ログインKapitel 7
Aus Alberts Perspektive
Eine unbeschreibliche Scham brannte mir ins Gesicht. Ich dachte, es würde in Flammen aufgehen.
Kendall hielt inne.
Dann bewegte sich seine Hand – nicht, um zuzuschlagen, sondern um sanft über meine glühende Haut zu streichen.
„Nun“, sagte er leise, und ich konnte die dunkle Belustigung in seiner Stimme hören. „Das ist interessant.“
Ich wünschte mir, der Boden würde sich öffnen und mich verschlingen. Er wusste es. Er konnte es an meinen körperlichen Reaktionen erkennen.
„Halt den Mund“, keuchte ich ins Kissen.
„Ich habe gar nichts gesagt.“ Kendalls Hand zeichnete träge Muster über meine empfindliche Haut, was mich erschauern ließ. „Aber dein Körper erzählt mir eine ganz andere Geschichte.“
Seine Finger glitten tiefer, streiften kaum spürbar die Innenseite meines Oberschenkels.
„Sag es mir, Albert. Gefällt es dir, wie ein verwöhnter Balg misshandelt zu werden?“
Ich zuckte zusammen, und ein erstickter Laut entfuhr mir, bevor ich ihn unterdrücken konnte.
„Nicht …“, begann ich, doch das Wort kam atemlos und schwach heraus.
„Nicht was?“, fragte Kendall. Seine Hand bewegte sich erneut, so nah und doch nicht ganz dort, wo ich ihn so verzweifelt brauchte. „Merkst du nicht, wie hart du bist? Siehst du nicht, wie dein Körper auf mich reagiert?“
Ich wollte vor Scham am liebsten im Erdboden versinken … Ich wollte durch die Matratze sinken und für immer verschwinden.
„Ich hasse dich“, flüsterte ich ohne Überzeugung – zumindest war das die einzige Wahrheit, die in diesem Raum ausgesprochen wurde.
„Ich weiß.“ Kendalls Finger streiften mich … kaum merklich, gerade so, dass ich nach Luft schnappte. „Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass du hart wirst, während du bestraft wirst.“
„Ich habe mir das alles nicht ausgesucht. Ich will nicht …“
Er berührte mich erneut, diesmal fester, und meine Worte lösten sich in ein unterbrochenes Stöhnen auf.
„Lügnerin“, sagte Kendall leise.
Seine Hand schloss sich um mich, und mein ganzer Körper bog sich unwillkürlich durch. Das Gefühl war so fremd und intensiv, dass mein Gehirn für einen Moment kurzschloss. Ich konnte nicht atmen. Ich konnte nichts tun, außer zu fühlen.
„Bitte“, keuchte ich, ohne überhaupt noch zu wissen, worum ich eigentlich flehte.
„Bitte was?“ Kendalls Hand bewegte sich langsam, quälend langsam. „Sag mir, was du willst, Albert.“
„Ich … ich kann nicht …“
„Doch, das kannst du.“ Sein Griff wurde ein wenig fester, was mich wimmern ließ. „Sag es.“
„Bitte“, würgte ich hervor, während mein Stolz völlig zerbröckelte. „Bitte, ich brauche …“
„Brauchst was?“
„Ich brauche, dass du …“ Die Worte blieben mir im Hals stecken. Ich konnte es nicht sagen. Konnte es nicht laut zugeben.
Kendalls Hand hörte gänzlich auf, sich zu bewegen.
„Nein!“, platzte der Protest aus mir heraus, bevor ich ihn aufhalten konnte. „Hör nicht auf, bitte hör nicht auf …“
„Dann sag es“, befahl Kendall. „Sag mir genau, was du brauchst.“
„Ich brauche, dass du mich zum Kommen bringst“, keuchte ich schließlich, während die Worte in einem Schwall aus mir herausströmten. „Bitte, Kendall, bitte …“
„Braver Junge.“ Seine Stimme klang wie dunkler Honig. „Aber zuerst musst du mir etwas versprechen.“
Seine Hand bewegte sich wieder, gerade so viel, dass ich am Rande des Höhepunkts blieb, aber nicht genug, um mich darüber zu bringen.
