FAZER LOGINAlexander hätte nichts lieber getan, als sie allen vorzustellen.Nur ...Er sagte: „Ich bin noch dran. Sobald es so weit ist, erfahrt ihr es als Erste.“Dann verabschiedete er sich: „Ich muss jetzt los.“Sebastian hatte ebenfalls noch etwas zu erledigen. Er winkte Elena und den anderen zu und fuhr ebenfalls davon.Kira war nicht mehr ganz jung, und ihre Familie drängte darauf, einen passenden Mann für sie zu finden. Kaum war sie an jenem Abend zu Hause angekommen, teilte man ihr mit, dass bereits jemand für sie ausgesucht worden sei und sie ihn am nächsten Tag treffen solle.Kira stand den arrangierten Treffen ihrer Familie etwas ablehnend gegenüber. Dennoch erschien sie am nächsten Tag.Als sie den Raum betrat, sah sie den Mann, der dort saß, und stutzte.Niklas erhob sich. „Frau Lennert?“Kira nickte, ging hinüber und setzte sich neben ihn. „Guten Tag.“„Guten Tag.“ Niklas fragte höflich: „Was möchten Sie trinken?“„Ich bestelle selbst.“Sie wechselten ein paar höfliche W
Maximilian hatte von einer Freundin gesprochen, die aus dem Ausland zurückgekehrt war – meinte er damit etwa Kira?Clara fragte nicht weiter nach, antwortete nur kurz und legte auf....Clara hatte richtig geraten: Maximilian hatte tatsächlich Kira gemeint.Das Willkommensessen für Kira endete an jenem Abend kurz nach neun Uhr.Als Maximilian Sophie aus dem Restaurant trug, war sie schon ziemlich müde. Sie hatte die Arme um seinen Hals geschlungen, gähnte und sagte: „Papa, ich möchte zu meiner Urgroßmutter. Heute Nacht will ich bei Mama schlafen.“Maximilian lächelte. „Gut.“Dann wandte er sich an die anderen: „Wir fahren dann schon mal.“ Zu Elena sagte er: „Pass auf dich auf dem Heimweg auf.“Elena: „Mach ich. Du auch.“Maximilian stieg mit Sophie auf dem Arm ins Auto und fuhr als Erster davon.Was Sophie gerade in Maximilians Armen gesagt hatte, hatten alle mitgehört.Kira wusste bereits, dass Maximilian und Clara sich wegen Sophie bis jetzt nicht offiziell hatten scheiden
Adrian lachte bitter und konnte sich nicht zurückhalten: „Die stellen die Dinge ja völlig auf den Kopf.“Ihr Geschäftspartner wusste nicht, wovon Adrian sprach, und sah ihn fragend an. Adrian lächelte nur. „Schon gut.“Der Geschäftspartner verstand nicht, was Adrian meinte – Clara jedoch schon.Erst Julian, jetzt diese Frau Lennert – beide waren zu ihr gekommen, um sich für Elena einzusetzen.Wenn das keine verkehrte Welt war, was dann?Im Separee nebenan.Erst jetzt erfuhr Elena, was Kira getan hatte.Sie konnte nicht anders und sagte: „Das wäre doch nicht nötig gewesen –“„Ich weiß.“ Kira lächelte. „Es war auch nicht nur deinetwegen. Ich bin gerade erst zurück in die Hauptstadt gekommen und langweile mich ein bisschen – ich wollte mir einfach etwas Spaß gönnen.“Elena wusste, dass Kira es letztlich doch für sie getan hatte. Sie lächelte. „Danke.“„Unter uns braucht es das doch nicht.“ Kira lachte und fuhr fort: „Aber ich muss sagen, seit gestern bin ich immer noch bestens g
„Ach wo, verglichen mit Ihnen habe ich noch viel zu lernen.“Die Lennerts hatten bereits viel Geld in dieses Projekt gesteckt, doch Kira nahm keinerlei Rücksicht auf die Zukunft des Projekts und verprellte kurzerhand einen der wenigen wirklich erstklassigen Kooperationspartner, die für die Lennert Gruppe überhaupt infrage kamen. Was Launenhaftigkeit anging, konnte Clara ihr nicht das Wasser reichen.Kira schien ihre Gedanken zu erraten. Sie lächelte. „Sie sind ziemlich selbstbewusst, Frau von Falken. Stimmt, hier im Land ist Langmark durchaus eine gute Wahl. Nur ist Langmark bei Weitem nicht unsere einzige Option.“Sie erhob sich lächelnd. „Da Langmark unser Projekt offenbar nicht stemmen kann, will ich Sie nicht länger aufhalten. Auf Wiedersehen.“Clara hatte keine Lust, sich weiter auf dieses sinnlose Wortgefecht einzulassen. „Dann lassen Sie sich nicht aufhalten.“Am Nachmittag kam Adrian zurück und erkundigte sich nach der Sache mit den Lennerts. Clara schilderte ihm kurz den
