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Was Sabine wusste

Penulis: 13
last update Tanggal publikasi: 2026-10-11 21:50:03

Zwei Stunden später erwachte Sabine in einer Ecke der Kühllagerhalle. Die warme Wolldecke war ihr bis zum Kinn hochgezogen. Saskie hatte zuvor ihren Puls überprüft und eine Flasche sauberes Wasser sowie eine frische Schüssel mit heißer Gemüsesuppe auf der Holzkiste neben ihrem Feldbett zurückgelassen. Sabine trank langsam das Wasser, während ihre Hände allmählich ruhiger wurden und die Wärme in ihre Finger zurückkehrte.

Hayley saß auf einem Metallstuhl am Fußende des Feldbetts und wartete gedul
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  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Zuhause und der Preis

    Die beiden dunklen Transporter rollten gerade durch die großen Eisentore des Anwesens im Tal, als die Dämmerung den Bergrücken erreichte. Die Bewohner des Anwesens hatten sich schweigend entlang der Zufahrt versammelt, doch sobald die Reifen über den Kies fuhren, setzten sich die ersten in Bewegung. Friedrich hob die Hand, um die Zufahrt freizumachen, und Henrik parkte direkt vor den Garagentoren.Vane stieg als Erster aus und half Sabine auf den Boden. Saskie stand mit ihrem Klemmbrett direkt neben der Fahrzeugtür und schenkte der Menschenmenge keinerlei Beachtung. Noch bevor Hayley vom Beifahrersitz aussteigen konnte, packte Saskie sie am Arm.„Du kommst auf direktem Weg in den Krankenraum“, sagte Saskie und hielt Hayleys Jacke fest umklammert.„Saskie, mir geht es gut“, erwiderte Hayley und versuchte, sich loszumachen. „Ich muss zuerst dafür sorgen, dass Sabine sich in ihrem Zimmer einrichten kann.“„Sabine hat drei Wachen, und Marlene kümmert sich um sie“, entgegnete Saskie und fü

  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Was Sabine wusste

    Zwei Stunden später erwachte Sabine in einer Ecke der Kühllagerhalle. Die warme Wolldecke war ihr bis zum Kinn hochgezogen. Saskie hatte zuvor ihren Puls überprüft und eine Flasche sauberes Wasser sowie eine frische Schüssel mit heißer Gemüsesuppe auf der Holzkiste neben ihrem Feldbett zurückgelassen. Sabine trank langsam das Wasser, während ihre Hände allmählich ruhiger wurden und die Wärme in ihre Finger zurückkehrte.Hayley saß auf einem Metallstuhl am Fußende des Feldbetts und wartete geduldig, bis Sabine sich aufsetzte und sich im Raum umsah. Lysander und Vane standen ein paar Schritte entfernt an die Betonwand gelehnt und warteten darauf, dass Sabine wieder zu Kräften kam.Nachdem Sabine gegessen und sich ausgeruht hatte, erzählte sie ihnen alles mit ruhiger, bedachter Stimme, als würde sie Einzelheiten aus einem Vorfallsbericht vorlesen, der jemand anderem zugestoßen war.„Jonas hatte nie vor, mich zu töten“, sagte Sabine und richtete den Blick auf den grauen Betonboden. „Er hi

  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Kais Lagerhalle

    Kai fuhr nicht direkt zurück zum Anwesen im Tal.Er wusste, dass Jonas’ Späher und seine Verfolger bis zum Mittag jede größere Straße in Richtung Berlin überwachen würden. Deshalb steuerte er die Vans stattdessen zu einer abgelegenen Kühllagerhalle am südlichen Stadtrand.Das Gebäude gehörte über drei Ebenen von Briefkastenfirmen Vampiren, die Kai aus früheren Handelsgeschäften noch große Gefallen schuldeten. Dadurch war die Lagerhalle für gewöhnliche Rudelpatrouillen und Überprüfungen in den Registern des Konklaves praktisch unsichtbar.Kai fuhr die Vans in die Ladehalle. Hinter ihnen glitt das schwere, automatisierte Metalltor zu und schirmte sie vom Lärm des morgendlichen Autobahnverkehrs ab.Hinter einer zweiten Stahltür befand sich ein trockener, sicherer und warmer Lagerraum. An der hinteren Wand standen sechs Feldbetten, daneben waren saubere Wolldecken auf Holzpaletten gestapelt. Es gab eine funktionierende elektrische Küchenzeile und vor allem eine solche Stille, dass sich di