„Versprich mir, dass du nie wieder versuchen wirst, vor mir wegzulaufen“, sagte Kendall leise. „Versprich mir, dass du bleibst.“
„Ich verspreche es!“ Die Worte kamen verzweifelt und gebrochen heraus. „Ich verspreche, dass ich nicht weglaufen werde, ich werde bleiben, ich werde alles tun, was du willst, nur bitte …“
„Sag es noch einmal.“
„Ich verspreche, dass ich nicht wieder versuchen werde, zu fliehen!“ Ich flehte jetzt schamlos, zu weit gegangen, um mich noch darum zu kümmern. „Ich verspreche es, Kendall, bitte …“
Seine Hand bewegte sich schneller, sein Griff wurde fester.
„Das ist mein braver Junge“, murmelte er.
Die Lust stieg bis ins Unermessliche, mein ganzer Körper spannte sich an. Unwillkürlich riss ich an den Handschellen, mein Rücken bog sich, mein Atem kam in abgehackten Stößen.
„Kendall…“ Sein Name kam mir über die Lippen wie ein Gebet, verzweifelt und gebrochen.
„Genau so“, murmelte er, während seine Hand mit präzisen, gleichmäßigen und bedächtigen Strichen über mich glitt. „Lass mich hören, wie du darum bettelst.“
Ich spürte ein beklemmendes Gefühl unter meinem Bauch, das sich immer fester in meinem Inneren zusammenzog. Mein ganzer Körper spannte sich an, jeder Muskel zog sich straff.
„Ich bin … Verdammt, ich will …“
Ich war so nah dran. So unvorstellbar nah. Nur noch ein kleines bisschen, und ich würde …
Kendalls Hand blieb plötzlich stehen.
Völlig.
„Nein!“, riss mir das Wort aus der Kehle, rau und verzweifelt. „Nein, bitte, ich war … es fühlte sich an …“
„Ich weiß.“ Kendalls Stimme klang jetzt kalt, der dunkle Honig war verschwunden. „Aber das ist deine Strafe, Albert. Keine Belohnung.“
Mein Verstand konnte seine Worte nicht verarbeiten. Konnte es nicht verstehen. Ich war immer noch genau dort am Abgrund, mein Körper schrie nach Erlösung, jede Nervenendung stand in Flammen.
„Bitte“, wimmerte ich, während mich Scham durchbrannte, noch während mir die Worte über die Lippen kamen. „Bitte, Kendall, ich werde alles tun, nur …“
„Du hast bereits versprochen, alles zu tun“, sagte Kendall und trat vom Bett zurück. „Und jetzt wirst du lernen, was passiert, wenn du mir nicht gehorchst.“
Entsetzen durchfuhr meinen benebelten Verstand. „Das kannst du nicht … du kannst mich doch nicht einfach so hier zurücklassen …“
Ich blickte auf meinen nackten Körper hinunter, der auf dem Bett ausgestreckt lag.
„Kann ich das nicht?“, fragte Kendall, während er auf die Tür zuging, seine Bewegungen ruhig und gemächlich. „Ich glaube, das habe ich gerade getan.“
„Kendall!“, meine Stimme brach, Verlangen vermischte sich mit Verzweiflung. „Bitte, das ist nicht fair …“
„Fair?“ Er blieb an der Tür stehen und warf mir einen Blick zu. Sein Gesichtsausdruck war ausdruckslos, fast gelangweilt. „Du hast versucht zu fliehen. Du hast dein Wort gebrochen. Hast du gedacht, dass Fairness hier eine Rolle spielt?“
„Ich habe dir gar kein Wort gegeben!“, schrie ich und riss heftig an den Handschellen. „Du hast mich entführt! Du hast mich gekauft! Das alles ist falsch!“
„Und doch bist du hier“, sagte Kendall leise, „und bittest mich, dich zu berühren. Bittest mich, dich zum Kommen zu bringen. Deine Worte sagen das eine, Albert, aber dein Körper verrät mir die Wahrheit.“
Er öffnete die Tür.
