LOGIN„Bring dich tausendmal um, kleiner Wolf. Ich werde dich tausendundeinmal wieder zum Leben erwecken.“ Hayley dachte, ihr Leben sei vorbei, als ihr ursprünglicher Alpha sie verbannte, weil sie ihn zurückgewiesen hatte. Doch als sie in das Gebiet von Lysander, dem skrupellosen Hybridkönig von Berlin, gerät, erwartet sie ein weitaus schlimmeres Schicksal. Er will sie nicht nur – er behauptet, sie gehöre ihm, an ihn gebunden durch ein kosmisches Band, das sie nie gewollt hat.
View MoreSabines Finger schlossen sich um Hayleys Handgelenk und zogen sie in den schmalen Schatten des Korridors. Ihre spitzen Nägel bohrten sich in ihren Ärmel, während Sabines schneller, zittriger Atem den kleinen Raum zwischen ihnen füllte.
Ihre weit aufgerissenen, angstvollen Augen huschten zu den schweren Türen, während eine Hand fest an Hayleys Ärmel geklammert blieb.
„Hayley, bitte“, flüsterte sie kaum hörbar. „Bitte geh nicht da rein und weise ihn nicht ab. Sie werden dich umbringen!“
Hayley blickte auf den festen Griff hinab und betrachtete Sabines angespannte Knöchel, bevor sie langsam ihren Arm befreite. Sie rieb sich die schmerzende Stelle am Handgelenk und nutzte den stechenden Schmerz, um sich gegen die Anspannung zu wappnen.
„Ich kann nicht so leben wie meine Mutter. Er ist genau wie sein Vater, und trotz allem, was sie für ihn getan hat, haben sie sie wegen irgendwelcher Gesetze der Mondgöttin umgebracht.“
Die Erinnerung an das Gesicht ihrer Mutter in jener Nacht, als man sie wegzerrte, stieg wie ein unbeweglicher Stein der Schuld in ihr auf. Damals hatte sie geschwiegen, und genau diese alte Untätigkeit trieb sie jetzt mit einer stillen, beständigen Wut zum Eingang.
Man hatte ihre Mutter getötet, weil sie ihren zweiten Gefährten abgelehnt hatte – nachdem sie zehn Jahre mit ihm überlebt und stets gehofft hatte, er würde sein schlechtes Verhalten irgendwann ablegen.
Seit Hayleys Vater im Krieg gegen den Eisenblut-Vampirclan gefallen war, hatte der zweite Gefährte ihrer Mutter die Führung übernommen. Er war nicht nur ein gewalttätiger Mann, sondern auch ein notorischer Frauenheld und durch und durch korrupt. Und sein Sohn, mit dem Hayley verbunden war, war noch weit schlimmer als sein Vater. Hayley hatte sein gewalttätiges, untreues Verhalten mit eigenen Augen gesehen.
„Ist das nicht erbärmlich?“, spottete Hayley. „Ist es nicht grausam, dass ich genauso sterben soll wie meine Mutter?“
„Du musst nicht sterben. Du musst ihn nicht ablehnen, Hayley. Bitte, du musst einfach damit leben.“
„Nein, ich sterbe lieber, als ihn als meinen Gefährten anzunehmen, Sabine. Wir haben beide gesehen, was er mit denen macht, die sich ihm widersetzen. Du kannst mich nicht umstimmen.“
Sabine sah geschlagen aus und starrte Hayley nur an.
Hayley atmete langsam und bewusst durch, griff dann nach Sabines Jackenkragen und richtete ihn mit sorgfältigen Fingern, glättete jede unnötige Falte, bis der Stoff perfekt saß.
„Das ist der einzige Weg“, sagte Hayley.
„Warum läufst du nicht weg, bevor alles beginnt? Ich kann dir Zugtickets besorgen, damit du aus Liechtenstein rauskommst.“
„Du und ich wissen beide, dass ich zuerst die Bindung lösen muss. Du kennst die Konsequenzen, wenn ich die Grenzen verlasse, ohne das getan zu haben. Und um die Bindung zu lösen, muss ich ihm in die Augen sehen und es beenden.“
Sabine trat wortlos zur Seite.
„Danke“, murmelte Hayley und öffnete die Tür zum Paarungsgelände, wo jede einzelne Ecke der Halle überfüllt war.
Die Stimmen in der Halle verstummten vollständig, als die schweren Metalltüren in ihren Angeln aufschwangen. Köpfe drehten sich zum Mittelgang, doch Hayley sah die beobachtenden Gesichter nicht an, während sie in gleichmäßigem Rhythmus nach vorne schritt.
Ihre Schritte hallten laut und klar auf dem Steinboden wider und bildeten einen scharfen Kontrast zur erwartungsvollen Stille. Sie blieb direkt vor der erhöhten Plattform stehen und richtete ihren Blick fest auf den Alpha des Rudels, Jonas VonBuren, ihren Gefährten.
