LOGIN— Aurora, eine Ehe ist eine wichtige Entscheidung. Ich werde nicht zulassen, dass du so etwas tust.
Jeannine versteht ungefähr, was Aurora vorhat. Aurora stellt die Tupperdose auf den Nachttisch. Während sie das Essen herausholt, sagt sie: — Ich werde keinen Fremden heiraten. Er ist doch der Sohn deiner Freundin, oder nicht? — Sie ist schon vor langer Zeit gestorben, und ich weiß nichts über ihren Sohn. Lieber würde ich tausendmal sehen, dass du einen Mann heiratest, den du liebst, selbst wenn du dein Wort brechen müsstest. Ich will nicht, dass deine Ehe ausgenutzt wird. Sonst bleibe ich lieber für den Rest meines Lebens hier. Jemanden, den sie liebt? Selbst wenn sie eines Tages so jemanden treffen würde, würde er ihr wahrscheinlich nicht einmal einen Blick schenken. Sie senkt den Kopf. Es spielt keine Rolle, wen sie heiratet. Wichtig ist nur, das zurückzubekommen, was man ihr genommen hat. Jeannine schafft es nicht, Aurora umzustimmen. Schon am nächsten Tag kehren sie in ihre Heimat zurück. Gautier kann sie nicht ausstehen. Er erlaubt ihnen nicht, im Haus der Familie Dupont zu wohnen, sondern verlangt, dass sie bis zur Hochzeit eine Unterkunft außerhalb mieten. Erst am Hochzeitstag darf Aurora zurückkehren. Aurora selbst möchte ebenfalls nicht ins Haus ihres Vaters zurückkehren. Wenn sie dort wohnen würde, müsste ihre Mutter der Geliebten begegnen, die ihre Ehe zerstört hat. Es wäre besser, eine unangenehme Szene zu vermeiden. Hier ist es wenigstens ruhig. Doch Jeannine macht sich weiterhin Sorgen. — Aurora, wenn es wirklich eine gute Ehe wäre, hätte dein Vater sie dir niemals angeboten, selbst wenn ich mit Frau Beaumont befreundet gewesen bin. Aurora möchte darüber nicht mit ihrer Mutter sprechen und wechselt das Thema. — Mama, iss jetzt schnell etwas. Jeannine seufzt. Natürlich will Aurora nicht darüber reden. Ihre Tochter hat bereits so viel mit ihr durchgemacht. Und nun muss sie sogar die Hoffnung auf eine glückliche Ehe opfern. Aurora hält das Besteck in der Hand. Doch sie hat keinen Appetit und ihr ist übel. — Geht es dir nicht gut? fragt Jeannine besorgt. Aurora will sie nicht beunruhigen. Deshalb lügt sie und sagt, dass ihr wegen des Fluges der Appetit vergangen sei. Sie legt das Besteck hin und geht in ihr Zimmer. Sobald die Tür geschlossen ist, lehnt sie sich dagegen. Auch wenn sie selbst noch nie schwanger gewesen ist, hatte sie Jeannine während ihrer Schwangerschaft beobachtet. Damals hatte ihre Mutter ebenfalls unter Übelkeit gelitten und kaum essen können. Und genau dieselben Symptome hat Aurora jetzt. Seit jener Nacht ist ein Monat vergangen, und ihre Periode ist bereits über zehn Tage überfällig. Sie wagt kaum noch daran zu denken. Diese Nacht war eine Demütigung für sie gewesen. Wären ihre Mutter und ihr Bruder nicht gewesen, hätte sie sich niemals verkauft. Ein Schauer läuft ihr über den Rücken … — Sie sind in der sechsten Woche schwanger, sagt der Arzt. Als Aurora das Krankenhaus verlässt, hallen die Worte des Arztes immer noch in ihrem Kopf nach. Sie war heimlich ins Krankenhaus gegangen, ohne Jeannine etwas davon zu erzählen, und nun steht sie unter Schock. Sie weiß nicht, was sie tun soll — das Kind bekommen oder abtreiben? Unbewusst legt sie eine Hand auf ihren