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Eine Wärme breitet sich von hinten über ihren Körper aus, während eine Stimme ihr ins Ohr flüstert.
— Hast du Angst? Ein fremder Duft liegt ganz nah bei ihr und lässt sie erschauern, doch sie wagt nicht, einen Laut von sich zu geben. Aurora Dumont spürt, wie der Mann einen Moment innehält, bevor er weiterspricht. — Es ist noch nicht zu spät, es dir anders zu überlegen. Nervös presst sie die Hände zusammen und schüttelt den Kopf. — Nein, ich bereue es nicht … Sie ist noch so jung, aber … Diese Nacht ist lang und qualvoll … Erst im Morgengrauen steht der Mann auf und geht ins Badezimmer. Aurora erhebt sich erschöpft, zieht sich an und verlässt das Zimmer. Unten im Hotel wartet die Frau mittleren Alters, die ihr diesen Deal vorgeschlagen hat. Als sie Aurora herauskommen sieht, reicht sie ihr eine schwarze Tasche. — Das ist deine Bezahlung. Ohne lange zu zögern, nimmt Aurora die Tasche sofort an. Mit dem Geld in der Hand rennt sie hastig hinaus. Sie versucht, den Schmerz zwischen ihren Beinen zu ignorieren, denn sie will nur so schnell wie möglich ins Krankenhaus. Draußen ist es noch dunkel. Auf dem Flur herrscht bedrückende Stille. Vor dem Operationssaal stehen zwei Tragen. Die Verletzten darauf wurden noch nicht behandelt, weil sie ihre Krankenhauskosten nicht bezahlen können. Mit gebrochenem Herzen und zugeschnürter Kehle sagt Aurora: — Ich habe Geld. Bitte retten Sie meine Mutter und meinen Bruder … Unter Tränen streckt sie dem Arzt das Geld entgegen, das sie fest in der Hand hält. Er wirft einen Blick darauf, bittet die Krankenschwester, es nachzuzählen, und ruft anschließend das Personal, damit die Verletzte in den Operationssaal gebracht wird. Als sie sieht, dass ihr Bruder nicht mitgenommen wird, stürzt Aurora auf den Arzt zu, packt ihn und fleht: — Und mein Bruder? Bitte retten Sie ihn … Der Arzt seufzt schwer. — Es tut mir leid, aber das Leben Ihres Bruders kann nicht mehr gerettet werden … Unmöglich? Es ist ein gewaltiger Schock. Aurora ist völlig am Boden zerstört und vor ihren Augen wird alles schwarz … Es tut so weh, als würde jemand ihr ein Messer ins Herz stoßen. Zitternd sinkt sie zu Boden. Vor acht Jahren, als sie erst zehn Jahre alt war, hatte ihr Vater ihre Mutter betrogen und verlassen. Er schickte seine schwangere Frau und sie selbst in ein fremdes Land, in dem sie niemanden kannten. Später brachte ihre Mutter einen Jungen zur Welt. Schon damals konnten sie kaum überleben, doch als bei ihrem Bruder im Alter von drei Jahren Autismus diagnostiziert wurde, wurde alles noch schlimmer. Aurora und ihre Mutter hielten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Doch dieser Autounfall – in einem fremden Land, ohne Familie, ohne Geld und ohne Mitgefühl – trieb sie endgültig in die Verzweiflung. Sie hatte nur einen einzigen Ausweg, um das nötige Geld zusammenzubekommen: Sie verkaufte ihren Körper. Doch selbst das konnte ihren Bruder nicht retten. Sie leidet still, ohne hysterisch zu werden. Ihr wird übel und sie bekommt kaum noch Luft. Die Welt erscheint grau. Trotzdem muss sie es akzeptieren und weitermachen, denn sie hat noch ihre Mutter. Ihre Mutter braucht sie. Nach der Operation geht es ihrer Mutter besser. Doch als sie vom Tod ihres Sohnes erfährt, bricht sie völlig