POV ElaraDie Tür war kaum ins Schloss gefallen, da entwich mir ein unterdrückter Fluch. Ich spürte noch immer den Geschmack dieser Brühe auf der Zunge – gehaltvoll, störend und viel zu vertraut. Rhys hatte mich in die Falle gelockt. Er hatte meine Schwäche ausgenutzt, um eine Intimität zu erzwingen, die ich nicht wollte. Und er hatte es mit dieser typischen Alpha-Arroganz getan, die in mir das Verlangen weckte, ihn gleichermaßen zu zerkratzen wie zu beißen.Aber ich hatte keine Zeit, mir über meinen rasenden Puls Gedanken zu machen.In der Nähe des Balkons bewegten sich die Vorhänge. Ein Schatten löste sich von der Steinwand. Caïn war da, massiv und lautlos. Der Staub auf seinem Lederzeug und seine müden Augen verrieten mir, dass er kein Auge zugetan hatte. Es war der Blick eines Betas, der genau wusste, dass wir uns auf vermintem Gelände bewegten.„Er kommt dir zu nahe, Alpha“, murmelte er, ohne die Tür aus den Augen zu lassen.„Er jagt, Caïn. Er glaubt, einen Riss im Eis entdeckt z
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