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Kapitel vierzig

مؤلف: Jocelyne
last update تاريخ النشر: 2026-10-01 01:55:17

Aus Siennas Perspektive

Die Sonne ging über dem Meer auf und färbte den Himmel in die Farbe eines zerdrückten Pfirsichs. Ich saß auf der Kante des großen Hotelbettes und starrte auf meine Hände.

Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Heute stand die geheime Herausforderung an. Die Regeln besagten, dass wir die Wahrheit sagen mussten. Die echte Wahrheit. Ein Geheimnis, das wir unserem Partner noch nie anvertraut hatten.

Die ganze Nacht über hatte ich darüber nachgedacht. Was könnte ich sagen? Ic
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    Aus Siennas PerspektiveMein Blut gefror mir in den Adern. Für einen Moment hatte ich das Gefühl, der Boden würde mir unter den Füßen wegbrechen.Ein Vermögenssperre? Der Trust für das Bootshaus an der Küste, der an Dominics Großvater übertragen wurde?Ich starrte Vivian an, die dort auf der Bühne stand. Eine heiße, scharfe Welle der Wut brannte in meiner Brust. Ich blickte zu Dominic auf. Sein Gesicht war ausdruckslos wie Stein, doch sein Kiefer zuckte heftig, und in seinen dunklen Augen blitzte plötzliche Gefahr auf.„Vivian“, sagte Dominic mit einer Stimme, die so tief und kalt klang, dass sie Wasser hätte gefrieren lassen können. „Geh. Sofort.“„Warte“, sagte ich und hob meine Hand, um ihn aufzuhalten. Ich trat an Dominics Schulter vorbei und sah Vivian direkt in die blauen Augen. Meine Stimme war ruhig, doch mein Herz raste. „Erklär mir, was du meinst. Welche Klausel?“Vivian atmete müde aus. Der scharfe Ausdruck in ihrem Gesicht milderte sich. Sie verschränkte die Arme und schüt

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    Aus Siennas PerspektiveDie Sonne ging über dem Meer auf und färbte den Himmel in die Farbe eines zerdrückten Pfirsichs. Ich saß auf der Kante des großen Hotelbettes und starrte auf meine Hände.Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Heute stand die geheime Herausforderung an. Die Regeln besagten, dass wir die Wahrheit sagen mussten. Die echte Wahrheit. Ein Geheimnis, das wir unserem Partner noch nie anvertraut hatten.Die ganze Nacht über hatte ich darüber nachgedacht. Was könnte ich sagen? Ich hielt mein Leben fest hinter Tabellen, schicken Klamotten und einer toughen Fassade verschlossen. Niemand sah die chaotischen Seiten. Niemand sah die dunklen Tage, an denen ich aufgeben wollte.Um neun Uhr gingen die Paare hinunter auf den Rasen. Kameras blitzten. Die Juroren saßen an einem langen weißen Tisch mit digitalen Notizblöcken. Julian Vance und seine Partnerin waren als Erste dran. Vance erzählte eine langweilige Lüge darüber, Geld für wohltätige Zwecke gespendet zu haben. Alle klats

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    Dominics PerspektiveIch zog einen blauen Chip, der zu Julian Vances ausdruckslosem Unternehmensanwalt passte. Auf der anderen Seite des Rasens zog Sienna einen smaragdgrünen Chip.Julians charmanter Cousin – Parker Vance, der statt eines Leinenanzugs Sportkleidung trug – zog den passenden smaragdgrünen Chip. Parker stieß einen lauten Seufzer aus und schenkte Sienna ein breites, strahlendes Lächeln. „Sieht so aus, als hätten wir heute die räumliche Ausrichtung hinbekommen, Sienna. Versuch, mich nicht zu vermissen, wenn Dominic sich langweilt.“Sienna verdrehte nicht die Augen. Schlimmer noch – sie lachte. Ein helles, klingendes Lachen, das mir leicht in die Rippen ging. Mein Kiefer verkrampfte sich. Die Regeln besagten: null Einmischung. Null territorialer Unsinn.Ich drehte mich um, ließ die Schultern hängen und verbrachte achtundzwanzig Minuten damit, Sienna und Parker dabei zuzusehen, wie sie Holz schleppten, ein Schlossrätsel in vier Minuten lösten und sich wie alte Start-up-Kump