Bauch. Trotz des Schocks und der Demütigung fällt es ihr schwer, dieses Kind aufzugeben. Zum ersten Mal spürt sie die Freude und Erwartung einer Mutter. Verloren in Gedanken kehrt sie nach Hause zurück. Bevor sie die Tür öffnet, steckt Aurora die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung in ihre Tasche. Doch Gautier ist dort. Sofort verdunkelt sich ihr Gesichtsausdruck. Was macht er hier? Auch Gautier wirkt alles andere als freundlich. Wahrscheinlich, weil er sie bei seiner Ankunft nicht angetroffen hatte und warten musste, sagt er kalt: — Geh dich umziehen. Aurora runzelt die Stirn. — Warum? — Da du Herrn Beaumont heiraten wirst, solltest du ihn kennenlernen. Gautier mustert sie von oben bis unten. — Willst du ihm wirklich so begegnen, in diesen Lumpen? Willst du mich blamieren? Wie fühlt es sich an, verletzt zu werden? Aurora hatte geglaubt, dass sie durch den Verkauf ihres Körpers und den Tod ihres Bruders längst abgestumpft wäre. Doch als sie Gautiers herzlose Worte hört, tut es immer noch weh. Sie ist nicht gefühllos geworden. Er hatte sie und ihre Mutter in ein fremdes Land ohne jegliche Unterstützung geschickt und sich nie wieder um sie gekümmert. Wie hätte sie Geld haben sollen, um etwas anderes als diese alten Kleider zu tragen? Wenn sie Geld gehabt hätte, wie hätte ihr Bruder dann wegen fehlender medizinischer Versorgung sterben können? Sie ballt die Fäuste. Wahrscheinlich denkt Gautier gerade selbst daran. Er wirkt ein wenig verlegen. — Kommen wir. Die Beaumonts sind fast da. Es ist nicht gut, sie warten zu lassen. — Aurora … Besorgt versucht Jeannine erneut, ihre Tochter aufzuhalten. Sie hat bereits ihren Sohn verloren. Jetzt möchte sie sich nur noch um ihre Tochter kümmern. Geld bedeutet ihr nichts mehr. Sie will nicht, dass Aurora zu den Duponts oder den Beaumonts zurückkehrt. Die Beziehungen in reichen und mächtigen Familien sind viel zu kompliziert. Außerdem kennt sie Herrn Beaumont überhaupt nicht. Sie macht sich große Sorgen. — Mama. Aurora wirft ihr einen beruhigenden Blick zu. — Beeil dich. Ungeduldig drängt Gautier sie weiter, aus Angst, sie könnte ihre Meinung noch ändern. Er schafft es nicht, Aurora zu lieben, und auch Aurora empfindet nichts mehr für ihren Vater. Nach acht Jahren ist jede Zuneigung verschwunden. Aurora ist zu schlecht gekleidet, um den Beaumonts zu begegnen. Deshalb bringt Gautier sie in eine Luxus-Boutique, damit sie ein anständiges Kleid bekommt. Kaum betreten sie den Laden, werden sie von einer Verkäuferin empfangen. Gautier schiebt Aurora nach vorne. — Suchen Sie etwas aus, das sie tragen kann. Die Verkäuferin mustert Aurora sofort von oben bis unten und schätzt ihre Größe ab. — Folgen Sie mir. Die Verkäuferin nimmt ein langes hellblaues Kleid und reicht es ihr. — Gehen Sie in die Umkleidekabine und probieren Sie es an. Aurora nimmt das Kleid und geht zur Umkleide. — Julien, wirst du wirklich Fräulein Dupont heiraten? In der Stimme der Frau liegt Traurigkeit. Als Aurora das hört, blickt sie in den Nebenraum. Durch den Türspalt sieht sie eine Frau, die dem Mann die Arme um den Hals legt und schmollend sagt: — Bitte heirate keine andere Frau! Julien schaut die Frau an und wirkt etwas hilflos. Diese Ehe wurde von seiner Mutter arrangiert, und er