เข้าสู่ระบบLouisMein Herz schlägt in meiner Brust mit einer Kraft, die ich nicht ignorieren kann. Ich habe die Stadt durchquert, die Nachforschungen angestellt, die notwendigen Maßnahmen ergriffen, und nun der letzte Schritt. Anna. Endlich. Sie ist da, nur wenige Schritte entfernt, in diesem stillen Restaurant. Ich spüre die schwere Luft um mich herum, als ob die ganze Welt in Erwartung dieses Moments angehalten hätte.Ich stehe ein paar Meter von ihr entfernt, meine Schritte im Schatten verharrend, meine Augen auf ihre Silhouette geheftet. Die schwarzen Haare, die feinen Züge, diese Aura, die mir so vertraut ist. Alles in ihrer Haltung sagt mir, dass sie es ist. Ich würde sie unter tausend erkennen, selbst in der größten Menschenmenge. Dieselbe Sanftheit, dieselbe scheinbare Ruhe. Die Ungewissheit der Welt scheint zu verblassen. Ich bin hier, um sie wiederzufinden. Endlich.Ich atme tief durch, und bevor meine Gedanken die Kontrolle übernehmen, spreche ich ihren Namen aus.— Anna.Sie blickt a
LouisDie Männer durchsuchen die Gegend, jeder mit einer bestimmten Aufgabe. Marc hat mit seinen Computerkenntnissen bereits das Netzwerk des Hotels gehackt. Er arbeitet schweigend, seine Konzentration ist total. Die anderen durchkämmen die Umgebung, überprüfen jeden Winkel. Wir haben nicht den Luxus der Untätigkeit. Anna muss hier sein, irgendwo. Und wenn sie nicht hier ist, dann müssen wir die Suche intensivieren. Aber jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, darüber zu sprechen. Ich muss einen kühlen Kopf bewahren, denn es geht nicht nur darum, sie zu finden. Es geht darum, sie zu mir zurückzubringen.Das Telefon klingelt plötzlich. Es ist Marc.— Ich habe etwas gefunden, sagt er mit leiser Stimme.Ich stehe sofort auf und gehe zum Telefon. In seiner Stimme liegt eine Dringlichkeit, die ich nicht erwartet hatte.— Was?— Aufnahmen von Überwachungskameras. Sie ist gestern Abend angekommen, sie betrat ein Restaurant in der Nähe des Hotels. Sie hat sich mit einem Mann getroffen. Ich habe n
LouisIch bin erschöpft, geistig und körperlich. Jeder Atemzug ist schwer, jeder Gedanke zieht mich tiefer in einen endlosen Abgrund. Nichts in diesem verdammten Casino schafft es, mich abzulenken. Nichts schafft es, dieses brennende Feuer in meiner Brust zu löschen. Camille lastet auf mir, die Unmöglichkeit, meinen Verantwortungen zu entkommen, verfolgt mich, und Annas Abwesenheit verzehrt mich jeden Tag ein wenig mehr.Ich habe nicht mehr die Kraft, das zu sein, was ich sein sollte, was alle von mir erwarten. Der gnadenlose Mann. Der Mann aus Eisen.Ich verlasse das Büro, lasse das grelle Licht hinter mir, die Stimmen der Angestellten und die besorgten Blicke derer, die mich immer beobachten, ein wenig zu aufmerksam. Meine Schritte hallen in der leeren Halle wider. Die Nacht, die wahre, umhüllt mich, sobald ich die Tür durchschreite.Das Auto wartet auf mich, treu, still, bereit, mich dorthin zu bringen, wo mich niemand kennt. Dorthin, wo ich mich vergessen kann, sei es nur für eine
