Se connecterNachdem Alexia diese letzte Bemerkung gemacht hatte, stieß ich ein Schnauben aus.
Ich war nicht mehr wegen Liebe hier. Oder wegen Geld.
Ich war nur hier, um den letzten Vertrag zu erfüllen, den ich unterschrieben hatte. Ich hatte bereits Hass auf ihn – tiefen, brennenden Hass – und ich würde niemals, niemals wieder diese Gefühle haben. Nicht nachdem er mich meine Mutter hatte verlieren lassen.
Und er wusste es nicht einmal.
Alexia kochte noch immer vor Wut, die Hände in die Hüften gestemmt, als ich vom Bett aufstand und an ihr vorbeiging.
Sie streckte die Hand aus, zog mich zurück und war kurz davor, mir eine Ohrfeige zu verpassen, als Dawson ihr Handgelenk packte.
Er trug seine Sportkleidung, seine Augen dunkel, als er Alexia anstarrte. Sie begann plötzlich schwer zu atmen.
„Wann bist du hierhergekommen?", fragte er und starrte sie an. „Dass du meine Schlüssel hast, heißt nicht, dass du einfach—"
Bevor er fertig sprechen konnte, stieß ich einen Seufzer aus und zog die Badezimmertür auf, schloss sie hinter mir.
Von drinnen hörte ich Alexia aufschreien.
„Du kannst mir nicht erzählen, dass du wirklich auf dieses schmutzige Ding stehst."
„Natürlich bin ich das nicht!" schrie Dawson. „Aber das gibt dir nicht das Recht, einfach hereinzuplatzen, wann immer du—"
„Du hast mich immer gewollt. Du fühlst dich zu mir hingezogen. Zu meinem Körper. Und—"
Ich hörte ihre Münder aufeinandertreffen. Den Kuss. Das Geräusch davon.
Ich stieß ein schweres Schnauben aus, als die Tür aufging.
Was noch... murmelte ich und hasste ihn wie ein schweres Gift.
Ich hatte bereits eine Sache entschieden: Ich würde sein Leben zur Hölle machen.
Er würde sich nach mir sehnen. Er würde das andere Ich sehen.
Ich hatte bereits neue Krankenschwester-Kasacks angezogen – die sexy ones. Und bald würden meine Kurven zur Schau gestellt sein.
Ich würde ihn elend machen. Er würde seinen Status als bester Spieler verlieren. Er würde alles verlieren.
Die Leute würden anfangen, ihn als Versager zu sehen.
Ich würde ihn jeden Penny verlieren lassen, den er hatte.
Während ich an all die Dinge dachte, die ich mir vorgenommen hatte, ihm anzutun, umklammerte meine Hand so fest, dass fast Blut herauskam. Ich löste sie langsam.
Sanft ging ich aus dem Badezimmer.
Sie waren weg.
Ich schnaubte und zog meinen normalen Krankenschwestermantel an. Ich ging aus dem Zimmer, mein Herz hämmerte noch immer, als ich das Bild meiner Mutter auf meinem Handy-Hintergrund ansah. Ich schüttelte sanft den Kopf.
Ich war fast an der Tür, als ich seine Stimme hörte.
„Kleine Krankenschwester... brauchst du eine Fahrt?"
Ich drehte mich nicht um. Ich blieb einen Moment stehen.
Er ging auf mich zu, und ich hörte Alexias Schritte die Treppe mit Wucht herunterkommen.
„Ich fahre mit dir!" fuhr sie ihn an. „Was zur Hölle? Wir hatten gerade einen schönen Fick und du willst immer noch sie?"
Dawson blieb auf halbem Weg stehen und starrte mich an. Dann wandte er sich Alexia zu.
„Wen wollen? Hast du vergessen, wer ich bin? Was zur Hölle—"
Er fluchte noch, als ich zur Tür ging und ein Taxi heranwinkte.
Auf der Eisbahn saß ich an meinem üblichen Platz und versuchte zu denken.
Nelson kam näher, eine Wasserflasche in der Hand.
„Es ist eisig, und ich habe dieses heiße Wasser..."
Er drückte die Flasche in meine Hand. Ich nahm einen Schluck und schnaubte.
„Du kannst nicht ernst meinen. Du hast Alkohol in einer Wasserflasche?"
Nelson lächelte und setzte sich neben mich.
„Ich habe das immer am Anfang jedes Spiels. Der Trainer erlaubt es uns nie, aber das heutige Spiel braucht es. Ich wette, Dawson – der beste Spieler – vermeidet das aus seiner eigenen Angst, Medaillen zu verlieren."
Nelson lachte.
Genau da entdeckte ich Dawsons Bike. Er stand da, seine dunklen Augen auf uns gerichtet.
Er wusste nicht, dass ich ihn sah.
Sanft hielt ich Nelsons Arm, zog ihn näher, versuchte ihm etwas zuzuflüstern, als der Trainer Dawson anschrie.
