Er war in der Küche, als ich nach Hause kam. Die Hemdärmel waren hochgekrempelt, auf dem Herd stand etwas, das nach Knoblauch und Weißwein roch. Ich warf meine Tasche an der Tür ab, ging durch die Küche, schlang von hinten die Arme um ihn, drückte mein Gesicht in seinen Rücken und blieb einfach so stehen.Seine Hand legte sich über meine auf seinem Bauch. "Ein langer Tag?""Ein sehr langer Tag", sagte ich gegen sein Hemd. "Moreau, Marco, Allards Anwälte, das ganze Programm.""Essen in zwanzig Minuten", sagte er. "Der Wein ist offen."Ich goss mir ein Glas ein, setzte mich auf die Anrichte, sah ihm beim Kochen zu und erzählte ihm alles auf diese unaufgeregte Art, an die ich mich inzwischen gewöhnt hatte – kein Filtern, kein Managen seiner Reaktion, einfach nur die Ereignisse der Reihe nach. Er hörte zu, rührte um, stellte ein oder zwei Fragen und sagte die richtigen Dinge, ohne zu übertreiben. Als wir uns zum Essen hinsetzten, hatte ich den Tag irgendwo draußen abgestellt, wo er bis zu
Zuletzt aktualisiert : 2026-10-10 Mehr lesen