„Warte!“, überkam mich Panik. „Du kannst mich nicht einfach so hier lassen! Ich bin immer noch … Ich brauche …“
„Ich weiß, was du brauchst.“ Kendalls dunkle Augen trafen ein letztes Mal meine. „Aber du bekommst es nicht. Nicht heute Nacht. Vielleicht wirst du dich morgen an dieses Gefühl erinnern, wenn du das nächste Mal daran denkst, vor mir wegzulaufen.“
„Warte, aber …“
Er ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Das Schloss rastete ein.
„Nein!“, schrie ich und riss an den Handschellen. „Kendall! Komm zurück! Du Mistkerl, komm zurück!“
Aber nur Stille antwortete mir.
Ich riss noch heftiger daran und ignorierte den Schmerz, als das Metall sich in meine ohnehin schon aufgeriebenen Handgelenke grub. Das Kopfteil gab keinen Millimeter nach. Die Handschellen hielten fest.
Ich war gefangen. Immer noch erregt. Immer noch verzweifelt. Immer noch nackt, schutzlos und gedemütigt.
Und er hatte mich einfach hier zurückgelassen.
Ein gebrochener Laut entfuhr meiner Kehle … halb Schluchzen, halb Schrei. Mein ganzer Körper zitterte, hin- und hergerissen zwischen Wut, Verlangen und einer Scham, die so tief war, dass ich glaubte, darin zu ertrinken.
Wie konnte er das tun? Wie konnte er mich bis an den Rand treiben und dann einfach … aufhören?
Aber ich kannte die Antwort. Das war die Lektion. Das war die Strafe. Nicht die Tracht Prügel. Nicht die Demütigung. Dieses … dieses fremde Gefühl, das ich noch nie in meinem Leben empfunden hatte. Ein verzweifeltes Verlangen ohne Erlösung … das war es, was er mich fühlen lassen wollte.
Und es funktionierte.
Gott hilf mir, es funktionierte.
Ich weiß nicht, wie lange ich dort lag und mich weigerte, die Augen zu öffnen, während ich darauf wartete, dass sich mein Körper beruhigte. Es kam mir wie Stunden vor. Das Verlangen ließ nicht nach … es verwandelte sich lediglich in einen ständigen, pochenden Schmerz, der es mir unmöglich machte, an irgendetwas anderes zu denken.
Schließlich machte sich Erschöpfung breit. Meine Arme schmerzten, weil sie über meinem Kopf ausgestreckt waren. Meine Handgelenke brannten an den Stellen, an denen die Handschellen sie wundgerieben hatten. Mein ganzer Körper fühlte sich an wie ein Stromkabel, das vor unerfüllten Begierden vibrierte.
Ich vergrub mein Gesicht im Kissen und stieß einen weiteren frustrierten Schrei aus, der vom Stoff gedämpft wurde.
Kendall Knight war ein Monster.
Und das Schlimmste … das Allerschlimmste … war, dass ein verdrehter, gebrochener Teil von mir wollte, dass er zurückkam.
Wollte, dass er zu Ende brachte, was er begonnen hatte.
Wollte, dass er mich wieder berührte, obwohl ich wusste, was es mich kosten würde.
Ich presste die Augen fest zusammen und versuchte, diesen Gedanken zu verdrängen.
Nach einer Zeit, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, schlief ich schließlich ein – unruhig und voller fieberhafter Träume.
