FAZER LOGINEinst war ich das Mädchen, das niemand wollte – zurückgewiesen vom Sohn des Betas. Und im nächsten Augenblick stand der Sohn des Alphas selbst vor mir… und erklärte mich zu seiner. Ich wusste nicht, warum Ezra ausgerechnet zu mir kam, als ich am tiefsten stand. Doch dann begriff ich eines: Er will nicht nur meinen Körper. Er will alles von mir. Er sagt, ich bin seine Gefährtin. Aber die Art, wie er mich berührt, wie er mich hält, wie er meinen Duft einatmet… Das ist mehr als Schicksal. Das ist Besessenheit – ungezähmt, wild und alles verzehrend. Und das Verrückteste daran? Ich glaube, ich will mich davon verzehren lassen.
Ver maisEzras Sicht»Die Anteile am Unternehmen des Rudels Wasserfels steigen von Tag zu Tag. Ich möchte, dass du dir das ansiehst, Sohn. Wie du weißt, pflegen wir seit langem gute Beziehungen zu ihnen.«Die Stimme meines Vaters hallte in meinem Kopf – ruhig, aber schwer von den Erwartungen, die mich schon seit Jahren begleiteten. Ich nickte steif und versuchte, meine Verärgerung zu verbergen.»Ich weiß, Vater. Aber wann ist dieses Treffen endlich vorbei?« Ich blickte ihm direkt in die Augen. »Ich sollte schon längst woanders sein. Ich habe jemanden, den ich treffen wollte.«Er musterte mich einen Augenblick schweigend, dann nickte er, als hätte er diesen Widerstand erwartet. »Ich verstehe. Aber heute Abend findet ein Fest statt. Ich möchte, dass du daran teilnimmst… und zwar mit Bella.«Ach. Darum geht es also wirklich.Ich schnaubte innerlich und stand auf. »Das hättest du mir auch gleich sagen können.«Wir beide wussten, worum es hier ging. Er wollte, dass ich mich für Bella entscheide – d
Amelies SichtKaum war das Auto vor meinem Haus zum Stehen gekommen, drehte ich mich zu ihm um.»Und woher weißt du, wo ich wohne?«, fragte ich und zog die Augenbrauen zusammen.Er grinste nur – dieses unerträglich selbstbewusste Grinsen. Oh Göttin.Er machte sich nicht einmal die Mühe, zu antworten.»Ich gehe dann«, murmelte ich und griff nach der Türklinke.Doch bevor ich ganz aussteigen konnte, zog er mich noch einmal zu sich und küsste mich – genau wie vorher. Ich wehrte mich nicht. Ich ließ es geschehen, öffnete meine Lippen für ihn, so wie er es mir zuvor schweigend gezeigt hatte.»Sei bereit. Ich hole dich morgen hier ab«, sagte er direkt an meinen Mund.Ich nickte schwach, ganz verwirrt. Er gab mir noch einen sanften Kuss, dann stieg ich schnell aus.Ich rannte fast zur Haustür, öffnete sie und schlug sie hinter mir zu. Mein Herz klopfte noch immer wild.Als ich mich leise ins Haus schlich, sah ich meinen Vater auf dem Sofa sitzen, er las ein Buch und hielt ein Glas Fruchtsaft
Amelies SichtIch blinzelte und war wie erstarrt vor dem, was ich gerade gehört hatte. War das wirklich Ezra – der Sohn des Alphas? Mein Brustkorb zog sich zusammen, als ich schwer schluckte.»Was meinst du damit?«, fragte ich, und meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.Dies war das erste Mal, dass ich jemals direkt mit ihm sprach. Ich hatte ihn immer nur aus der Ferne gesehen – und das nur selten. Und wenn sich unsere Blicke einmal trafen, schaute er schnell weg. Nicht aus Abscheu, nein… so hatte er mich nie angesehen. Aber dennoch: Er hatte mich nie wirklich wahrgenommen. Wir waren Fremde.Jetzt hielt er meinen Blick fest, ohne zu weichen. »Ich meine, dass ich nicht will, dass irgendein Mann dich hat… außer mir.«Mein Herz schlug so laut in meiner Brust, dass ich es hören konnte. Ich stand wie erstarrt und wusste nicht, ob das wirklich wahr war oder nur ein grausamer Scherz.»Bist du hier, um dich über mich lustig zu machen?«, fragte ich leise.Aber Ezra schüttelte den Kopf un
Ezras SichtIch war nicht zum Rudelsplatz gegangen, um nach meiner Gefährtin zu suchen – nicht weil ich noch nicht volljährig wäre, sondern weil ich schon seit Langem eine bestimmte Person im Kopf hatte. Das Problem? Jedes Mal, wenn wir uns begegneten, geschah nichts. Keine Bindung. Kein Zeichen der Zusammengehörigkeit. Und das hasste ich.Niemand schien sie je so zu sehen wie ich. Vielleicht deshalb klammerte ich mich an diese Hoffnung. Ich habe darauf gewartet, dass sie erwachsen wird, endlich volljährig ist und dann mit mir verbunden wird. Aber in letzter Zeit scheint diese Hoffnung langsam zu schwinden. Manchmal denke ich, ich sollte sie einfach für mich beanspruchen und damit Schluss machen.Also blieb ich wieder einmal in meinem Zimmer, während die anderen hinausgingen. Auch Declan war gegangen – und hatte seine Freundin mitgeschleift. Seltsam, dass er eine Freundin hatte, obwohl er seine wahre Gefährtin noch nicht einmal kennengelernt hatte. Was würde er tun, wenn er sie eines











