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Blutige Versprechen

Penulis: Veronica
last update Tanggal publikasi: 2026-10-21 19:14:42

Damiens schwerer Körper drückte Veronica flach gegen die kalte Betonwand, sein Gewicht zerquetschte sie beinahe. Der metallische Geruch von Blut erfüllte das enge Treppenhaus, heiß und erstickend.

„Damien!“, keuchte Veronica, während ihre Hände zu seiner Brust schnellten.

Ihre Finger versanken in einer nassen, warmen Flüssigkeit. Die Vorderseite seines makellosen weißen Hemdes verfärbte sich direkt über seinem Herzen tiefrot. Sein Kopf sackte auf ihre Schulter, sein unregelmäßiger Atem brannte
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    „Vance war ein Bauer. Willkommen im echten Spiel, Mrs. Steel.“Veronicas Finger wurden taub, fast hätte sie das Handy auf die Balkonfliesen fallen lassen. Sie drehte sich auf dem Absatz um und rannte zurück in die Hauptsuite, um es Damien zu zeigen, doch die Worte starben in ihrer Kehle.Jeder Sicherheitsbildschirm im Raum flackerte in einem heftigen Statik-Sturm auf, bevor er stumm und pechschwarz wurde. Neben dem Bett bewegte sich Damien bereits – die brennenden Qualen in seinen frischen Nähten ignorierend, während seine Hand unter das Kissen nach seiner Waffe glitt. Ein scharfes, mechanisches Piepen hallte durch die stille Suite, als die Hauptbalkontüren langsam von selbst aufglitten und den kalten Seenebel hereinließen... zusammen mit dem Schatten einer Gestalt, die still in der Dunkelheit stand.„Bleib hinter mir, Veronica“, knurrte Damien, seine Stimme ein tiefes, tödliches Schnurren, während er die Waffe hob und seine dunklen Augen den Eindringling fixierten.„Entspannen Sie si

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    Die Nachmittagssonne warf einen warmen, goldenen Glanz über die reparierten Eisentore von Steel Estate, doch im privaten Medizintrakt war die Luft zum Zerreißend dick vor stiller Intensität.Damien Steel saß aufgerichtet an einen Berg weißer Kissen, seine breiten Schultern ruhten am Kopfende. Ein dicker weißer Verband bedeckte noch immer seine Brust und verbarg die frischen chirurgischen Nähte, doch seine dunklen, obsidianfarbenen Augen waren weit, wach und intensiv auf die Tür gerichtet.In den letzten fünf Jahren hatte Damien niemandem vertraut. Er betrachtete die Welt wie ein Schachbrett, auf dem jeder Mensch eine Figur war, die man bewegen, opfern oder wegwerfen konnte. Als er Veronica Hayes heiratete, hatte er sie als schönes, bequemes Schild gegen Arthur Vance gesehen – einen zerbrechlichen Bauern in einem Firmenkrieg, den sie nicht verstand.Wie sehr er sich geirrt hatte.Er konnte sie immer noch vor sich sehen, wie sie auf den Knien im blutigen SUV lag, ihre nackten Handfläche

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    Die Nachtluft riss in einem blendenen Blitz aus Feuer und verdrehtem Eisen zu Staub. Schwere taktische Fahrzeuge pflügten durch die zertrümmerten Überreste der äußeren Tore des Anwesens, ihre Reifen quietschten auf der nassen Steinauffahrt. Halogenscheinwerfer durchschnitten den dunklen Küstennebel und tauchten die große Steintreppe in ein unheimliches, blendend weißes Licht.„Zurück!“, bellte der zweite Wächter, packte Veronica am Arm und zog sie hinter die massiven Marmorsäulen, während automatisches Gewehrfeuer über den Eingang prasselte.Kugeln schlugen in die Steinfassade ein und überschütteten sie mit messerscharfen Trümmern. Fest an Veronicas Brust gepresst lagen die frisch unterzeichneten Eilantragsdokumente und der kalte, verschlüsselte USB-Stick, der die Wahrheit über Arthur Vance enthielt. Wenn diese Dokumente heute Nacht zerstört würden, würden die lebenserhaltenden Maschinen ihres Vaters bei Sonnenaufgang abgeschaltet werden.Der Wächter schlug seine Hand auf das Notfall-

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