LOGINDann machte sie ein Foto davon und suchte im Internet danach. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Plazenta handelte, die tatsächlich gesundheitsfördernde Eigenschaften haben sollte.
Aber …Für Sylvia war das einfach inakzeptabel.Sobald sie daran dachte, worum es sich handelte, verkrampfte sich ihr Magen heftig. Sie konnte sich nicht einmal vorstellen, wie es sich anfühlen würde, eine Suppe zu trinken, die mit einer Plazenta gekocht worden war.„KoJulien trat näher und nahm das Baby auf den Arm. Seine Haltung war unbeholfen und unsicher. Seit seiner Rückkehr hatte er nur selten Gelegenheit gehabt, das Baby auf den Arm zu nehmen, weshalb er ziemlich unerfahren war.Er tätschelte und wiegte das Baby sanft, doch es beruhigte sich nicht. Im Gegenteil, es weinte immer lauter.Julien fragte sich, ob das Baby Hunger hatte. Er legte es hin und wollte gerade die Säuglingsmilch zubereiten. In diesem Moment kam Chloé zurück. Als sie sah, wie laut das Baby weinte, fragte sie:— Was ist passiert?Julien sagte:— Es hat wahrscheinlich Hunger …Chloé nahm das weinende Baby auf den Arm und sagte:— Es hat gerade Milch getrunken, bevor es eingeschlafen ist. Ich glaube nicht, dass es Hunger hat.Julien bereitete die Säuglingsmilch zu und reichte sie dem Baby, doch es weigerte sich, davon zu trinken.Chloé sagte:— Siehst du? Ich habe dir doch gesagt, dass
Annie warf einen kurzen Blick auf die Lunchbox in ihren Händen und sagte:— Ja, das ist sie. Was liefern Sie?Der Lieferant sagte:— In Ordnung. Können Sie sie bitten, zu unterschreiben?Norbert trat näher und sagte:— Lassen Sie mich für sie unterschreiben.Der Lieferant reichte ihm die Lunchbox und das Unterschriftsformular. Norbert nahm beides entgegen und unterschrieb. Dann fragte er:— Wer hat das bestellt?Der Lieferant antwortete:— Es tut mir leid, aber das weiß ich selbst nicht.Der Lieferant nahm das Unterschriftsformular wieder an sich und drehte sich um, um zu gehen.Norbert brachte die Lunchbox ins Wohnzimmer, stellte sie auf den Tisch und öffnete sie.Sylvia drehte sich langsam um und fragte:— Was ist das?Norbert antwortete:— Essen.Als er die Lunchbox öffnete, holte Norbert die Speisen heraus. Es handelte sich ausschließlic
Dann machte sie ein Foto davon und suchte im Internet danach. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Plazenta handelte, die tatsächlich gesundheitsfördernde Eigenschaften haben sollte.Aber …Für Sylvia war das einfach inakzeptabel.Sobald sie daran dachte, worum es sich handelte, verkrampfte sich ihr Magen heftig. Sie konnte sich nicht einmal vorstellen, wie es sich anfühlen würde, eine Suppe zu trinken, die mit einer Plazenta gekocht worden war.„Komm schon, Sylvia, trink die Suppe, solange sie noch heiß ist. Der Arzt hat gesagt, dass dein Körper noch schwach ist und du sie brauchst. Das ist das beste Stärkungsmittel, das ich finden konnte. Iss auch etwas Fleisch. Das ist gut für deinen Körper …“„Äh …“Noch bevor Marion ihren Satz beenden konnte, wurde Sylvia allein vom Geschmack der Suppe so übel, dass sie sich beinahe übergeben musste.Sie rannte schnell ins Badezimmer und erbrach alles, was sie gegessen hatte