Träume von Kendall und seinen magischen Händen
Kapitel 127: KriegsratAlberts SichtDer Versammlungssaal war bereits überfüllt, als Aston und ich eintrafen.Die Anführer der Revolution hatten jeden verfügbaren Platz eingenommen. Einige saßen am langen Eichentisch, andere standen an den Wänden. Auf ihren Gesichtern lag alles zwischen düsterer Entschlossenheit und kaum unterdrückter Wut.Die Luft war voller Spannung.Von der Art, die kurz vor Gewalt entsteht.Miriam stand am Kopfende des Tisches, sein sonst so beherrschtes Gesicht vor Zorn angespannt. Commander Elise stand neben ihm, eine Hand auf dem Knauf ihres Schwertes, als wäre sie jederzeit bereit, es zu ziehen.Marcus fing meinen Blick von der anderen Seite des Raumes auf.Sein Gesichtsausdruck war nicht zu lesen.„Endlich“, murmelte jemand, als wir eintraten. „Wo zur Hölle wart ihr?“Astons Kiefer spannte sich an, doch er sagte nichts und ging zu seinem Platz am Tisch.Ich folgte ihm und war mir schmerzhaft bewusst, dass jeder einzelne Blick meiner Bewegung folgte.Meine Lip
Kapitel 126: Die Jagd beginntKendalls Sicht„Heute Morgen. Während wir hier sprechen, werden Kopien im ganzen Königreich verteilt. Bis morgen wird in jeder Taverne, auf jedem Marktplatz und an jedem Rathaus eine hängen.“Fredericks Lächeln war triumphierend.„Die Jagd gehört nicht mehr nur dir, Kendall. Jetzt gehört sie allen.“Ich starrte auf das Dokument, während meine Gedanken rasten.Fünfzigtausend Goldsovereigns und ein Herzogstitel.Männer würden für weniger ihre eigenen Brüder töten.Jeder Verbrecher, jeder Verzweifelte, jeder ehrgeizige Emporkömmling würde nach Albert suchen.Und sie würden keine defensiven Positionen einnehmen oder Informationen sammeln.Sie würden versuchen, ihn zu töten.„Das ist Wahnsinn“, sagte ich leise. „Ihr werdet das gesamte Königreich in ein Blutbad verwandeln. Unschuldige werden zwischen die Fronten geraten. Falsche Anschuldigungen …“„Werden ein kleiner Preis für Sicherheit sein.“Frederick richtete sich auf.„Der König hat seine Entscheidung getr
Kapitel 125: Kendalls SichtDer Kriegsraum war zu meinem Gefängnis geworden.Karten bedeckten jede freie Fläche … die nördlichen Provinzen waren rot markiert, bekannte Hochburgen der Revolution schwarz eingekreist, Versorgungswege sorgfältig mit Tinte eingezeichnet. Nadeln markierten gemeldete Sichtungen, vermutete Verstecke und Orte, an denen der Schatten der Rebellion aufgetaucht war.Jede Nadel war eine Spur.Jede Spur eine weitere Chance, ihn zu finden.Doch sie lagen alle hier in meinem Raum, auf meinem Tisch, und ich hatte mich geweigert, irgendetwas damit zu tun.Fünf Tage.Ich hatte noch neun Tage.Der König war nach Alberts Erklärung unmissverständlich gewesen.„Du hast zehn Tage, um zu beweisen, dass du das in den Griff bekommst, Kendall. Zehn Tage, um Ergebnisse zu liefern. Sonst werde ich davon ausgehen, dass du die Verräter unterstützt.“Das war vor fünf Tagen gewesen.Fünf Tage blieben noch.„Sir.“Morrison stand stramm in der Tür, seine Uniform noch immer mit dem Staub
Kapitel 124: UnterbrochenAlberts SichtFür einen Moment erstarrte Aston vollkommen.Vielleicht war er überrascht. Vielleicht schockiert.Ich bekam keine Gelegenheit, es herauszufinden, denn im nächsten Moment legte er seine Hände an mein Gesicht und küsste mich zurück, heftig und beinahe verzweifelt.Es war nicht wie die kalkulierten Berührungen von Kendall, die darauf ausgelegt gewesen waren, mir das Gefühl zu geben, etwas Besonderes zu sein, während er gleichzeitig die Kontrolle über mich behielt.Das hier war anders.Chaotischer.Als wir uns voneinander lösten, atmeten wir beide schwer.„Albert“, sagte Aston mit rauer Stimme. „Bist du sicher …“„Nicht“, unterbrach ich ihn. „Analysier es nicht. Frag mich nicht, was es bedeutet. Ich bin es leid, nachzudenken. Ich bin es leid, dass jeder irgendwelche Pläne für mich hat. Das hier ist meine Entscheidung.“Sein Daumen strich über meine Wange.„Okay.“„Okay?“„Okay.“Er küsste mich erneut, diesmal sanfter.„Deine Entscheidung.“Seine Hän
