MasukAria Carter starb betrogen. Ihr Mann ignorierte sie. Ihre beste Freundin fiel ihr in den Rücken. Ihre Familie verkaufte sie wie eine Schachfigur. Als sie drei Jahre zuvor in der Nacht ihrer arrangierten Hochzeit mit dem kältesten CEO der Stadt die Augen wieder öffnete, schwor sie sich, dass dieses Leben anders sein würde. Keine Schwäche mehr. Keine blinde Liebe mehr. Kein Knien mehr. Damian Cross, der skrupellose Milliardär, den alle fürchten, erwartete eine fügsame Frau, die seine Villa schmücken würde. Stattdessen bekam er eine Frau, die seinem eisigen Blick mit ihrem eigenen Feuer begegnete. Die Gesellschaft verspottet sie als „kalte Ehefrau”. Ihre Familie nennt sie eine Schande. Ihre Feinde planen ihren Untergang. Aber dieses Mal ist Aria nicht hier, um um Almosen zu betteln – sie ist hier, um den Spieß umzudrehen. Jeder Verrat wird vergolten werden. Jedes Geheimnis wird aufgedeckt werden. Und der Ehemann, der sie einst ignorierte? Er verliebt sich gefährlich und obsessiv in sie. Doch unter dem glitzernden Imperium verbirgt sich die Wahrheit über ihren ersten Tod ... und wenn Aria nicht vorsichtig ist, könnte die Krone, die sie für sich beansprucht, sie erneut ihr Herz kosten.
Lihat lebih banyakAm Abend kehrte Damian von der Arbeit zurück, die Schultern angespannt nach einem langen Tag. Er warf sein Jackett achtlos über das Sofa und ging direkt ins Badezimmer. Während der heiße Dampf die Glaswände beschlug, stand er unter der Dusche und ließ das Wasser über sein Gesicht laufen, in der Hoffnung, den Stress des Tages fortzuspülen.Mitten beim Frischmachen begann sein Handy auf dem Waschtisch zu vibrieren.Er warf einen Blick auf das Display.Großmutter Eleanor.Damian seufzte, griff nach einem Handtuch und nahm den Anruf entgegen.„Guten Abend, Grandma.“Ihre Stimme klang vom ersten Moment an scharf und voller Emotionen.„Damian Cross, was soll das für ein Unsinn sein, den ich da höre? Was um alles in der Welt geht in deinem Haus vor?“Damian blinzelte und lehnte sich gegen das Waschbecken. „Grandma, wovon redest du?“„Ach, spar dir das ‚Grandma‘“, fuhr Eleanor ihn an. „Ich bin alt, aber weder blind noch taub. Überall in den Nachrichten heißt es, du seist mit diesem Selene-Mäd
Aria kam erschöpft nach Hause – nicht einfach nur müde, sondern auf eine Weise, die tief in den Knochen saß. Mit langsamen Schritten ging sie den Gartenweg entlang. Selene saß dort wie eine Königin auf einem Korbstuhl, naschte Erdbeeren und scrollte gelangweilt durch ihr Handy. Ihre Sonnenbrille war lässig ins Haar geschoben, als gehöre die Welt allein ihr.In dem Moment, als Selene Aria entdeckte, sprang sie abrupt auf, ihre Augen verengten sich.Aria hatte bereits nach der Tür gegriffen. Alles, wonach sie sich sehnte, waren eine heiße Dusche und absolute Ruhe. Doch Selenes Stimme durchschnitt die Luft.„Aria! Das soll das erste und letzte Mal gewesen sein, dass du mit irgendeinem Auto aus diesem Haus unterwegs bist!“, rief Selene.Aria blieb stehen und drehte langsam den Kopf. Ihr Gesicht blieb ausdruckslos.„Wie bitte?“, fragte sie ruhig und strich sich gelassen eine Haarsträhne zurück, ohne Selene auch nur den Hauch einer Genugtuung zu gönnen.„Du hast mich schon richtig verstande
Die Lobby der Cross Empire duftete nach frischem Kaffee und jenem makellosen Ehrgeiz, der mit dem morgendlichen Berufsverkehr erwachte. Mr. Carter trat mit ruhigen, zielstrebigen Schritten aus dem Aufzug. Sein Anzug saß tadellos, sein Gesicht wirkte gefasst, doch die Anspannung um seinen Mund sprach lauter als das höfliche Lächeln, das er nach außen trug.Am Empfang blickte die Sekretärin freundlich auf.„Guten Morgen, Mr. Carter.“„Guten Morgen“, erwiderte er mit ruhiger Stimme. „Ist Mr. Cross zu sprechen?“„Ja, Sir“, antwortete sie mit einem professionellen Lächeln. „Geben Sie mir bitte einen Moment, dann informiere ich ihn über Ihre Ankunft.“„Nicht nötig“, sagte Mr. Carter leise. „Wenn er Zeit hat, gehe ich direkt hinein.“Wenige Augenblicke später öffnete sie die Tür zu Damians Büro und trat zur Seite.„Bitte, Sir. Sie können eintreten.“Damian stand hinter seinem Schreibtisch, als Mr. Carter das Büro betrat. Sofort erhob er sich und reichte ihm die Hand.„Guten Morgen, Mr. Carte
Nach dem Treffen mit ihren Eltern kehrte Aria mit finsterer Miene in die Cross-Villa zurück. Das Haus roch noch immer schwach nach Parfüm und verschüttetem Champagner; der Nachhall von Gelächter hing wie ein Geist in der Luft und lastete auf ihr wie ein stummer Vorwurf. Kaum trat sie ein, näherte sich ihr eine Hausangestellte.„Gnädige Frau, was möchten Sie heute Abend essen?“, fragte sie mit sanfter, geübter Stimme.„Nichts. Ich möchte allein sein. Stören Sie mich nicht. Bereiten Sie mir heute Abend einfach meinen grünen Tee zu und stellen Sie ihn vor meine Tür.“Der Satz fiel flach und emotionslos. Die Hausangestellte nickte schweigend und zog sich zurück, als müsste niemand eine Erklärung erhalten.Als Aria die Treppe hinaufging, hörte sie es wieder: Selenes helles Lachen und Damians tiefe Antwort. Die Stimmen schlängelten sich durch das Treppengeländer bis auf den Flur. Eigentlich hätten sie nur gewöhnliche Geräusche sein sollen. Stattdessen schnitten sie wie kaltes Glas durch ihr











