ANMELDENKapitel 5: Ein Jahr
Ferns Sicht
Ich sah zu, wie sie wie eine perfekte kleine Einheit im Rudelhaus verschwanden. Elias’ Hand lag besitzergreifend auf Cecilys Taille, während Cedar zwischen ihnen hin und her hüpfte. Der Schock lastete schwer auf meiner Brust.Warum zur Hölle hatte Rune Nightreign ausdrücklich nach mir verlangt?Das letzte Mal hatte ich ihn bei meiner College-Abschlussfeier gesehen. Er hatte ganz hinten gestanden, als gehörte ihm der gesamte Campus, und mich während der ganzen Zeremonie mit seinen smaragdgrünen Augen angestarrt. Nicht freundlich. Nicht höflich. Als wäre ich etwas, das er langsam verschlingen wollte. Danach hatte ich ihn gemieden. Jeder wusste, was er war: der stärkste Alpha des Kontinents und ein skrupelloser Frauenheld, der Frauen wegwarf wie benutzte Taschentücher. Eine Nacht. Nie dieselbe Frau zweimal.Ich konnte mir solche Spielchen nicht leisten.Und doch war er Jahre später hier und erinnerte sich noch immer an meinen Namen.Der Platz leerte sich schnell. Alle strömten zum großen Begrüßungsbankett ins Rudelhaus. Ich konnte unmöglich so hineingehen, wie ein überfahrenes Tier in schmutzigen, blutbefleckten Kleidern, die an meinem gebrochenen Körper hingen. Aber mein Zimmer befand sich dort drinnen.Ich schlich zu dem Seiteneingang, den die Bediensteten benutzten. Der junge Wachposten dort sah zweimal hin, als er mich bemerkte, und seine Augen weiteten sich vor Erkennen. Für einen Moment dachte ich, er würde mich aufhalten, doch er trat nur zur Seite und murmelte etwas in sein Headset. Vielleicht hatten sie sich noch nicht entschieden, was sie mit mir machen sollten. Oder sie waren zu beschäftigt damit, Rune in den Arsch zu kriechen.
Mein Zimmer sah unberührt aus. Kalt. Als hätte niemand damit gerechnet, dass ich zurückkommen würde. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss, und ich sackte beinahe dagegen. Meine Rippen schrien. Mein Bein pochte so heftig, dass ich mir auf die Lippe beißen musste, um nicht aufzuschreien. Mandy kam mit den Armen voller Kleider aus dem angrenzenden begehbaren Kleiderschrank gestürmt. Sobald sie mich sah, fielen ihr die Sachen aus den Händen. „Luna …?“ Ihre Stimme brach. Sie eilte zu mir, die Hände unsicher erhoben, als hätte sie Angst, ich könnte jeden Moment verschwinden. „Oh Göttin … du lebst. Sie haben gesagt … sie haben gesagt, du wärst weggelaufen. Dass du das Rudel im Stich gelassen hättest. Ich habe tagelang nach dir gesucht. Ich dachte …“ Sie verstummte. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, als sie meinen Gips, die Blutergüsse und den Schmutz sah, der noch immer an meiner Haut klebte. Zum ersten Mal hielt sich meine sonst so ruhige kleine Zofe nicht zurück. Vorsichtig zog sie mich in die Arme, während ihr ganzer Körper zitterte.„Es tut mir leid“, flüsterte sie. „Es tut mir so leid, dass ich nicht mehr tun konnte.“
Für mehr blieb uns keine Zeit. Das Bankett würde gleich beginnen. Mandy arbeitete schnell. Sie half mir, das getrocknete Blut von meiner Haut zu waschen. Dann wählte sie ein silbernes, rückenfreies Kleid aus, das sich an jede Kurve schmiegte, die mir geblieben war. Der Stoff fühlte sich kühl auf meinen geprellten Rippen an. Eine Diamantkette lag schwer zwischen meinen Brüsten und fing bei jedem flachen Atemzug das Licht ein. Sie steckte mein Haar mit zarten Perlnadeln und frischen weißen Lilien hoch. Ihr sanfter Duft umgab mich, sauber, natürlich, beinahe trotzig. Als ich in den Spiegel sah, erkannte ich die Frau, die mir entgegenblickte, kaum wieder. Ein gebrochener Körper, in Mondlicht gehüllt. Zu hohle Augen. Aber ich stand noch. „Du siehst … umwerfend aus“, flüsterte Mandy mit belegter Stimme. „Sie sind heute Abend nicht auf dich vorbereitet.