INICIAR SESIÓNDie Wahrheit, mit der er aufwachte
Er lächelte. Sanft. Warm. Fast bübisch. „Da bist du ja“, murmelte er. Mein Herz sank. Weil er selbst jetzt… Noch immer dachte, ich sei Lia. Er trat ein, die Jacke schon ausgezogen, das Hemd teilweise aufgeknöpft, der Geruch von Whiskey und Rasierwasser haftete an ihm. Seine Bewegungen waren instabil vom Trinken, aber da war nichts Schwaches daran, wie er mich ansah. Er schloss die Tür hinter sich mit einem leisen Klick und verschloss sie. „Lia“, sagte er, kniff die Augen zusammen und sah mich an, seine Stimme tief und rau. Mein Magen krampfte sich bei dem Namen heftig zusammen. Er dachte, ich sei Lia, ich versuchte ihm einzureden, dass das alles ein Plan war, dass ich nicht Lia war. Aber er überquerte den Raum mit wenigen Schritten und zog mich vom Bettrand hoch. Seine Hände waren groß und warm, als sie sich um meine Taille schoben und den Morgenmantel mit ungeduldigen Fingern aufzogen. Die kühle Luft traf meine Haut, als die Seide von meinen Schultern glitt und sich zu meinen Füßen sammelte, was mich nackt vor ihm zurückließ. Er gab sich nicht mit Zärtlichkeit ab. Er wollte mich gerade küssen, als ich auswich und sein Mund meinen Hals fand, heiß und fordernd. Langsam griff er nach meiner Brust und küsste sie, ich wusste nicht einmal, dass ich bereits eine harte Brustwarze hatte. Er faltete eine mit seinen Händen, während er mit seinem Mund nach der anderen griff. Saugte an ihnen wie ein Baby. Seine Zähne streiften meine Haut, als er mich rückwärts zum Bett drängte. Ich keuchte auf, als meine Kniekehlen die Matratze trafen und ich nach hinten fiel. Er folgte sofort und bedeckte mich mit seinem Körper. Sein Gewicht drückte mich hinab in die weichen Laken. „Sieh mich an“, murmelte er an meiner Kehle. Ich tat es. Seine Augen waren dunkel, glasig von Alkohol und Lust. Er sah mich nicht wirklich. Er sah stattdessen sie. Er küsste mich hart, seine Zunge drängte sich an meinen Lippen vorbei, während seine Hand zwischen meine Oberschenkel glitt. Ich war bereits beschämend nass, mein Körper verriet mich, selbst als mein Verstand das nicht wollte. Zwei dicke Finger strichen durch meine Falten, kreisten um meine Klit, bevor sie ohne Vorwarnung in mich glitten. Ich wölbte mich mit einem erstickten Laut. „Schon so nass“, stöhnte er. „Braves Mädchen, Lia.“ Der Name traf wie eine Ohrfeige. Er pumpte seine Finger zuerst langsam, dann schneller, krümmte sie gegen diesen Punkt, der meine Zehen sich krümmen und meinen Atem stocken ließ. Lust wand sich eng und ungewollt in meinem Bauch. Ich biss mir hart auf die Lippe und versuchte nicht zu stöhnen, aber ein gebrochenes Wimmern entkam trotzdem, er war zu schnell. Er zog seine Finger heraus und ich hörte das Geräusch seines Gürtels und Reißverschlusses. Dann stieß die schwere, stumpfe Eichel seines Schwanzes gegen meinen Eingang, heiß und drängend. Er rieb ihn um sich herum, um ihn ganz seidig und nass für ein reibungsloses Eindringen zu machen. Er stieß mit einem langsamen, unerbittlichen Stoß hinein. Ich schrie auf, die Hände flogen zu seinen Schultern, als er mich aufdehnte. Er war dick, lang, und er gab mir keine Zeit, mich anzupassen. Er fing sofort an, sich zu bewegen, tiefe, stetige Stöße, die das Bett unter uns knarren ließen. „Fuck… Lia“, knurrte er und vergrub sein Gesicht in meinem Hals, während er mich härter fickte. „Du schmeckst genau so schön, wie du aussiehst.