Amelia blieb starr sitzen, wo sie war, eine Hand lag auf den Dokumenten, die über den polierten Marmorboden verstreut waren. Ihre müden Augen hoben sich langsam, bis sie auf das Gesicht des Mannes trafen, der ihr gegenüber kniete. Das Erkennen traf sie fast augenblicklich. Sie hatte diese ruhigen, dunklen Augen schon einmal gesehen. Erst in der vergangenen Nacht, draußen vor dem Grand Meridian Hotel, war sie auf die Straße getreten, ohne hinzusehen, und wäre fast von seinem Auto erfasst worden. Er war derjenige gewesen, der angehalten hatte, derjenige, der ihr ein sauberes, weißes Taschentuch angeboten hatte, ohne Fragen zu stellen, und derjenige, der ihr schweigend die Samtschachtel zurückgegeben hatte, deren Herausrutschen aus ihrer Handtasche sie vor lauter Herzschmerz gar nicht bemerkt hatte.Ihre Lippen öffneten sich vor Überraschung.„Sie...“ Ein schwaches Lächeln erschien auf dem Gesicht des Mannes – klein genug, um zu verschwinden, wenn man auch nur für eine Sekunde wegsah.„E
Zuletzt aktualisiert : 2026-07-13 Mehr lesen