Kapitel 123: Die EntscheidungAlberts Sicht„Lisa gehört zu uns. Sie ist eine Spionin. Seit drei Jahren arbeitet sie für die Bewegung und ist in Kendalls Haushalt eingeschleust.“Es fühlte sich an, als wäre mir der Boden unter den Füßen weggezogen worden.„Was?“„Die Sache mit den Schulden ihres Vaters … dieser Teil stimmt. Kendall hat sie tatsächlich als Sicherheit genommen. Aber sechs Monate nachdem sie in den Palast gekommen war, haben wir Kontakt zu ihr aufgenommen. Wir haben ihr eine Möglichkeit angeboten, sich zu wehren, statt einfach nur zu überleben.“Er beobachtete meine Reaktion genau.„Seitdem versorgt sie uns mit Informationen. Kendalls Tagesablauf, seine Sicherheitsmaßnahmen, welche Wachen loyal sind und welche man vielleicht auf unsere Seite ziehen könnte. Wer ihn besucht, worüber sie sprechen. Sie ist eine unserer wertvollsten Quellen.“Mein Kopf drehte sich.All die Male, in denen ich Lisa im Palast gesehen hatte, wenn sie durch die Korridore ging oder in den Küchen ar
Kapitel 122: Besuch bei KendallAlberts Sicht„Ich habe mich nur umgesehen“, sagte ich und versuchte, beiläufig zu klingen. „Ich wollte verstehen, wie wir versorgt werden.“„Eine interessante Wahl für deine Weiterbildung.“Sie betrat das Gebäude, ihre Schritte auf dem festgetretenen Boden beinahe unheimlich leise.„Die meisten Prinzen würden sich wohl eher für Strategie oder Politik interessieren als für Versorgungslogistik.“„Ich bin nicht wie die meisten Prinzen.“„Nein“, stimmte sie zu. „Das bist du ganz sicher nicht.“Sie trat neben mich und blickte auf die Kiste, die ich gerade untersucht hatte.„Diese Lieferung stammt von einem unserer Unterstützer aus dem Norden. Ein kleineres Adelshaus, aber sehr wohlhabend. Sie waren äußerst großzügig mit ihren Beiträgen.“„Was ist darin?“„Hauptsächlich Waffen. Und ein wenig Rüstung. Die nördlichen Gebiete waren schon immer für hervorragende Metallarbeiten bekannt.“Sie drehte sich nun ganz zu mir.„Warum plötzlich dieses Interesse an unser
KAPITEL 6: DIE STRAFEAlberts PerspektiveSchmerz pochte in meinem Schädel.Ich versuchte, meine Hand zu bewegen, um meinen Kopf zu berühren, doch etwas hielt mich davon ab. Metall klirrte gegen Metall und schränkte meine Bewegungen ein.Meine Augen flogen auf.Ich war wieder in meinem Zimmer. Diese
KAPITEL 4Alberts Perspektive„Hast du vor, auf meinen Ledersitzen zu verbluten, oder fängst du jetzt an zu reden?“Kendalls Stimme durchbrach die Stille in der fahrenden Kutsche. Ich hielt den Kopf gesenkt und starrte auf die polierten Spitzen seiner Lederstiefel. Meine Hände waren immer noch hint
KAPITEL 3Alberts Perspektive„Fünfhundert Millionen“, wiederholte die ruhige Stimme und durchbrach die bedrückende Stille im Auktionssaal.Der ganze Saal reagierte, noch bevor ich die Worte überhaupt verarbeiten konnte. Ein Raunen ging wie ein Lauffeuer durch die Reihen. Stühle schabten laut über
KAPITEL 5Alberts Perspektive„Essen Sie die Suppe, Eure Hoheit, sonst muss ich Lord Knight berichten, dass Sie seine Gastfreundschaft ablehnen.“Die junge Magd stand am Bettrand, ihre Hände zitterten, als sie mir ein Silbertablett hinhielt. Ich hob den Blick nicht von meinem Schoß und ließ meinen