“ Um acht Uhr betrat ich den Bankettsaal. Der Raum funkelte vor Kristall und Gier. Jeder wollte ein Stück von Rune Nightreign. Oben auf der großen Treppe entdeckte ich Elias und Cecily bei den Ältesten. Sie unterhielten sich mit leisen, angespannten Stimmen. „… Noch immer keine Spur von Luna Fern?“, fragte einer der Ältesten.Elias runzelte die Stirn und rieb sich nachdenklich das Kinn. Cecily tupfte sich mit einem Seidentaschentuch die Augen ab. Ihre Stimme zitterte auf wunderschöne Weise. „Vielleicht versteckt sie sich meinetwegen. Es tut mir so leid, Elias. Das ist alles meine Schuld …“
„Sei nicht albern“, sagte Elias mit tiefer, beruhigender Stimme. „Ich schicke noch mehr Soldaten los. Sie kann sich nicht ewig verstecken.“ Cecily schmiegte sich an seinen Arm und lächelte süß zu ihm auf. „Ich hoffe, sie kommt rechtzeitig zu unserer Verlobungsfeier zurück. Glaubst du, sie wird sich für uns freuen?“ Ich konnte keine Sekunde länger zuhören. „Elias.“ Meine Stimme hallte über die Treppe. Alle Köpfe drehten sich zu mir um. Cecily stieß einen schrillen kleinen Schrei aus und klammerte sich an Elias’ Ärmel. Elias fuhr herum und erstarrte. Sein Blick glitt über mich, über das Kleid, die Diamanten und die Lilien in meinem Haar. Sein Schock verwandelte sich in unverhüllten Hunger. „Fern …“, hauchte er. „Wo zur Hölle warst du? Du siehst … unglaublich aus.“ Ich ignorierte das Kompliment. Meine Stimme zitterte, klang aber klar. „Du willst sie wirklich heiraten?“ Cecily sprang sofort dazwischen, ihr Gesicht kreidebleich. „Gib ihm nicht die Schuld, Fern. Er dachte, du wärst weggelaufen. Wir haben uns alle solche Sorgen gemacht …“„Sorgen?“ Ein bitteres, gebrochenes Lachen entfuhr mir. Ich zeigte direkt auf sie. „Du hast mich mit einem verdammten Lkw überfahren und mich im Wald zum Sterben zurückgelassen! Wenn diese Wanderer mich nicht gefunden hätten, würde ich jetzt dort verrotten!“
Ein entsetztes Keuchen ging durch die Menge. Elias’ Gesicht verzerrte sich. „Ein Lkw? Wovon zur Hölle redest du?“ „Sie war es!“, rief ich, während meine Stimme immer lauter wurde. „Sie hat alles zugegeben, sogar, wie ihr beide mein ungeborenes Kind mit Wolfsbane getötet habt!“ Die Ältesten starrten Cecily mit unverhohlenem Entsetzen an. Ein dunkler Schatten huschte über Cecilys Gesicht, bevor sie erneut in Tränen ausbrach und dramatisch ins Schwanken geriet. „Das ist Wahnsinn! Elias, du weißt, dass ich niemandem etwas antun könnte. Sie hat den Verstand verloren …“ „Wir können die Aufnahmen der Überwachungskameras vor meinem Büro überprüfen“, fuhr ich sie an. „Holt den Lkw-Fahrer her. Dann werdet ihr sehen, dass ich die Wahrheit sage.“ Elias gab einem Soldaten ein Zeichen. Fünfzehn Minuten später kehrte der Mann zurück und sah sichtlich unbehaglich aus. „Die Aufnahmen … zeigen nichts, Alpha. Keinen Lkw. Keinen Unfall.“ Mein Magen zog sich zusammen. „Sie müssen manipuliert worden sein …“ „Genug!“, brüllte Elias. Seine Augen brannten vor Abscheu, als er mich ansah. „Warum greifst du Cecily ständig an? Sie hat dir nichts getan!“Cecily schwankte erneut. Dann riss sie sich plötzlich los und rannte auf die massive Steinsäule am Rand der Treppe zu.
