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Eingesperrt

مؤلف: Amyoga
last update تاريخ النشر: 2026-07-15 20:40:20

Zwei Tage später herrschte geschäftiges Treiben in der Villa. Die sonst so kalten und stillen Flure des Cross-Anwesens waren plötzlich erfüllt von Schritten, Gesprächen und dem zarten Duft von Zimt und Rosen. Aria stand nahe der Treppe und beobachtete mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen, wie die Angestellten eilig alles für die Ankunft von Grandma Eleanor Cross vorbereiteten.

Ein schwaches Lächeln spielte auf ihren Lippen.

Sie erinnerte sich an diese Frau – warmherzig und doch scharfsinnig
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  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Grüne Schlange

    Am Abend kehrte Damian von der Arbeit zurück, die Schultern angespannt nach einem langen Tag. Er warf sein Jackett achtlos über das Sofa und ging direkt ins Badezimmer. Während der heiße Dampf die Glaswände beschlug, stand er unter der Dusche und ließ das Wasser über sein Gesicht laufen, in der Hoffnung, den Stress des Tages fortzuspülen.Mitten beim Frischmachen begann sein Handy auf dem Waschtisch zu vibrieren.Er warf einen Blick auf das Display.Großmutter Eleanor.Damian seufzte, griff nach einem Handtuch und nahm den Anruf entgegen.„Guten Abend, Grandma.“Ihre Stimme klang vom ersten Moment an scharf und voller Emotionen.„Damian Cross, was soll das für ein Unsinn sein, den ich da höre? Was um alles in der Welt geht in deinem Haus vor?“Damian blinzelte und lehnte sich gegen das Waschbecken. „Grandma, wovon redest du?“„Ach, spar dir das ‚Grandma‘“, fuhr Eleanor ihn an. „Ich bin alt, aber weder blind noch taub. Überall in den Nachrichten heißt es, du seist mit diesem Selene-Mäd

  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Die Bombe platzt

    Aria kam erschöpft nach Hause – nicht einfach nur müde, sondern auf eine Weise, die tief in den Knochen saß. Mit langsamen Schritten ging sie den Gartenweg entlang. Selene saß dort wie eine Königin auf einem Korbstuhl, naschte Erdbeeren und scrollte gelangweilt durch ihr Handy. Ihre Sonnenbrille war lässig ins Haar geschoben, als gehöre die Welt allein ihr.In dem Moment, als Selene Aria entdeckte, sprang sie abrupt auf, ihre Augen verengten sich.Aria hatte bereits nach der Tür gegriffen. Alles, wonach sie sich sehnte, waren eine heiße Dusche und absolute Ruhe. Doch Selenes Stimme durchschnitt die Luft.„Aria! Das soll das erste und letzte Mal gewesen sein, dass du mit irgendeinem Auto aus diesem Haus unterwegs bist!“, rief Selene.Aria blieb stehen und drehte langsam den Kopf. Ihr Gesicht blieb ausdruckslos.„Wie bitte?“, fragte sie ruhig und strich sich gelassen eine Haarsträhne zurück, ohne Selene auch nur den Hauch einer Genugtuung zu gönnen.„Du hast mich schon richtig verstande

  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Der Sturz

    Die Lobby der Cross Empire duftete nach frischem Kaffee und jenem makellosen Ehrgeiz, der mit dem morgendlichen Berufsverkehr erwachte. Mr. Carter trat mit ruhigen, zielstrebigen Schritten aus dem Aufzug. Sein Anzug saß tadellos, sein Gesicht wirkte gefasst, doch die Anspannung um seinen Mund sprach lauter als das höfliche Lächeln, das er nach außen trug.Am Empfang blickte die Sekretärin freundlich auf.„Guten Morgen, Mr. Carter.“„Guten Morgen“, erwiderte er mit ruhiger Stimme. „Ist Mr. Cross zu sprechen?“„Ja, Sir“, antwortete sie mit einem professionellen Lächeln. „Geben Sie mir bitte einen Moment, dann informiere ich ihn über Ihre Ankunft.“„Nicht nötig“, sagte Mr. Carter leise. „Wenn er Zeit hat, gehe ich direkt hinein.“Wenige Augenblicke später öffnete sie die Tür zu Damians Büro und trat zur Seite.„Bitte, Sir. Sie können eintreten.“Damian stand hinter seinem Schreibtisch, als Mr. Carter das Büro betrat. Sofort erhob er sich und reichte ihm die Hand.„Guten Morgen, Mr. Carte

