag geschehen war.

Es war der Tag, an dem ich Adrian Ja gesagt hatte.

Der Tag, an dem ich mich an den Mann gekettet hatte, der mich eines Tages töten würde.

Meine Mutter runzelte die Stirn.

„Nun?“, fragte sie. „Wie lautet deine Antwort?“

Langsam setzte ich mich auf und blickte in mein Spiegelbild im Spiegel gegenüber meinem Bett.

Das war eine jüngere, gesündere Version von mir.

Die Erinnerungen an meinen Tod brannten noch immer in meinem Kopf.

Ein langsames Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als ich mich wieder meiner Mutter zuwandte.

„Bitte richte Alpha Adrian etwas von mir aus“, sagte ich leise.

Die Augen meiner Mutter weiteten sich, und sie nickte.

„Was?“

Ich erwiderte ihren Blick.

Und zum ersten Mal in meinem Leben entschied ich mich für mich selbst.

„Sag ihm“, sagte ich mit ruhiger Stimme, „dass ich ihn zurückweise.“

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  • WIEDERGEBURT: ICH WEIGERE MICH, LUNA ZU SEIN   IST SIE IN ORDNUNG?

    Damiens Sicht:Nyssa fuhr kerzengerade hoch. Für einen kurzen Moment lag blanke Angst auf ihrem Gesicht, bevor sie laut aufschrie.„Damien!“Ihre Stimme war von so viel Schmerz erfüllt, dass es mir das Herz zerriss.Langsam liefen ihr Tränen über die Wangen. Mein Herz setzte beinahe aus, als ich sie fassungslos anstarrte. Im einen Moment hatte sie noch bewusstlos im Bett gelegen. Im nächsten saß sie aufrecht da, die Augen weit aufgerissen, während sich ihre Brust heftig hob und senkte und die Angst ihren ganzen Körper erfasste.Die Wucht ihrer Stimme schien den gesamten Raum zu erschüttern. Sofort rückte ich an ihre Seite und hielt sie sanft fest.„Nyssa“, rief ich leise.Ihr Blick heftete sich auf meinen, doch als sie sich zu mir umdrehte, erkannte sie mich nicht. Zu viel Schmerz und Trauer lagen in ihren Augen. Es war, als hätte sie gerade etwas Schreckliches mitansehen müssen, das sie innerlich zerbrochen hatte.Dann begann sich ihre Atmung zu beruhigen. Nach und nach ließ der Schm

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