kann sich nicht dagegen stellen. Doch als er an jene Nacht denkt, weiß er, dass er sie nicht enttäuschen darf. — Hat es dir damals wehgetan? Einen Monat zuvor war er ins Ausland gereist, in ein wenig entwickeltes Land, um den Standort eines neuen Projekts zu besichtigen. Dort wurde er von einer extrem giftigen Schlange gebissen. Das Gift hatte eine stark aphrodisierende Wirkung. Hätte er seinen sexuellen Drang nicht sofort an einer Frau ausgelassen, wäre er bereits gestorben. Leila Laurens hatte ihn gerettet. Er weiß selbst, dass er sich damals nicht kontrollieren konnte. Jeder weiß, dass das erste Mal für eine Frau schmerzhaft ist. Und da er alles andere als sanft gewesen war, konnte er sich vorstellen, wie sehr sie gelitten hatte. Doch sie war so geduldig gewesen. Sie hatte keinen Laut von sich gegeben. Sie hatte nur in seinen Armen gezittert. Leila gefällt Julien schon lange. Das wusste er immer, doch er hatte ihr nie eine Chance gegeben. Erstens, weil er sie nicht liebte, und zweitens, weil seine Mutter ihn bereits mit einer anderen Frau verlobt hatte. Trotzdem war Leila all die Jahre ruhig an seiner Seite geblieben. Nach jener Nacht hatte er das Gefühl, dieser Frau einen Platz in seinem Leben geben zu müssen. Bis heute erinnert er sich noch an den leuchtend roten Blutfleck auf dem Bettlaken. Leila lehnt sich an seine Brust, senkt leicht den Blick und antwortet schüchtern mit einem leisen Ja. Sie liebt Julien noch immer und arbeitet seit Jahren als seine Sekretärin an seiner Seite. Doch sie ist längst keine Jungfrau mehr. Um weiterhin unschuldig zu wirken und Juliens Mitleid zu gewinnen, hatte sie in jener Nacht einer Frau aus der Stadt eine große Summe Geld bezahlt, damit sie ein jungfräuliches Mädchen fand und zu Julien ins Zimmer brachte. Erst nachdem das Mädchen gegangen war, betrat Leila das Zimmer und erschuf die Illusion, dass sie selbst die Frau jener Nacht gewesen sei. — Wenn dir etwas in diesem Geschäft gefällt, kauf einfach alles, was du willst. Julien streicht ihr verwöhnend durchs Haar. — Dieser Raum ist nur für VIP-Kunden reserviert. Sie dürfen hier nicht hinein. Gehen Sie bitte in die Kabine rechts. Die Verkäuferin weist Aurora zurecht. In Luxus-Boutiquen bestehen die Umkleidekabinen aus separaten Räumen. Die VIP-Bereiche sind noch luxuriöser eingerichtet, mit einem inneren Raum zum Umziehen und einem äußeren Bereich zum Warten oder Ausruhen. — Ja. Aurora nimmt ihr Kleid und geht in die Kabine rechts. Während sie sich umzieht, denkt Aurora immer noch an den Mann und die Frau von eben. In ihrem Gespräch war von der Familie Dupont die Rede gewesen. Dieser Mann … könnte er vielleicht …?Er nahm den Löffel und benutzte ihn als Mikrofon. Dann lächelte er und sah Sylvia an. — Fräulein Dumont, richtig? Darf ich Sie ansehen? Sylvia sah auf den Suppentopf auf seinem Kopf. Die gefaltete Spitze um den Rand der Schüssel sah aus wie die lockigen Haare eines Clowns. Im Vergleich zu Juliens Härte war Norbert sanft. Er hatte einen hellen Teint und wohlgeformte Gesichtszüge, aber sie waren nicht kantig. Seine Augen unter den geschwungenen Brauen strahlten immer ein sanftes Licht aus. Es schien, als läge ihm ständig ein Lächeln auf den Lippen. Seine Augen waren hell wie der Halbmond, der nachts am Himmel leuchtete. Jetzt sah er sie an wie ein Kind, das sich absichtlich zum Narren machte, nur um sie zum Lachen zu bringen. Sie drehte den Kopf weg und sagte kühl: — Warum sehen Sie mich an? — Fräulein Dumont ist die einzige Person hier, die mich dieses Lied singen hören kann. Ich kann doch kein Liebeslied für Kinder und Männer singen, oder? Ich glaube nicht, dass Fräulein Dumon