„Verlier nicht die Konzentration, Dawson! Du bist immer in den ersten Sechs! Komm schon – fünfundvierzig Sekunden! Mach dein Ding!"
Ich stieß ein bitteres Lachen aus.
Ich wusste bereits, was ich tun wollte.
Sanft wandte ich mich an Nelson.
„Du bist in der zweiten Reihe?"
Nelson nickte, noch immer das Spiel beobachtend.
Ich stand sanft auf und bemühte mich sehr, als das Spiel begann. Ich sorgte dafür, dass Dawson mich sah.
Ich hielt Nelson fest.
Nelson war schockiert und starrte mich an.
„Was zum Teufel ist los mit dir? Ist es der Alkohol, oder—"
Bevor er fertig sprechen konnte, zog ich ihn in einen leichten Kuss.
Bums!
Ein schweres Geräusch hallte über das Feld.
Dawson lag auf dem Boden, schwer verletzt.
Nelson erstarrte, dann eilte er zu ihm, als Stimmen um uns herum ausbrachen.
„Er hat keine Spur verpasst! Was ist passiert?"
Der Trainer eilte zu ihm, zusammen mit den Krankenschwestern – einschließlich Alexia.
Ich war die Einzige, die stand.
Meine Box lag neben mir, weit von ihnen entfernt.
Dawson erblickte mich, sein Gesicht wurde dunkler.
Aber sanft entfernte ich mich von ihm und ging ein gutes Stück in Richtung Umkleidekabine.
Ich schenkte ihm dieses bösartige Grinsen, als ich wegging, mein Herz schlug schwer gegen meine Brust.
Einer erledigt, dachte ich und lächelte sanft...
Dawson kam spät in dieser Nacht nach Hause.
Er hinkte. Als die Tür sich öffnete, fielen seine Augen auf mich – schwere Hitze strahlte von seinem Körper aus.
Ich sah nicht hin. Ich aß sanft weiter von dem Essen auf meinem Teller am Esstisch.
Er stand eine Weile an der Tür. Dann kam er näher und starrte mich an – von meinem Kopf bis hinunter, verweilte bei meinen Augen.
Er stieß ein schweres Schnauben aus.
„Was denkst du, wer du bist? Ich hasse dich so sehr. Ich verachte dich."
„Dann lass mich gehen!" schrie ich und stand auf. „Du hasst mich? Dann vergiss mein Geld! Soviel ich weiß, bist du wieder mit Alexia zusammen – oder eher, sie hing an dir. Warum brauchst du mich in deinem Haus?"
„Um zu beenden, wofür ich bezahlt habe." Seine Stimme war kalt. „Bleib die Freundin. Spiel weiter die Freundin. Und hör auf, mit Männern anzugeben, wenn du angeblich mir gehörst."
„Oh, das!" Ich schnaubte, setzte mich wieder hin und nahm meine Gabel auf. Ich zuckte mit den Lippen und biss in das Essen.
„Du gibst mit meinem besten Freund Nelson an? Solltest du nicht meine Freundin sein?"
„Fake", murmelte ich und erinnerte ihn.
Ich sah seine Faust sich ballen.
„Du solltest froh sein, dass du die Freundin des besten Spielers von London spielst. Es ist ein Privileg für dich. Glaubst du, ich mag Leute, die wie du aussehen? Langes, beschissenes, schmutziges Kleid. Keine Kurven. Nichts zum Anfassen."
Er grinste und wandte sich zum Gehen.
„Dann hat jemand anderes das nicht in mir gesehen." Ich stand auf. „Vielleicht sollte ich dich daran erinnern, dass du das schnell spielen solltest. Ich muss einen wundervollen Moment mit meinem Mann haben."
Ich ging zur Tür.
„Und heute Nacht schlafe ich nicht hier. Ich gehe auf ein Date."
Seine Hand packte meine, hielt sie so fest, dass es brannte.
„Was zur Hölle?"
„Dawson!" schrie ich.
Er ließ mich los.
„Glaubst du, es interessiert mich, mit wem du fickst?" Seine Stimme war scharf. „Lass nur niemanden dich sehen."
„Ich soll deine Freundin nur vor Alexia sein. Also mach dir keine Sorgen, wenn jemand mich sieht."
Ich schrie und ging in mein Zimmer, knallte die Tür schwer hinter mir zu.
Ich hörte sein Atmen auf der anderen Seite.
Ich lehnte meinen Rücken gegen die Tür, mein Herz schmerzte.
Mein Verstand wanderte zurück zu seiner Brust – der, die ich gerade gesehen hatte. Wie sein Shirt an ihm klebte. Die Hitze, die von seinem Körper ausstrahlte.
Was zum Teufel? dachte ich. Warum sehne ich mich noch nach seiner Berührung, wenn ich ihn hasse?
Ich schnaubte und versuchte, mir selbst ins Gesicht zu schlagen.
Liebe ihn nicht. Nicht wieder. Er hat verdammt noch mal deine Mutter getötet.
