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Alphas Fehler
Alphas Fehler
Author: Desire steve

Kapitel 1

Author: Desire steve
last update publish date: 2026-08-29 21:11:17

Milena~

Männer hassen Frauen.

Ihr größtes Ziel ist es, unsere Träume zu zerstören. Sie heucheln Freundlichkeit, wenn sie zwischen unseren Beinen sind, aber verwandeln sich in Dämonen, sobald sie zum Höhepunkt gekommen sind. Sie sind grausam, gerissener als eine Schlange.

Ich war noch nie mit jemandem gepaart und werde es bis zu meinem Tod auch nicht sein. Dennoch weiß ich, wie hinterhältig sie während der Paarung sind, weil Jungfrauen mit losem Mundwerk immer tuscheln.

Die Jungfrauen behaupteten: „Das Lächeln eines Mannes wird beim Sex voller Wärme.“

Es nervt mich, wie voller Stolz und Aufregung diese Weibchen diese Dinge aussprechen.

Wie können sie das Zeichen an der Wand nicht lesen und hinter die Fassade der Männer blicken? Es geht nur um Sex, Kontrolle, Macht, Demonstration und Fortpflanzung.

Nun, was kümmert es mich? Es ist ihr Kreuz, das sie zu tragen haben.

Mein Fokus liegt auf Nana, meiner Wölfin, und darauf, wie ich sie am besten überzeugen kann. Sie ist ein Dorn in meinem Auge. Eine Labyrinthwand – schwer zu knacken oder einzureißen.

Wir kauen seit Stunden auf demselben Thema herum, aber da fängt sie schon wieder an: „Warum hast du uns in diesem unheimlichen Wald verwandeln lassen?“, fragt sie schon seit wer weiß wie lange. „Der Gefährte wartet unter dem Vollmondbaum“, fügt sie hinzu. „Geh jetzt zu ihm.“

Ich rolle mit den Augen und kann mir ein Spottlächeln nicht verkneifen, während ich die Blätter herausziehe, die sich in meinem welligen, langen Haar verfangen haben. Ich setze meine Darpna auf und绑定 die Enden unter meinem Kinn fest. „Ich will keinen Gefährten, Nana. Wir verdienen etwas Besseres“, sage ich rau; vielleicht dringt das ja in ihren winzigen Schädel ein.

Wenn ich so darüber nachdenke: Warum kümmere ich mich überhaupt um die Meinung eines Tieres, wenn ich größere Probleme vor mir habe?

Probleme, die nur der menschliche Teil meiner Art versteht. Und eines davon ist, wie schnell ich den Transporteur einholen kann. Der Transporteur hat bestätigt, dass das Schiff um Punkt Mittag ablegt.

Hätte ich gewusst, dass meine erste Verwandlung die Hölle werden und so lange dauern würde, hätte ich gewartet, bis ich in der Menschenwelt angekommen bin.

Abgesehen davon, das Schiff zu erwischen, ist mein nächstes Problem, dass Nana sich als Alpha-Wölfin herausgestellt hat. Ich bin als Beta geboren und aufgewachsen. Das Gleiche gilt für meine Geschwister und meine Eltern; wir haben kein Alpha-Blut in unserer Abstammung.

Die einzigen Alphas sind das Haus Brooks und das Haus Ryder – die mächtigsten Familien im gesamten Werwolf-Clan. Grausame Monster und der Untergang jedes Rudels, das sie beherrschen.

Wie also ist meine Wölfin zu einem Alpha geworden? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr dreht sich mein Kopf.

Am besten denke ich jetzt nicht weiter darüber nach. Eine Lösung wird sich in der Zukunft finden.

Ich ziehe meine weiße Bluse und meinen braunen Rock vom Baumast und zische, als Schmerz durch mich schießt. Aber ich schlucke ihn herunter und werfe meine Kleidung über. „Was ist unser kleines Geheimnis?“, frage ich Nana, um sicherzugehen, dass wir auf derselben Wellenlänge sind.

„Wir verwandeln uns nur, wenn wir allein sind.“

„Gut“, antworte ich und marschiere den steilen Hügel hinab aus dem Wilderdeep-Wald heraus.

„Aber ich will mich nicht verstecken. Ich will mit dem Gefährten jagen. Wir können nicht fern vom Gefährten bleiben.“ Ihr Schwanz wedelt ungestüm, während sie weiter knurrt und brummt, aber ich schenke ihr keine Beachtung.

Ihr Wunsch ist verständlich. Werwölfe sind stDirect stärker, wenn sie sich mit ihren Gefährten verbinden.

Leider diskriminieren unsere männlichen Gegenstücke uns Wölfinnen und enthalten uns die grundlegendsten Dinge vor: Karriere, Bildung, medizinische Versorgung und das Innehaben öffentlicher Ämter. Sie sehen uns als Sexobjekte, als Instrumente, um ihr Erbe fortzuführen. Unsere Köpfe werden auf einen Pfahl gespießt, wenn wir es wagen, uns gegen Ungerechtigkeit auszusprechen.

Ein Grund mehr, warum ich es hier hasse.

