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作者: Lady-Noir
last update 公開日: 2026-08-09 10:42:53

Kapitel 55

Die dämmrigen Gartenlichter des Anwesens hießen Auroras Ankunft willkommen, als sie mit schwer gehendem Atem aus dem Taxi stieg; der Saum ihres Kleides war leicht zerknittert.

Sie rannte mit der letzten Kraft, die ihr verblieb, am Haupttor vorbei und ignorierte die verwirrten Blicke der Wachen, die ihre junge Herrin zu so ungewöhnlicher Stunde heimkehren sahen. Sobald sie die Hauptgarage betrat, traf sie auf Claire, die mit blassem Gesicht und von der schlaflosen Nacht verquollenen A
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  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   67

    Kapitel 62Aurora lachte leise, obwohl ihre Augen müde wirkten und voller Geheimnisse waren: »Weil du viel zu gut zu jemandem wie mir bist.«Richard stieß einen ruhigen Seufzer aus, bevor er nach Auroras Wange griff und sie liebevoll kniff – eine kleine Geste, die die Spannung zwischen ihnen löste: »Ich bin dein Verlobter, Rory. Es ist völlig normal, dass ich mich so um dich sorge und mich um dich kümmere.«Dieses Wort – Verlobter – traf Auroras Bewusstsein wie ein Schlag. Ihr Lächeln schwand für einen Moment und wurde durch eine schwere Last ersetzt, die auf ihr Herz drückte. Sie war in dieser Komödie bereits viel zu weit gegangen, und nun war sie an Bedingungen geknüpft, von denen sie nicht mehr zurücktreten konnte.Bevor Aurora antworten konnte, brach ein Klopfen an der Tür die Stille zwischen ihnen.»Herein«, sagte Richard in seinem gewohnt gebieterischen Ton.Die Tür öffnete sich langsam und Sean trat ein. In der Hand hielt er eine schwarze Papiertüte einer bekannten Luxusmarke s

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   66

    Kapitel 61Aurora saß noch immer am Bett. Ihr Haar fiel locker herab und einige schwarze Strähnen verdeckten einen Teil ihres Gesichts, das noch immer erschöpft wirkte. Obwohl noch immer Schatten unter ihren Augen lagen, verweilte diesmal ein zartes Lächeln auf ihren Lippen, wann immer Richard sie ansah.Angelehnt an das Kopfteil des Bettes beobachtete Richard sie eine Zeit lang, als versuche er, jede Veränderung in ihren Gesichtszügen zu lesen.Aurora wirkte anders an diesem Morgen. Da waren keine stummen Tränen mehr wie die, die ihm in der vergangenen Nacht das Herz gebrochen hatten, und kein abwesender Blick mehr aus dem Fenster wie bei jemandem, der den Orientierungssinn im Leben verloren hatte. Obwohl die Farbe noch nicht vollständig auf ihre Wangen zurückgekehrt war, lag zumindest wieder ein Lebensfunke in ihren Augen.»Hast du wieder die ganze Nacht nicht geschlafen?«, fragte Richard sanft. Seine raue, liebevolle Stimme brach die Stille, während sein Daumen behutsam über ihren

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   65

    Kapitel 60Richard erstarrte, als er die Worte hörte, die so unvermittelt aus Auroras Lippen entwichen waren: »Lass uns heiraten!« Der Ausruf klang voller Überschwang und stand in starkem Kontrast zu dem Krankenhauszimmer, das noch immer die bitteren Nachwirkungen der vorherigen Nacht in sich trug. Er blickte ihr tief in die Augen und suchte nach dem kleinsten Zögern hinter ihrer restlichen Feuchtigkeit. Er stieß einen langen Seufzer aus, dann bewegte er seine Hand mit dem Infusionsschlauch, um sanft über ihre Wange zu streichen.»Du bist noch so jung, Rory«, flüsterte Richard mit einer Stimme, die Weisheit und Fürsorge zugleich ausstrahlte. »Du musst erst noch dein Studium beenden. Wir können heiraten, wenn du deinen Abschluss hast. Ich möchte nicht, dass du dich durch die Pflichten einer Ehe eingeengt fühlst, solange deine Jugend noch voller Möglichkeiten steckt.«Aurora schwieg einen Augenblick und verarbeitete die sanfte Ablehnung, die letztlich zu ihrem Besten gedacht war. Dennoc