  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Die lange Dunkelheit

    Hinter der Gruppe wurde das Messinghorn des Anwesens von Wolfsgeheul beantwortet.Jonas’ Wölfe verwandelten sich in ihre Wolfsformen und stürmten durch die Haupttore nach draußen. Ihre Pfoten trommelten auf den harten Erdboden, während sie losrannten, um die Gruppe über das Grenzgebiet hinweg zu verfolgen und zur Strecke zu bringen.Das Heulen hallte von den Steinmauern des Tals wider, durchschnitt die dunkle Nacht und machte deutlich, dass Jonas keineswegs vorhatte, sie kampflos aus seinem Gebiet entkommen zu lassen.Die Gruppe rannte durch den dichten Kiefernwald auf die trockene Flussquerung zu, die Milo für sie auf der Karte markiert hatte.Der Boden unter den Bäumen war uneben und von dicken Wurzeln, feuchten Kiefernnadeln und scharfkantigen Steinen bedeckt, die ein schnelles Vorankommen erschwerten. Sabine lief so schnell, wie ihre dünnen Beine sie tragen konnten, doch die zwei Jahre in Gefangenschaft hatten ihren Körper geschwächt und ihre Ausdauer vollständig aufgebraucht.Noc

  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Der Alarm

    Die drei erreichten gerade den Rand des südlichen Entwässerungskanals, als sie glaubten, dass nichts mehr schiefgehen konnte.Sabine bewegte sich inzwischen aus eigener Kraft, wobei Hayley sie mit dem linken Arm stützte, während Lysander fünf Schritte vor ihnen mit gezogener Waffe ging. Sie waren noch fünfzehn Meter von der Grenze entfernt, an der Vane und Henrik mit dem Truck zwischen den Kiefern warteten.Dann ging schließlich alles schief, von dem sie zuvor geglaubt hatten, dass es schiefgehen könnte.Eine dreiköpfige Wachpatrouille wich unerwartet von dem Schichtmuster ab, das das Team den ganzen Tag vom Bergrücken aus sorgfältig beobachtet hatte. Statt bis neun Uhr auf der oberen Terrasse zu bleiben, umrundete die Patrouille ganze zwei Minuten zu früh die Ecke des steinernen Stalls.Der vorderste Wachmann warf einen Blick auf den Rauch, der aus dem westlichen Traktorschuppen aufstieg. Dann sah er zu den drei Gestalten hinunter, die nahe dem südlichen Zaun geduckt standen, und erk

  • DER HYBRIDKÖNIG IST EIN TYRANN   Sabine

    Im Inneren war die Zelle klein, kalt und nahezu leer.Für einen schrecklichen Moment befürchtete Hayley, dass sie zu spät gekommen waren. Der kleine Raum aus Stein wirkte im ersten Licht des Flurs vollkommen verlassen. Der Betonboden war bis auf eine Holzbank und einen verrosteten Wassereimer an der hinteren Wand völlig leer.Dann bewegte sich in der hintersten Ecke schwach eine Gestalt, eng an den kalten Steinboden gekauert.Sabine war dünner, als Hayley sie jemals gesehen hatte, sichtlich gezeichnet von den monatelangen Bedingungen in dem feuchten Keller. Sie zuckte bei dem plötzlichen Licht und dem Geräusch der sich öffnenden Tür heftig zusammen, zog ihre graue Wolldecke über den Kopf und hob einen zitternden Arm, als würde sie jeden Moment mit einem körperlichen Angriff rechnen. Offensichtlich erwartete sie eine weitere Bestrafung durch Jonas' Schergen und keine Rettungsmannschaft.Es dauerte mehrere lange Sekunden, bis sie trotz ihrer Angst endlich erkannte, wer vor ihr stand.Ly

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