Es ist schließlich eine Männerwelt. Und Nana wird die Dynamik zu gegebener Zeit schon noch verstehen.

Zu Hause angekommen, treten meine Zehen ganz leicht auf, während ich die Treppe zu meinem Zimmer hinaufsteige. Das Letzte, was ich will, ist, dass irgendein Mitglied meines Haushalts von meinem Fluchtplan erfährt, besonders Tato, dessen Zorn tödlich ist.

Bestie würde mein Fleisch zerreißen und meine Knochen zermalmen.

Ich betrete mein Zimmer, schließe ruhig die Tür, eile ins Badezimmer und nehme ein kurzes Bad. Danach ziehe ich ein grünes viktorianisches Kleid, eine weiße Darpna und grüne Sandalen an, bevor ich meine Sachen in meine kleine rote Tasche packe.

Ich greife nach meinem liebsten Besitz unter meinem Bett. Es ist das medizinische Buch, das mir die menschliche Ärztin geschenkt hat, die meiner Schwester das Leben gerettet hat.

Die größte Waffe, die mich seit zehn Jahren auf meinem Weg zu meinem Traum geleitet hat, da mir eine formelle Bildung verwehrt blieb. Ich habe dafür gesorgt, das Buch so oft wie nötig zu studieren, wann immer alle anderen schliefen.

Als ich das Buch ganz nach hinten umblättere, blickt mir ein Foto entgegen – das Bild der Ärztin mit einem wunderschönen Lächeln. Auf der Rückseite des Bildes steht ihre Adresse. Sie hatte sie sorgfältig aufgeschrieben. Ich hoffe nur, dass sie noch unter dieser Adresse wohnt.

Ich stecke das Buch in meine Tasche, schleiche aus meinem Zimmer und achte darauf, dass meine Schritte federleicht sind, während ich die Treppe hinuntergehe.

Als meine Hand gerade über dem Knauf der Wohnzimmertür schwebt, lässt mich ein Rufen von hinten zusammenzucken; mein Herz springt mir beinahe aus der Brust.

„Alles Gute zum zwanzigsten Mondtag, Milena. Ich habe deinen Lieblingskuchen gebacken“, sagt die Stimme.

Mama?

Ich runzele die Stirn.

Warum ist sie zu Hause?

Ich schlucke meine Überraschung hinunter, schiebe den Schock beiseite und mühsam eine gefasste Haltung vor. „Ohh, mein Geburtstag.“ Ein erzwungenes Lächeln gräbt sich in meine Züge, während ich sie anstarre.

Aber mein Gesicht fällt in sich zusammen und mein Kiefer spannt sich an, als ich bemerke, wie blass sie aussieht. Enttäuschung tritt an die Stelle meines gespielten Lächelns. Mama hat einen frischen Verband am linken Finger und sichtbare Hämatome am Hals.

Tato hat sie wieder geschlagen.

Mein Blut kocht in meinen Adern und droht auszubrechen, aber ich beherrsche mich. Was nützt ein Ausbruch, wenn sie das Monster ohnehin verteidigen wird? Seit Jahren sehe ich zu, wie sich dasselbe Spiel wiederholt. Mama wird immer wieder ihre Ehe über ihr eigenes Leben stellen.

Wie üblich räuspert sie sich und verbirgt ihre blauen Flecken hinter ihrem langen roten Haar.

Wann hört das auf? Wann wird ihr klar, dass sie von dieser Bestie von einem Ehemann weggehen kann? Es ist mir egal, ob sie Schicksalsgefährten sind.

Kein Mann ist es wert, besonders nicht ein Monster wie Tato, das sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit erniedrigt. Ich bete, dass sie eines Tages aufwacht. Ich bete, dass ich sie befreien kann, wenn ich mein Ziel erreicht habe und zurückkehre.

Ich bete, dass die Göttin es möglich macht.

Mamas Blick wandert über meinen Körper und bleibt an meiner Tasche hängen. Ihre Stirn legt sich in Falten und ihre Augen verengen sich, während sie den Blick nicht davon abwenden kann.

Ich nach Luft schnappe; meine Augen weiten sich schlagartig, als mir die Erkenntnis kommt. Wie konnte ich mich nur so schnell vergessen und die Tatsache verdrängen, dass ich kurz davor stehe, ein verbotenes Verbrechen zu begehen?

Ein Verbrechen, das das Leben meiner gesamten Familie kosten wird, wenn ich erwischt werde.

Schwer schluckend kämpfe ich darum, ruhig zu bleiben.

Was sage ich Mama, wenn sie nach der Tasche fragt? Jeder weiß, dass ich nicht mit Taschen herumlaufe, erst recht nicht mit einer in dieser Größe, weil ich meinen Komfort liebe.

Welche Ausrede kann ich Mama liefern? Sie wird meine Wahrheit herausfinden. Oh, Göttin, Mama wird es tun. Ich bin schlecht im Lügen, und sie merkt es sofort, wenn ich es versuche.

Das ist schlecht. Verdammt schlecht.

Himmel, steh mir bei!

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