BUMM! Mit erschreckender Wucht schlug sie den Kopf dagegen. Blut spritzte auf den weißen Marmor, als sie zusammenbrach. „Cecily!“, brüllte Elias und stürzte zu ihr. Er drückte ihren blutenden Kopf an seine Brust und starrte dann voller Wut zu mir auf. „Sie hat versucht, sich deinetwegen umzubringen! Bist du jetzt verdammt noch mal glücklich? Seit wann bist du so herzlos?“ Ich starrte ihn an, während Tränen in meinen Augen brannten. „Herzlos …? Sie hat versucht, mich zu ermorden. Sie hat zugegeben, dass sie unser Baby vergiftet hat …“ Elias’ Stimme wurde hässlich und kalt. „Wenn das stimmt, dann bin ich froh, dass es passiert ist. Wenigstens hätte das Kind keine verrückte Schlampe wie dich zur Mutter gehabt.“ Die Worte trafen mich härter als der Lkw. Vollkommene Taubheit verschlang mich. Ich drehte mich um und taumelte davon. Meine Sicht verschwamm, und meine Beine trugen mich kaum noch. Ich musste einfach nur weg. Weg von ihnen. Weg von allem. „Fern, komm sofort zurück!“, rief Elias mir hinterher. Ich hatte das Haupttor kaum erreicht, als meine Beine nachgaben. Eine kräftige Hand fing mich am Arm auf und stützte mich. Ich blickte nach oben.Rune Nightreign stand vor mir, groß und imposant. Das Licht des gewaltigen Kronleuchters warf scharfe Schatten auf sein gemeißeltes Gesicht. Seine Soldaten bildeten eine schweigende Mauer hinter ihm und hielten alle anderen auf Abstand. Seine smaragdgrünen Augen bohrten sich in meine, dunkel, dominant und unverkennbar hungrig.
„Luna Fern“, sagte er mit tiefer, samtig-rauer Stimme. „Schön, dich wiederzusehen.“ Ich entzog ihm rasch meinen Arm. Bei seiner Berührung war ein seltsamer Funke durch meinen Körper geschossen, und tief in meinem Bauch sammelte sich Hitze. Ich presste die Oberschenkel zusammen und hasste mich für diese Reaktion. „Kann ich unter vier Augen mit dir sprechen?“, fragte er höflich, doch sein Ton ließ keinen Raum für eine Ablehnung. Ich überlegte einen Moment und nickte. Ich hatte nichts mehr zu verlieren. Elias rief erneut hinter uns her, doch ich drehte mich nicht um. Rune führte mich durch die Gänge zu seiner privaten Suite. Die Tür fiel hinter uns ins Schloss. Seine Soldaten blieben draußen. „Setz dich.“ Er ließ sich auf dem Sofa mir gegenüber nieder. Sein Duft, dunkel, männlich und teuer, erfüllte den Raum und benebelte mir die Sinne. Ich schlug die Beine fest übereinander. „Worüber möchtest du mit mir sprechen, Alpha Rune?“, fragte ich und bemühte mich, meine Stimme ruhig zu halten. „Falls es um das Projekt geht …“„Darum geht es nicht.“
Er zog ein dickes Dokument aus seinem Jackett und schob es über den niedrigen Tisch zwischen uns. Seine Augen ließen meine keinen Moment los. „Das ist ein Vertrag“, sagte er ruhig. „Ich will, dass du nach deiner Scheidung von Elias für ein Jahr meine Luna wirst.“Ferns PerspektiveDie Operation funktionierte besser, als wir es jemals zu hoffen gewagt hatten.Als die Nachricht herauskam, explodierte das Valley vor Aufregung. Es fühlte sich an, als würde der gesamte Ort eine riesige Party feiern, die drei volle Tage dauerte. Musik dröhnte aus jeder Ecke, Lachen erfüllte die Luft, und die Leute tanzten und feierten ohne Pause.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte es sich an, als ginge endlich alles den richtigen Weg.Sogar Rune und Zephyr versöhnten sich und legten ihre vergangenen Streitigkeiten beiseite. Sie stießen miteinander an, lachten und benahmen sich wie alte Freunde. Es war eine echte Erleichterung, sie so zu sehen. Ich hatte es gehasst, wie sie um mich gestritten hatten.Xavian war immer noch etwas vorsichtig in Runes Nähe und beobachtete ihn leise aus der Distanz. Aber Lilith war leicht zu gewinnen. Als Rune ihr unbegrenzte Schokolade versprach, leuchtete ihr Gesicht auf und sie umarmte ihn sofort, nannte ihn mit der süßesten Stimme „Dad