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   64

    59Aurora schüttelte hastig den Kopf.Die Tränen ergossen sich ungehemmt über ihre blassen Wangen.Zwischen ihren Schluchzern flehte Aurora mit einer Stimme, die überaus überzeugend klang, in der Hoffnung, eine viel größere Wunde zu verbergen: »Bitte verzeih mir, Richard. Letzte Nacht bin ich davongelaufen, weil ich Angst hatte und verwirrt war. Ich brauchte einfach Zeit, um für mich allein nachzudenken.«Sie blickte mit flehenden Augen zu ihm auf und fuhr fort: »Nachdem ich die ganze Nacht nachgedacht habe, wurde mir endlich klar, wie gut du die ganze Zeit zu mir warst. Es wäre dumm von mir, einen Mann von deiner Güte wegen meines geringen Stolzes wegzuwerfen.«Sie wollte unbedingt, dass Richard glaubte, dieses Umdenken sei keine weitere List.»Bitte schick mich nicht fort, Richard. Lass mich nicht ausgerechnet jetzt gehen, wo ich endlich erkannt habe, dass mein Platz hier ist – an deiner Seite.«Sie senkte den Kopf und vergrub ihr Gesicht an Richards Arm, der nicht an die Infusion a

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   63

    Kapitel 58Die kalte Stille im VVIP-Zimmer schmolz allmählich dahin, als Sean, Hugo und Claire nach den Anweisungen von Richard nacheinander den Raum verließen.Claire, die an der Türöffnung kurz innehielt, blickte Aurora mit mitfühlenden Augen an und nickte ihr leicht zu.„Gehen Sie hinein, Junge Frau. Der Herr wartet schon auf Sie“, flüsterte sie leise, bevor sie die schwere Teakholztür schließlich schloss und Aurora reglos mitten in dem geräumigen, vom scharfen Desinfektionsmittelgeruch erfüllten Raum stehen ließ.Auroras Schritte fühlten sich unglaublich schwer an, als bestünde jeder Zentimeter des Krankenhausbodens aus Magneten, die ihre Füße an Ort und Stelle hielten.Nervös verschränkte sie ihre Finger ineinander, den Blick fest auf ihre Schuhspitzen gerichtet, die nicht mehr so glänzten wie zu Beginn der Verlobungszeremonie am Vorabend.Richard lehnte an einem Stapel Kissen; sein Gesicht war noch immer blass, doch seine Augen wirkten viel klarer als in dem Moment, als er auf d

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   62

    Kapitel 57Der Arzt lächelte schwach – eine Gestik, die die Anspannung auf dem Korridor augenblicklich löste.„Die Familie muss sich keine übermäßigen Sorgen machen. Herr Richard hat lediglich einen schweren Schock und innerhalb kurzer Zeit extremen Stress erlitten“, erklärte der Arzt, während er seine Brille zurechtrückte.„Zudem war sein Magen leer und er hat eine sehr große Menge Alkohol konsumiert, was zu einem steilen Anstieg der Magensäure und leichten inneren Blutungen geführt hat. Er braucht einfach absolute Ruhe und angemessene Ernährung.“Als sie die Erklärung hörte, schloss Aurora kurz die Augen und sprach stumm ein von Herzen kommendes Dankgebet.Ihre Beine gaben vor Erleichterung beinahe nach.Auch Nana lehnte sich an die Wand zurück und stieß einen langen Seufzer aus, als sei soeben eine gewaltige Last von ihren Schultern abgefallen.„Gott sei Dank“, murmelte Nana leise, bevor sie sich wieder dem Arzt zuwandte.„Wann kann mein Sohn verlegt werden?“Der Arzt nickte höflic

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