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Kapitel 7

last update publish date: 2026-03-22 23:55:17

Sarah

Ich packte eher widerwillig meinen Koffer. Ich musste ausführlich nach denken was ich alles mitnahm. Ich hatte auch nichts was 'sexy' war, denn eigentlich hatte ich nicht vor gehabt mich drei Männern zu präsentieren die völlige Vollpfosten waren.

Ich machte mir um ehrlich zu sein auch keine Gedanken darum, denn was sollte es mir denn bitte bringen?

Ich packte genug Unterwäsche ein, viele T-Shirt und Pullover. Einen Haufen an Hosen und meine Uniformen.

Schuhe ebenfalls, aber das meiste waren eh nur Turnschuhe, denn das waren die bequemsten Schuhe. „Ich hab dir ein paar Tabletten holen lassen, wenn du Probleme hast, musst du diese Mistkerle nicht fragen", meinte mein Dad und legte mir 12 Packungen hin, die ich lächelnd ansah.

„Danke, Daddy ...", meinte ich zu ihm.

Er beobachtete wie ich alles ordentlich einpackte und half mir dann dabei den Koffer zu schließen.

„Ich trage ihn dir runter", meinte er zu mir, während ich Aufstand.

Wir gingen zusammen die große Marmortreppe nach unten und frühstückten daraufhin.

Maya öffnete auf das Haustür klingeln die Tür und Ace betrat die Diele. Ich schluckte schwer. „Daddy", flüsterte ich. „Hmm."

„Ist das überhaupt okay, wenn er mich anfässt?", flüsterte ich.

„Moralisch gesehen, nein. Ich hoffe, er lässt seine Pfoten bei sich."

Er schaute zu Ace.

„Komm rein, Junge. Frühstücke mit uns."

„Mr. Evans. Danke für ihre Einladung. Ich bin nur hier um meine Lady abzuholen."

Dad nickte. Ich stand auf und Ace hielt mir seine Hand hin und ich sah ihn komisch an, streckte aber zögerlich meine Hand aus. Er entzog seine Hand, kurz bevor ich sie berühren konnte. „Dein Handy", sagte er kalt.

„Mein Handy?", fragte ich geschockt.

„Hast du die Vorraussetzungen nicht gelesen, bevor du dich beworben hast, kleine Schwester?"

Ich sehe ihn lange an. „Ich habe mich nicht beworben, das weißt du ganz genau. Ich kann dir mein Handy nicht geben."

Er sah mich an, ich starrte ihn an. Nicht mal blinzeln konnte ich und mein Handy war weg. „ACE!"

„Ist gut, Sarah", meinte Dad und legte eine Hand auf meine Schulter. „Ace, verletze sie nicht."

„Als ob sie in ihrer Zeit nicht denselben Spaß hatten", meinte Ace abwerfend.

„Komm jetzt."

Er nahm meinen Koffer und ich umarmte meinen Dad. „Ich werde dich vermissen Daddy."

„Geh mein Kind und mach mich stolz."

Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich folgte Ace nach draußen.

~

Ich blickte mich in dem weißen Zimmer um mit himmelblauen Details. Ich wusste nicht ob ich mich hier wohl oder eher wie im Krankenhaus fühlen sollte. Es fühlte sich komisch an, nicht in meinem Zimmer zu stehen.

Ich musterte das Himmelbett und schluckte leicht, als ich den schönen weichen Stoff unter meinen Fingern spürte.

Seide, reinste Seide die nur für die Verzierung hier war.

Der Rahmen war in einem schönen Holzton und passte perfekt in das Zimmer. Der Holzboden war beige, fast schon weiß.

Genauso in der Farbe war der riesige Schrank und die Komode daneben. Der Schreibtisch war ebenfalls in der Farbe, während der Stuhl blau war. Viele Akzente hier drinnen waren golden und die Blumentöpfe und auch die anderen Dekorgegenstände waren himmelblau. Es sah mehr als unschuldig hier drinnen aus. Die Vorhänge waren auch in der selben Farbe und die Bilder hier drinnen waren auch sehr in einem Pastell gehalten.

Das Bett war nicht bezogen und ich bekam mit wie Ace stöhnend den Koffer in dem Zimmer abstellte.

„Ich habe einmal Bettwäsche mit eingepackt...darf ich mir die drauf machen? Sie riecht wie Zuhause...", murmelte ich und griff vorsichtig nach dem Koffer den er immer noch fest hielt.