Ferns POVEin ganzer Monat verging in einem Wirbel aus Angst, Aufregung und einer Menge Warten.Jeder Tag fühlte sich an wie eine Ewigkeit, während ich mich fragte, wo Rune war, was er tat und ob er in Sicherheit war.Und dann, endlich, an einem Nachmittag kam die Nachricht, die die ganze Welt erschütterte— Das Bloodcrest-Rudel war gefallen. Alpha Garrick war tot.Die Welt drehte durch. Jeder wusste, dass Garrick ein Monster war und für 90 % der Verbrechen in der Welt verantwortlich, aber niemand hatte es gewagt, seine Herrschaft herauszufordern.Doch Rune hatte es getan. Er hatte es in weniger als einem Monat geschafft. Er hatte das Wunder wahr gemacht.Ich saß in unserer üblichen Bar, die Augen auf den kleinen Fernseher über dem Tresen gerichtet, als die Nachricht durchkam. Der Ort wurde einen Moment lang still, dann explodierte er in Jubel.Auf dem Bildschirm sprachen Reporter aufgeregt und zeigten Bilder von Rune, stark und selbstbewusst, der zwischen den Trümmern von Alpha Ga
Ferns PerspektiveDie Worte rutschten heraus, bevor ich sie stoppen konnte. Ich ertrug den Gedanken nicht, dass Rune Zephyr wegen einer Lüge hasste, die ich erschaffen hatte. Das war nicht fair. Zephyr hatte nichts anderes getan, als mich zu unterstützen und zu beschützen, und er verdiente Runes Wut nicht.„Wir waren nie verheiratet!“ platzte es aus mir heraus, meine Stimme zitterte vor Nervosität. „Zephyr und ich… wir waren nie wirklich zusammen! Es war alles nur vorgetäuscht!“Rune starrte mich an, als hätte ich ihn gerade geohrfeigt. Die Verwirrung in seinem Gesicht verwandelte sich schnell in Unglauben und Wut. Sein Kiefer spannte sich an, und er packte meine Schultern fest, zwang mich, ihn anzusehen.„Wovon zum Teufel redest du?“ verlangte er rau, seine Stimme voller Schmerz. „Also ist alles nur ein kranker Scherz von dir?“„Hey, lass sie los!“ knurrte Zephyr und versuchte, uns auseinanderzubringen. Doch Rune ließ nicht los.„Glaubst du, das ist lustig? Du willst einfach nur seh
**Runes POV**Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, während ich im Schatten verborgen stand und zusah, wie Fern in Zephyrs Arme sank.Eifersucht und Reue durchströmten mich, bitter und stark. Ich hätte sie halten und trösten sollen – nicht er.Ich ballte die Fäuste, die Nägel gruben sich in meine Handflächen, bis es schmerzte, verzweifelt danach, irgendetwas anderes zu spüren als diesen alles verzehrenden Schmerz.Es war Folter, hilflos dazustehen und die Zärtlichkeit zwischen ihnen zu beobachten. Fern klammerte sich an Zephyr, als wäre er ihr Anker, das Einzige, was sie noch zusammenhielt. Der Anblick zerriss mich Stück für Stück.So sehr ich auch zu ihnen hinübergehen und Fern aus seinen Armen reißen wollte – ich konnte es nicht. Sie waren verheiratet und hatten zwei wunderschöne Kinder. Jeder sagte, sie seien das perfekte Paar. Es stand mir nicht zu, sie auseinanderzureißen.Und dann kam der schlimmste Teil – ich konnte mich nicht einmal an die Geschichte erinnern, auf der alle b
**Kapitel 162: Calista gestand alles****Ferns Perspektive**Mein Herz blieb beinahe stehen, als ich eine Gedankenverbindung von Lilith erhielt.