„Na gut.“Clara und Sophie stiegen rasch ins Auto.Sophie winkte Maximilian vom Wagen aus zu. Erst als sie das Villengelände verlassen hatten und er nicht mehr zu sehen war, setzte sie sich brav hin.Ihr Blick wanderte wieder zu Clara.Bei Langmark war heute viel los gewesen, Clara hatte einen anstrengenden Tag hinter sich, und wegen ihrer Periode hatte sie Unterleibsschmerzen. Sie sah blass aus.Das entging Sophie nicht.Dass Clara trotz ihrer Erschöpfung persönlich gekommen war, um sie abzuholen, hob ihre Stimmung. Sie konnte nicht anders und rief in schmeichelndem Ton: „Mama ...“Clara fuhr noch. „Hm?“Dieses „Hm“ klang zärtlich.Sophie strahlte. „Nichts, fahr einfach weiter.“Clara: „Gut.“Am Abend bereitete Claras ganze Familie gemeinsam viele Spezialitäten aus Yorstadt zu. Es war so ausgelassen wie an einem Feiertag, und Sophies Lachen wollte gar nicht mehr aufhören.Am nächsten Tag.Nachdem sie Sophie zur Schule gebracht hatte, fuhr Clara zu Langmark.Heute kam jem
Kaum hatte Sophie das gesagt, presste sie die Lippen zusammen.Frau Müller wollte gerade etwas erwidern, als Sophies Handy klingelte.Sophie schaute auf das Display. Als sie Claras Namen sah, zögerte sie, streckte die Hand aus, um abzunehmen, wandte dann aber das Gesicht ab.Frau Müller sah es und begriff sofort, dass Sophies Verstimmung mit Clara zusammenhing.In letzter Zeit klebte Sophie förmlich an Clara, das hatte Frau Müller deutlich beobachtet.Sie wusste zwar nicht, was vorgefallen war, aber sie war sicher, dass Sophie es nicht übers Herz bringen würde, Claras Anruf zu ignorieren. Sie lächelte und sagte nur: „Ich geh nach unten und wärme dir etwas Milch auf.“Frau Müller ging, und Sophie starrte auf das noch immer klingelnde Handy. Gleich würde der Anruf automatisch abbrechen, wenn sie nicht abnahm.Ihr Blick wanderte zurück zum Display, und sie streckte die Hand aus.Genau in diesem Moment brach der Anruf ab.Sophies Herz setzte einen Schlag aus. Sie starrte auf das H
Jonas Wagner war einer von Maximilian von Falkens persönlichen Sekretären.Als er ihr Kündigungsschreiben sah, war er äußerst überrascht.Er gehörte zu den wenigen im Unternehmen, die von der Beziehung zwischen Clara und Maximilian wussten.Jeder, der Maximilian kannte, wusste, dass sein Herz nic
Gegen neun Uhr abends kamen Maximilian von Falken und seine Tochter nach Hause.Sophie von Falken klammerte sich an den Saum von Maximilians Jacke und stieg nur zögernd aus dem Auto.Weil ihre Mutter da war, wollte sie heute Abend eigentlich gar nicht nach Hause.Aber Tante Elena hatte gesagt, Ma
Als Clara von Falken am Flughafen von Alpenstein ankam, war es bereits nach neun Uhr abends.Heute war ihr Geburtstag.Beim Einschalten ihres Handys empfing sie eine Flut von Geburtstagsglückwünschen.Alle kamen von Kollegen und Freunden.Von Maximilian von Falken dagegen keine einzige Nachricht.Cl
Claras zwei Kolleginnen warfen verstohlen einen Blick auf Elena und wichen hastig zwei Schritte zurück, pressten sich an die Wand.Elena sah auch Clara.Doch sofort wandte sie gleichgültig den Blick ab. Offensichtlich beachtete sie Clara gar nicht und stieg mit den Managern in den Aufzug.Als sic







