MasukEine bewegende und emotionale Geschichte über Mia, eine Frau, die in einer lieblosen Ehe gefangen war, die auf einer Geschäftsvereinbarung anstatt auf Zuneigung beruhte. Mit Kyle Branson verheiratet, einem erfolgreichen und distanzierten Geschäftsmann, führte Mia ein Leben im unerkannten Schatten seiner wahren Liebe – ihrer jüngeren Stiefschwester Taylor. Als Mia unerwartet entdeckte, dass sie mit Zwillingen schwanger war, erschütterte diese Nachricht ihre Welt, zumal ihr Ehevertrag eine Schwangerschaft verbot. Während Mia mit der Realität rang, Kyles Kinder zu erwarten, musste sie nicht nur die erdrückende Last ihrer kalten Vertragsbeziehung tragen, sondern auch den Schmerz des Verrats ertragen, da Kyle seine Affäre mit Taylor fortsetzte. Mias innerer Kampf verschärfte sich, als sie durch den emotionalen Aufruhr watete, für den Mann unsichtbar zu sein, den sie einst geliebt hatte, und gleichzeitig das drohende Geheimnis ihrer Schwangerschaft bewältigen musste.
Lihat lebih banyakKyles PerspektiveDer Warteraum des medizinischen Zentrums fühlte sich zu klein an, zu steril. Ich beobachtete Mia durch die Glastrennwand, während Krankenschwestern ihre Vitalwerte aufnahmen, Blut abnahmen, Test um Test durchführten. Sie sah klein aus in dem übergroßen Krankenhausstuhl, blass gegen die klinisch weißen Wände.„Herr Branson?“ Johns Stimme zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Der Hausarzt meiner Familie seit zwanzig Jahren stand vor mir, sein Ausdruck ernst, als er die vorläufigen Ergebnisse studierte. „Sollen wir das in meinem Büro besprechen?“Ich folgte ihm den stillen Korridor hinunter, meine Schritte hallten auf polierten Böden.„Ihre physischen Symptome sind besorgniserregend“, begann John und breitete Testergebnisse über seinen Schreibtisch aus. „Signifikanter Gewichtsverlust, unregelmäßige Schlafmuster, erhöhte Cortisolwerte. Aber ich mache mir mehr Sorgen um ihren psychologischen Zustand.“Ich lehnte mich vor. „Erklären Sie.“„Sie zeigt klassische Anzeichen
Mias PerspektiveDie Schlaflosigkeit ließ mich in Laken hin und her werfen, die noch Spuren von Kyles Parfüm trugen. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schloss, sah ich sein Gesicht im Mondlicht, fühlte den Nachhall seiner Berührung. Catherines Trank war schließlich abgeklungen, aber die Erinnerungen blieben, scharf und klar in den endlosen Nachtstunden.Die Morgendämmerung fand mich erschöpft, dunkle Ringe unter meinen Augen, die selbst teurer Concealer nicht ganz verbergen konnte. Ich zog einen einfachen cremefarbenen Pullover und schwarze Hose an, meine Rüstung gegen alles, was dieser Tag bringen mochte.Das Geräusch klappernder Pfannen zog mich in die Küche. Ich blieb in der Türöffnung stehen, überzeugt, dass ich noch träumen musste.Kyle Branson – makelloser, perfektionistischer Kyle – stand am Herd, umgeben von Chaos. Eierschalen übersäten die Arbeitsfläche. Ein Hauch von Mehl markierte seinen ansonsten makellosen grauen Anzug. Etwas, das ein Omelett hätte sein können, brutzelte
Mias PerspektiveDie Welt hatte sich auf Empfindungen verengt – Kyles Lippen auf meinen, seine Hände in meinem Haar verfangen, die Hitze von Catherines Trank, der durch unsere Adern brannte. Jede Berührung fühlte sich verstärkt an, elektrisch, als hätten die Kräuter jede Nervenendung in meinem Körper geweckt.Mondlicht ergoss sich durch die Schlafzimmerfenster und malte silberne Schatten über Kyles Gesicht, als er sich leicht zurückzog, seine Atmung unregelmäßig. Seine sturmgrauen Augen waren fast schwarz, Pupillen geweitet vor Verlangen.„Mia“, flüsterte er, mein Name ein Gebet und ein Fluch auf seinen Lippen. Seine Finger fuhren die Kurve meiner Wange nach, hinunter zu meinem Hals, und Spuren von Feuer in ihrem Gefolge. „Sag es mir.“Ich konnte nicht antworten. Konnte meiner Stimme nicht vertrauen, wenn seine Berührung jede sorgfältig konstruierte Verteidigung auflöste. Stattdessen zog ich ihn zurück zu mir und verlor mich im Geschmack von Gewürz und Dunkelheit auf seiner Zunge.
Mias PerspektiveDie Eingangshalle fühlte sich zu klein an, zu warm nach Catherines Abreise. Der verweilende Duft ihrer Kräuter mischte sich mit den vertrauten Noten von Kyles Cologne und schuf etwas Berauschendes und Seltsames in der Luft zwischen uns. Kyle stand vollkommen still, sein übliches makelloses Erscheinungsbild leicht gestört – Krawatte gelockert, smaragdgrüner Nagelabdruck deutlich auf seinem weißen Hemd, eine Röte, die entlang seiner Wangenknochen aufstieg.Ich studierte die komplizierten Muster im Marmorboden und verfolgte die Wirbel mit meinen Augen. Alles, um es zu vermeiden, ihn direkt anzusehen. Die Stille dehnte sich aus, unterbrochen nur vom sanften Ticken der Standuhr und den entfernten Geräuschen von Frau Chen in der Küche.„Ich sollte...“ Meine Stimme kam heiser heraus, unbekannt. Ich räusperte mich und versuchte es erneut. „Ich muss duschen. Mich für das Bett fertig machen.“„Natürlich.“ Seine Stimme war vorsichtig neutral, geübt. Dann unerwartet: „Deine De





