HELMASieben Monate später„Pressen!“Der Schmerz zerriss mich, und das Einzige, was mich bei Verstand hielt, war Zandro – dieser verdammte Mistkerl, der mich zum zweiten Mal in diese Lage gebracht hatte.„Sie… sie sagen mir die halbe Zeit, ich soll nicht pressen, und jetzt, wo ich nicht will, soll ich plötzlich pressen!“Er lächelte. Ich knurrte.„Pressen!“, sagte die Hebamme.Die Hebamme, der Gynäkologe, das ganze verdammte Team war im Raum. Und Zandro.Mein Ehemann.Der Schuldige.Er strich mir sanft über die Wange. „Pressen, Erna amata.“„Ich hasse dich!“„Ich weiß“, sagte er, „ich liebe dich. Pressen.“Ich drückte seine Finger so fest, dass es mir selbst wehtat, aber sein Blick – dieser hellblaue, eisige Blick – blieb unverwandt, als die Wehe mit voller Wucht kam. Diesmal presste ich.Die Welt drehte sich verrückt in mir. Das Baby, das ich neun Monate getragen hatte, war nicht mehr in mir, und ein lauter Schrei erfüllte den Raum.Zandros Gesicht brach auf vor Liebe, Staunen und E
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