Doch was er sah, bereitete ihm große Freude. Er war glücklich, Aurora so zufrieden zu sehen. Da Julien einverstanden war, sagte er: „Dann werde ich dem Baby also einen Namen geben.“ „Einverstanden“, antwortete Aurora lächelnd. Dann hob sie den Blick und begegnete Juliens Augen. Er strich ihr über die Stirn und sagte: „Als Nachnamen nehmen wir Chapuis.“ Yvon erhob sich von seinem Sitz und wandte sich Julien zu. Er hatte nicht erwartet, dass Julien so etwas sagen würde. Schließlich war es Juliens Kind, und das Baby sollte den Nachnamen Beaumont tragen. „Aber es ist dein Kind …“ „Es ist auch Auroras Kind“, erwiderte Julien. Yvon sah Julien voller Freude an und dachte: Roseline hatte recht. Er ist ein Mann, auf den man sich verlassen kann. Er ist fähig, verantwortungsbewusst und liebt und schätzt außerdem die Menschen, die ihn umgeben. „Ab
Julien sagte nichts. Er drehte lediglich den Kopf und sah Jeannine an.Jeannine lächelte schwach und tat so, als wäre sie ganz entspannt.„Glaub mir, Aurora ist sehr stark. Ihr wird es gut gehen. Als sie Ariana und Ariel, die Zwillinge, zur Welt brachte, schaffte sie es sogar ohne Kaiserschnitt. Mutter und Kinder waren am Ende wohlauf. Diesmal gibt es so viele gute Ärzte. Sie wird es schaffen.“Sie versuchte, Julien so gut sie konnte zu beruhigen. In Wirklichkeit versuchte sie damit auch, sich selbst Mut zu machen.Sie stellte alles so einfach dar. Tatsächlich war Aurora auch bei Arianas und Ariels Geburt in Gefahr gewesen, doch Jeannine erwähnte das bewusst nicht.Julien sagte mit tiefer, heiserer Stimme:„Ich werde hier auf sie warten.“Jeannine seufzte. Sie wusste, dass sie ihn nicht beruhigen konnte, also blieb ihr nichts anderes übrig, als seinen Wunsch zu respektieren.In diesem Moment öffnete sich die Tü
Sie sah Patrick tief in die Augen und gestand ihm voller Gefühl:„Du warst das andere Tor, das Gott für mich geöffnet hat.“Anschließend fuhr der Moderator fort:„Das Brautpaar liebt sich wirklich von ganzem Herzen. Selbst mir sind beim Zuhören ihrer aufrichtigen Liebeserklärungen beinahe die Tränen gekommen. Wünschen wir den beiden alles Gute und hoffen wir, dass sie für immer zusammenbleiben!“Das Publikum applaudierte begeistert.Die Zeremonie war beendet. Patrick und Solène stiegen von der Bühne herab, und die Gäste begannen, sich frei zu bewegen. An der Seite hatte man Essen, Kuchen und Getränke bereitgestellt, an denen sich die Gäste bedienen konnten.Patrick, Solène und Patricks Eltern gingen zu Aurora hinüber. Joëlle begrüßte Aurora freudig.„Ich freue mich, dass ihr gekommen seid.“Aurora lächelte.„Es ist uns eine Freude.“„Möchtet ihr euch drinnen hinsetzen? Draußen ist es viel zu he
Eine Wärme breitet sich von hinten über ihren Körper aus, während eine Stimme ihr ins Ohr flüstert.— Hast du Angst?Ein fremder Duft liegt ganz nah bei ihr und lässt sie erschauern, doch sie wagt nicht, einen Laut von sich zu geben.Aurora Dumont spürt, wie der Mann einen Moment innehält, bevor er
Aurora scheint verstanden zu haben, warum Chloé gerade geseufzt hat. Sie erklärt nichts weiter, sondern lächelt nur leicht.Ihre Ehe mit Julien ist nichts weiter als ein gegenseitiger Austausch. Sie hat kein Recht, Fragen über sein Privatleben zu stellen.In seiner Abwesenheit fühlt sie sich endlic
Obwohl es wie eine Frage klingt, lässt Julien Aurora keine Möglichkeit, abzulehnen.Sie nickt. Offenbar möchte er mit ihr sprechen.Und auch sie möchte mit ihm reden.Gautier wirft Aurora einen warnenden Blick zu.— Sei vorsichtig.Er hat Angst, dass Aurora Julien beleidigen könnte, bevor sie ihn h
Nachdem sie sich umgezogen hat, tritt Aurora aus der Umkleidekabine und blickt erneut zur linken Kabine hinüber, deren Tür fest verschlossen ist.— Das steht Ihnen sehr gut.Die Verkäuferin hat wirklich Geschmack. Tatsächlich kann sie allein durch einen Blick auf eine Kundin das passende Kleid ausw