„Mommy, komm und hol uns im Wald ab. Wir haben einen Bösewicht gefangen!“Ich sprang fast von meinem Stuhl auf. Welchen Bösewicht?Das Adrenalin schoss mir ins Blut, während Zephyr und ich zum Wald sprinteten. Unterwegs stießen wir auf Rune und meine Mutter, die beschlossen, sich uns anzuschließen. Sorge war tief in jedes Gesicht gegraben.Als wir sie endlich erreichten, klappte mir die Kinnlade herunter.Lilith und Xavian standen stolz am Rand einer Grube und sahen triumphierend aus. Als ich hinunterblickte, sah ich Calista ganz unten, schmutzbedeckt, Wut in ihren Augen.„Mommy, wir haben sie gefangen!“ strahlte Lilith.„Lasst mich hier raus, verdammte Scheiße!“ kreischte Calista.„Oh mein Gott, geht es euch gut?“ Ich rannte hin, kniete mich hin und umarmte meine Kinder fest. „Ist niemand von euch verletzt?“„Wir sind in Ordnung, Mom. Sie ha
Calistas POVAlles fiel auseinander. Schlimmer, als ich es mir jemals vorgestellt hatte.Rune würde mich verstoßen. Das konnte nur bedeuten, dass dieses verdammte Mittel endgültig aufgehört hatte zu wirken.In dem Moment, als er hinter dieser Schlampe Fern herjagte, schlich auch ich mich weg. Denn ich wusste: Sobald er zurückkam, würde das Erste, was er tat, sein, mich zu verstoßen. Und das konnte ich nicht zulassen.Ich mindlinkte Magnus sofort und sagte ihm, er solle mich an einer stillen Lichtung im Wald treffen.Zehn Minuten später tauchte er auf – außer Atem und sichtlich wütend.„Ich habe dich schon in das Gebiet der Abtrünnigen gebracht, wie du es verlangt hast. Was zum Teufel willst du noch?“, schnauzte er mich an.Und ich war genauso wütend. Seit wann bellt der Hund den Herrn an?„Pass besser auf deinen Ton mir gegenüber auf“, knurrte ich und fletschte die Zähne. „Vergiss nicht, für wen ich arbeite. Wenn der große Alpha Garrick erfährt, wie ungehorsam du warst, wird es ihm eg
Kapitel 4: Alpha RuneFerns SichtIch dachte, der Tod wäre gnädiger gewesen.Als ich die Augen endlich aufschlug, brannte der sterile Geruch von Desinfektionsmittel in meiner Nase. Weiße Wände. Piepende Geräte. Eine Krankenschwester beugte sich über mich und zog eine Blutdruckmanschette um meinen A
Kapitel 3: Stirb, HureFerns SichtMein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als wollte es ausbrechen. Elias stand da, die Augen dunkel und auf meine entblößten Brüste fixiert, sein Schwanz hart gegen seine Hose gespannt. Das Gefährtenband zog dick und verzweifelt zwischen uns.Ich machte einen weiter
Kapitel 2: Ich hasse dich, MamaFerns SichtDer Schmerz hätte mich fast umgebracht.Drei volle Tage lag ich wie eine Leiche in meinem Bett, nachdem man mich in mein Zimmer geschleppt hatte. Mein Körper wurde jedes Mal von fiebrigem Schmerz geschüttelt, wenn das Gefährtenband diese widerlichen Bilde
Kapitel 1: VerschwindeDer gesamte Bankettsaal erstarrte, als die Stimme meines Mannes wie ein Todesurteil durch den Raum hallte.„Ich bin so froh, dass du heute Abend hier bist, Cecily. Ich liebe dich.“Alpha Elias Nightvale – mein Gefährte, der Mann, den die Mondgöttin persönlich an mich gebunden







