Die Dunkelheit im Inneren des riesigen rosa Porzellanschweins war drückend. Es gab keine Luftzirkulation, keinen Rhythmus der Straße und keinen Duft nach Freiheit – nur den metallischen, kalten Geruch von zehntausend Kupfermünzen und das extrem penetrante Erdbeer-Aroma, das immer noch an Fuffi und Zehni klebte. Heiermann-Heinz, das gewaltige 5-D-Mark-Stück, thronte auf der Spitze des Münzberges und hielt Hof. „Hört mir zu, ihr weichen Papierschnipsel!“, dröhnte Heinz, und sein Echo hallte von den runden Porzellanwänden wider. „Hier drin gibt es nur ein Gesetz: Warten. Wir warten auf den Tag des Jüngsten Gerichts. Wir warten auf... den Hammer.“ Ein ehrfürchtiges, klirrendes Raunen ging durch die unzähligen Ein- und Zwei-Cent Münzen unter ihnen. „Der Hammer?“, fragte Zehni und versuchte vergeblich, eine klebrige Ecke von dem Zwanziger zu lösen, an den Leon ihn gepresst hatte. „Das klingt nicht nach einer sanften Auszahlungsmethode.“ „Es ist die Apokalypse!“, flüsterte ein völlig angelau
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