“ Jedes Mal, wenn er ihren Namen sagte, brach etwas in mir weiter auf. Er hakte eines meiner Beine über seine Hüfte und änderte den Winkel, sodass er noch tiefer eindrang. Das nasse, obszöne Geräusch seines Schwanzes, der in mich hinein- und herausglitt, erfüllte den Raum. Lust brandete in Wellen durch mich hindurch, scharf und demütigend. Meine Hüften fingen an, sich gegen meinen Willen zu bewegen, trafen seine Stöße und jagten dieser sich aufbauenden Hitze nach, selbst als Tränen in meinen Augen brannten. „Lia… fuck, genau so“, keuchte er und rammte sich in mich. Sein Tempo wurde bestrafend, die Hüften schnappten unerbittlich nach vorne. „Nimm es. Nimm alles davon.“ Ich wusste nicht, ob ich weinen oder stöhnen sollte. Die Demütigung, die ich spüre, wann immer er den Namen meiner Schwester statt meinen ruft, oder die Lust, die ich spüre, wie sein Schwanz in meine Fotze rammte. Jeder brutale Stoß schickte Funken ungewollter Ekstase durch meinen Körper. Meine Wände krampften sich unwillkürlich um ihn, was ein tiefes Stöhnen aus seiner Brust lockte. Er griff zwischen uns und rieb mit dem Daumen schnell und fest über meine geschwollene Klit. Ich zerbrach. Ein gebrochener Schrei riss sich aus meiner Kehle, als mein Orgasmus über mich hereinbrach, intensiv, verheerend und völlig falsch. Mein Rücken wölbte sich vom Bett ab, die Oberschenkel zitterten, als ich hart um seinen Schwanz kam, pulsierend und flackernd. Er hörte nicht auf. Er fickte mich hindurch, härter, jagte seinen eigenen Erlöser, während er immer noch ihren Namen wie ein Gebet an meiner Haut murmelte. „Lia… fuck… meine Lia…“ Tränen glitten an den Seiten meines Gesichts herunter, selbst als eine weitere, kleinere Welle der Lust durch mich sickerte. Ich fühlte mich dreckig. Benutzt. Und doch reagierte mein Körper weiter, gierig und schmerzend. Mit einem tiefen, kehligen Stöhnen vergrub er sich bis zum Anschlag und kam, die Hüften zuckten, als er tief in mir auslief. Sein Schwanz pulsierte mit jedem Schlag und füllte mich mit nasser Hitze. Für einige lange Momente waren die einzigen Geräusche unser keuchender Atem. Er blieb in mir, schwer und warm, sein Gesicht immer noch in meinem Hals vergraben. „Lia…“, flüsterte er ein letztes Mal, seine Stimme wurde weicher vor Erschöpfung und Befriedigung. Ich wandte mein Gesicht ab und starrte an die Wand, während stumme Tränen weiter fielen. Er hatte keine Ahnung, mit wem er gerade Sex gehabt hatte. Und ich wusste nicht mehr, wie ich irgendetwas fühlen sollte, außer der klebrigen Wärme seines Samens, der aus mir heraussickerte, und dem verheerenden Schmerz, den falschen Namen auf seinen Lippen zu hören, während mein Körper immer noch vor der Lust zitterte, die er mir aufgezwungen hatte. Der Morgen kam leise. Ich war bereits wach. Er war es nicht. Der Raum fühlte sich im Tageslicht anders an. Zu klar. Zu real. Ich setzte mich langsam auf und zog die Laken um mich. Für einen Moment beobachtete ich ihn nur. Dieser Mann. Derjenige, der dachte, er hätte meine Schwester geheiratet. Derjenige, der mich nie bemerkt hatte. Er rührte sich. Dann öffneten sich seine Augen. Es dauerte eine Sekunde. Dann zwei. Und dann veränderte sich sein Ausdruck. Verwirrung. Scharf. Sofortig. Er setzte sich schnell auf und sah mich zum ersten Mal richtig an. „Warte.