Megans POVIch wusste nicht, wie lange ich Kai schon festhielt.Die Zeit fühlte sich seltsam an – gedehnt, verschwommen –, als hätte mein Körper gerade erst begriffen, dass die Last, die er tagelang getragen hatte, endlich verschwunden war. Meine Arme lagen fest um ihn geschlungen, mein Gesicht an seine Brust gedrückt, und für einen Moment vergaß ich, wo wir waren. Ich vergaß das Gericht, die Ältesten, die Augen, die uns noch immer beobachteten.Alles, was ich spürte, war er.Das gleichmäßige Heben und Senken seiner Brust. Seine Wärme.Gott.Ich hätte beinahe „Ich liebe dich“ gesagt.Die Erkenntnis traf mich so plötzlich, dass ich leicht erstarrte und mein Herz heftig gegen meine Rippen schlug. Schnell schluckte ich die Worte hinunter und biss mir auf die Innenseite der Wange, als könnte ich sie dadurch dorthin zurückdrängen, wo sie hingehörten.Nicht jetzt.Nicht so.„Du hast es geschafft“, murmelte ich stattdessen, meine Stimme gedämpft an seiner Brust. „Du hast es wirklich geschaff
Zuletzt aktualisiert : 2026-09-26 Mehr lesen