LOGIN||°VASILY MIKHAILOV-BREC°||Die Tage verlaufen normal. Obwohl ich dachte, dass Mia sich wegen allem, was in jener Nacht in Kalifornien passiert ist, schlecht fühlen und sich von all dem distanzieren wollen würde, war das nicht der Fall. Mein Mädchen hat sich entschlossen gezeigt. Sie sagte mir, dass sie nie wieder schwach genannt werden will. Seitdem trainiert sie mit mir und meinen Schwestern, den Zwillingen. Yelena und Alice verbringen Zeit mit meinem Mädchen und meiner Schwägerin, bringen ihnen das Kämpfen bei, während ich in meiner Freizeit meiner zukünftigen Verlobten und meiner kleinen Schwägerin beibringe, mit einer Schusswaffe umzugehen und zu schießen, sowie mit kleinen Waffen wie Messern und Taschenmessern.Etwas, das mein Schwiegervater mit ihnen hätte tun sollen, so wie meine Mutter es mit meinen Schwestern getan hat, ob sie dieses Leben führen wollen oder nicht, aber ich verstehe, dass er sie von seinem Leben ferngehalten hat, um sie zu schützen. Ich bin dankbar für die F
||°MIA BELLINI°||Sie erzählt uns, dass sie von Anfang an wusste, wer ich für Vasily war, also all die Momente, in denen sie es sich zur Aufgabe machte, mir von ihm zu erzählen, wie sie…— Ja — sie liest die Fragen in meinen Augen — Ich sprach mit dir über ihn, berührte seinen Namen, um zu sehen, ob du dich an ihn erinnern würdest. Als ich dir sagte, wie er mich gerne fickte… Aber du warst so dumm, dass du nie gemerkt hast, von wem ich sprach: Es war dein maskierter Junge.— Deshalb wolltest du unbedingt, dass ich nach Russland komme. Du wolltest, dass ich ihn mit dir sehe.— Schau, sie ist doch nicht so dumm! — sie spottet — Wenn meine Hände frei wären, würde ich dir applaudieren.— Warum? Was war dein Ziel mit all dem? — frage ich, um zu verstehen.— Ich wollte die Person ruinieren, für die er noch so fasziniert war. Jahre waren vergangen und er hatte sie immer noch im Kopf, sogar wenn er mit mir zusammen war. — sie schäumt vor Wut — Du warst so „gut“, dass ich dachte, wenn ich dich
||°VASILY MIK-BREC°||Paf! Das ist das Geräusch der Ohrfeige, die mein Mädchen Maïtê ins Gesicht schlägt. Ich lächle, als ich diese Szene beobachte.— Wie konnte ich nur mit einer so grausamen Person wie dir befreundet sein? — fragt mein Mädchen sie, und sie lacht wieder.— Du warst immer so eine Idiotin, Mia! — Paf! Ich beginne, dieses Geräusch zu lieben. Aber die Brünette, die vor ihr sitzt und gefesselt ist, gibt nicht nach. Sie fährt fort, Beleidigungen gegen Mia zu schleudern. — So brav, kümmerst dich um mich, sorgst dich um mich jedes Mal, wenn ich den Stoff verpasst habe. Und so nervig! Immer redest du von deiner kranken Mutter; ich hielt mich zurück, nicht die Augen zu verdrehen, und oft hatte ich Ohrenstöpsel, um deine Stimme nicht hören zu müssen. Ich musste nur ein paar Worte des Mitgefühls und Trostes murmeln, und alles war gut. Und du Idiotin hast es nicht mal gemerkt. — Sie lacht wieder, und diesmal ist es meine Zwillingsschwester, die ihr mit dem Ellbogen in den Nacken
||°MIA BELLINI°||Alle kennenzulernen war gestern Abend ziemlich lustig, und Melina genoss es sehr, Teil einer so großen, liebevollen und auch lustigen Familie zu sein. Mein Vater hielt sich zunächst zurück, wurde aber nach und nach lockerer mit meiner Schwiegermutter und meinen Schwiegervätern.Heute, bevor wir zum Frühstück hinuntergingen, fragte Vasily mich, ob ich sicher sei, dass es mir gut gehe und ob ich wirklich mit den Frauen seiner Familie hinter Maïtê her sein wolle. Ich bestätigte ihm, dass ich definitiv nicht darauf verzichten werde, hinter dieser Schlampe her zu sein, die mich mein Baby verlieren ließ.— Ich werde mit euch kommen, ich kann mich im Hintergrund halten, während ihr handelt, aber ich werde dich nie wieder von mir fernhalten. — sagte er und hinterließ einen Kuss auf der Kurve meines Halses. Ich biss mir auf die Lippen und spürte seine Berührungen.— Wir sollten besser hinuntergehen, bevor mein Vater auftaucht und an deine Schlafzimmertür klopft — murmelte er,