zusammen. Weinend nimmt Aurora sie in den Arm und sagt: — Mama, ich bleibe immer an deiner Seite. Bitte leb weiter für mich. Während ihres einmonatigen Krankenhausaufenthalts sitzt Jeannine meistens schweigend an ihrem Bett. Aurora weiß, wie sehr sie ihren Bruder vermisst. Wäre sie nicht dagewesen, hätte ihre Mutter ihm wahrscheinlich in den Tod folgen wollen. Kurz darauf wird Aurora von der Universität verwiesen, weil sie sich um ihre Mutter kümmern muss. Zum Glück verbessert sich der Zustand ihrer Mutter allmählich. Eines Tages betritt Aurora mit Essen in der Hand das Krankenhaus und bleibt vor der Tür des Krankenzimmers stehen. Sie hebt die Hand, um die Tür zu öffnen, als sie plötzlich eine Stimme von drinnen hört. Sie erkennt sie sofort wieder. Selbst nach acht Jahren erinnert sie sich noch genau daran, wie dieser Mann ihre Mutter zur Scheidung gezwungen hatte. Seit dem Tag, an dem er sie hierher geschickt hatte, war er nie gekommen, um sie zu besuchen. Warum taucht er plötzlich heute auf? — Jeannine, damals waren Frau Beaumont und du gute Freundinnen, und die Kinder waren bereits verlobt. Deshalb ist es nur selbstverständlich, dass deine Tochter den Mann heiratet, den du für sie ausgesucht hast … — Was willst du damit sagen, Gautier Dupont?! Jeannine, die durch ihre Verletzungen sehr schwach und abgemagert ist, kämpft sich hoch, um ihn zur Rede zu stellen. Dieser Mann hat wirklich kein Herz. Er hatte sie, ihre Tochter und das ungeborene Kind im Stich gelassen und irgendwo fern der Heimat zurückgelassen. Er hatte sich nie um sie gekümmert. Und jetzt kommt er plötzlich, um ihre Tochter zu verheiraten? — Julien Beaumont, der Sohn deiner Freundin, ist ein gut aussehender Mann. Du kennst die Familie Beaumont. Wenn sie ihn heiratet, wird sie bestimmt glücklich werden … Herr Beaumont ist zwar edel und attraktiv, doch vor einem Monat wurde er auf einer Geschäftsreise im Ausland von einer Giftschlange gebissen. Das Gift lähmte seine Nerven und machte ihn zum Krüppel … und damit auch impotent. Wenn Aurora ihn heiratet, wird er niemals in der Lage sein, seine ehelichen Pflichten zu erfüllen. — Ich werde ihn heiraten. Plötzlich stößt Aurora die Tür auf und bleibt mit einem Tupperware-Behälter in der Hand im Türrahmen stehen. — Ich bin bereit, ihn zu heiraten. Aber unter einer Bedingung. Ihr Vater blickt zur Tür und sieht seine Tochter wieder, die er seit acht Jahren nicht mehr gesehen hat. Für einen Moment verliert er sich in Gedanken. Damals war sie erst zehn Jahre alt gewesen, als er sie hierher geschickt hatte. Jetzt ist sie erwachsen. Ihre Haut ist hell, doch sie ist sehr dünn und hat ein kleines Gesicht, kaum größer als eine Handfläche. Sie wirkt zerbrechlich und schwach, als wäre sie nie richtig groß geworden. Sie ist längst nicht so hübsch wie seine jüngere Tochter. Deshalb empfindet er weniger Mitleid mit ihr. Schließlich ist sie nicht besonders schön. Einen impotenten Mann zu heiraten wäre also keine allzu große Ungerechtigkeit. Bei diesem Gedanken fühlt er sich gleich viel besser. — Welche Bedingung? Sag es mir. — Ich will mit meiner Mutter in unsere Heimat zurückkehren. Gib uns alles zurück, was meiner Mutter gehört, und ich verspreche dir, ihn zu heiraten. Aurora ballt immer wieder die Hände, bis sie sich langsam beruhigt. Zwar war sie