— Das ist es. Ariel schob den Suppentopf vor Norbert. Norberts Augen weiteten sich. — Was machst du da? — Du stellst dich auf diesen Suppentopf und singst das ganze Lied vom Schwein, und ich sage dir, wo Tante Sylvia ist, sagte Ariel seelenruhig. — … Norbert war sprachlos. — Selbst ich könnte diesen Suppentopf zerquetschen, mischte Ariana sich ein. — Siehst du? Sogar deine Schwester weiß, wie stark du bist. Der Suppentopf war aus Porzellan und wirkte ziemlich zerbrechlich. Norbert könnte ihn mit einem Fuß sicherlich zerbrechen! Norbert sah Ariana dankbar an. Zum Glück war wenigstens jemand auf seiner Seite. Er war nicht allein. — Bruder, ich finde, du solltest Onkel Norbert den Suppentopf auf den Kopf setzen lassen. Dann soll er sich in die Eingangshalle stellen und „Das göttliche Lied“ singen. Wenn er fertig ist und niemand über ihn lacht, kannst du ihm sagen, wo Tante Sylvia ist. Norberts Gesicht wurde immer dunkler, während Ariana sprach. Wenn er wirklich
Als bei der Ausstellung an diesem Tag der Taffet erwähnt wurde, konnte Norbert nur an Aurora denken, aber es gab keinen Beweis. Nun schien es, als stünde der Taffet tatsächlich in direktem Zusammenhang mit Aurora und als hätte sie wahrscheinlich die Ausstellung organisiert, wäre jedoch einfach nicht selbst erschienen. Damit stellte sich die Frage: Wer war diese Frau? Renée Dumont und Sylvia Dumont trugen beide denselben Nachnamen Dumont? War das ein Zufall oder …? Es schien jedoch nicht sehr wahrscheinlich. Warum sollte Sylvia sonst einen anderen Namen tragen? Renée und Aurora kannten sich, und sie kannte auch die beiden Kinder. Es war also eindeutig Sylvia. Ariel war ein kluger Junge und konnte die aktuelle Situation verstehen: Jeder hier wusste, dass Renée Sylvia war, nur Norbert hatte es noch nicht begriffen. Da er sich daran erinnerte, dass er Sylvia verletzt und sie sogar dazu gebracht hatte, ihr Aussehen und ihre Stimme zu verändern, wollte er ihm die Wahrheit nicht sagen
Sylvia hatte recht, denn sie waren die Einzigen, die das Passwort kannten. Yvon wirkte zwar überhaupt nicht ernst, aber er war dennoch sehr aufmerksam und rücksichtsvoll. Er wäre nicht einfach hereingekommen, ohne sie zu begrüßen, da er wusste, dass hier Frauen und Kinder lebten. Außerdem hätte er niemals in ihrem Bett geschlafen. — Gut, was möchtest du essen? Ich bringe es dir mit. Ruh dich ein wenig aus. — Ich möchte Radieschen essen. Sie wusste selbst nicht warum, aber plots loch hatte sie Lust darauf. Zu Beginn ihrer Schwangerschaft hatte sie keinen Appetit gehabt und auch keine besonderen Gelüste. Doch plötzlich wollte sie unbedingt Radieschen essen. — Die grünen und knackigen, sagte Aurora. — … Sylvia war sprachlos. — Willst du zum Abendessen etwa nur Radieschen essen? Sylvia hielt sich die Stirn. Aurora konnte doch nicht so vergesslich sein, oder? — Es gibt nichts Bestimmtes, das ich essen möchte. Ich habe einfach plötzlich Lust darauf bekommen, aber ich weiß nicht, o
