In einer alten Radio-Doku des SWR wurde vor Jahren ein langes Interview mit Wondratschek ausgestrahlt, das jetzt in deren Mediathek verfügbar ist. Es geht weniger um seine Bücher, sondern mehr um seine Kindheit in Karlsruhe und wie die Stadt ihn geprägt hat. Die Moderatorin stellt kluge Fragen, die ihn dazu bringen, Anekdoten zu erzählen, die man nirgends anders hört.
Radiointerviews haben etwas Besonderes – sie sind oft weniger gestellt als TV-Beiträge. Wenn du Geduld hast, durch Archive zu scrollen, wirst du dort vielleicht fündig. Die Sendung lief damals spätabends, was dem Ganzen noch eine besondere Stimmung verleiht.
Eine Freundin hat mir mal einen Link zu einem Podcast geschickt, in dem Wondratschek über ‚Moira‘ spricht. Das Interview war ungewöhnlich, weil es zwischen Lesungen und Jazzmusik-Einspielern hin und her springt. Der Podcast heißt etwas wie ‚Worte und Töne‘, aber ich finde die Folge leider nicht mehr. Vielleicht existiert sie noch auf SoundCloud oder einer ähnlichen Plattform.
Was mir hängen blieb, war seine Art, über Sprache als Musik zu reden – nicht hochtrabend, sondern so, als würde er über einen alten Freund sprechen. Solche Perlen verstecken sich oft in Nischenprojekten.
Auf YouTube gibt es eine seltene Aufnahme eines Live-Gesprächs mit Wondratschek, das vor ein paar Jahren bei einem Literaturfestival aufgezeichnet wurde. Die Atmosphäre ist ungefiltert, fast schon intim – man merkt, wie die Zuhörer gebannt seinen Worten folgen. Er spricht über seine Lyrik, aber auch über Musik und die Verbindung zwischen beiden.
Solche Aufnahmen sind Schätze, weil sie die Stimme und Persönlichkeit des Autors einfangen, nicht nur seine Texte. Vielleicht findest du es, wenn du nach dem Festivalnamen suchst oder direkt auf dem Kanal des Veranstalters nachschaust. Die Qualität ist nicht perfekt, aber das macht es irgendwie authentischer.
Ich habe das Interview mit Wolf Wondratschek vor einiger Zeit in einer Literaturzeitschrift entdeckt, die sich auf zeitgenössische deutsche Autoren spezialisiert hat. Es war eine dieser überraschenden Funde zwischen Buchrezensionen und Gedichtanalysen. Die Fragen waren tiefgründig und berührten sowohl sein schriftstellerisches Schaffen als auch persönliche Reflexionen über das Leben.
Falls du gezielt nach dem Interview suchst, würde ich empfehlen, in Archiven von Kulturmagazinen oder auf den Websites großer Verlage zu stöbern. Oft werden solche Gespräche Jahre später noch online gestellt, besonders wenn sie als besonders prägnant gelten. Mir hat vor allem die Offenheit gefallen, mit der Wondratschek über seine kreativen Prozesse sprach.
2026-07-17 09:20:46
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Der Wolf der mich wählte
Lina
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Der Alpha des Rudels hat ihren Duft längst wahrgenommen. Er kennt jede Bewegung in seinem Territorium, jeden Atemzug, jedes fremde Herz. Doch Lina ist anders. Sie gehört nicht hierher, und doch reagiert sein Wolf auf sie, als hätte er auf genau diesen Moment gewartet.
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Und der Alpha ahnt nicht, dass diese Fremde sein Schicksal verändern wird.
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Nicht in einem Dorf, in dem jeder Schritt beobachtet wird.
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Ich habe das Wolfgang Schmidt Interview vor ein paar Tagen entdeckt und war wirklich begeistert von seinen Einsichten. Es wurde ursprünglich in der Online-Ausgabe des ‚Stern‘ veröffentlicht, aber mittlerweile gibt es auch Ausschnitte auf YouTube und Spotify. Wenn du die vollständige Version lesen möchtest, würde ich dir die Stern-Website empfehlen – dort ist es meistens am detailliertesten.
Falls du lieber etwas kürzere Zusammenfassungen bevorzugst, haben einige Nachrichtenportale wie ‚Spiegel Online‘ oder ‚Zeit Online‘ auch Teile davon aufgegriffen. Die Podcast-Folge auf ‚Spotify‘ ist übrigens super für unterwegs, wenn du nicht ständig lesen willst.
Ich habe mich schon öfter gefragt, wo man Interviews mit Peter Wollny finden kann, und bin dabei auf einige interessante Quellen gestoßen. Besonders empfehlen kann ich die Website des Verlags, bei dem seine Bücher erschienen sind. Dort gibt es oft Autorenporträts oder sogar vollständige Interviews. Auch auf Literaturblogs oder -magazinen wie ‚Literaturkritik.de‘ oder ‚Perlentaucher‘ tauchen gelegentlich Gespräche mit ihm auf.
Wenn du eher auf Videoinhalte stehst, lohnt sich ein Blick auf YouTube oder Vimeo. Dort werden manchmal Aufzeichnungen von Lesungen oder Diskussionsrunden hochgeladen, in denen Wollny zu Wort kommt. Einige Bibliotheken oder Kulturzentren veröffentlichen ebenfalls Interviews mit Autoren in ihren Archiven. Es ist immer spannend, direkt aus dem Mund des Autors zu hören, wie seine Geschichten entstanden sind.
Wolf Wondratschek hat eine ganz eigene Stimme in der deutschen Literatur, die zwischen Melancholie und scharfem Witz oszilliert. Sein Roman 'Der Buchspalter' ist ein brillantes Porträt eines exzentrischen Antiquars, dessen Leben sich um Bücher dreht – perfekt für alle, die das Mystische an alten Bibliotheken lieben. Die Sprache ist dabei so bildhaft, dass man das Knacken der Buchrücken fast hört. Wer eher lyrisch angehauchte Prosa mag, sollte 'Männer und Frauen' probieren: eine Sammlung kurzer, aber intensiver Geschichten über Beziehungsdynamiken, die unter die Haut gehen.
Für mich besonders faszinierend ist 'Carmen oder Die Fremde', eine moderne Interpretation des Carmen-Stoffs. Wondratschek spinnt hier eine düstere, raue Atmosphäre, die mit ihrer rhythmischen Sprache fast musikalisch wirkt. Ein bisschen wie ein Jazzstück in Buchform – unvorhersehbar und voller Leidenschaft. Seine Werke sind keine leichte Kost, aber sie belohnen mit Tiefe und einer ungewöhnlichen Perspektive auf menschliche Abgründe.