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Kapitel 8

last update publish date: 2026-03-22 23:55:42

Ace

„Was wenn sie gleich runter kommt und zig Forderungen stellt?", fragt Ezra interessiert.

„Lasst es nicht zu. Überlegt euch was oder soll ich alles tun?", fragte ich meine Brüder genervt. Meine Blutsbrüder. Als wir die Stelle der Kings annahmen hatten wir uns in die Handflächen geschnitten und unser Blut geteilt. Wie es sich der Tradition aus angehörte.

„Sie darf nicht mehr als fünf Dinge verändern", meinte Davis. Er hatte alle Dokumente gefertigt. „Die Verträge sind dieselben wie letztes Jahr, sie darf Änderungen fordern, aber nicht alle werden genehmigt und auf fünf darf sie bestehen."

Der Vorschlag gefiel mir. Ezra schien nachzudenken. „Was wenn sie Sex verbietet?"

Davis hielt zwei Seiten hoch. „Sie kann nur fünf Dinge verändern und hier stehen so viele sexuelle Dinge drin, wie viel soll sie ändern?"

„Nur fünf", meinte ich langsam.

„Ja", meinte Davis.

„Solange ich ein Jahr nicht auf dem trockenen sitzen muss, ist alles okay", meinte er zufrieden.

„Wer entjungfert sie?", fragte Davis interessiert. „Ich bin raus, es sei den es geht ums orale entjungfern, dass kann ich übernehmen", er grinste. Ihn zu erlauben sie zu enjungfern wäre Folter. Er war viel zu groß, keine Ahnung woher er das geerbt hat, aber es war über den durchschnitt groß.

„Ich will ihren Arsch", meinte Ezra sofort. Ich stöhnte. „Muss ich immer die blutigen Dinge übernehmen?"

„Wer sagt, dass es anal nicht blutet?", fragte Davis.

„Bei dir blutet alles", meinte Ezra genervt. Wir hörten wie jemand langsam die Treppen hinunter kam. „Komm her", rief Davis. Sie kam in den Raum und sah uns zögerlich an.

„Setz dich", meinte Davis und zog den Stuhl neben sich raus. Sie setzte sich hin und Davis sah sie ernst.

Sarah

„Da du darauf beharrst, dass du die Bewerbung nicht abgeschickt hast, gehe ich darauf nicht ein, sondern komme direkt zum Punkt. Durch das absenden der Bewerbung, hast du einen Vertrag unterschrieben, der ist gültig, egal ob es dir nun passt oder nicht.

„Der Vertrag gibt uns das einseitige Recht, ein Jahr lang jeden deiner Schritte zu kontrollieren."

„Was du anziehst", fügt Ezra hinzu und starrt auf meine Brust.

Davis nickt. „Wann und was du isst. Wann du schläfst."

„Wen du fickst", sagt Ace, der sich plötzlich ebenfalls zu Wort meldet. „Wie du fickst."

„Und jetzt kommt der Hauptvertrag, der detaillierte."

„Was wenn ich nicht unterschreibe?"

„Dieser Vertrag bindet dich an uns drei", meinte Ezra und deutete auf den Stapel Papier. „Dir wird in unserer Obhut nichts von außen geschehen. Keiner wird dich anfassen oder dich nicht respektieren. Unterschreibst du nicht, bist du Freiwild für die gesamte North Side Verbindung. Also überleg dir gut ob du lieber drei Männer oder über vierzig untergeben sein willst."

Ich schluckte schwer.

„57 um genau zu sein", meinte Davis.

Ace sah mich nur kalt an.

„Was steht denn drin?", fragte ich leise und zog den Stapel zu mir.

„Du hast das Recht uns zu sagen, wenn du was nicht willst, ob wir es bewilligen sehen wir dann. Aber du darfst auf jeden Fall fünf Veränderungen vornehmen, egal wo du willst, wir werden nichts sagen."

„Okay", flüsterte ich und schlug die erste Seite auf. Ich überflog die ersten drei Seiten, da es nur Richtlinien waren.

„Ich soll mich ansehnlich kleiden, was genau heißt das?"

„Davis wird dir Kleidung kaufen, schreib ihn deine Größen auf", meine Ezra und zwinkerte mir zu. Davis hielt mir sein Handy hin und ich schrieb alle Größen nieder. „BH größe auch", meinte er. Meine Wangen glühten, doch ich tat es. Ich las weiter.

Den Kings jederzeit zur Verfügung stehen, nie ohne Erlaubnis mit anderen männlichen Personen außer den Kings und deren Personal sprechen und ein Versprechen, dass jede Begegnung und Zusammenkunft zwischen den Kings und mir absolut vertraulich bleiben wird. Dann gibt es noch andere Punkte. Hauptsächlich sexuell und völlig abscheulich. Alles ist stumpf und absolut unumgänglich.

„Ich kann nicht ohne BH rum laufen, ich bekomme Schmerzen davon", murmelte ich leise.

Davis strich die Bedingung weg. „Zählt das zu eines der fünf Dingen?", fragte Ezra interessiert.

„Nein", meinten Ace und Davis gleichzeitig.

Ich muss jeden von ihnen befriedigen, wenn sie es befehlen. Ich muss mich den Strafen stellen, wenn ich es nicht tue.

„Keine Strafen", flüsterte ich.

„Oder du benimmst dich einfach."

