Zweimal verheiratet, einmal geliebt

Zweimal verheiratet, einmal geliebt

last update最終更新日 : 2026-07-08
作家:  Amyogaたった今更新されました
言語: Deutsch
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概要

Komödie

Starke weibliche Hauptfigur

Dritte Person

CEO

Starke Frau

Milliardäre

Zweite Chance

Verrat

Wiedergeburt

Aria Carter starb betrogen. Ihr Mann ignorierte sie. Ihre beste Freundin fiel ihr in den Rücken. Ihre Familie verkaufte sie wie eine Schachfigur. Als sie drei Jahre zuvor in der Nacht ihrer arrangierten Hochzeit mit dem kältesten CEO der Stadt die Augen wieder öffnete, schwor sie sich, dass dieses Leben anders sein würde. Keine Schwäche mehr. Keine blinde Liebe mehr. Kein Knien mehr. Damian Cross, der skrupellose Milliardär, den alle fürchten, erwartete eine fügsame Frau, die seine Villa schmücken würde. Stattdessen bekam er eine Frau, die seinem eisigen Blick mit ihrem eigenen Feuer begegnete. Die Gesellschaft verspottet sie als „kalte Ehefrau”. Ihre Familie nennt sie eine Schande. Ihre Feinde planen ihren Untergang. Aber dieses Mal ist Aria nicht hier, um um Almosen zu betteln – sie ist hier, um den Spieß umzudrehen. Jeder Verrat wird vergolten werden. Jedes Geheimnis wird aufgedeckt werden. Und der Ehemann, der sie einst ignorierte? Er verliebt sich gefährlich und obsessiv in sie. Doch unter dem glitzernden Imperium verbirgt sich die Wahrheit über ihren ersten Tod ... und wenn Aria nicht vorsichtig ist, könnte die Krone, die sie für sich beansprucht, sie erneut ihr Herz kosten.

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第1話

Tod in Weiß

Die Nacht hätte wunderschön sein sollen. Die Lichter im Ballsaal leuchteten wie herabgefallene Sterne, die Luft war erfüllt vom Duft nach Rosen und Champagner. Von außen betrachtet sah es wie eine Märchenfeier aus. Doch im Inneren des Saales ging Aria Carters Welt unter.

 Sie taumelte rückwärts, ihre Brust brannte vor Schmerz. Ihre Hände pressten sich gegen die Wunde, doch warmes Blut floss weiter, durchtränkte ihr weißes Seidenkleid. Das Kleid, von dem sie geträumt hatte, es an ihrem Hochzeitstag zu tragen, war nicht länger rein und strahlend. Es war tiefrot befleckt.

 Ihre Sicht verschwamm. Jeder Atemzug fühlte sich an wie Feuer in ihren Lungen. Die Stimmen um sie herum hallten wider, grausam und scharf.

 „Sieh dich nur an“, erklang Sophias Stimme. Sophia Lin trat nach vorne, ihre Absätze klackten auf dem Marmorboden. Ihre Lippen formten ein Lächeln, das ihre Augen nicht erreichte. „Die große Mrs. Cross… zu Fall gebracht wie ein Hund. All dieser Stolz, all diese Geduld – und was hat es dir gebracht? Nichts.“

 Arias Herz verkrampfte sich, nicht nur wegen des Schmerzes, sondern auch wegen des Anblicks der Frau vor ihr. Sophia. Ihre beste Freundin. Diejenige, der sie ihre Geheimnisse, ihre Tränen und ihre Träume anvertraut hatte. Diejenige, die sie unzählige Male verteidigt hatte.

 „Du… Sophia…“ Arias Lippen zitterten. Sie konnte kaum Worte hervorbringen.

 Sophia ging in die Hocke und neigte den Kopf, als würde sie ein zerbrochenes Spielzeug betrachten. „Sieh mich nicht so an. Hast du wirklich geglaubt, dass ich mich um dich gekümmert habe? Alles, was ich jemals getan habe, tat ich für mich selbst. Du warst nur… praktisch.“

 Diese Worte schnitten tiefer als die Wunde.

 Hinter Sophia lehnte eine weitere Gestalt am Türrahmen. Vivienne Carter. Ihre eigene Schwester. Elegant gekleidet, mit einem ruhigen, fast gelangweilten Lächeln, als würde sie ein Theaterstück ansehen, dessen Ende sie bereits kannte.

 „Vater hatte recht“, sagte Vivienne leise, ihre Stimme voller Spott. „Du warst schon immer der Fehler. Du warst nie würdig, eine Carter zu sein. Und du warst nie würdig, Mrs. Cross zu sein.“

 Arias Körper bebte. Der Verrat lastete schwerer auf ihrer Brust als der Verlust ihres Blutes. Ihre Schwester. Ihre beste Freundin. Und der Mann, von dem sie geglaubt hatte, er wäre ihr Ehemann.

 Ihre Augen suchten verzweifelt den Raum ab. Und dann fand sie ihn.

 Damian Cross.

 Ihr Ehemann.

 Er stand nur wenige Schritte entfernt, groß und kalt, gekleidet in seinen üblichen dunklen Anzug. Sein Gesicht war so makellos wie immer, mit scharfen Konturen und tiefen Augen, die einst ihr Herz schneller schlagen ließen. Doch jetzt waren diese Augen leer, dunkler als die Nacht selbst.

 Aria streckte schwach ihre Hand nach ihm aus, ihre blutigen Finger zitterten. „Damian… hilf mir…“

 Für einen Moment, nur für einen Moment, hoffte sie. Hoffte, dass er auf sie zukommen, sie halten, den Schmerz beenden und sie beschützen würde, so wie ein Ehemann es tun sollte.

 Doch Damian bewegte sich nicht.

 Seine Lippen öffneten sich, seine Stimme war ruhig, tief und gnadenlos.

 „Du hättest niemals meine Frau werden sollen.“

 Die Worte trafen sie härter als jede Klinge.

 Aria erstarrte, ihre Hand noch immer ausgestreckt, in der Luft verharrend. Langsam sank sie zurück an ihre Seite. Tränen liefen über ihr blasses Gesicht und vermischten sich mit dem Blut an ihren Lippen.

 Ihre Welt zerbrach.

 Der Mann, für den sie alles geopfert hatte… der Mann, den sie vor der Gesellschaft verteidigt hatte… der Mann, den sie geliebt hatte, selbst als er sie ignorierte… war nun derjenige, der sie in den Abgrund stieß.

 Ihre Knie gaben nach. Sie fiel mit einem harten Aufprall auf den Marmorboden. Schmerz durchfuhr ihren Körper, während sie heftig zitterte und ihre Kraft sie verließ.

 Über ihr lachte Sophia. Der Klang war scharf, wie zerbrechendes Glas. „Siehst du, Damian? Ich habe dir gesagt, dass sie nichts weiter als eine Last ist. Jetzt steht sie dir endlich nicht mehr im Weg.“

 Viviennes Stimme mischte sich ein, sanft und spöttisch zugleich. „Wie erbärmlich. Sie dachte tatsächlich, dass es sie wichtig machte, Mrs. Cross zu sein.“

 Arias Ohren rauschten. Ihre Stimmen wurden schwächer, wie Echos in einer Höhle. Der Raum begann sich zu drehen, die Lichter des Kronleuchters über ihr verschwammen zu undeutlichen Schatten.

 Sie wollte schreien. Kämpfen. Sie alle verfluchen. Doch kein Laut verließ ihre Kehle.

 Die Wärme ihres Blutes breitete sich auf dem kalten Boden aus und raubte ihr die letzte Kraft. Sie fühlte sich so klein, so machtlos. Und dennoch flackerte tief in ihrem Inneren ein Feuer.

 Das hier war nicht einfach nur der Tod. Das hier war Verrat.

 Ihr Ehemann.

 Ihre Schwester.

 Ihre Freundin.

 Sie hatten sie gemeinsam zerstört.

 Ihre Finger krümmten sich schwach auf dem Marmor, ihre Nägel kratzten über die Oberfläche, doch niemand bemerkte es. Ihre Sicht wurde dunkler, aber ein einziger Gedanke brannte klar in ihrem Kopf:

 Wenn dies das Ende ist, dann soll es das letzte Mal sein, dass ich schwach bin.

 Ihre Lippen bewegten sich kaum hörbar, doch ihr Herz schrie es lauter, als ihre Stimme es jemals könnte.

 Wenn ich eine zweite Chance bekomme… werde ich mich nie wieder verbeugen.

 Die Lichter über ihr verschwammen immer weiter. Der Schmerz wurde fern. Die Stimmen verstummten.

 Und als die Dunkelheit sie umschloss, hauchte Aria Carter – die ungeliebte Ehefrau, die verratene Schwester, die verlassene Tochter – ihren letzten Atemzug aus.

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