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel 38

    Aus Siennas PerspektiveDas Glasrestaurant an der Steilküste sah aus wie ein hochgelegenes Aquarium, das über dem Atlantik schwebte. Auf dem zentralen Monitor blinkten die Regeln: Zwölf Minuten. Durchquere den Raum. Nähere dich dem dir zugewiesenen Fremden. Sichere dir Kontaktdaten und ein echtes Zugeständnis. Keine Erwähnung von Ehe, Unternehmensanteilen oder gemeinsamer Vergangenheit.Ich saß in der Nähe des östlichen Balkonbogens, nippte an einem Glas Sprudelwasser aus einem schweren Kristallbecher und beobachtete, wie Dominic wie ein taktischer Scharfschütze in einem anthrazitfarbenen Tom-Ford-Anzug auf seinen zugewiesenen Tisch auf der anderen Seite des Raums zuging. Er sah mich nicht an. Nicht ein einziges Mal.Zehn Minuten später ertönte der Signalton.Ich stellte mein Glas ab und behielt meine aufrechte, höfliche Haltung bei, während ich beobachtete, wie mein Mann sich durch den Saal bewegte. Dominic schlenderte nicht gemächlich dahin. Er schnitt geradewegs durch den Mittelgan

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel 37

    Dominics PerspektiveSienna saß neben mir auf dem Beifahrersitz, das Fenster war einen halben Zoll heruntergekurbelt, und ihr dunkles Haar wehte im feuchten Meereswind. Sie hatte nicht gefragt, wohin wir fuhren. Als ich sie um halb sieben morgens von der Caféterrasse des Resorts mitnahm, vertraute sie mir einfach – was sich immer noch bedeutungsvoller und kostbarer anfühlte als jeder Unternehmensvertrag, den ich je unterzeichnet hatte.Das Auto knirschte über überwucherten Schotter, bevor es direkt am Rand der Kalksteinklippe zum Stehen kam.Vor uns lag ein weitläufiges Haus. Sienna stockte der Atem. Sie löste ihren Sicherheitsgurt, stieß die Tür auf und ging geradewegs zum Rand der Steilküste hinaus, wobei ihre Stiefel leise knirschten.Ich stellte den Motor ab und stieg hinter ihr in den kalten Nebel hinaus.„Es verrottet“, flüsterte Sienna, obwohl ihre dunklen Augen mit hungrigem, verzweifeltem Blick die hoch aufragenden Holzbalken des Pavillons verfolgten. „Das Fundament muss abge

  • DER KURVIGE VERTRAG DES ARROGANTEN CEO   Kapitel 36

    Aus Siennas PerspektiveIch stieg als Erste aus dem schwarzen Hubschrauber, meine Absätze klackerten auf dem Steinbelag, die Sonnenbrille saß fest, mein Blazer saß perfekt. Das hier war nicht Northridge Manor mit seinen erdrückenden Ahnenporträts und wertenden Tanten in Perlenketten. Das hier war offener Krieg, getarnt als steuerlich absetzbare Wohltätigkeitsveranstaltung. Paare in aufeinander abgestimmter Designer-Resortkleidung drängten sich um den zentralen Pavillon, nippten an Sprudelwasser und musterten sich gegenseitig wie Rennpferde auf der Koppel.Dominic sprang hinter mir her, das dunkle Sakko über einen Finger gehängt, und trug dieses langsame, gefährliche Grinsen, das normalerweise bedeutete, dass jemandes Marktanteil kurz vor der Liquidation stand.„Hör auf, so zu gucken, als würdest du gleich die ganze Halbinsel zwangsversteigern“, murmelte ich und stieß ihm mit dem Ellbogen in die Rippen, während wir zum Check-in gingen. „Lächle, als wärst du froh, Geld für Waisenkinder

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