seit vielen Jahren nicht mehr in ihrer Heimat gewesen, doch schon als Kind hatte sie von der Familie Beaumont aus Stadt B gehört. Diese Familie besitzt ein Vermögen in Milliardenhöhe. Der junge Herr der Familie Beaumont galt natürlich als perfekte Partie. Doch Aurora denkt nicht so. Vielleicht ist Herr Beaumont hässlich oder körperlich behindert. Trotzdem ist das ihre beste Chance, in ihre Heimat zurückzukehren. Wenn sie diese Gelegenheit richtig nutzt, kann sie die Mitgift zurückholen, die ihre Mutter damals in die Familie Dupont eingebracht hatte. — Aurora … Jeannine möchte sie davon abhalten, ihre Ehe so leichtfertig zu opfern. Aurora hat ihretwegen schon genug gelitten. Sie kann nicht zulassen, dass ihre Tochter auch noch ihr Glück zerstört. Als Gautier merkt, dass Jeannine protestieren will, unterbricht er sie sofort aus Angst, sie könnte Aurora umstimmen. — Einverstanden. Wenn du bereit bist, ihn zu heiraten, dürft ihr in eure Heimat zurückkehren. — Und was ist mit Mamas Mitgift? fragt Aurora kalt und sieht ihren sogenannten Vater direkt an. Als Jeannine Gautier geheiratet hatte, hatte sie tatsächlich eine beträchtliche Mitgift mitgebracht. Jetzt fällt es ihm schwer, sie zurückzugeben. — Papa, meine kleine Schwester ist bestimmt wunderschön. Sie verdient etwas Besseres. Wenn sie einen behinderten Mann heiratet, wird ihr Leben ruiniert sein. Außerdem seid ihr und Mama geschieden, also solltest du das Geld zurückgeben, das sie in die Familie Dupont gebracht hat. Gautier weicht ihrem Blick aus. Wie konnte sie wissen, dass Herr Beaumont behindert ist, obwohl sie all die Jahre im Ausland gelebt hat? Er ahnt nicht, dass Aurora nur geraten hat. Als er daran denkt, dass sie einen „unnormalen“ Mann heiraten wird, beißt er die Zähne zusammen und trifft eine Entscheidung. — Sobald du verheiratet bist, bekommst du es zurück. Wie könnte seine kleine Tochter, schön wie eine Blume, einen impotenten Mann heiraten? Ganz gleich, wie angesehen seine Familie ist — wenn er seine ehelichen Pflichten nicht erfüllen kann, ist er nichts weiter als ein nutzloser Mann. Bei diesem Gedanken fühlt sich Gautier deutlich besser. Doch tief in seinem Herzen verabscheut er Aurora noch mehr, weil sie nur Geld von ihm verlangt. Mit kaltem Blick sagt er: — Deine Mutter hat dich nicht gut erzogen. Du hast überhaupt keine Manieren! Aurora möchte ihn fragen, ob er sich überhaupt jemals wie ein Vater verhalten hat, nachdem er sie hier zurückgelassen und sich nie wieder um sie gekümmert hatte. Doch sie kann es nicht aussprechen. Sie ist noch nicht stark genug, und es würde ihr nichts bringen, Gautier jetzt zu verärgern. — Mach dich bereit. Wir reisen morgen ab. Ohne zu zögern verlässt Gautier das Krankenzimmer.Der „Assistenzarzt“ hielt ihre Hand, als die Nadel ihre Haut durchstach. Im nächsten Augenblick verkrampfte Aurora und vergaß den Schmerz des Nadelstichs völlig. Als sie wieder zu sich kam, zog sie ihre Hand ohne zu zögern aus der des „Assistenzarztes“. Sie sah ihn streng an und rief: — Was machen Sie da? Wahrscheinlich war sie wirklich wütend, denn sie konnte nicht anders, als laut zu sprechen, wodurch die Aufmerksamkeit der Menschen in ihrer Umgebung auf sie gelenkt wurde. Der „Assistenzarzt“ wusste nicht, ob er sich freuen oder enttäuscht sein sollte. Er freute sich, weil sie wütend wurde, wenn ein anderer Mann sie berührte, aber gleichzeitig war er enttäuscht, weil er kein „anderer“ Mann war und sie ihn trotzdem nicht berühren konnte. Aurora runzelte die Stirn und wandte sich ab. Sie wusste selbst nicht, ob sie auf den „Assistenzarzt“ oder auf sich selbst wütend war. — Bitte gehen Sie. Ich brauche Ihre Hilfe nicht, ich finde den Weg allein. Der „Assistenzarzt“ hatte ihr Herz