„Ich habe auf dich gewartet“, sagte Jonas mit einem Grinsen.
Jonas lehnte sich vor, die Ellbogen auf den Knien, und musterte Hayley von Kopf bis Fuß. Die Plattform hob ihn empor wie einen Gott, und seine Stimme dröhnte durch die Lautsprecher und füllte jeden Winkel der stillen Halle.
„Du solltest auf Knien dem Himmel danken, Hayley“, spottete Jonas, seine Worte trieften vor falscher Süße, die die Luft für Hayley unerträglich machte. „Eine minderwertige Werwölfin wie du? Jemand, dessen Familie nach Verrat und Schwäche stinkt? Niemand in diesem Rudel würde dich auch nur ansehen. Aber die Mondgöttin hat dich mir gegeben. Ich bin der Alpha. Dich als Gefährtin anzunehmen ist der größte Gefallen, den dir jemals jemand erweisen wird.“
Grausames Gelächter brach aus der Menge hervor, der laute Lärm verhöhnte Hayley von allen Seiten. Die Rudelmitglieder kicherten und stießen sich gegenseitig an, während ihre Blicke wie scharfe Nadeln auf sie einstachen.
Hayley rührte keinen Muskel. Sie stand vollkommen reglos, ließ die Welle des Gelächters über sich ergehen. Sie starrte ihn nur an, ihr Gesicht so unbewegt wie Stein, und wartete geduldig auf den genauen Moment, in dem sie seinen Stolz in Stücke reißen und alles beenden würde.
Als Jonas' überheblicher Vortrag schließlich endete, entzündete sich plötzlich ein Funke in Hayleys Brust. Ihr innerer Wolf erwachte, knurrte mit Zähnen aus reinem Feuer und verlieh Hayley einen Ausbruch wilder Kühnheit.
„Ein Gefallen?“, Hayleys Stimme durchschnitt das verklingende Gelächter, so scharf, dass die vorderste Reihe der Wölfe zusammenzuckte. Sie sah Jonas direkt an. „Du glaubst, ein gewalttätiger, untreuer Tyrann sei ein Gewinn? Du glaubst, deine Krone verberge das Monster, das du bist?“
Der Raum erstarrte in einem kollektiven Keuchen.
Bevor sich irgendjemand rühren konnte, richtete sich Hayleys Blick auf die hohen Stühle, in denen die alten Wölfe saßen. „Und ihr, die Ältesten. Ihr sitzt hier oben wie weise Statuen, aber eure Augen sind blind für die Fäulnis in diesem Rudel. Ihr beschützt Monster, nur weil sie den Alpha-Titel tragen.“
„Ruhe!“, brüllte einer der Ältesten, seine alte Stimme bebte vor Wut.
Doch Hayleys Zorn war nun ein Zug ohne Bremsen.
Sie neigte den Kopf zur durchsichtigen Decke, ihr Blick durchbohrte den Himmel. „Und die Mondgöttin? Sie muss dort oben lachen. Meine Seele an ein widerliches, abstoßendes Geschöpf wie dich zu binden? Ihre Gesetze sind nicht heilig. Sie sind nur grausame Witze.“
Ein gewaltiger Sturm des Gemurmels brach im Raum aus. Die Luft vibrierte förmlich vor Panik. Jonas' Gesicht verzog sich zu einer hässlichen, wütenden Maske, seine Haut färbte sich leuchtend rot, während seine innere Bestie um ihre Freiheit kämpfte. Die Ältesten schlugen mit den Händen gegen ihre Stühle, ihr uralter Stolz durch ihre ketzerischen Worte verletzt.
Doch die Wut im Raum konnte Hayley nicht aufhalten. Sie trat einen Schritt näher an die Plattform heran, ihre Stimme erhob sich über den Lärm wie ein Donnerschlag.
„Lösen wir die Bindung“, forderte Hayley, ihr Blick fest auf Jonas' zitternde Gestalt gerichtet. „Ich will nicht, dass du mein Gefährte bist.“
In ihrem Kopf stieß ihr Wolf einen lauten, triumphierenden Jubelschrei aus. *„Ja! Wir haben es gesagt!“*, heulte der Wolf. *„Sollen sie uns jetzt töten. Das Gesetz verlangt den Tod für Ablehnung, und der Tod ist Freiheit!“*
Jonas platzte der Kragen. „Raus! Alle raus, sofort!“, brüllte seine Stimme und ließ selbst den Staub von der Decke der riesigen Halle rieseln.
Die Menge musste nicht zweimal aufgefordert werden. Angst trieb sie in panischer Eile durch die Türen. Als auch die Ältesten aufstanden, um zu gehen, schoss Jonas' Hand nach vorne.
