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Kapitel 7: Andere Regeln

Author: Ejeh
last update publish date: 2026-08-29 11:37:48

Aria folgte Roman ins Haus und blieb direkt hinter der Tür stehen.

Es war größer, als es von außen aussah. Hohe Decken, dunkles Holz, ein Steinkamin mit einem kleinen, noch brennenden Feuer. Es roch nach Zedernholz und Rauch. Aber irgendetwas daran fühlte sich anders an als in einem normalen Rudelhaus — keine Schritte in anderen Zimmern, keine Stimmen, niemand, der vor einer Tür wartete, um ihn etwas zu fragen. Nur Stille.

Roman schloss die Tür hinter ihr.

„Das Bad ist den Flur runter“, sagte e
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    Aria folgte Roman ins Haus und blieb direkt hinter der Tür stehen.Es war größer, als es von außen aussah. Hohe Decken, dunkles Holz, ein Steinkamin mit einem kleinen, noch brennenden Feuer. Es roch nach Zedernholz und Rauch. Aber irgendetwas daran fühlte sich anders an als in einem normalen Rudelhaus — keine Schritte in anderen Zimmern, keine Stimmen, niemand, der vor einer Tür wartete, um ihn etwas zu fragen. Nur Stille.Roman schloss die Tür hinter ihr.„Das Bad ist den Flur runter“, sagte er. „Zweite Tür. In der Schublade liegt Kleidung. Sie wird dir zu groß sein, aber sie ist sauber. Duschen. Dann reden wir.“Aria rührte sich nicht. „Ich habe nie gesagt, dass ich bleibe.“„Du bist in den Truck gestiegen.“ Er ging Richtung Küche, als wäre das damit geklärt. „Das reicht für heute Nacht.“Sie sah zu, wie er ein Glas aus einem Schrank nahm und mit Wasser füllte, als wäre das ein ganz gewöhnlicher Abend. Als wäre es nichts Besonderes, eine Fremde mit seinem Mal am Hals mit nach Hause

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    Arias Puls hämmerte so heftig, dass sie ihn in ihrer Kehle spüren konnte.Roman stand nur wenige Schritte entfernt auf der ruhigen Straße, ruhig auf eine Weise, die ihr die Haut kribbeln ließ. Das Morgenlicht fing den dunklen Stoppelbart an seinem Kiefer und die frische Kratzerstelle nahe seinem Schlüsselbein ein, die sie ihm in der Nacht zuvor hinterlassen haben musste. Das Mal an ihrem Hals pochte einmal, tief und warm, als würde es ihn erkennen.Sie machte einen Schritt zurück.„Bleib weg von mir.“Romans Blick huschte zu der kleinen Bewegung, dann zurück zu ihrem Gesicht. Er sah nicht beleidigt aus. Er wirkte geduldig, so wie ein Mann, der das Ende bereits kannte.„Du zitterst“, sagte er.„Weil du mir gefolgt bist.“„Ich habe dich beansprucht.“ Seine Stimme blieb gleichmäßig. „Das verschwindet nicht, nur weil du im Morgengrauen weggelaufen bist.“Arias Hände ballten sich zu Fäusten an ihren Seiten. Das zerrissene Kleid klebte an ihren Beinen in der kühlen Luft. Die Leute fingen an

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    Diese Geschichte begann mit einer Frage: Was, wenn die verstoßene Gefährtin nicht zurückkriecht? Was, wenn sie in die Wildnis geht und etwas findet – schlimmer und besser?Aria hat mir beim Schreiben das Herz gebrochen. Zerbrechlich an der Oberfläche, doch darunter Stahl. Roman war sofort da – besitzergreifend, kalt, völlig besessen, nachdem er sie gezeichnet hatte. Ich habe ihn nicht geplant. Er ist einfach passiert.Es kommt noch einiges: Rudelpolitik, ein Junges zwischen zwei Welten und ein Gebietskrieg, der Aria zwingt, sich zwischen ihrer Vergangenheit und einer Zukunft zu entscheiden, die sie sich nie vorgestellt hat.Wenn du verstoßene Gefährten, wilde Beanspruchung und Alphas, die nicht loslassen können, liebst – bist du hier genau richtig.Kai weint später. Tut mir nichleid.

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