LouisDas Haus liegt in schwerem, bedrückendem Schweigen. Ich bin immer noch in meinem Büro, die Augen auf die Bildschirme geheftet, warte, suche nach Hinweisen, analysiere jedes Detail wie ein Raubtier, das bereit ist zuzuschlagen. Aber nichts lässt mich vergessen. Nichts lässt mich vergessen, dass sie mir entkommen ist. Anna. Der Gedanke an ihre Flucht nagt von innen an mir, immer wieder.Camille ist noch nicht zurückgekehrt. Ich spüre ihre Abwesenheit wie eine Präsenz, wie einen Druck, der mir die Brust zuschnürt. Sie war den ganzen Abend distanziert, abwesender denn je. Ich weiß, dass sie sich sorgt. Aber es reizt mich. Das ist nicht der richtige Zeitpunkt. Nicht für ihre Fragen, nicht für ihre Annäherungsversuche.Ich sehe auf die Uhr. Es ist bereits weit nach Mitternacht. Das Geräusch von Schlüsseln im Schloss reißt mich aus meinen Gedanken. Camille ist zurück. Ich richte mich auf, aber ich bewege mich nicht. Ich warte, eine wachsende Spannung liegt in der Luft. Die Bürotür öffn
Louis Ich sitze hier, in meinem Büro, den Blick auf den Bildschirm meines Computers geheftet, aber meine Gedanken schweifen ins Leere. Die Wut brodelt immer noch in mir, ein unaufhörlicher Strudel, der sich weigert zu erlöschen. Alles, was ich sehe, alles, was ich berühre, erinnert mich an Anna. Sie, ihre Flucht, ihr Gesicht… das Versprechen, das sie mir gab und das sie, aus Angst, gebrochen hat. Ich balle die Fäuste, die Knöchel werden weiß unter dem Druck. Jeder Klick auf der Tastatur hallt wie ein Echo in meinem Kopf wider. Die Arbeit ist eine Ablenkung, aber sie ist nur eine Illusion. Meine Gedanken kehren unaufhörlich zu ihr zurück. Was macht sie? Wo ist sie? Warum ist sie mir entkommen? Warum habe ich versagt? Ich richte mich auf und sehe mich im Raum um. Dieses Haus, diese Wände, dieses Leben, erbaut auf Fundamenten, die mir nun brüchig erscheinen, so brüchig. Camille betritt das Büro, still wie immer, aber heute Ab
AnnaIch stehe vor dem Spiegel und betrachte mein Spiegelbild mit einem seltsamen Gefühl. Meine Augen folgen den Konturen meines Gesichts, den gespannten Zügen, dem dunkleren Blick als einst. Aber es ist mein Bauch, der meine ganze Aufmerksamkeit fesselt.Ich berühre sanft die leichte Wölbung, diese fragile Präsenz, die sich dort einnistet. Ich bin schwanger. Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich wäre, nach allem, was ich durchgemacht habe. Aber er ist da, in mir, ein kleines, zerbrechliches Wesen, das schlägt und wächst, ohne dass ich es wirklich begreifen kann.Es war nicht geplant. Anfangs überkam mich die Angst. Wie sollte ich damit leben, in dieser unaufhörlichen Flucht, in diesem Leben aus Lügen und Geheimnissen? Aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr wird mir klar, dass dieses Kind… dieses Kind mein einziges Licht ist. Das einzig Wahre in dieser Welt voller Dunkelheit.Ich beuge mich hinunter, lege meine Hände auf meinen Bauch und spüre zum ersten
SashaIch habe nicht einmal Zeit, meinen Satz zu beenden, da springt Volkov auf, sein Whiskyglas knallt auf dem Couchtisch wie ein Schuss in der bedrückenden Stille des Raumes. Seine Augen werden zu zwei glühenden Kohlen, brennend vor Zorn und zugleich Verlangen, sein Kiefer so angespannt, dass ich
SashaIch mache einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen. Meine Hüften wiegen sich bei jeder Bewegung, meine Brüste springen leicht, meine Nippel streifen durch die Luft, als suchten sie seine Berührung. Als ich nur noch einen Meter von ihm entfernt bin, bleibe ich stehen. Nah genug, dass er die W
SashaDas goldene Licht der Wandleuchten streichelt die dunklen Wände der Suite, wirft lange, geschwungene Schatten, die auf dem schwarzen Samt des Sofas tanzen. Die Luft ist schwer, geladen mit einem betörenden Duft – einer Mischung aus neuem Leder, gealtertem Whiskey und diesem moschusartigen, fa
SashaMeine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass m