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ผู้เขียน: Judith GW
Talias Perspektive

Maggie wischte sich mit dem Handrücken über das Gesicht. Sie holte tief Luft, bevor sie sprach.

„Er hat gesehen, was mit dem Bären passiert ist, was das Blut der wahnsinnigen abtrünnigen Wölfe mit ihm gemacht hat. Seitdem kann Mason nicht mehr aufhören, daran zu denken. Er wollte die Karte sehen, weil er wissen wollte, wo die Tunnel verlaufen. Er hat gesagt, wenn so etwas innerhalb des Rudelgebiets passieren würde, müsste er wissen, wie er mich dort herausholen könnte. Mason
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    Talias PerspektiveIch erkannte sein Gesicht, noch bevor mein Verstand begriff, was ich da sah.Jason.Er hatte sein Aussehen verändert, aber nicht genug. In dem Moment, als sich unsere Blicke trafen, spürte ich, wie Wut in mir aufstieg. Als ich ihn damals beim Bau der Mauer zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich richtiggelegen, doch ich hatte an mir selbst gezweifelt.„Jason, was machst du hier?!“, zischte ich.Maggie stand auf und sah zwischen Jason und mir hin und her. „Luna, Sie irren sich. Er heißt Mason“, sagte sie.Die Verwirrung in ihrer Stimme war echt, und mir zog sich vor Schmerz die Brust zusammen. Maggie wusste nichts von Jasons Vergangenheit und den schrecklichen Dingen, die er im Namen der ‚Liebe‘ getan hatte.‚Sie wird nicht auf uns hören. Unser Gefährte muss ihr befehlen, zu uns zu kommen‘, riet meine Wölfin.‚Befiehl Maggie, sofort zu uns zu kommen‘, sagte ich über unsere Gefährtenbindung zu Nolan.„Maggie, komm sofort zu mir“, befahl Nolan.„Er ist mein Ge

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    Maggies PerspektiveDer Arzt reichte mir ein kleines Bündel Kräuter, während er meine Entlassungspapiere unterschrieb.„Brühen Sie sich daraus vor dem Schlafengehen einen Tee auf“, sagte er. „Schonen Sie sich für den Rest des Tages und bleiben Sie möglichst liegen.“„Ich werde mein Bestes tun“, versicherte ich ihm.Der Arzt sah mich lange an. Sein Blick verriet mir, dass er das schon oft gehört hatte und mir kein Wort glaubte.„Ich meine es ernst, Maggie. Sie befinden sich noch in der Frühschwangerschaft. Ihr Körper leistet bereits mehr als gewöhnlich. Sie brauchen heute Abend unbedingt Ruhe.“„Ich verspreche Ihnen, dass ich mich ausruhen werde“, versicherte ich ihm erneut.Der Arzt nickte und reichte mir ein ausgedrucktes Blatt mit ausführlichen Anweisungen zur weiteren Versorgung.„Kommen Sie in zwei Wochen zur Nachuntersuchung wieder. Wenn sich Ihr Zustand verschlechtert, werde ich den Alpha bitten, Ihnen zu befehlen, hierzubleiben“, warnte er.Zurück in meinem Zimmer setzt

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    Maggies PerspektiveIch wachte auf und mir war schwindelig. Die Decke über mir kam mir fremd vor, und ich brauchte einen Moment, um zu begreifen, wo ich war und wie ich dorthin gekommen war.Als Erstes hörte ich Nolans Stimme. Er sprach schnell, und seine Stimme klang auf die Art angespannt, wie sie es immer tat, wenn er sich wegen etwas Sorgen machte, das er nicht kontrollieren konnte.„Was ist mit ihr passiert? Warum ist sie zusammengebrochen?“„Ihr Körper steht unter großer Belastung. Sie braucht Ruhe und Zeit“, antwortete eine andere Stimme.„Stress allein lässt niemanden einfach so zusammenbrechen, Doktor. Da muss mehr dahinterstecken“, erwiderte Nolan.Ich blieb reglos liegen, lauschte dem Gespräch und versuchte herauszufinden, was mit mir nicht stimmte. Mein Kopf schmerzte, und mein Mund war trocken. Ich fühlte mich schwach, und irgendetwas stimmte einfach nicht. Vielleicht hatte Nolan recht. Hatte ich mir eine Erkältung eingefangen? Konnte die Infektion durch wahnsinnige

