Mag-log inDrei Jahre lang glaubte Angelina Sandore, dass ihre Liebe zu Axton Almero jede Prüfung überstehen könnte. Bis ein medizinischer Befund ihr ganzes Leben zerstörte: Angelina wurde für unfruchtbar erklärt und von der Familie Almero verstoßen. Axton brachte sogar eine andere Frau ins Haus, um ihren Platz einzunehmen. Doch alles änderte sich, als Angelina entdeckte, dass der Befund gefälscht war – und sie tatsächlich schwanger war. Tragischerweise führten der unaufhörliche Druck und die demütigenden Erniedrigungen dazu, dass sie das Kind verlor, das sie über alles geliebt hatte. Als ihr Leben den tiefsten Punkt der Verzweiflung erreicht hatte, wurde sie von einem geheimnisvollen Mann namens Hans Derox gerettet. Nun kehrt Angelina zurück – nicht mehr als die schwache Ehefrau, die sie einst zerstört hatten, sondern als eine Frau, die fest entschlossen ist, die Familie Almero zugrunde zu richten und sie den Rest ihres Lebens alles bereuen zu lassen.
view moreHans saß auf der Kante des Krankenhausbettes und starrte ausdruckslos zur Tür. Die Uhr zeigte bereits zehn Uhr abends, doch von Angelina war noch immer nichts zu sehen. Jede Sekunde fühlte sich quälend langsam und erdrückend an. Er hatte bereits versucht, sich zu beruhigen, doch je mehr Zeit verging, desto unruhiger wurde er.Mit zitternden Händen nahm Hans sein Handy und drückte auf Pauls Kontakt. Kurz darauf ertönte die tiefe Stimme des Mannes am anderen Ende.„Hallo, guten Abend, junger Herr Hans. Paul hier“, sagte er gelassen.„Paul, mobilisiere all deine Leute, um Angelina zu finden!“, befahl Hans mit fester Stimme, die vor unterdrückter Panik beinahe zitterte.Paul schwieg einen Moment und lachte dann leise. „Nach Miss Angelina suchen? Wohin sollte sie denn gegangen sein, junger Herr? Habt ihr etwa Streit?“, fragte er neckend und ging davon aus, dass es sich nur um eine Kleinigkeit handelte.„Paul! Ich meine es ernst! Angelina ist seit heute Nachmittag verschwunden. Ihr Telefon
Nachdem sie das Telefonat mit Angelina beendet hatte, setzte sich Hana auf die Bettkante. Ihr Gesicht war angespannt und verriet eine unausgesprochene Sorge. Sie blickte zur Tür und vergewisserte sich, dass niemand außerhalb des Zimmers ihr Gespräch von eben mitgehört hatte. Nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass alles sicher war, stand sie auf und ging langsam hinaus.Die Abendluft drang durch das Fenster des Wohnzimmers. Der Himmel leuchtete in einem goldenen Orange, doch Axton war noch immer nicht aus dem Büro zurückgekehrt. Hana holte tief Luft und blickte durch den Vorhang auf die Straße. „Axton, du bist viel zu weit vom rechten Weg abgekommen, mein Junge“, murmelte sie leise.Hana ging in Richtung Küche. Doch plötzlich blieb sie stehen, als sie eine Frau vor dem Herd stehen sah, die eine Schürze trug und beschäftigt in einem Topf rührte.Hana zog die Augenbrauen zusammen. „Du bist doch, wenn ich mich nicht irre, Axtons Sekretärin bei Almero, oder?“Die Frau drehte sich mit
In dem Krankenzimmer, das vom Geruch nach Desinfektionsmittel und dem leisen Ticken der Infusionspumpe erfüllt war, saß Angelina an der Seite des Bettes. Behutsam fütterte sie Hans, der sich inzwischen viel anhänglicher zeigte als sonst. Vor zehn Minuten hatten Hans’ Eltern das Zimmer gerade verlassen und ihnen etwas Zeit zu zweit gegeben.Hans lächelte schwach, ließ es sich aber nicht nehmen, sie noch zu necken. „Sieh nur, ich kann nicht einmal ohne deine Hilfe essen“, sagte er und hielt Angelinas Hand fest. Obwohl noch eine Infusionsnadel in seiner Hand steckte, fühlte sich sein Griff warm an – und ließ Angelinas Brust leicht beben.„Dann werd schnell wieder gesund, damit ich dich nicht mehr füttern muss“, erwiderte Angelina leise und versuchte, die Röte auf ihren Wangen zu verbergen.Hans sah sie eindringlich an. Dieser Blick ließ die Zeit stillzustehen scheinen. „Angelina, was hast du gefühlt … als ich in Lebensgefahr schwebte?“, fragte er mit sanfter, aber bedeutungsvoller Stimme
Im prächtigen Wohnzimmer der Familie Almero saß Axton neben Hana und bemühte sich, entspannt zu wirken. Doch an den nervösen Bewegungen seiner Hände und dem steifen Lächeln auf seinem Gesicht war deutlich zu erkennen, dass der Mann nervös war. Der scharfe Blick seiner Großmutter durchdrang ihn, als könnte sie all die Lügen lesen, die er verbarg.„Sag es mir, Axton. Was ist passiert, seit ich fortgegangen bin?“, fragte Hana mit ruhiger, aber eindringlicher Stimme.Diese Frage ließ Evelyn schlucken. Die Frau wechselte mehrmals ihre Sitzposition und versuchte, ihre kaum zu verbergende Nervosität zu verbergen.„Vieles … so vieles ist passiert, Hana“, antwortete Axton langsam. Sein Blick wurde für einen Moment leer, als würde er sich an etwas Schweres erinnern.„Ich habe Angelina die ganze Zeit nicht gesehen. Wo ist das Mädchen?“, fragte Hana erneut, diesmal mit sanfter, aber durchdringender Stimme.„Angelina lebt nicht mehr hier, Mommy“, antwortete Evelyn schnell und bewahrte Axton davor,











