LOGINDrei Jahre lang glaubte Angelina Sandore, dass ihre Liebe zu Axton Almero jede Prüfung überstehen könnte. Bis ein medizinischer Befund ihr ganzes Leben zerstörte: Angelina wurde für unfruchtbar erklärt und von der Familie Almero verstoßen. Axton brachte sogar eine andere Frau ins Haus, um ihren Platz einzunehmen. Doch alles änderte sich, als Angelina entdeckte, dass der Befund gefälscht war – und sie tatsächlich schwanger war. Tragischerweise führten der unaufhörliche Druck und die demütigenden Erniedrigungen dazu, dass sie das Kind verlor, das sie über alles geliebt hatte. Als ihr Leben den tiefsten Punkt der Verzweiflung erreicht hatte, wurde sie von einem geheimnisvollen Mann namens Hans Derox gerettet. Nun kehrt Angelina zurück – nicht mehr als die schwache Ehefrau, die sie einst zerstört hatten, sondern als eine Frau, die fest entschlossen ist, die Familie Almero zugrunde zu richten und sie den Rest ihres Lebens alles bereuen zu lassen.
View MoreAngelinas beide Hände waren mit schweren Eisenketten gefesselt. Sie musste stehen, während ihre Arme über ihrem Kopf hochgezogen waren, sodass sie sich nicht befreien konnte und nichts anderes übrig blieb, als ihr Schicksal zu ertragen.Niemand wusste, wie viele Meter tief sich dieser Raum unter der Erde befand.Fest stand nur, dass die stickige Luft kaum auszuhalten war.„Verzeihen Sie uns, Frau Angelina. Wir führen lediglich unsere Anweisungen aus“, sagte Malic mit mitfühlender Stimme.„Schon gut, Malic.“ Angelina lächelte bitter. „Geht jetzt. Lasst mich allein.“Malic und Jodie verließen den Raum und ließen Angelina in einer äußerst besorgniserregenden Lage zurück. Es gab weder Essen noch Trinkwasser.Der heiße Kerkerraum hatte keine Fenster. Nur spärliches Licht drang hinein, und es gab keinerlei Belüftung. Keine frische Luft konnte die dicken Mauern durchdringen.Der Raum wirkte erschreckend, als stamme er noch aus der Kolonialzeit.Außerdem war alles schmutzig, als hätte sich do
Hundert Peitschenhiebe? Das war eine unvorstellbar harte Strafe. Wer könnte einen solchen Schmerz überhaupt ertragen?Alle wirkten nervös und besorgt, falls Moreens Diamantkette tatsächlich in einem ihrer Zimmer gefunden werden sollte.Schließlich war dies das erste Mal, dass in der Villa der Familie Almero jemand zu stehlen wagte.„Amey, du warst es doch nicht, oder?“, flüsterte Silda ihr direkt ins Ohr.„Natürlich nicht! Ich würde mich niemals trauen, das Schlafzimmer von Herrn Axton zu betreten!“, murmelte Amey verärgert, jedoch so leise, dass es niemand sonst hören konnte.„Frag doch Frau Angelina“, schlug Silda vor.Amey schüttelte zweimal den Kopf.Sie wagte es nicht, ihrer Herrin gegenüber respektlos zu sein.Wenn sie Angelina so etwas fragen würde, käme das einer Anschuldigung gleich. Das wollte sie auf keinen Fall. Außerdem war sie fest davon überzeugt, dass Angelina niemals das Eigentum eines anderen stehlen würde.Malic führte sofort Axtons Befehl aus und begann gemeinsam m
Nachdem Jodie sich Angelinas Erklärung angehört hatte, verstummte sie plötzlich. Ihre Körpersprache veränderte sich – sie wirkte längst nicht mehr so freundlich wie zuvor.„Aus welchem Grund möchten Sie die Überwachungskameras einsehen, Frau Angelina? Ist vielleicht eines Ihrer Pakete verschwunden?“„Mm ... Ja, genau.“ Angelina schien plötzlich eine neue Idee zu haben.„Vor einem Monat habe ich online Kleidung bestellt, aber bis heute ist das Paket nicht angekommen“, sagte sie und begann, sich eine Geschichte auszudenken.„Das Merkwürdige ist, dass in der Shopping-App steht, die Lieferung sei bereits vom Kunden entgegengenommen worden. Ich bin wirklich verwirrt. Ist Ihnen so etwas auch schon einmal passiert?“, fragte Angelina mit einem ratlosen Gesichtsausdruck, um ihre Ausrede glaubwürdig erscheinen zu lassen.Jodie nickte verständnisvoll und schaltete sofort den Computer im Wachhäuschen ein.Angelina wartete derweil mit wachsender Anspannung. Schon seit Langem beschäftigte sie diese
Moreens Brust schien vor Eifersucht zu brennen, als sie sah, wie vertraut Axton und Angelina miteinander umgingen. Mit festen Schritten ging sie auf die beiden zu, riss Axton die Kaffeetasse aus der Hand und stellte sie auf die Bartheke.„Lass seinen Arm los!“, fauchte Moreen und zog an Angelinas Hand, die sich um Axtons Arm geschlungen hatte.„Nein! Er ist mein Ehemann!“, erwiderte Angelina trotzig und klammerte sich noch fester an seinen Arm.„Du...!“ Moreen zeigte mit dem Zeigefinger direkt auf Angelinas Gesicht.Axton wusste nicht, wie er reagieren sollte. Schweigend beobachtete er die beiden Frauen, die beide keinen Schritt nachgeben wollten. Es war nicht so, dass er keine Stellung beziehen wollte – doch in einer Situation wie dieser war es nahezu unmöglich, vernünftig mit ihnen zu reden.„Er ist mein Ehemann!“, wiederholte Angelina nachdrücklich.Diese Worte ließen Moreens Eifersucht nur noch stärker aufflammen.Mit einem wütenden Gesichtsausdruck drehte sie sich um und ging dav











