Share

Kapitel siebenundfünfzig

Author: Jocelyne
last update publish date: 2026-10-08 21:17:06

Aus Siennas Perspektive

Das Handy rutschte mir leicht aus der verschwitzten Handfläche.

Vierzig Prozent unseres gesamten Budgets waren weg. Einfach so. Am Morgen des wichtigsten Abends meiner gesamten Karriere.

Meine Brust zog sich so stark zusammen, dass ich kaum noch atmen konnte. Für eine verrückte Sekunde wollte ich Dominic anrufen, ihm das Telefon reichen und ihn Millionen von Dollar auf das Problem werfen lassen, bis es verschwunden war. Das wäre der einfache Ausweg gewesen. Die Abkürzung
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel einundsechzig

    Aus Siennas PerspektiveDie Türen des Privatjets öffneten sich, und da stand er.Dominic Kane hatte nicht bis zum Wochenende gewartet. Er hatte seinen gesamten Freitagsterminplan freigemacht, war in ein Flugzeug gesprungen, über den Ozean geflogen und in London gelandet – nur um mir vierundzwanzig Stunden seiner Zeit zu schenken.Ich wartete vor den Toren des Privatfluggastterminals, gekleidet in einen langen Wollmantel und mit einem breiten, hilflosen Lächeln im Gesicht. Als er die Metalltreppe hinunterkam, wartete ich nicht. Ich rannte direkt in seine Arme, prallte gegen seine Brust, während er seine starken Arme um mich schlang und mich direkt vom Boden hochhob.„Du bist tatsächlich gekommen“, lachte ich und vergrub mein Gesicht an seinem Hals.„Ich habe dir doch gesagt, dass ich ohne dich unglücklich bin“, murmelte Dominic und drückte mir einen warmen Kuss ins Haar. „Hast du wirklich geglaubt, ich würde in New York bleiben?“Wir gingen zu einem wartenden Auto, doch noch bevor er d

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel 60

    Dominics PerspektiveIm Penthouse war es viel zu still.Dreißig Jahre lang lebte ich allein in diesem riesigen Glaskasten. Ich mochte die Stille. Ich mochte die leeren Räume, die dunklen Ecken und die absolute Kontrolle. Doch nach sieben Tagen ohne Sienna kam mir die Stille laut, bedrückend und völlig leer vor.Am Dienstagabend saß ich am großen gläsernen Esstisch und starrte auf einen Stapel Quartalsberichte.Normalerweise war der Tisch übersät mit bunten Stoffmustern für Veranstaltungen, halb leeren Kaffeetassen und kleinen Haftnotizen mit Ideen für die Sitzordnung. Jetzt war er nur noch sauberes, langweiliges Holz. Ihre Seite des Bettes war unberührt. Ihre liebste schwarze Jacke hing immer noch über der Lehne des Wohnzimmersessels.Ich nahm mein Handy in die Hand, um sie anzurufen, dann warf ich einen Blick auf die Uhr. In London war es erst drei Uhr nachmittags. Sie steckte gerade mitten in einem großen Geschäftsessen mit internationalen Designern.Ich legte das Handy wieder auf d

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel neunundfünfzig

    Aus Siennas PerspektiveDas Handy lag schwer in meiner Hand.London. Jenseits des Ozeans. Tausende Meilen entfernt von New York, vom Penthouse und von Dominic.Alte Ängste versuchten, sich wieder in meiner Brust einzunisten. Ich erinnerte mich an die kalten Verträge, die strengen Regeln und die erschreckende Art, wie Dominic immer in Panik geriet, wenn er das Gefühl hatte, die Kontrolle über seine Welt zu verlieren. Ich dachte an Paare, die zuließen, dass die Entfernung eine Mauer zwischen ihnen errichtete, bis sie sich völlig fremd wurden.„Mehrere Wochen?“, flüsterte ich und blickte direkt in Dominics dunkle Augen. „Dom … bist du dir sicher? Wir haben gerade erst richtig geheiratet. Wir haben gerade erst die Verträge zerrissen. Wenn ich jetzt gehe, könnte das alles zerstören, was wir aufgebaut haben.“Dominic sah nicht wütend aus. Er verschränkte nicht die Arme und baute keine Mauer auf. Er streckte einfach die Hand aus, nahm mir das Handy sanft aus den Fingern, warf es auf den Nach

