Sie hatte den besten Traum ihres Lebens.Sie wusste nicht mehr, worum es ging – nur, dass es warm war, sie lachte und nichts wehtat.Dann spürte sie Augen auf sich gerichtet.Giannas Augen schnellten auf.Ein Mann saß auf dem Stuhl direkt neben ihrem Bett, so nah, dass sie die einzelnen Linien seiner gerunzelten Stirn sehen konnte, die Anspannung seines Kiefers und die Art, wie er sie ansah, als wäre sie etwas zutiefst, persönlich Beleidigendes für ihn.Sie schrie auf und wich so schnell gegen das Kopfteil zurück, dass sich die Decken um ihre Beine wickelten. Ihr Herz hämmerte wild, während eine Hand nach vorne schnellte, auf der Suche nach irgendetwas – absolut irgendetwas –, woran sie sich festhalten konnte.„Wer bist du?“, Ihre Atmung war bereits schwer. „Wie wagst du es, in das Zimmer der Luna zu kommen – wer hat dich hier reingelassen? Ich lasse dich rausschmeißen, ich hole die Wachen –“„Du weißt nicht einmal, wer ich bin.“Er sagte es wie eine Anschuldigung, seine Augen auf sie
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