เข้าสู่ระบบIn der Glut unserer Umarmung gibt es keine Grenzen mehr zwischen uns. Ihr Wille und meiner verschmelzen und schaffen ein neues, größeres, gierigeres Wesen. Sie ist nicht mehr Sofia, die Fußballspielerin. Sie ist nicht mehr Lola, die Gefangene. Sie ist die fehlende Hälfte meiner verdammten Seele.Später, nebeneinander liegend, den Atem keuchend, drehe ich den Kopf, um sie anzusehen.— Du hast keine Angst mehr vor mir, stelle ich fest.— Ich habe vor nichts mehr Angst, antwortet sie, ihr Blick an die Decke verloren. Du hast mich davon befreit. Die Angst, die Reue, das Mitleid... das sind Ketten. Du hast mir beigebracht, sie zu brechen.— Und die Liebe? frage ich, die Frage entkommt mir, bevor ich sie zurückhalten kann.Sie dreht sich zu mir, ein rätselhaftes Lächeln auf den Lippen.—Die Liebe ist die stärkste Kette, Leonardo. Deshalb muss man sicher sein, sie selbst zu schmieden. So wie du es getan hast.Sie legt eine
NadiaDie Villa ist zu einem Theater geworden, in dem ein Stück aufgeführt wird, dessen Drehbuch ich nicht kenne. Leonardo und Sofia sind die Hauptdarsteller, ineinander verschlungen in einem immer engeren, immer gefährlicheren Tanz. Ich beobachte sie, und die Angst hat einer eisigen Terror gewichen.Sofia ist nicht mehr die gebrochene Geisel. Sie ist auch nicht mehr die unterwürfige Beraterin. Sie ist Leonardos Ebenbild geworden. Ich sehe es in der Art, wie er sie jetzt ansieht: nicht mehr mit der triumphierenden Besitzgier des Jägers, sondern mit der Faszination, gemischt mit Misstrauen, eines Löwen vor einer schwarzen Pantherin, die sein Revier teilen würde.Sie sprechen weniger, aber verstehen sich besser. Ein Blick, eine Geste, eine Intonation, und der andere erfasst den unvollendeten Gedanken. Sie haben ihre eigene Sprache entwickelt, einen Dialekt von Macht und Zynismus, der alle anderen ausschließt, mich eingeschlossen.Heute Abend ein Abendessen. Nur wir drei, eine Anomalie,
Ihr Tod hat nur Leonardos Panzer gehärtet und seine Überzeugung besiegelt, dass die Welt ein Dschungel ist und Sensibilität eine tödliche Schwäche.Ich schließe das Tagebuch, die Hände zitternd. Das ist nicht nur ein Geheimnis, das ich halte. Das ist eine Waffe. Der ultimative Schwachpunkt. Der Einschlagpunkt, an dem ein Schlag geführt werden könnte – nicht gegen den Mann, sondern gegen die Legende, die er sich errichtet hat.LeonardoIch komme aus Neapel zurück, die Arbeit erledigt. Die Luft der Villa scheint anders. Ruhiger. Entschlossener. Sofia empfängt mich an der Tür, ein Glas Whisky in der Hand. Ihr Lächeln ist gelassen.— Alles gut gelaufen? fragt sie.— Wie erwartet, sage ich und nehme das Glas. Du siehst... friedlich aus.— Bin ich. Eine Seite ist umgeblättert. Endgültig.Sie legt eine Hand auf meine Wange. Ihre Berührung ist warm, sicher.—Ich bin, wo ich sein soll.Wir essen zu Abend. Sie erzählt mir von einer neuen Investitionsmöglichkeit, ihre Analyse ist so präzise wie
Sofia Die Stille nach den Anrufen ist schwerer als alle Geräusche der Welt. Eine Leere, die nichts füllen kann. Ich habe mein Leben mit eigenen Händen begraben, die Grabrede für Sofia Valente unter dem billigenden Blick meines Kerkermeisters gesprochen. Leonardo behandelt mich mit einer neuen Sanftheit, einer fast zärtlichen Besitzgier. Er hat meinen Schmerz gesehen, hat ihn gekostet, und er hat ihn überzeugt. Für ihn waren diese Tränen die letzten Tropfen meines alten Lebens, die aus meinem Körper flossen. Er versteht nicht, dass sie den Samen eines Hasses bewässerten, der so rein, so absolut war, dass er ruhig geworden ist. Eine Festung aus Eis um mein Herz. In den folgenden Tagen verschmelze ich mit der Rolle der hingebungsvollen Gefährtin mit maschineller Perfektion. Ich verwalte seine Geschäfte, teile sein Bett, lächle den seltenen Gästen zu, die er empfängt – Männer mit toten Augen und mörderischen Händedrücken. Ich bin das Juwel seiner Krone, der lebende Beweis dafür, dass
