LOGINARIELLAAls wir an diesem Abend nach Hause kamen, erzählte Asher mir vom Geburtstag seines Onkels. Sein Onkel feierte angeblich Geburtstag und wollte, dass Leon und ich dabei waren. Leon war jedoch völlig erschöpft. Er kam gerade aus dem Bad und gähnte alle paar Sekunden. Ich machte ihm einen kleinen Abendimbiss, damit er nicht hungrig ins Bett ging. Als er fertig aß, konnte er die Augen kaum noch offen halten. Am wenigsten wollte ich ihn zu einem Geburtstagsessen schleppen, bei dem er wieder eine Gruppe Fremder kennenlernen sollte.Es ging um Ashers Onkel, seine Frau, ihre Kinder und seine Enkel. Das war eine ganze Menge. Wir bereiteten Leon nicht auf diesen Besuch vor. Nach allem, was heute mit meiner Mutter passierte, wusste ich, dass er am Ende seiner Kräfte war. Deshalb schlug ich vor, dass nur Asher und ich zu dem Essen fuhren. Sein Onkel wollte uns beide an seinem Geburtstag sehen. Entweder traf er mich oder keinen von uns.„Okay“, stimmte Asher zu. „Ich lasse Luca hier und e
ARIELLAAm nächsten Tag, als wir meine Mutter besuchten, lief alles … überraschend glatt. Asher sorgte natürlich dafür, dass draußen genug Soldaten standen – die Straße wirkte wie abgeriegelt. Meine Mutter fand das übertrieben und völlig unnötig. Mein Ehemann fand es notwendig. Keiner von beiden war bereit, einen Kompromiss einzugehen. Leon schien die ganze Sicherheitspräsenz nicht zu stören.Im Haus jedoch … schien nichts davon eine Rolle zu spielen. In dem Moment, in dem Leon durch die Haustür trat, verschwand alles andere. Er hatte nie eine Großmutter gekannt, überhaupt nie Großeltern gehabt. Deshalb bebte er fast vor Aufregung. Kaum sah er meine Mutter, blickte er mit diesen großen, neugierigen Augen zu ihr auf und fragte:„Bist du meine Oma?“Das Gesicht meiner Mutter verzerrte sich. Sie brach in Tränen aus, bevor sie überhaupt antworten konnte. Dann sank sie auf die Knie und schlang die Arme um ihn.„Ja“, flüsterte sie durch ihre Tränen. „Ich bin deine Oma.“Leon umarmte si
ARIELLAAsher drückte meinen Hals zwischen seinen eleganten Fingern zusammen. Er zog sich aus mir zurück und begann dann, mich gnadenlos zu ficken. Ein Grunzen begleitete jeden Stoß. Dann kreiste er mit der Hüfte und neigte den Körper, bis er meinen G-Punkt traf. Er ließ meinen Hals los, senkte den Kopf und raubte meinem Mund den Atem. Unsere Zungen kämpften miteinander und verschmolzen. Keiner von uns gewann die Oberhand.Asher verlagerte sein Gewicht und ließ uns auf seinen Schreibtisch sinken. Jedes Mal, wenn er in mich stieß, glitt mein Rücken über die massive Schreibtischplatte unter mir.Die Reibung, der Schmerz und die Vibrationen trieben mich auf Höhen, von denen ich nicht wusste, dass mein Höhepunkt sie erreichen konnte. Alles in meinem Körper fühlte sich elektrisiert an, geschwollen und lebendig. Ich zog meine inneren Muskeln um seinen Schwanz zusammen und spürte, wie seine Haut auf meiner vibrierte.„Ich komme gleich.“Ich verdrehte die Augen vor Lust. Eine Flut von Wärme
ASHERStille erfüllte den Raum. Ariella starrte mich nur an. Dann sagte sie kein Wort und berührte erneut mein Gesicht. Ihr Daumen strich vorsichtig über den Bluterguss.„Du hast dich deswegen geprügelt?“Ich lächelte schuldbewusst.„Das könnte sein.“Sie starrte mich erneut an und seufzte.„Du bist ein Idiot.“„Ich weiß.“„Du hast mir Angst gemacht.“„Es tut mir leid.“„Ich dachte, jemand hat dich angegriffen.“„Das wäre mir lieber.“Ihre Augenbrauen schossen hoch.„Das wäre dir lieber?“„Mir wäre das lieber.“Sie sah mich an, und ihr Blick verriet mir, dass sie mich für völlig verrückt hielt.„Asher, bitte …“„Ich weiß, wie man Feinde bekämpft. Ich weiß, wie man Feinde tötet. Ich weiß, wie man meine Familie vor Feinden beschützt.“ Ich sah weg. „Was ich nicht weiß …“Meine Stimme wurde leiser.„…ist, wie ich aufhören kann, das Gefühl zu haben, dich im Stich zu lassen.“Die Worte lagen schwer und ehrlich zwischen uns. Sie griff nach meinen beiden Händen.„Asher, du
ASHEREs war wieder da. Dieser Satz: ‚Vertrau mir.‘Aus irgendeinem Grund beunruhigte es mich beim zweiten Hören genauso wie beim ersten Mal. Trotzdem nickte ich, denn das war Luca. Der Mann, der bei jedem Kampf, jedem Verlust und jedem Sieg an meiner Seite stand.„Ich vertraue dir.“Er lächelte.„Ich weiß.“Dann klopfte er mir auf die Schulter.„Jetzt geh nach Hause. Deine Frau wartet.“Diesmal widersprach ich nicht. Ich stieg in mein Auto. Zum ersten Mal an diesem Tag wollte ich nur noch nach Hause. Die Lichter der Stadt zogen verschwommen an meinem Fenster vorbei, während ich nach Hause fuhr. Ich bemerkte sie kaum. Meine Gedanken waren bei ihr, meiner Frau Ariella. Ich ging immer wieder durch, was an diesem Tag passierte und wie ich mich verhielt, als sie mir voller Freude berichtete, dass es mit ihrer Mutter gut lief, dass ihre Mutter sich über Leon freute und dass sie Leon am nächsten Tag zu ihr bringen wollte.Es war falsch, ihre Freude zu zerstören, indem ich sie an die
ASHERLuca ging nach draußen und steuerte hinter die Bar, in eine dunkle Ecke, wo niemand aus dem Club uns sehen konnte. Ich folgte ihm. Die kühle Abendluft traf mein Gesicht, sobald ich hinaustrat.Er erreichte den Platz zuerst und blieb stehen. Ich ging weiter, bis wir voreinander standen. Keiner von uns sprach einen Moment lang. Wir starrten uns nur an.Schließlich hob er beide Hände leicht.„Also …“ Er biss leicht die Zähne zusammen. „Willst du es so machen?“Ich knackte mit dem Nacken.„Ich wollte das den ganzen Tag schon tun.“Die Worte hatten meinen Mund kaum verlassen, da schlug er zuerst zu. Seine Faust traf mich hart im Gesicht. Ich schlug sofort zurück und erwischte ihn seitlich am Kopf. Sein Kopf wurde zur Seite gerissen. Er taumelte einen Schritt und fing sich wieder.Dann sah er mich wieder an, und ein langsames Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Ich lächelte genauso zurück.„Da bist du ja.“ Er spuckte ein wenig Blut auf den Boden.„Ich habe mich gefr
Ich drehte mich nicht einmal zu der Stimme um. Ich war wie versteinert. Ich hätte es wohl erwarten sollen. Nach allem, was vor Jahren passiert war. Natürlich war er verheiratet. Dachte ich wirklich, dass er sein ganzes Leben lang auf mich warten würde?Aber ich konnte es immer noch nicht glauben. I
Ich kam wieder zu spät zur Arbeit. Es war nicht leicht, mit einem vierjährigen Kind.Heute Morgen wachte Leon krank auf. Er hatte hohes Fieber. Ich konnte ihn weder in die Kita bringen noch ihn einfach allein lassen. Also musste ich meine Nachbarin Tracy um Hilfe bitten. Sie war einverstanden. Ich
Er lächelte langsam, berechnend.„Was auch immer es ist“, murmelte er, „wenn sie es herausfinden. Du kennst die Regeln der Familie.“Seine Augen verdunkelten sich. Er sprach fast flüsternd. „Du bist tot.“Ein Schauder lief mir über den Rücken. Ich zuckte zusammen. Denn ich wusste, dass er die Wah
Ich schüttelte den Kopf. Nein.Wieder und wieder schüttelte ich den Kopf. Ich wollte, dass dieser Moment ein Albtraum war.Doch Asher sah mich nur an. Seine Lippen kräuselten sich zu einem kalten, berechnenden Lächeln. Seine Augen funkelten vor Belustigung. Es war, als genösse er es, wie ich vor i