“ Seine Stimme war rau. Seine Augen scannten mein Gesicht, suchend. „Das ist nicht…“ Er hielt inne. Ich sagte nichts. Sein Kiefer spannte sich an. „Wer bist du?“, verlangte er zu wissen. Die Frage hing in der Luft. Schwer. Ich hielt seinem Blick stand. Und zum ersten Mal sah er mich. Nicht wie sie, sondern wie jemand, der morgens ins Haus eingebrochen war. Stille erfüllte den Raum. Dann sprach er wieder. Leise. Kontrolliert. „Wo ist Lia?“Adrians zweite ChanceDer Vorstandsvorsitzende blieb still, nachdem er Nathan geohrfeigt hatte.Ich hatte keinerlei Interesse daran, ihr Familiendrama weiter mitanzusehen. Mein einziges Anliegen war es, die Kündigungsunterlagen unterschreiben zu lassen, damit ich gehen konnte.Einige Minuten später kam seine Sekretärin mit einer Mappe herein und legte sie auf den Schreibtisch.„Hier sind die Dokumente, Sir.“Der Vorstandsvorsitzende nahm sie und reichte sie mir.„Serena, bitte lies sie sorgfältig durch. Ich hoffe immer noch, dass du deine Entscheidung überdenken wirst.“Ich öffnete die Mappe und las die Seiten durch. Alles schien in Ordnung zu sein, und ich fand den Abschnitt über die Beendigung unserer Partnerschaft.Ich nahm den Stift und unterschrieb.„So. Unsere Geschäftsbeziehung ist offiziell beendet.“Der Vorstandsvorsitzende blickte mit besorgtem Gesichtsausdruck auf die Papiere hinunter.„Ich wünschte, die Dinge wären nicht so zu Ende gegangen.“„Das wünsche ich mir auch, abe
Der Preis für Nathans FehlerIch starrte auf den Namen von Nathans Vater auf meinem Handy und fragte mich, was er von mir wollte.Nach allem, was Nathan getan hatte, hatte ich keinerlei Interesse daran, mit jemandem zu sprechen, der mit ihm in Verbindung stand.„Serena, bist du noch da?“, fragte er.„Ja, ich höre zu.“„Ich wäre dir dankbar, wenn du zur Hale Corporation kommen könntest. Es gibt einige Dinge, die wir persönlich besprechen müssen.“Ich blickte zum Eingang der Villa.„Es tut mir leid, aber ich bin auf dem Weg ins Krankenhaus. Adrian erholt sich noch, und ich muss nach ihm sehen.“„Das verstehe ich, und es tut mir leid, dass ich dich störe. Aber bitte, es wird nicht lange dauern. Nathan hat mir bereits erzählt, was passiert ist, und ich glaube, wir sollten diese Angelegenheit ordentlich klären.“Ich schloss kurz die Augen.Das Letzte, was ich wollte, war, noch mehr Zeit damit zu verschwenden, mich mit Nathan auseinanderzusetzen. Allerdings hatte ich bereits beschlossen, me
Dafür gibt es keine VergebungDie Wachen traten vor und packten Lia an den Armen.„Nein! Bitte, Serena!“, schrie sie und wehrte sich gegen sie. „Bitte, tu mir das nicht an!“Ich blieb stehen und beobachtete, wie sie gegen ihren Griff ankämpfte.„Bringt sie hinein“, wiederholte ich.„Serena, bitte! Ich flehe dich an!“ Tränen liefen über ihr geschwollenes Gesicht. „Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich bin immer noch deine Schwester. Du kannst mich nicht so behandeln!“Ich lachte bitter.„Meine Schwester? Daran hast du dich erst erinnert, nachdem dich jemand dabei erwischt hat, wie du versucht hast, meine Kinder zu töten?“Sie schüttelte verzweifelt den Kopf. „Ich schwöre, ich wollte nie, dass es so weit kommt. Bitte, lass mich gehen. Ich werde alles tun, was du willst!“„Alles?“ Ich trat auf sie zu. „Kannst du den Schmerz lindern, den du Adrian zugefügt hast? Kannst du die Angst auslöschen, die ich empfunden habe, als ich dachte, ich könnte meine Kinder verlieren?“Sie
