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KAPITEL 53

Author: AvryStar
last update publish date: 2026-08-21 00:02:15
Ariel trat aus und umklammerte ihre Tasche fest, als sie begann, allein die dunkle Straße entlang zu gehen.

William ist nicht weggefahren. Er blieb am Bordstein geparkt und beobachtete, wie sie erfolglos versuchte, ein Taxi nach dem anderen herunterzufahren, wobei jeder an ihr vorbeiraste und sich die Haare mit dem Wind seines Vorbeiziehens warf.

Er saß da und lachte leise über jedes Auto, das sie ignorierte.

Eine Hand ruhte gegen den Fensterrahmen, die Handfläche bedeckte seinen Mund zur
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    „Du musst deinen eigenen Tod rächen, Samantha. Du musst dir dein Leben zurückholen“, sagte Kelvin. Seine Stimme klang leise, aber bestimmt, wie die eines Mannes, der gerade eine schwere Last auf den Tisch gelegt hatte.„Willst du denn nicht wissen, wer dir das angetan hat? Willst du nicht dafür sorgen, dass diese Person für immer hinter Gittern landet? Und all der Reichtum, den du zurückgelassen hast, wartet nur darauf, dass du ihn wieder genießen kannst.“Dabei breitete er die Arme aus und deutete auf den prachtvollen Raum um sie herum. Von der hohen Decke hingen funkelnde Kristallleuchter, und der Marmorboden glänzte wie eine spiegelglatte Wasseroberfläche.Samantha ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Seit dem Tag, an dem sie dieses Anwesen betreten hatte, hatte sie sich hier nie wirklich wohlgefühlt. Die Wände waren zu hoch und die Stille zu erdrückend, als würde das ganze Haus den Atem anhalten. Doch als sie erfahren hatte, dass sie tatsächlich Williams Ehefrau war und zu d

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    Kelvin trat näher und blieb einen Moment vor ihr stehen, bevor er zu sprechen begann. Im Raum war es still geworden. Das einzige Geräusch war das leise Rascheln der Vorhänge, die sich im Abendwind bewegten.„Deine Mutter wusste, dass du so reagieren würdest. Sie wusste, dass irgendwann der Punkt kommen würde, an dem du nicht mehr tun wollen würdest, was sie dir sagt, und anfangen würdest, Fragen zu stellen. Genau deshalb hat sie mich hierhergeschickt.“Sarnia runzelte die Stirn.„Na, Gott sei Dank weiß sie das. Aber Kelvin, du verwirrst mich. Was meinst du damit, dass du mir die Wahrheit erzählen musst? Welche Wahrheit denn überhaupt?“Er holte tief Luft.„Es geht um die Wahrheit darüber, wer du wirklich bist, woher du kommst und warum du das tun musst, worum deine Mutter dich bittet.“Sarnia sah ihn genervt an. Er redete um den heißen Brei herum und verschwendete ihre kostbare Zeit. Sie streckte die Hand aus, packte ihn am Hemdkragen und zog leicht daran, ganz spielerisch, so wie sie

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    Währenddessen blickte Ariel leicht überrascht zu Darren auf.Das Tageslicht fiel durch die halb zugezogenen Vorhänge in ihr kleines Wohnzimmer und legte sich über die Geschenke, die noch immer auf dem Sofa gestapelt lagen.„Du willst das Mittagessen machen?“„Warum nicht? Oder möchtest du lieber verhungern?“Ariel lachte leise und schüttelte den Kopf. „So meinte ich das nicht. Ich wusste nur gar nicht, dass du kochen kannst.“Darren legte sich gespielt beleidigt eine Hand auf die Brust. „Wow. So wenig hältst du also von mir?“Ariel lachte. „Na ja, ich habe dich schließlich noch nie in der Küche stehen sehen.“„Dann hast du heute Glück. Du wirst gleich eines meiner vielen verborgenen Talente kennenlernen.“Er zwinkerte ihr zu und machte sich auf den Weg in die Küche. Dabei krempelte er die Ärmel hoch. Ariel sah ihm mit einem leichten Lächeln nach, bis er durch die Tür verschwunden war. Anschließend senkte sie den Blick wieder auf den Roman in ihren Händen und strich mit dem Daumen über

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    „Verloren“, antwortete er beiläufig.Sarnia konnte einfach nicht verstehen, warum er sich plötzlich dazu entschlossen hatte, den ganzen Weg bis hierher zurückzulegen.Sie trat ein wenig zur Seite und sah ihn immer noch ungläubig an. Dabei gab sie unbewusst einen größeren Teil des Eingangs frei, sodass er einen besseren Blick ins Innere werfen konnte. Sein Blick wanderte an ihr vorbei.Die Schönheit des Anwesens zog ihn sofort in ihren Bann. Der prachtvolle Kristallleuchter, der über der geschwungenen Treppe hing, die glänzenden Marmorböden, die hohen Vasen mit frischen Blumen entlang der Wände und die vergoldeten Bilderrahmen, die im sanften Licht schimmerten.Für einen kurzen Moment fragte er sich, wie es wohl wäre, an einem solchen Ort zu leben.Doch schnell richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Sarnia, die ihn aufmerksam beobachtete.„Beeindruckend, nicht wahr?“, fragte sie.Kelvin räusperte sich.„Allerdings. Sehr beeindruckend.“„Du scheinst dich ja ziemlich dafür zu intere

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    Sarnia saß auf ihrem Bett und hielt ihr Handy in der Hand, als sie plötzlich ein Klopfen hörte. Sie hob den Kopf und warf einen Blick zur Tür. Wer konnte um diese Uhrzeit noch vorbeikommen? Einen Moment lang überlegte sie, das Klopfen einfach zu ignorieren. Sie hatte keine Lust, sich mit irgendjemandem abzugeben, vor allem jetzt nicht, da sie sich ziemlich sicher war, dass es sich wieder um jemanden handelte, der ihr erzählen wollte, dass er wusste, wer sie wirklich war. Doch als es erneut klopfte, stand sie widerwillig auf, schlüpfte in ihre Hausschuhe und machte sich auf den Weg nach unten. Dabei ließ sie eine Hand am kühlen Treppengeländer entlanggleiten. „Ich komme!“, rief sie. Dabei hatte sie ganz vergessen, dass sich Angestellte im Haus befanden und sie die Tür gar nicht selbst öffnen musste. Noch bevor sie die Haustür erreichen konnte, hatte einer der Angestellten sie bereits geöffnet. Doch in dem Moment, in dem sie sah, wer draußen stand, veränderte sich ihr Gesichtsausdru

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