||°VASILY MIK-BREC°||Ian und ich haben endlich unsere Mafias vereint, sie zu einer einzigen gemacht. Die Bratva und die Cosa Nostra, stärker und vereinter als jede andere. Ich trug an meiner Seite die New Yorker Mafia, die mein Zwilling führt, und die französische Mafia, mit Antoine an der Spitze. Und auf der Seite meines Schwiegervaters, außer der Cosa Nostra, die ’Ndrangheta. Mit über 163.500 Mitgliedern und verschiedenen Gruppen unserer Organisationen, die über die Länder verteilt sind, war es nicht schwer, den Aufenthaltsort von Maïtê und ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in Südkalifornien zu finden.Unsere Männer behalten sie im Auge und alle ihre Handlungen werden erfasst. Sie werden nicht ungestraft davonkommen, wie Maïtê das letzte Mal davongekommen ist, als sie bei mir war. Laut meinen Männern und ihren Soldaten hat sie anscheinend entweder eine Fehlgeburt erlitten oder eine Abtreibung vorgenommen, denn es gibt keinen Bauch mehr an ihrem Körper, der ihre Schwangerschaft ve
|°MIA BELLINI°||Als ich im Krankenhaus aufwache, fühle ich mich desorientiert, ohne zu wissen, was passiert ist. Ich sehe Melina auf mich zurrennen.— Mia! — sie umarmt mich und ich stöhne auf. — Entschuldige. Ich war so besorgt.— Was ist pass…? — beginne ich zu fragen, aber ich spüre, dass mein Hals trocken und steif ist.— Du wurdest bewusstlos in einer gefüllten Badewanne in Maïtês brennender Wohnung gefunden. — ihre Augen starren mich erschrocken an — Was hast du dort gemacht?Ich schließe die Augen und erinnere mich vage an das Geschehen und den Anruf, den ich von Maïtê erhielt, als ich die Universität verließ.— Maïtê… — meine Stimme kommt krächzend heraus und ich muss mehrmals trocken schlucken, um zu versuchen zu sprechen.— Sprich nicht — Papa und Vasily betreten das Zimmer. — Ich werde eine Krankenschwester bitten, dir ein Glas Wasser zu bringen, aber es ist besser, nicht zu viel zu sprechen. — sagt er, hinterlässt einen Kuss auf meinem Haar, bevor er hinausgeht und mich m
Liora Voss Moskau, Ulitsa Arbat — Arbat-StraßeIch wartete mehr als zwei Stunden vor den Schultoren. Mein Handy war schon warm in meiner Hand, weil ich Mackenzie – meine Mutter – immer wieder angerufen hatte.Dreiundzwanzig Mal.Jeder Anruf ging auf die Mailbox.Die Dämmerung breitete sich über de
Luther GreenDas Büro war in Schatten getaucht. Nur die Schreibtischlampe beleuchtete teilweise die Gesichter meiner Brüder und warf lange Schatten, die über die dunklen Wände tanzten. Die Spannung war dick, fast elektrisch. Ich konnte nicht stillstehen. Ich lief hin und her, mein Körper vibrierte
Liora VossIch wachte auf zum ständigen Tropfen von Wasser. Ploc. Ploc. Ploc. Ein langsamer, unerbittlicher Rhythmus, der von den feuchten Betonwänden widerhallte und die Zeit wie eine makabre Uhr markierte. Der schwere Geruch von Schimmel und feuchter Erde füllte meine Nase, vermischt mit etwas Me
Heros Green New York, Todt Hill — 3 Tage späterDie Luft im Büro war dicht, fast greifbar. Der Duft von altem Whiskey vermischte sich mit dem Geruch von abgenutztem Leder der Möbel und dem Rest des Rauchs kubanischer Zigarren, der noch in der Luft hing. Ich saß hinter dem imposanten dunklen Mahago