„Nicht ihr. Bleibt.“
Die schweren eisernen Türen schlugen zu und schlossen die vier in der erstickenden Stille der leeren Halle ein.
Jonas funkelte Hayley an. „Sie muss für diese ketzerischen Worte bestraft werden. Sie hat unsere Bräuche beleidigt. Sie hat die Göttin beleidigt.“
Die drei Ältesten wechselten Blicke, ihre Gesichter erstarrten wie Stein. Nacheinander hoben sie die Hände.
„Das Gesetz ist eindeutig“, begann der Älteste. „Sie hat den Alpha abgelehnt. Jeder, der dieses Gesetz gebrochen hat, wurde getötet.“
Hayley schloss die Augen und wartete auf sein endgültiges Urteil. Für sie war der Tod eine reine Erlösung.
„Sie muss getötet werden“, entschied der Älteste.
Doch Jonas schüttelte den Kopf, während sich ein böses, langsames Lächeln auf seine Lippen schlich.
„Nein“, flüsterte er. „Der Tod wäre zu einfach für sie. Das wäre ein zu leichter Ausweg.“ Er stieg von der Plattform herab, seine Stiefel dröhnten schwer auf dem Boden, während er auf Hayley zuging.
Hayleys Gedanken begannen zu rasen, während sie zu erraten versuchte, was Jonas wohl vorhatte.
*„Wenn er uns nicht töten will, wird er uns wahrscheinlich verbannen“*, meldete sich ihr Wolf wieder zu Wort und versuchte, sie zu trösten. *„Es ist in Ordnung. Wenn er uns als Streuner rauswirft, können wir die Grenze nach Schweiz oder Österreich überqueren. Wir teilen dort gemeinsames Blut mit den Rudeln. Wir können überleben.“*
Doch Jonas blieb direkt vor ihr stehen, seine Augen glänzten vor purer Bosheit. „Du gehst nicht zu den Nachbarn, Hayley. Du gehst nach Deutschland.“
„Deutsch—“, Hayley stockte.
Ihre Augen weiteten sich vor blankem Entsetzen. Darauf war sie überhaupt nicht vorbereitet gewesen; der Gedanke war ihr nie in den Sinn gekommen. Sie kannte den Schrecken, der in jenem gewaltigen Territorium lauerte, und sie wusste genau, was sie dort erwarten würde.
In diesem Moment der Erkenntnis stürzte sie auf Jonas zu. „Nein“, keuchte Hayley, ihre Stimme verlor plötzlich jede Kraft. „Nein, nein, nein. Bitte. Tötet mich einfach. Richtet mich hier und jetzt hin!“
Jonas höhnte nur und stieß sie grob zurück, als sie versuchte, näher zu treten.
Deutschland war nicht nur irgendein Territorium. Es war ein betonierter Friedhof, ein chaotischer Abgrund, in dem die Gesetze der Mondgöttin absolut keine Macht besaßen. Das gesamte Gebiet wimmelte von Tausenden skrupelloser Werwolf-Streuner, die sich in den Schatten der Industriestädte und weitläufigen Wälder um jeden Brocken gegenseitig zerfleischten. Dunkle, böswillige Hexen versteckten sich in den Ruinen und webten tödliche Flüche, während uralte, blutgierige Vampire das Nachtleben beherrschten.
Schlimmer noch: Das Territorium wurde von den übernatürlichen Jägern gejagt, die man Zeloten nannte. Sie waren mit dunkler Magie bewaffnet und besaßen buchstäblich dreizehn Leben, was sie so gut wie unmöglich zu töten machte.
Und ganz an der Spitze dieser furchterregenden Nahrungskette thronte ein Mythos – ein Albtraum, gehüllt in ein Gerücht: Lysander Jaeger. Der Hybridkönig. Ein Wesen aus verbotenem Blut, berühmt-berüchtigt in der ganzen Welt dafür, jeden und alles brutal niederzumetzeln, das es wagte, sich ihm in den Weg zu stellen.
Eine minderwertige Wölfin dorthin zu schicken war ein Todesurteil, das sich über eine Ewigkeit hinziehen würde. Wahrscheinlicher noch würde man sie als Freiwild benutzen.