  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Der Besuch

    Nach dem Treffen mit ihren Eltern kehrte Aria mit finsterer Miene in die Cross-Villa zurück. Das Haus roch noch immer schwach nach Parfüm und verschüttetem Champagner; der Nachhall von Gelächter hing wie ein Geist in der Luft und lastete auf ihr wie ein stummer Vorwurf. Kaum trat sie ein, näherte sich ihr eine Hausangestellte.„Gnädige Frau, was möchten Sie heute Abend essen?“, fragte sie mit sanfter, geübter Stimme.„Nichts. Ich möchte allein sein. Stören Sie mich nicht. Bereiten Sie mir heute Abend einfach meinen grünen Tee zu und stellen Sie ihn vor meine Tür.“Der Satz fiel flach und emotionslos. Die Hausangestellte nickte schweigend und zog sich zurück, als müsste niemand eine Erklärung erhalten.Als Aria die Treppe hinaufging, hörte sie es wieder: Selenes helles Lachen und Damians tiefe Antwort. Die Stimmen schlängelten sich durch das Treppengeländer bis auf den Flur. Eigentlich hätten sie nur gewöhnliche Geräusche sein sollen. Stattdessen schnitten sie wie kaltes Glas durch ihr

  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Familiäre Anspruchshaltung

    Das sanfte Licht der Nachmittagssonne fiel durch die Vorhänge und tauchte das Zimmer in einen warmen goldenen Schimmer. Aria regte sich in ihrem Bett, noch in ihre Decke eingekuschelt, als ihr Handy auf dem Nachttisch schrill zu vibrieren begann.„Hm …“, murmelte sie und griff danach.„Aria, Liebling?“ Die vertraute Stimme ihrer Mutter klang durch den Hörer, erfüllt von einer spürbaren Dringlichkeit. „Wir brauchen dich. Es gibt ein dringendes Familientreffen. Bitte komm sofort.“Aria setzte sich auf, rieb sich verschlafen die Augen und antwortete mit noch schläfriger Stimme: „In Ordnung, Mum. Ich komme.“Als Aria schließlich die Villa ihrer Eltern erreichte, färbte sich der Himmel bereits in Gold- und Rosatöne. Sie trat durch den prachtvollen Eingangsbereich und versuchte, sich zu sammeln. Ihre Eltern saßen bereits im Wohnzimmer. Ihre ernsten Mienen ließen ihren Magen sich schmerzhaft zusammenziehen.„Guten Abend, Mum. Guten Abend, Dad“, begrüßte sie sie leise und bemühte sich, ruhig

  • Zweimal verheiratet, einmal geliebt   Sonntags-Vibes

    Selenes und Damians Schlafzimmer roch noch immer nach teurem Parfüm und Verrat.Damian warf sein Sakko über einen Stuhl und lockerte seine Krawatte, während er sprach. Seine Stimme war leise, aber scharf.„Ich habe dir gesagt, dass wir dort nicht hätten hingehen sollen, Selene. Diese Aktion mit dem Ring… jetzt weiß es die ganze Welt.“Selene saß am Schminktisch und nahm ihre Diamantohrringe ab. Sie schnaubte verächtlich.„Die Gastgeberin hat mich eingeladen“, sagte sie und hob eine Augenbraue. „Außerdem liebt die Öffentlichkeit Drama. Du hast die Kameras doch gesehen, oder? Wir sahen perfekt zusammen aus.“Durch den Spiegel warf er ihr einen kalten Blick zu.„Perfekt? Du hast die ganze Situation nur komplizierter gemacht. Ich hoffe, dir ist klar, dass die Medien jetzt nicht aufhören werden, darüber zu reden.“Selene grinste und streifte ihre High Heels ab.„Solltest du dich nicht lieber nach jemandem erkundigen?“„Nach wem?“, fragte Damian und tat ahnungslos.„Deiner Frau, die von Pap

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