Die Schwester, die es auf ihre Kinder abgesehen hatteIn dem Moment, als mein Auto vor der Laurent-Villa anhielt, stieß ich die Tür auf und stürmte hinaus.Ich konnte an nichts anderes denken, als Lia fertigzumachen. Jeder Schritt in Richtung Eingang rief mir das Geständnis des Fahrers wieder ins Gedächtnis, und meine Wut wuchs, bis ich sie kaum noch zurückhalten konnte.Lia hatte versucht, meine Kinder zu töten.Ich betrat die Villa und ging direkt in das Wohnzimmer, in dem die Wachen sie festhielten.Sie saß immer noch auf demselben Stuhl und blickte mit ihrem geschwollenen Gesicht zur Tür. Als sie mich sah, öffnete sie den Mund, als wollte sie etwas sagen.Ich gab ihr keine Gelegenheit dazu.Meine Handfläche traf ihre Wange mit einem lauten Klatschen.Bevor sie sich davon erholen konnte, packte ich sie an den Haaren und zog sie vom Stuhl weg. Sie schrie, als wir zu Boden fielen, aber ich hörte sie kaum.„Du wolltest meine Kinder töten!“, schrie ich.Ich schlug sie erneut und ließ d
Dieses Mal wird sie sich vor mir verantworten müssenMehrere Sekunden lang sprach niemand im Raum.Ich starrte den Fahrer an und hoffte, dass ich ihn falsch verstanden hatte. Die Beamten wirkten ebenso schockiert, ihre Blicke wanderten zwischen dem Mann und mir hin und her.„Willst du uns damit sagen, dass Lia wollte, dass du meine Kinder tötest?“, fragte ich.Meine Stimme klang seltsam, fast fremd in meinen eigenen Ohren.Der Fahrer senkte den Kopf. „Ich wurde dafür bezahlt, sie mit dem Auto anzufahren. Ich wusste nicht, dass der Mann vor das Fahrzeug springen würde.“„Du wusstest es nicht?“ Ich trat auf ihn zu. „Du wolltest zwei unschuldige Kinder überfahren, und das ist deine Ausrede?“„Frau Voss, bitte—“„Wage es ja nicht, mich darum zu bitten, dich zu verstehen!“Meine Hände zitterten, als ich mich an der Tischkante festhielt. Ich konnte kaum atmen. Lila und Elias kamen mir in den Sinn, ihre kleinen Gesichter erschienen so deutlich vor meinen Augen, dass ich das Gefühl hatte, ich
Das Geständnis des FahrersMein Telefon lag noch immer an meinem Ohr, als ich Lia ansah.Ihr Gesichtsausdruck hatte sich verändert, aber ich konnte nicht erkennen, was sie dachte.„Vielen Dank, dass Sie mich informiert haben, Officer. Ich bin unterwegs“, sagte ich, bevor ich das Gespräch beendete.Ich steckte mein Telefon in die Tasche und wandte mich den Wachen zu.„Behaltet sie hier. Lasst sie diesen Raum nicht verlassen, bis ich zurück bin.“„Ja, Ma’am.“Lia lachte bitter auf. „Wohin gehst du jetzt, Serena? Rennst du wieder los, um jemand anderen zu retten?“Ich ignorierte sie und ging zur Tür.„Serena!“, rief sie mir hinterher. „Ich rede mit dir!“Ich blieb kurz stehen und sah zu ihr zurück.„Du solltest dir mehr Sorgen um dich selbst machen, Lia. Die Polizei hat endlich den Mann gefasst, der Adrian angefahren hat und davongelaufen ist. Wenn du etwas über diesen Vorfall weißt, solltest du dir überlegen, wie du dich erklären willst.“Ihr Gesicht versteifte sich.Ich wartete ihre An