Sanft ging ich zum Kleiderschrank.
Ich war kurz davor, das heißeste rote Kleid zu greifen, als ich innehielt.
Noch nicht.
Ich griff stattdessen nach einer einfachen Hose und einem schweren Shirt.
Ich warf einen letzten Blick in den Spiegel und wusste genau, dass ich in keinen verdammten Club ging.
Ich ging zu meiner besten Freundin Maya.
Ich schlüpfte aus der Tür und bemerkte, dass Dawson noch immer auf dem Sofa saß.
Ich war nah an der Tür, als seine Stimme mich aufhielt.
Zuerst wollte ich nur hören, wie er mich anflehte, nicht zu gehen.
Er ging sanft auf mich zu, sein Atmen so nah, dass ich die Vibration an meinem Bein spürte.
„Sag diesem Müll von einem Freund, er soll dich früh am Morgen absetzen." Seine Stimme war flach. „Ich habe einen Gast, und ich brauche dich, um deinen Job zu machen."
Er drehte sich um und ging weg. Ohne zurückzublicken, ohne auch nur zu flehen, dass ich bleiben sollte.
Er ging einfach weg.
Und die Wut stieg schwer in meiner Brust auf.
Nachdem Alexia diese letzte Bemerkung gemacht hatte, stieß ich ein Schnauben aus.Ich war nicht mehr wegen Liebe hier. Oder wegen Geld.Ich war nur hier, um den letzten Vertrag zu erfüllen, den ich unterschrieben hatte. Ich hatte bereits Hass auf ihn – tiefen, brennenden Hass – und ich würde niemals, niemals wieder diese Gefühle haben. Nicht nachdem er mich meine Mutter hatte verlieren lassen.Und er wusste es nicht einmal.Alexia kochte noch immer vor Wut, die Hände in die Hüften gestemmt, als ich vom Bett aufstand und an ihr vorbeiging.Sie streckte die Hand aus, zog mich zurück und war kurz davor, mir eine Ohrfeige zu verpassen, als Dawson ihr Handgelenk packte.Er trug seine Sportkleidung, seine Augen dunkel, als er Alexia anstarrte. Sie begann plötzlich schwer zu atmen.„Wann bist du hierhergekommen?", fragte er und starrte sie an. „Dass du meine Schlüssel hast, heißt nicht, dass du einfach—"Bevor er fertig sprechen konnte, stieß ich einen Seufzer aus und zog die Badezimmertür a
Was?Mein Herz blieb stehen. Ich wirbelte herum und versuchte herauszufinden, wohin sie sie gebracht hatten, als sich eine Hand auf meine Schulter legte.Doktor Frank.Ich drehte mich um. Seine Hand glitt meine Schulter hinab und versuchte, mich in eine Umarmung zu ziehen. Ich zog mich weg.„Sie hat fast zwei Stunden gewartet", sagte er leise. „Was hat dich aufgehalten?"Ich schüttelte den Kopf, meine Stimme kaum ein Flüstern. „Wo ist meine Mutter?"Er antwortete nicht sofort. Seine Augen sagten mir alles.„Sie ist vor zwanzig Minuten verstorben", sagte er schließlich. „Wir haben alles versucht, aber—"„Ich wollte bezahlen!" Die Worte rissen aus meiner Kehle. „Ich habe gefleht. Ich habe gebettelt. Ich habe ihnen gesagt—"Doktor Frank streckte die Hand nach mir aus, aber ich fiel bereits.Meine Knie trafen den kalten Krankenhausboden. Heiße Tränen liefen mir über das Gesicht und verbrannten meine Haut.Ich habe es versucht. Ich habe gearbeitet. Ich habe es so sehr versucht.Mein Telefo
PROLOG„Okay, aufgepasst!"Die Stimme des Trainers knallte durch die Umkleidekabine wie ein Schlagschuss. Jeder Spieler riss sich zusammen.„Lasst es uns heute Abend einfach halten. Bringt die Pucks tief, bringt die Pucks vors Tor, stürmt das Tor. Jeder arbeitet hart für den anderen. Wir fangen pünktlich an, wir beenden es als Sieger. Los geht's!"Das Team brach in Jubel aus, Schläger klopften gegen die Wände.Ich blieb in meiner Ecke, mein Erste-Hilfe-Kasten geöffnet auf meinem Schoß, mein weißer Krankenschwestermantel gebügelt und makellos. Ich hatte früh gelernt, mich in dieser Welt unsichtbar zu machen – das Mädchen in der Ecke mit den Verbänden und Kühlpackungen. Diejenige, die niemand je bemerkt hatte.„Wo zum Teufel ist Dawson?", murmelte Bathlow und ließ den Raum absuchen.Mein Herz stolperte bei dem Namen.Dawson.Ich hielt den Blick gesenkt und tat so, als würde ich meine Vorräte ordnen. Aber mein Puls raste bereits, meine Hände zitterten leicht, als ich Mullbinden zählte, d