  • Die unfruchtbare Luna – Eine zweite Chance   252

    Talias PerspektiveMaggie wischte sich mit dem Handrücken über das Gesicht. Sie holte tief Luft, bevor sie sprach.„Er hat gesehen, was mit dem Bären passiert ist, was das Blut der wahnsinnigen abtrünnigen Wölfe mit ihm gemacht hat. Seitdem kann Mason nicht mehr aufhören, daran zu denken. Er wollte die Karte sehen, weil er wissen wollte, wo die Tunnel verlaufen. Er hat gesagt, wenn so etwas innerhalb des Rudelgebiets passieren würde, müsste er wissen, wie er mich dort herausholen könnte. Mason, mein Gefährte, ist kein Verräter, Luna.“Ich fluchte leise vor mich hin. Offensichtlich waren wir nicht vorsichtig genug gewesen, als wir versucht hatten, unsere Vorbereitungen geheim zu halten. Maggie glaubte, Mason meinte es gut, doch ich bezweifelte, dass das sein wahrer Grund dafür war, sie die Karte holen zu lassen.„Hören Sie mir jetzt ganz genau zu, Maggie. Wenn in diesem Rudel etwas passiert, werde ich persönlich dafür sorgen, dass jedes Rudelmitglied Zugang zu diesen Tunneln bekommt

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    Talias PerspektiveAls ich aufwachte, hatte Nolan bereits geduscht. Er zog sich gerade an und versuchte, mich nicht zu wecken, während ich den Anblick genoss.„Guten Morgen“, sagte ich gähnend. „Was ist denn los, dass du schon so früh auf bist?“„Nichts. Ich will nur früh mit der Arbeit anfangen. Ich möchte heute nicht den ganzen Tag in meinem Büro verbringen“, erwiderte Nolan. Er küsste mich auf die Stirn, bevor er zur Tür ging. „Komm ins Büro, wenn du so weit bist.“„Das könnte eine Weile dauern“, antwortete ich. „Ich muss vorher noch etwas überprüfen.“Nolan blieb im Türrahmen stehen und drehte sich um. „Alles in Ordnung?“„Ja, du brauchst dir keine Sorgen zu machen“, erwiderte ich.„Wenn du das so sagst, habe ich das Gefühl, dass ich mir doch Sorgen machen sollte“, sagte Nolan lachend. Trotzdem merkte ich, dass er besorgt war.„Ich verspreche dir, dass ich dir später alles erklären werde“, beruhigte ich ihn.Nolan zögerte noch einen Augenblick, nickte und ging.‚Warum has

  • Die unfruchtbare Luna – Eine zweite Chance   250

    Maggies PerspektiveMason war bereits im Zimmer, als ich an diesem Abend zurückkam. Noch bevor ich meine Tasche abstellen konnte, kam er auf mich zu, zog mich in seine Arme und küsste mich.Wir lebten seit ein paar Tagen zusammen, und ich musste mich noch daran gewöhnen. Diese Nähe war etwas, das ich mir schon lange gewünscht hatte. Neben ihm aufzuwachen, ihn am Ende des Tages bei mir zu haben – all das war genau das, worauf ich gehofft hatte. Trotzdem fühlte es sich noch ungewohnt an, jemanden um mich zu haben, wenn ich versuchte, meine Gedanken zu ordnen.„Du bist heute Abend so still“, sagte Mason und küsste mich auf die Stirn. „Was ist passiert?“„Du hättest heute beinahe dafür gesorgt, dass ich erwischt werde“, erwiderte ich. „Das ist passiert.“„Was meinst du?“, fragte Mason.„Ich bin zum Arbeitszimmer gegangen und stand vor der Tür, um den Mut aufzubringen, hineinzugehen, als Luna Talia den Flur entlangkam. Ich musste ihr erzählen, dass ich wegen des Mittagessens fragen wo

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