เข้าสู่ระบบEr wollte einfach nicht vor der üblichen Zeit nach Hause gehen.Noch weniger wollte er über das Thema Kinder sprechen.„Fiona, geht es dir gut? Womit bist du in letzter Zeit so beschäftigt?“Klara wechselte das Thema, da sie wirklich nicht weiter über sich und Sebastian sprechen wollte.Fiona: „Ich? Ich schufte jeden Tag wie ein Lasttier. Bin jetzt bei einer Baufirma, zeichne täglich Pläne und bin auf Baustellen unterwegs. Bin gerade auf Geschäftsreise außerhalb, melde mich danach, um was zusammen zu machen.“Klara antwortete mit einem „Okay“.Fiona: „Gut, ich störe dich nicht weiter, nicht dass dein Herr Wolf noch sauer wird, weil ich eure Zeit zu zweit störe.“Klara: „Gute Nacht, Fiona.“Fiona antwortete mit einem Emoji.Das Gespräch mit Fiona hatte ihr Interesse an der Welt auf Instagram-Feed geweckt.In den vergangenen fünf Jahren, fünf Jahren voller extremer Minderwertigkeitsgefühle, hatte sie nach und nach alle Verbindungen zur realen Welt abgebrochen, selbst online war der Konta
Auch Justin hinterließ unten einen Kommentar:„Sebastian, ein wahrer Mann!“Klara lächelte kalt. War das etwa das Verhalten eines wahren Mannes? Seine eigene Ehefrau verletzen, nur um eine andere Frau zu beschützen?Eigentlich wollte Klara sich nicht einmischen. Aber Justins Kommentar tat ihr regelrecht in den Augen weh. Sie konnte es sich einfach nicht verkneifen und schrieb darunter: „Herr Wolf, darf ich fragen, wessen Hand du da haltest?“Kaum hatte sie den Kommentar abgeschickt, meldete sich schon jemand bei ihr.Ein Screenshot wurde ihr geschickt, gefolgt von einer Nachricht ihres ehemaligen Mitschüler Fiona Hartmann: „Klara, du hast mich ja gar nicht blockiert!“Klara wusste nicht, was Fiona damit meinte. Aber auf dem Screenshot war genau der Instagram-Post zu sehen, den Sebastian gerade veröffentlicht hatte. Allerdings waren darauf nur die Kommentare ihrer ehemaligen Mitschüler zu sehen. Fiona kannte Justin nicht, und Klara hatte ihren eigenen Kommentar zu diesem Zeitpunkt offe
„Wirklich?“ Sabine war sichtlich erfreut, als sie das hörte: „Wann kommst du rüber? Ich regele alles für dich.“„Es dauert noch ein bisschen. Wahrscheinlich erst im August.“Sabine freute sich so sehr, dass ihre Augen beim Lächeln fast verschwanden. „Solange ich hier bin, brauchst du vor nichts Angst zu haben. Und um die Kosten musst du dir auch keine Gedanken machen. Die übernehme ich. Wie schön, Claire! Ich bin nun schon so viele Jahre allein hier draußen, und endlich kommt jemand aus meiner Familie, um bei mir zu sein.“Erst nachdem sie lange mit ihrer Tante geplaudert hatte, beendete Klara schweren Herzens den Videoanruf.Oma hatte Tränen in den Augen. „Claire, deine Tante hatte es wirklich nicht leicht …“Das wusste Klara natürlich.Klaras Vater beschwerte sich immer darüber, dass Oma das Auslandsstudium ihrer Tochter finanziert hatte, während er es nicht einmal geschafft hatte, an die Universität zu kommen.Klara wusste jedoch genau, dass ihre Tante das Auslandsstudium einzig un
Es war tatsächlich Tante!Klara hatte ihre Tante in ihrem ganzen Leben kaum mehr als ein paar Mal gesehen.Seit sie denken konnte, war Tante in dieser Familie nur noch eine reine Bezeichnung gewesen.Sie wusste nur, dass ihr Opa sich ständig über ihre Oma beschwerte. Für ihn bedeutete es, seine Tochter fortzugeben, ohne etwas dafür zurückzubekommen, während die Töchter anderer Familien in gute Verhältnisse einheirateten, ihre Familien finanziell unterstützten und sogar die Hochzeiten ihrer jüngeren Brüder mitfinanzierten.Beeinflusst vom Opa waren auch Klaras Eltern voller Groll auf diese Tante und sagten stets, Tante führe draußen ein gutes Leben und helfe der Familie nicht.Das sogenannte „der Familie Helfen“ hieß doch wohl, ihm, ihrem jüngeren Bruder, zu helfen, oder?Aber soweit Klara wusste, war Tante sowohl zur Hochzeit ihres Vaters als auch zur Hochzeit ihres Opas zurückgekommen und hatte Geld gegeben.Als ihr Vater heiratete, stammte das horrende Brautgeld, das die Familie ihre
„Was soll dieser sarkastische Ton? Was willst du eigentlich damit sagen?“ Sebastian trat vor sie.„Charlotte wurde von ihrem Ex-Mann wegen ihrer Probleme mit der Fruchtbarkeit misshandelt und hat deswegen sehr viel durchgemacht. Dass sie keine Kinder bekommen kann, ist zu einer tiefen seelischen Belastung für sie geworden. Ich bin ihr alter Freund. Ich kenne einen guten Arzt und habe sie hergebracht, damit sie sich untersuchen lässt. Was ist daran falsch?Bist du etwa selbst darauf eifersüchtig?“Klara lächelte weiter und schüttelte den Kopf.„Nein, ich bin nicht eifersüchtig. Du hast mich wirklich völlig falsch verstanden, Sebastian. Ob du sie nun bei der Einnahme ihrer Medizin überwachst oder ihr den Bauch massierst – das alles ist deine Freiheit. Ich werde mich nicht einmischen. Aber ich habe auch meine Rechte und meine Freiheit. Ich bitte dich nur um eines: Fass mich nie wieder mit den Händen an, mit denen du ihren Bauch massiert hast. Ich finde das ekelhaft.“„Was hast du gesagt?“
„Klara!“ Sebastian unterbrach sie. Schmerz lag in seinen Augen. „Kannst du bitte damit aufhören? Charlotte wollte dir doch nur einen Schrecken einjagen. Früher ist sie beim Überqueren der Straße sogar stehen geblieben und hat Ameisen zuerst über die Straße laufen lassen. Wie sollte sie dich da jemals umbringen wollen?“Klara wollte nicht weiterreden. Einen Menschen von etwas zu überzeugen, gehörte zu den schwierigsten Dingen auf der Welt.„Sebastian.“Sie lächelte.Sie sagte: „Ich weiß, dass ich deine Meinung mit meinen Worten nicht ändern kann. Genauso wenig kannst du mit deinen Worten meine Meinung ändern. Verschwende also keine Zeit mehr mit mir. Geh und rede mit der Polizei.“„Klara!“ Er runzelte die Stirn: „Sag mir, was muss ich tun, damit du bereit bist, die Anzeige zurückzuziehen?“„Sebastian, dann sage ich es dir jetzt: Die Anzeige zurückzuziehen ist unmöglich.“„Gut …“ Er sah sie an und nickte leicht. Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Gut … Klara, jetzt sehe ich