„Bitte, Jonas!“, flehte Hayley, ihre Hände zitterten, als sie die Arme ausstreckte, ihr Stolz zerschellte vollständig auf dem Boden. „Schick mich nicht dorthin! Töte mich einfach!“
Jonas kehrte ihr den Rücken zu, seine Stimme war kalt genug, um das Blut in ihren Adern gefrieren zu lassen. „Nächstes Mal, Hayley, wirst du es dir zweimal überlegen, bevor du mich ablehnst.“
Er drehte sich noch einmal um. „Ich gebe dir eine Rettungsleine. Behalte unsere Bindung, entschuldige dich und krieche vor mir – oder du gehst da raus und erleidest ein grausames Schicksal.“
Bis vier Uhr am Samstagmorgen waren die Vorbereitungen endlich abgeschlossen.Der Lastwagen stand mit laufendem Motor in der großen Garage. Der Motor brummte leise und gleichmäßig, während Vane die letzten beiden Holzkisten auf die hintere Ladefläche lud.Hayley, Lysander, Vane, Henrik und eine kleine Eskorte aus zwei Wachen bildeten das Einsatzteam. Sie hielten die Gruppe bewusst klein und schnell, anstatt eine größere militärische Einheit einzusetzen, die auf den Hauptstraßen sofort Aufmerksamkeit erregt hätte.Gideon reiste trotz seiner noch nicht vollständig verheilten Verletzungen und seiner geringen körperlichen Kraft mit ihnen. Saskie hatte dagegen protestiert, dass er die Krankenstation verließ, doch Gideon bestand darauf, dass er der Einzige war, der aufgrund seiner erst kürzlich erfolgten Flucht durch die nördliche Zaunlinie die Bewegungsmuster von Jonas' Anwesen wirklich kannte. Er saß auf dem hinteren Beifahrersitz des Lastwagens und trug einen dunklen Canvas-Mantel, währe
Um elf Uhr am Freitagabend war es still in der Garage.Eine einzelne Deckenlampe hing über der mittleren Werkbank und tauchte den Betonboden in klares Licht. Henrik stand auf der linken Seite des Metalltisches und hielt einen schwarzen Permanentmarker in der Hand, während Vane sich über die Eisenplatte beugte und in der rechten Hand einen Messschieber aus Messing hielt.Zwischen ihnen lagen zwei topografische Karten der südlichen Grenzregion, die direkt nach Liechtenstein führte. Rote Kreise markierten die schmalen Entwässerungskanäle, die unter Jonas' Grenzzaun verliefen, während blaue Linien die sechsstündigen Wachwechsel kennzeichneten, die Gideon aus dem Gedächtnis eingezeichnet hatte.„Das Rohr ist breit genug für jeweils zwei Personen“, sagte Vane und tippte mit dem Zeigefinger auf das Papier. „Wenn wir den Transporter um halb fünf morgens in der Nähe der Kieferngruppe abstellen, können wir durch das Rohr kriechen, bevor die Frühschicht auf den östlichen Balkon geht.“„Ich kann
In den folgenden zwei Tagen wartete Hayley weder auf Lysanders Erlaubnis noch auf seine Zustimmung.Mit ruhiger, ununterbrochener Konzentration bewegte sie sich durch das Anwesen und begann still damit, alles zusammenzustellen, was sie für einen Befreiungsversuch in Liechtenstein benötigen würde, unabhängig von der offiziellen Haltung ihres Mannes.Sie wusste, dass das Haus nach dem Angriff der Zealoten noch immer in höchster Alarmbereitschaft war. Aber sie wusste auch, dass jede Stunde, die sie damit verbrachte, im Tal über ihre Entscheidung zu diskutieren, eine weitere Stunde war, die Sabine in dem steinernen Keller unter Jonas' Anwesen eingesperrt blieb.Am Donnerstagmorgen zog Hayley zuerst Vane ins Vertrauen, unten in der Waffenkammer.Vane saß auf einem hölzernen Hocker neben der Werkbank und reinigte den langen Metalllauf seines Durchschlagsgewehrs mit einem weichen Öltuch. Er war ein pragmatischer Mann, der jahrelang außerhalb der offiziellen Rudelstrukturen gearbeitet hatte,
Bis sieben Uhr an diesem Abend wurde Gideon aus dem Hauptzimmer der Krankenstation in ein gesichertes Gästezimmer im dritten Stock gebracht.Saskie gab ihm einen zweiten Tropf mit Flüssigkeit, verordnete ihm zwölf Stunden ununterbrochene Bettruhe und stellte zwei loyale Wachen der Familie direkt vor seiner Tür ab.Die Wachen erhielten die Anweisung, dafür zu sorgen, dass es ihm an nichts fehlte, ihm warme Mahlzeiten zu bringen und seine Bewegungen zu überwachen, damit er sicher blieb, während die Führung des Anwesens die wichtigen Informationen verarbeitete, die er über die Berggrenze gebracht hatte.Hayley ging den Flur im zweiten Stock entlang, während ihre Gedanken völlig bei dem lagen, was sie am Nachmittag erfahren hatte.Sie öffnete die schweren Doppeltüren zu Lysanders Arbeitszimmer und trat ein. Der Raum war dunkel, abgesehen von zwei grünen Schreibtischlampen, die einen langen Holztisch beleuchteten, der mit Grenzkarten, Berichten über die Schutzzauber und Notizen über die si












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