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Kapitel 151

Author: Prettydarlie
last update publish date: 2026-02-27 21:47:56

151

„Boss, es ist dringend“, drang Mikes Stimme durch die Tür.

Kayden wollte gerade aufstehen, um zu hören, was Mike zu berichten hatte, als Aria seine Hand festhielt.

„Geh nicht!“ rief sie, und Kayden drehte sich verwundert zu ihr um, während sich seine Stirnfalte vertiefte.

„Ariana, ist in meiner Abwesenheit etwas passiert? Fühlst du dich irgendwo unwohl? Macht dir das Baby Sorgen? Bist du verletzt? Wer hat dir etwas getan?“ knurrte Kayden, hob ihr Kinn an, um ihren Hals zu untersuchen,
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    Ich hielt meinen Blick starr auf das Beifahrerfenster gerichtet und vermied verzweifelt seinen schweren, konzentrierten Blick.„Gefällt es dir wirklich so sehr, die Skyline der Stadt anzusehen?“, fragte Damian mit samtiger, amüsierter Stimme. „Oder bin ich etwa wirklich so furchteinflößend?“„Es ist eine Stadt voller schmerzhafter Erinnerungen“, erwiderte ich leise, meine Stimme vorsichtig. „Warum sollte ich sie mögen?“Damian ignorierte bewusst den düsteren Unterton in meinen Worten und ließ ein leises Lachen hören.„Also hältst du mich nicht für furchteinflößend?“„Das habe ich nicht gesagt ...“Der Rest meines Satzes blieb mir im Hals stecken, als ich merkte, dass ich in seine Falle getappt war.Indem ich sagte, dass ich die Stadt nicht mochte, hatte ich seine Ja-oder-Nein-Frage indirekt beantwortet.Er war also nicht derjenige, vor dem ich Angst hatte.Ein kaum merkliches Lächeln breitete sich auf Damians Gesicht aus, als er meinen verlegenen Ausdruck bemerkte.„Warum nutzt du das

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    25Lange Zeit stand ich wie erstarrt mitten im Wohnzimmer. Kein Wort kam über meine Lippen, während mein Blick auf die Doppeltüren geheftet blieb, die Ethan hinter sich zugeschlagen hatte.„W-was soll das heißen?“, flüsterte ich in die zurückgebliebene Stille, ohne mich an jemanden Bestimmten zu wenden.Ethan war doch derjenige gewesen, der behauptet hatte, unsere Ehe sei ein Fehler. Woher kam also plötzlich dieser kindische Widerstand?„Arabella, Liebes“, sagte Caroline sanft, trat näher und nahm meine zitternde Hand in ihre. „Ich glaube, Ethan bekommt gerade Zweifel ... Vielleicht will er dich tief in seinem Inneren doch nicht verlieren.“Ich schloss die Augen und zwang mich, langsam und schmerzhaft ein- und auszuatmen.Zweifel?Nein.Der einzige Grund für Ethans Verhalten war sein aufgeblähtes Ego, das die Tatsache nicht ertragen konnte, dass ausgerechnet ich zuerst gegangen war. Er wollte mich gebrochen sehen, bettelnd und zu seinen Füßen kriechend, nur damit er sich mächtig fühle

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    24Ethans Gesichtsausdruck war unbezahlbar.Mit meiner Enthüllung wich ihm jegliche Farbe aus dem Gesicht. Seine Haut verfärbte sich in einen gefährlichen Dunkelrotton.„Wer hat sie gekauft?“, stieß er hervor. Seine scharfen Augen verengten sich, während sein Verstand fieberhaft arbeitete und er verzweifelt überlegte, welche einflussreiche Persönlichkeit der Branche mir wohl eine solche Rettungsleine zugeworfen haben könnte.„Warum rätst du nicht einfach?“, erwiderte ich und zwang mir ein ruhiges, provokantes Lächeln ab. „Ich habe dir schon einmal gesagt, dass ich das Geld innerhalb von drei Tagen auftreiben könnte, wenn ich mich auf dein Niveau herablassen würde.“„Du bist zum erstbesten Mann gerannt, sobald sich dir die Gelegenheit dazu bot?!“, brüllte Ethan.Seine Beherrschung zerbrach vollends. Er stürzte nach vorn und griff mit beiden Händen nach meiner Kehle.Bevor ich überhaupt reagieren oder zurückweichen konnte, packte Damian Ethans Handgelenk, noch ehe dessen Finger mich err

