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KAPITEL 11

Autor: Joy Heart
last update Data de publicação: 2026-09-17 00:13:09

Nathaniel saß in der Ecke des Restaurants, sein Glas unberührt.

Die Lichter waren sanft, die Musik leise, aber seine Gedanken waren fest. Er hatte Cassandra angerufen, und sie war innerhalb weniger Minuten gekommen. Das tat sie immer.

Cassandra kam in einem roten Kleid herein, das sich eng um ihren Körper schmiegte. Ihr Haar war hochgesteckt, und ihre Lippen waren zu einem Lächeln verzogen, das ihre Augen nie erreichte. Sie ließ sich auf den Sitz ihm gegenüber gleiten und beugte sich zu ihm.
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  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 36 – EIN BETT AUS LÜGEN

    Die Nacht war tief, und die Lichter der Stadt schimmerten durch die hohen Glasfenster von Nathaniels Villa. Die Luft im Schlafzimmer war schwer von Parfüm und Wärme.Cassandra lag auf den Seidenlaken, ihr Haar war über das Kissen verteilt, und ihre Lippen waren zu einem Lächeln verzogen. Nathaniel beugte sich über sie, seine Hand strich über ihre Wange, während seine Augen vor Verlangen brannten.„Ich habe dich vermisst“, sagte er mit leiser Stimme.Cassandra lachte leise und strich mit ihren Fingern über seine Brust. „Du hast mich jetzt, Nathaniel. Ist das nicht genug?“Er küsste sie leidenschaftlich und verzweifelt, wie ein Mann, der etwas vergessen wollte. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und zog ihn näher. Für jeden, der sie ansah, waren sie das Bild eines leidenschaftlichen Paares, zwei Liebende, die sich völlig ineinander verloren hatten.Doch in Cassandras Gedanken gab es keine Liebe. Nur Berechnung.Sie dachte an Savannah, die weit entfernt, versteckt und schwach war. Cassan

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 35 – IHR HERZ IN KETTEN

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  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 34 – DER TERMIN

    Am nächsten Morgen wachte Savannah spät auf. Ihr Körper fühlte sich schwerer als sonst an, ihr Rücken schmerzte und ihr Bauch fühlte sich auf seltsame Weise angespannt an. Sie setzte sich langsam auf und rieb sich die Augen.Sie erinnerte sich an ihr Versprechen an Adrian vom Vorabend und daran, wie er sie hatte schwören lassen, dass sie aufhören würde zu arbeiten. Sie hatte zugestimmt, aber tief in ihrem Inneren war sie noch immer unruhig. Sie hasste es, sich schwach zu fühlen. Sie hasste das Gefühl, nicht für sich selbst sorgen zu können.Der Geruch von Essen stieg ihr in die Nase, und sie blinzelte überrascht. Als sie ins Wohnzimmer ging, war Adrian bereits da und stand am Esstisch.„Du hast gekocht?“, fragte sie leise.Adrian sah sie an, sein Gesicht war nicht zu lesen. „Ich habe Frühstück bestellt. Setz dich.“Savannah setzte sich schweigend. Sie nahm einen Löffel, aber ihre Hand bewegte sich langsam und müde. Adrian bemerkte alles. Er lehnte sich zurück und betrachtete sie aufme

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 33 – RUHELOSE FÜRSORGE

    Savannah wachte am nächsten Morgen früh auf, ihre Augen waren schwer vor Müdigkeit. Sie drehte sich langsam im Bett um und legte ihre Hand auf ihren Bauch. Das Baby. Das Einzige, was sie dazu brachte, weiterzumachen.Die Wohnung, die Adrian ihr gegeben hatte, war warm und wunderschön, besser als alles, worin sie je gelebt hatte. Trotzdem konnte sie nicht einfach dasitzen und die Hände in den Schoß legen. Sie hatte immer gearbeitet. Selbst als Nathaniel ihr nichts gab, selbst als er sie wie Dreck behandelte, hatte sie Wege gefunden, sich zu beschäftigen.Jetzt fühlte sie sich schuldig, weil sie bequem saß, während Adrian ihr half. Sie wollte etwas tun, irgendetwas, damit sie sich nützlich fühlte.Also band sie sich trotz seiner Warnung vom Vorabend ihr Tuch um, nahm ihre kleine Handtasche und ging zurück ins Café.In dem Moment, als sie eintrat, sah Clara überrascht aus. „Savannah, ich dachte, du würdest heute nicht kommen. Du sahst gestern blass aus.“„Mir geht es gut“, sagte Savannah

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 32 – DER MANN, DER IMMER AUFTAUCHTE

    Savannah band sich ihre Schürze fest um die Taille und seufzte. Das Café roch nach frischem Brot und starkem Kaffee. Drinnen war es warm, und das leise Klirren der Tassen vermischte sich mit den Stimmen der Kunden.Nachdem sie den Waschsalon verlassen hatte, hatte Rosa ihr gesagt, sie solle sich ausruhen, aber Savannah wusste, dass sie nicht den ganzen Tag zu Hause sitzen konnte. Sie musste etwas verdienen, auch wenn Adrian ihr half. Sie wollte nicht zu abhängig von ihm werden. Genau so hatten ihre Probleme mit Nathaniel begonnen – weil sie zu abhängig gewesen war.Als sie also dieses Café sah, das nach zusätzlicher Hilfe suchte, sagte sie zu. Die Bezahlung war gering, aber wenigstens konnte sie etwas mit ihren Händen tun und ihren Kopf beschäftigen.„Savannah, Tisch zwei braucht Nachschub“, rief ihre neue Chefin, eine fröhliche Frau namens Clara.Savannah lächelte schwach, nahm die Kanne und ging hinüber. Sie schenkte vorsichtig ein. Ihr Bauch fühlte sich etwas schwer an, aber ihre B

  • Zu spät, ich trage sein Kind   KAPITEL 31 – ABSCHIED VOM WASCHSALON

    Savannah wachte mit schweren Augen auf. Der Raum fühlte sich an diesem Morgen anders an. Sie setzte sich langsam auf und hielt ihren Bauch. Das Baby bewegte sich leicht und erinnerte sie daran, dass sie nicht mehr allein war. Sie berührte sanft ihren Bauch und seufzte.„Ich kann nicht weiter so arbeiten“, flüsterte sie. Ihre Hände zitterten. Sie dachte an die Ohnmacht, die Schwäche und den Stress, Körbe in dem heißen Waschraum zu tragen. Sie dachte auch an Adrians Worte – „Du solltest damit nicht allein sein.“Ihr Herz sagte ihr, dass sie aufhören musste, bevor es dem Baby schadete. Aber ihr Verstand hatte Angst davor, was Rosa denken würde. Die Arbeit hatte ihr ein Dach über dem Kopf, Geld und ein kleines Gefühl von Hoffnung gegeben. Trotzdem konnte sie ihr Kind nicht gefährden.Sie zog sich langsam an und band ihre Haare zurück. Ihre Beine waren schwach, aber sie zwang sich, zum Waschsalon zu gehen.Die Maschinen summten bereits, als sie ankam. Der Geruch von Seife und Dampf erfüllt

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