SofiaDer Sieg über die Lombardos ist total. Der Clan ist nur noch eine böse Erinnerung, ein Name, der Historiker des Verbrechens erschaudern lassen wird. In der Villa hat sich die Luft verändert. Es ist die stille Euphorie der satten Raubtiere. Leonardo ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, und ich bin an seiner Seite.Es ist der Moment.Wir sind in seinem Arbeitszimmer, die letzten Berichte der Operation vor uns ausgebreitet. Der Rauch seiner Zigarre zeichnet graue Schwaden im Nachmittagslicht. Er ist entspannt, ein eingenickter Raubtier, die Krallen eingezogen. In diesen Momenten der Entspannung, nach dem Adrenalin der Jagd, sind die Verteidigungen am niedrigsten.Ich erhebe mich und stelle mich hinter seinen Sessel, lege meine Hände auf seine Schultern. Ich spüre die mächtigen Muskeln unter dem Stoff seines Hemdes. Er legt eine Hand auf meine, eine Geste des Besitzes, die zur Gewohnheit geworden ist.— Es ist seltsam, sage ich mit sanfter, nachdenklicher Stimme.— Was denn? fragt er
NadiaIch beobachte sie, und eine tödliche Kälte setzt sich in mir fest. Es ist nicht mehr das verfluchte Paar, das ich kannte. Es ist eine neue, hybride, schreckenerregende Einheit von Effizienz und Gelassenheit. Leonardo und Sofia. Ihre Namen vermischen sich jetzt im Haus wie eine Beschwörung.Sie gehen im gleichen Schritt, sprechen mit einer gleichen leisen, berechnenden Stimme. Er hat ihr alles gegeben. Die Schlüssel zu seinem Imperium. Den Zugang zu seinen dunkelsten Geheimnissen. Sie ist nicht mehr die Gefangene; sie ist die Beraterin. Die Königin des Schattens.Und ich sehe sie sich verändern. Wirklich verändern. Das Licht, das noch in ihr kämpfte, ist erloschen, ersetzt durch einen kalten, reflektierenden Schimmer, wie die Klinge eines Dolches. Wenn sie von den Lombardos spricht, ist es nicht mehr mit Abscheu, sondern mit der Distanz eines Chirurgen, der eine Amputation plant. Sie erwähnt ihre Familien, ihre Schwächen, ihre Leben wie Daten, die sie herunterrasselt.Heute Morge
SashaDer Schweiß klebt auf meiner Haut, zeichnet salzige Spuren zwischen meine Schulterblätter, während ich mich in den Schatten des Clubs verziehe. Die Bässe vibrieren unter meinen nackten Füßen, steigen wie eine elektrische Liebkosung meine Beine hinauf. Ich habe nichts weiter an als dieses zerr
SashaIch habe nicht einmal Zeit, meinen Satz zu beenden, da springt Volkov auf, sein Whiskyglas knallt auf dem Couchtisch wie ein Schuss in der bedrückenden Stille des Raumes. Seine Augen werden zu zwei glühenden Kohlen, brennend vor Zorn und zugleich Verlangen, sein Kiefer so angespannt, dass ich
SashaIch mache einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen. Meine Hüften wiegen sich bei jeder Bewegung, meine Brüste springen leicht, meine Nippel streifen durch die Luft, als suchten sie seine Berührung. Als ich nur noch einen Meter von ihm entfernt bin, bleibe ich stehen. Nah genug, dass er die W
SashaMeine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass m







