Aus Elaras SichtDer Schmerz war nur noch ein dumpfes Hämmern, ein Pochen, das im Rhythmus der Mondkristalle gegen den Stein schlug. Ich zwang mich schließlich, den Weg zurück ins Bewusstsein zu finden, meine Kehle war rau vom Geruch nach Eisen und dem Antiseptikum, das in Behandlungsräumen üblich ist.„Jaxon...“Ein bloßer, trockener Hauch wie Sand.„Er rührt sich nicht. Er hält Wache, auf seine Weise.“Ich drehte den Kopf. Cain war da, ein massiver Schatten, der zwischen unseren beiden Betten stand, die Schultern gebeugt von Erschöpfung. Mein Blick wanderte sofort zur Nachbarmatratze. Jaxon hatte nicht losgelassen. Immer noch zusammengekauert, die Finger vor Anstrengung weiß, klammerte er sich wie an eine Rettungsboje an den Rand meines Bettes. Ihn so zu sehen, mit seinem langsamen, tiefen Atem, gab mir das Gefühl, endlich wieder meine eigenen Lungen benutzen zu können.„Rhys war da“, ließ Cain mit leiser, von Drohung schwerer Stimme verlauten. „Er blieb eine Ewigkeit, Elara. Ich ha
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