Sylvia hingegen war definitiv niemand, der einfach untätig bleiben konnte. Er rechnete immer weiter und stellte alle möglichen Überlegungen an. Julien wollte nicht länger mit ihm reden, weil er so dumm war. Auch Norbert war genervt und kratzte sich am Kopf. — Wo soll ich sie finden? Weißt du es? Norbert drehte plötzlich den Kopf und starrte ihn an. Schließlich war Julien derjenige gewesen, der ihre Krankenhausbehandlung organisiert hatte, und er wusste, dass Sylvia entlassen worden war. Dann musste er doch wissen, wohin sie gegangen war, oder? Norbert wurde noch aufgeregter, und seine Augen leuchteten. — Du weißt es doch, oder? Juliens Gesicht veränderte sich auffällig. Schließlich waren sie alle gute Freunde, und Julien konnte es nicht ertragen, Norbert so offensichtlich anzulügen. — Sag es mir. Norbert war nun noch neugieriger, doch Julien zögerte, weil er wusste, was wirklich hinter der ganzen Geschichte steckte. — Sag es mir schnell, damit ich sie suchen kann. Ich we
Als Norbert gerade aus dem Flugzeug gestiegen war, wusste er nicht, wohin er gehen sollte. Er kannte sich in Cité C nicht besonders gut aus, da er nicht oft hier gewesen war. Als Julien sagte, dass er sich in Cité C befand, sagte Norbert sofort: — Hol mich am Flughafen ab. Er hatte hier weder Freunde noch Verwandte, auf die er zurückgreifen konnte, also konnte er nur auf Julien zählen. Julien hob die Hand, um auf die Uhr zu sehen, und sagte: — Ich bin in zehn Minuten da. Nachdem er das gesagt hatte, legte er auf. Er rief Norbert am Flughafen an und sagte ihm, er solle herauskommen. Er hatte keine Zeit, aus dem Auto auszusteigen und Norbert zu suchen. Norbert kam aus dem Flughafen, öffnete die Autotür und setzte sich hinein. Er kam sofort zum Punkt: — Hast du Aurora gefunden? Was sonst hätte ihn dazu bringen können, den ganzen Weg hierherzukommen? Nur Aurora konnte ihn hierherlocken. Julien blieb ernst und sagte ruhig: — Was ist los? Bist du etwa nur gekommen, um mir abs
Eine Wärme breitet sich von hinten über ihren Körper aus, während eine Stimme ihr ins Ohr flüstert.— Hast du Angst?Ein fremder Duft liegt ganz nah bei ihr und lässt sie erschauern, doch sie wagt nicht, einen Laut von sich zu geben.Aurora Dumont spürt, wie der Mann einen Moment innehält, bevor er
Aurora scheint verstanden zu haben, warum Chloé gerade geseufzt hat. Sie erklärt nichts weiter, sondern lächelt nur leicht.Ihre Ehe mit Julien ist nichts weiter als ein gegenseitiger Austausch. Sie hat kein Recht, Fragen über sein Privatleben zu stellen.In seiner Abwesenheit fühlt sie sich endlic
Obwohl es wie eine Frage klingt, lässt Julien Aurora keine Möglichkeit, abzulehnen.Sie nickt. Offenbar möchte er mit ihr sprechen.Und auch sie möchte mit ihm reden.Gautier wirft Aurora einen warnenden Blick zu.— Sei vorsichtig.Er hat Angst, dass Aurora Julien beleidigen könnte, bevor sie ihn h
Nachdem sie sich umgezogen hat, tritt Aurora aus der Umkleidekabine und blickt erneut zur linken Kabine hinüber, deren Tür fest verschlossen ist.— Das steht Ihnen sehr gut.Die Verkäuferin hat wirklich Geschmack. Tatsächlich kann sie allein durch einen Blick auf eine Kundin das passende Kleid ausw