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel achtundfünfzig

    Dominics PerspektiveIch hatte keinen überfüllten Club auf einer Dachterrasse gebucht. Ich hatte keine Band engagiert und keinen einzigen Reporter oder Geschäftspartner eingeladen.Als wir uns von der Gala davonschlichen, fuhr meine schwarze Limousine nicht zurück zu unserem üblichen Penthouse. Stattdessen hielt sie vor einem ruhigen, hohen Glasturm am Rande der Stadt.Ich schloss die private Suite im obersten Stockwerk auf und stieß die Tür auf.Sienna trat ein, ihre müden dunklen Augen weiteten sich vor lauter Überraschung.Hier gab es keine teuren Eisskulpturen. Keine blinkenden Neonlichter. Das Wohnzimmer war warm und gemütlich, voller weicher grauer Kissen und gedämpfter bernsteinfarbener Lampen. Auf dem niedrigen Marmortisch standen Essensboxen aus ihrem kleinen Lieblingsitaliener in der Innenstadt, eine warme Flasche Champagner in einem Eiskübel und eine weiche Baumwolljogginghose, die ordentlich über dem Sofa drapiert war.Sienna drehte sich um und blickte mit einem verwirrten

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel siebenundfünfzig

    Aus Siennas PerspektiveDas Handy rutschte mir leicht aus der verschwitzten Handfläche.Vierzig Prozent unseres gesamten Budgets waren weg. Einfach so. Am Morgen des wichtigsten Abends meiner gesamten Karriere.Meine Brust zog sich so stark zusammen, dass ich kaum noch atmen konnte. Für eine verrückte Sekunde wollte ich Dominic anrufen, ihm das Telefon reichen und ihn Millionen von Dollar auf das Problem werfen lassen, bis es verschwunden war. Das wäre der einfache Ausweg gewesen. Die Abkürzung eines Milliardärs.Dann blickte ich auf mein Klemmbrett hinunter.Nein. Wenn ich Dominic einen Scheck ausstellen ließe, um das Problem zu lösen, würde ich nie wirklich wissen, ob ich auf eigenen Beinen stehen könnte. Das war meine Veranstaltung. Mein Ruf. Meine Bewährungsprobe.Ich atmete tief und ruhig ein, unterdrückte die Panik und marschierte geradewegs zurück in den großen Ballsaal, wo mein Team gerade silberne Lichterketten aufhängte.„Leute, hört für eine Minute auf mit dem, was ihr gera

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel 56

    Aus Siennas PerspektiveDie Centennial-Gala war die größte internationale Wohltätigkeitsveranstaltung des Jahres, und sie gehörte ganz und gar mir.Als das Büro des Bürgermeisters den Vertrag offiziell unterzeichnete, ging mein Name als leitende Designerin und Produzentin in die Geschichte ein. Nicht Kane International oder ein Joint Venture. Nur Sienna Brooks, Gründerin von Brooks Events.Das war mein großer Moment. Ich würde nach meinem eigenen Talent, meiner eigenen Vision und meinem eigenen Ruf beurteilt werden.An diesem Abend, zurück in der ruhigen Küche unseres Penthouse-Apartments, öffnete Dominic zur Feier des Tages eine Flasche Apfelschaumwein. Er schenkte zwei hohe Gläser ein, reichte mir eines und lächelte breit.„Auf die beste Eventplanerin in New York City“, stieß Dominic an, während seine dunklen Augen vor Stolz strahlten. „Wenn du willst, dass ich irgendetwas finanziere, einen konkurrierenden Anbieter aufkaufe oder einen Stadtbeamten bedrohe, sag einfach Bescheid, Chef

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status