Vielleicht konnte ich mich dann etwas mehr hier einleben.

„Nein. Ezra kommt gleich, er wird sich anschauen, was in deinen Koffern dein ist und was du behalten darfst. Du bist jetzt eine Lady, Davis wird dir alle Regeln erklären, da du ja unwissend bist. Fürs erste, du darfst nichts ohne unsere Erlaubnis tun. Was du anziehst, was du isst, sogar mit wem du redest entscheiden wir. Heute lassen wir dich hier schlafen, da es dein erster Tag ist, aber auch das werden wir kontrollieren. Wo du schläfst, mit wem du schläfst, ob du dein Höhepunkt erreichen darfst oder nicht. Alles wird kontrolliert. In anderen Worten, keine Selbstbefriedigung."

Nicht das ich lache. Ich hatte mal ein Dildo gekauft. Ich hatte mehrfach versucht in im einzuführen, doch vergeblich. Es tat weh. So verdammt weh, dass ich meinen Vater erzählen musste, was ich getan habe, da ich irgendeinen falschen Winkel erwischt hatte und ins Krankenhaus musste. Dad hatte kein Wort darüber verloren.

Nun die Schmerzen hatten zum Glück nicht lange angehalten, aber Dad hatte darauf bestanden, dass ein Arzt drüber schaut. Es war alles in Ordnung.

„Ich habe mein Tage."

Er sah mich schreck an. Ich log, ich wollte Zeit gewinnen und ja es würde komisch wirken, wenn ich in einer Woche wirklich meine Tage bekam, aber was solls?

„Verstehe. Nun, ich glaube nicht, dass es Davis oder Ezra interessiert."

Ich sah ihn schockiert an. Was zur Hölle meinte er damit?

Davis kam herein, dicht gefolgt von Ezra. „So was muss kontrolliert werden?"

Ace deutete auf meine Sachen.

Ezra öffnete meinen Koffer. Fuck, da war meine Unterwäsche unter anderem drin. „Schulbücher", meinte er und hob allesamt hoch. Er brachte sie zum Schreibtisch. Davis und Ace beobachteten alles. Ich ebenso. „Schreibst du eine Liste?", fragte Ezra Davis. Er nickte und holte sein Handy heraus. Ein brandneues, das neuste Model. „Schuhe, definitiv Schuhe. Das sieht so aus als hätte sie nur Sportkleidung."

Er holte meine Schuhe raus, öffnete die Schranktüren und legte meine Schuhe ordentlich rein. Ich biss mir auf meine Unterlippe.

Ezra stöhnte und hielt meine Unterhose aus weißer Baumwolle hoch. „Oma Unterwäsche?"

„Sie braucht alles neu Davis alles!"

„Denk daran, dass sie Jungfrau ist. Das muss auch so rüberkommen." Davis sagte das einfach so nebenan.

„Hast du Unterlagen eingereicht?", fragte Ace.

„Meghan hat es."

„Bis Montag sollten die Punkte in unserer Tabelle zu sehen sein. Wir liegen übrigens ganz vorne danach", Davis grinste seine Freunde an.

„Zieh an was du willst und komm runter!", meinte Ezra, schnappte sich mein Laptop und Tablett wie auch mein Lesegerät.

„Darf ich das behalten? Bitte", fragte ich ihn ruhig.

Er schaute runter auf meine Geräte. „Wieso hast du überhaupt zwei Tabletts, Prinzessin?"

„Das ist kein Tablett", meine Wangen brannten.

„Was dann?", fragte Davis und nahm mein Lesegerät aus Ezras Hand.

„Was ist das denn?"

„Eine virtuelle Bibliothek", meinte Ace. „Meine Mum hatte eine. Es ist wie ein Tablett, dort sind aber nur Bücher drauf. Man kann nur lesen."

Davis scrollte einmal in meiner Bibliothek herum. „Bridgerton, Harry Potter, Das Reich der Sieben Höfe ... uhhh Sarah du hast ja einiges drauf."

Er sah mich kurz an. „Ziemlich romantisch und erotisch."

„Lass es. Gib es ihr", meinte Ace und Davis gab ihn mir zurück. Sollte ich danke sagen? Er hatte mir mein Gerät zurückgegeben, dass sie ohne Erlaubnis an sich genommen hatten. Ich hielt den Mund.

„Mach dich frisch, wir sehen uns unten", meinte Ezra nochmal. Ich nickte ganz leicht und sie ließen mich allein.

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