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    23Arabellas SichtDamian sah auf mich hinab. Sein Blick war dunkel und undurchschaubar.„Was geht hier vor?“, wiederholte er. Seine Stimme war tief und gefährlich ruhig.Bevor ich auch nur einen Satz formulieren konnte, trat Ethan vor und sah seinen Vater verwirrt an.„Dad? Was machst du hier?“Damian beantwortete seine Frage nicht. Stattdessen richtete er seine gesamte Aufmerksamkeit auf seinen Sohn. Seine Präsenz erfüllte den ganzen Raum.„Antworte mir. Was passiert hier? Du hast Arabella betrogen?“Ethan ließ ein abfälliges Lachen hören.„Was? Willst du daraus jetzt auch ein Drama machen? Selbst wenn ich sie betrogen habe, na und? Wenn sie wirklich ‚Ehefrauenmaterial‘ gewesen wäre, hätte sie mich überhaupt erst davon abhalten können, fremdzugehen.“Eine heiße Welle der Scham überrollte mein Gesicht.Bei seinen widerwärtigen Worten verdorrte jede schlagfertige Antwort, die ich mir zurechtgelegt hatte, auf meiner Zunge. An ihre Stelle trat eine dumpfe, erstickende Gefühllosigkeit.„

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    22„Sie ist seit über einer Stunde in Ethans Haus“, stieß Damian hervor. Seine Stimme sank dabei um eine ganze Oktave. „Und du entscheidest dich erst jetzt, mir das mitzuteilen?“„Ich ... ähm ... ich dachte, Sie wollten keine Informationen über ihren Aufenthaltsort erhalten, Boss, weil Sie Jake ausdrücklich angewiesen hatten, ihr nicht zu folgen“, stammelte Andrew und machte unwillkürlich einen Schritt zurück.Er arbeitete seit über zehn Jahren als Damians persönlicher Assistent.Als er den Job damals angenommen hatte, war er ein ehrgeiziger Vierundzwanzigjähriger gewesen. Doch selbst nach all diesen Jahren konnte die schiere Wucht von Damians Ausstrahlung noch immer dafür sorgen, dass sich seine Lungen zusammenzogen.Wann immer Damian jemandem diesen unverkennbar gnadenlosen Blick zuwarf, löste das einen instinktiven, erschreckenden Drang aus, sich zu unterwerfen. Da blieb kein Raum für Eigenmächtigkeit, Widerspruch oder Fehler.Er besaß jene Art von dominanter Präsenz, bei der Mensc

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    21Der Morgen kam für Damian quälend langsam.Um sechs Uhr hatte er bereits eine erbarmungslose Trainingseinheit auf dem Laufband hinter sich. Sein dunkles Haar war noch feucht vor Schweiß, als er die gläserne Duschkabine betrat.Kaum hatte er sich abgetrocknet, griff seine Hand wie von selbst nach seinem Handy.Er tippte auf den Bildschirm und suchte nach neuen Benachrichtigungen, genau wie er es seit zwei Uhr morgens in regelmäßigen Abständen getan hatte.Nichts.Schläft sie noch?, fragte er sich und unterdrückte den leisen Stich der Enttäuschung, der sich in seiner Brust regte.In der darauffolgenden Stunde stürzte er sich mit geübter Präzision in seine morgendliche Routine.Er zog einen maßgeschneiderten anthrazitfarbenen Anzug an, trank schwarzen Kaffee, um seine Sinne zu schärfen, überprüfte die immer weiter eskalierende Kontroverse im Netz rund um Ethans Skandal und machte sich anschließend auf den Weg zur Sterling Corporation.Heute stand im Hauptsitz eine wichtige Quartalsbes

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