Ich biss mir auf die Unterlippe.

„Keine Strafen", meinte ich nochmal und Davis sagte Eins und strich die Bedingung weg.

Ich muss ständig rasiert oder gewachst sein. Ich darf niemals masturbieren, außer man erteilt mir die Erlaubnis dazu. Ich muss während der ganzen Zeit verhüten.

„Ich verhüte bereits, ich habe eine Implantat."

„Wieso?", fragte Ace mich kalt.

„Hat Mum mir letztes Jahr machen lassen als sie ihre erneuert hat", meinte ich leise.

Ich las die weiteren Bedingungen durch. „Keine Spielzeuge", meinte ich.

Davis nahm die folgenden drei Zettel und strich sie alle durch. „Alter!", meinte Ezra.

„Zwei", meinte Davis.

„Wie Zwei? Du hast drei Seiten durchgestrichen!"

„Hier nutzt keiner Spielzeuge", meinte Davis achselzuckend. „Deswegen ist es genehmigt." Er schaute kurz zu Ace, der nickte knapp.

„Keine Fessel", meinte ich.

„Oh Nein Prinzessin!", meinte Ezra. „Es gibt mehrere Punkte für Fesseln und du kannst nicht alle wegstreichen lassen."

Ich las die Punkte durch. Fesseln durch Handschellen. Fesseln durch Seile. Fesseln durch Tücher. Fesseln durch Kabelbinder. Fesseln durch Krawatten und weiteres.

„Ich will nicht gefesselt werden", meinte ich.

„Nun ich will dich aber fesseln", meinte Ezra grinsend. „Ich bin großzügig, streich zwei weg."

Ich schaute auf den Zettel. Schweiß rann mir den Nacken hinunter. Ich strich Kabelbinder und Seil weg. Das waren die Dinge, die am meisten verletzten konnten, dass dachte ich zumindest.

„Ich möchte nichts eingeführt bekommen", sagte ich leise. Mir war das so peinlich und demütigend.

„Ich habe bereits Spielzeuge weggestrichen", meinte Davis und sah mich ernst.

„Mit nix meine ich auch nichts."

„Du hattest noch nie Sex. Du hast zu viel Angst, Prinzessin", meinte Ezra amüsiert.

„Kein auspeitschen oder sadistischer Mist", meinte ich.

Er schaute auf die Zettel und strich auspeitschen weg. „Drei", meinte er.

„Können wir Anal Sex streichen? Und Oral?"

Ace lachte auf, Ezra sah mich verärgert an.

„Nicht ganz. Du kannst verschiedene Punkte wegstreichen lassen wie, das du nicht gewürgt werden willst während des Oral Sex oder das du nicht an den Haaren gezogen werden willst während den Anals, aber wegfallen werden sie nicht komplett."

Ich atmete tief ein und aus. „Kein Würgen und keine Fußfetische."

Er strich beides weg.

Ich schaute weiter.

„Noch was?", fragte Ezra. Sie sah zu ihm.

„Steht ihr auf irgendeinen kranken Scheiß, den ich wissen müsste? Was ist diese doppelte und dreifache Penetration überhaupt?", fragte ich etwas panisch.

„Wenn du mit mehr als mit nur einem von uns Sex hast", meinte Davis langsam.

„Weg streichen?", fragte ich süß.

„Du hast deine Fünf verbraucht und nein, wenn einer zuschauen will, darf er das."

Mir wurde heißer. Es war so demütigend.

„Wir werden bei den ersten Malen rücksichtsvoll sein", meinte Davis und sah die anderen beiden an, die beide zustimmten.

„Du kannst nein sagen, aber bedenke, es wäre Vertragsbruch und du wirst dann bestraft. Und wenn dir irgendetwas zu viel wird. Schmerz oder sonst irgendetwas solltest du ein Safeword haben. Nicht in Panik verfallen, einfach das Wort sagen."

„Welches?", fragte ich leise.

„Such dir eins aus", meinte Ace.

„Irgendwas?", fragte ich.

„Irgendwas. Normalerweise wird Rot als Safeword genutzt."

„Das ist in Ordnung", meinte ich.

„Okay", Davis schrieb es dazu.

Ich unterschrieb wie die Kings auch.

„Nur um zu testen, ob du in der Lage bist Befehle zu gehorchen", meinte Ezra. „Zieh dein Oberteil aus."

Meine Finger zittern, als ich nach oben zu dem Saum meines Shirts greife. Ich weigere mich, Ace anzusehen. Ich weiß verdammt gut, dass er das hier nicht aufhalten wird. Mein Magen rebelliert und Galle steigt in meine Kehle.

Es ist es nicht wert, es ist es nicht wert.

Ich ziehe es über meinen Kopf und lege es auf dem Stuhl neben mir. Ich sitze vor ihnen mit entblößten Oberkörper mit nichts als einen weißen Baumwolle BH.

Ezra rutscht auf seinem Platz nach vorn, als würde er womöglich gleich seine Hand nach mir ausstrecken. Er tut es aber nicht. Seine Zunge blitzt hervor, um seine Unterlippe zu befeuchten.

Ich nehme mein Shirt und ziehe es wieder an.

„Geh auf dein Zimmer", meinte Ace und schickte mich weg. Ich stand auf und stürmte raus. Ich musste jetzt alleine sein.

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