Aurora lächelte und sagte nichts. Doch die Frau wollte nicht aufhören. — Sie sind jung und wissen über solche Dinge sicherlich noch nicht viel. — Lassen Sie mich Ihnen von einer meiner Freundinnen erzählen. Als sie ihren Sohn zur Welt brachte, war das Baby zu groß. Sie sagte, dass der Schnitt an der Seite während der Geburt sehr tief gewesen sei und dass sie beim Nähen keine Betäubung bekommen habe. Ich habe das selbst noch nicht erlebt, aber allein davon zu hören, macht mir schon Angst. Als die Frau das sagte, verzog sie das Gesicht, als würde sie diesen Schmerz selbst gerade erleben. Aurora hatte bereits zuvor ein Kind zur Welt gebracht und gehört, dass diese Methode angewendet wurde, wenn das Baby zu groß war. Sie selbst hatte diese Methode jedoch nicht gebraucht. — Denken Sie darüber nach. Die Vagina einer Frau ist so eng und wird gewaltsam gedehnt. Selbst wenn sie sich danach wieder erholt, ist es unmöglich, dass sie wieder genau in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
Nachdem sie die Treppe hinuntergestiegen waren, ging der „Assistenzarzt“ erneut freiwillig voraus, um ihr den Weg freizumachen. Aurora dachte, dass dieser „Assistenzarzt“ viel zu vorsichtig war und dass es unangenehm war, neben ihm zu gehen. Sie sah hinter sich und hoffte, dass Sylvia bald zurückkommen würde, doch von ihr war weit und breit nichts zu sehen. Sie konnte nur umdrehen und dem „Assistenzarzt“ weiter folgen. Bald brachte der „Assistenzarzt“ Aurora zur Blutabnahmestation. Dort ließen sich viele Menschen Blut abnehmen. Sie mussten sich in eine Reihe stellen und warten, bis sie aufgerufen wurden. Das Problem war, dass Sylvia noch nicht zurückgekommen war. Deshalb konnten sie die Untersuchungsliste noch nicht der Krankenschwester geben, um eine Nummer zu erhalten. Sylvia schien auch daran gedacht zu haben. Ursprünglich hatte sie an einem ruhigen Ort warten wollen, bis der „Assistenzarzt“ Auroras andere Untersuchungen beendet hatte, und wäre dann zu ihnen gekommen. Doch si
Heutzutage versuchen sowohl Männer als auch Frauen abzunehmen und ihren Körper in Form zu bringen, weil sie sich eine gute Figur wünschen. Eine Figur, die selbst nach reichlichem Essen nicht zunimmt, ist der Traum vieler Frauen. Der Arzt wechselte schnell das Thema und sagte lächelnd: — Da Sie heute zum ersten Mal Blut abnehmen lassen, wissen Sie wahrscheinlich nicht, wo sich die Blutabnahmestation befindet. Ich werde den „Assistenzarzt“ Sie dorthin begleiten lassen. — Ah? Aurora war etwas verwirrt. Gab es im Krankenhaus tatsächlich einen solchen Service? — Jemand kann mich begleiten, das ist wirklich nicht nötig. Aurora sagte es mit einem Lächeln, weil sie das Gefühl hatte, dadurch nur andere zu belasten. Außerdem hatte sie in anderen Krankenhäusern noch nie einen solchen Service erlebt. — Er ist ein Mann und hat gerade erst die Universität abgeschlossen. Er hat noch keine klinische Erfahrung. Wenn er mehr sehen darf, sammelt er ebenfalls praktische Erfahrung. Der Arzt läche
Das Einzige, worüber alle tuschelten, war nichts anderes als die Geschichte zwischen Séverine und Lucas. Norbert steckte eine Hand in die Tasche und begrüßte einige Studenten, die auf ihn zukamen: — Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo sich das Büro des Betreuers für die Erstsemester befindet? Einer der freundlichen Studenten zeigte auf das Bürogebäude nicht weit von dort. — Dort. Sie finden ihn im dritten Stock. An der Tür hängt ein Schild mit dem Namen des Betreuers. — Okay, danke. Er lächelte und versuchte, freundlich zu ihnen zu sein. — Ich habe gehört, worüber ihr gesprochen habt. Ging es um die Studentin eurer Universität und den Polizisten? — Ja, ja. Sie haben auch davon gehört? Eine Studentin mit kurzen Haaren antwortete sofort. Sie war voller Tatendrang und sprach mit leuchtenden Augen über das Gerücht. — Jeder an unserer Universität weiß von dieser skandalösen Geschichte. Das hat große Auswirkungen gehabt. Vielleicht wird diese Studentin sogar von der Universit
Aurora unterbrach ihn erbarmungslos: — Geh dich zuerst umziehen, wasch dir das Gesicht und putz dir die Zähne, ja? Über all das kannst du nach dem Frühstück nachdenken, verstanden? — Okay. Er verzog die Lippen, löste sich aus ihren Armen und rannte in sein Zimmer. Auch Aurora brachte ihre Gefühle wieder unter Kontrolle, stand auf und ging zum Kleiderschrank, um die Kleidung herauszusuchen, die sie heute tragen wollte. In Cité B waren Lucas und Norbert nach ihrer Rückkehr aus Land Y von einer Nachricht schockiert. Der Vorfall, bei dem Lucas und Séverine sich an diesem Tag am Eingang einer Universität geküsst hatten, war von einem Studenten fotografiert und ins Internet gestellt worden. Sofort hatte er für Aufsehen gesorgt. An diesem Tag hatte Lucas eine Uniform getragen, sodass offensichtlich war, dass er ein Beamter war. Wäre er eine gewöhnliche Person gewesen, wäre es vielleicht nicht so schlimm gewesen. Aber Lucas war das nicht. Schließlich hatten Beamte besondere Identitäten.
Aurora scheint verstanden zu haben, warum Chloé gerade geseufzt hat. Sie erklärt nichts weiter, sondern lächelt nur leicht.Ihre Ehe mit Julien ist nichts weiter als ein gegenseitiger Austausch. Sie hat kein Recht, Fragen über sein Privatleben zu stellen.In seiner Abwesenheit fühlt sie sich endlic
Obwohl es wie eine Frage klingt, lässt Julien Aurora keine Möglichkeit, abzulehnen.Sie nickt. Offenbar möchte er mit ihr sprechen.Und auch sie möchte mit ihm reden.Gautier wirft Aurora einen warnenden Blick zu.— Sei vorsichtig.Er hat Angst, dass Aurora Julien beleidigen könnte, bevor sie ihn h
Nachdem sie sich umgezogen hat, tritt Aurora aus der Umkleidekabine und blickt erneut zur linken Kabine hinüber, deren Tür fest verschlossen ist.— Das steht Ihnen sehr gut.Die Verkäuferin hat wirklich Geschmack. Tatsächlich kann sie allein durch einen Blick auf eine Kundin das passende Kleid ausw
— Aurora, eine Ehe ist eine wichtige Entscheidung. Ich werde nicht zulassen, dass du so etwas tust.Jeannine versteht ungefähr, was Aurora vorhat.Aurora stellt die Tupperdose auf den Nachttisch. Während sie das Essen herausholt, sagt sie:— Ich werde keinen Fremden heiraten. Er ist doch der Sohn d







