LOGINDie Sonne war noch nicht richtig aufgegangen, als die Tür zu Briannas neuem Schlafzimmer knarrend aufging. Sie richtete sich hastig auf, ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals.
Es war ihre Mutter. Eloise trug bereits einen eleganten Hosenanzug und sah nicht so aus, als hätte sie die Nacht in einem Haus voller Monster verbracht. Sie beachtete weder die rote Rose noch den kleinen Dolch auf Briannas Nachttisch.
„Warum bist du nicht angezogen?“, fragte Eloise mit kalter Stimme. „Declan erwartet uns in zehn Minuten beim Frühstück.“
„Mama, jemand hat mir gestern Abend ein Messer an die Tür genagelt“, flüsterte Brianna mit zitternder Stimme. „Und Eric … er hat mich im Flur in die Enge getrieben. Er hat mich angefasst. Wir müssen hier weg.“
Eloise blickte endlich auf den Dolch, doch in ihren Augen war keine Angst zu sehen. Nur Verärgerung. Sie ging hinüber, hob die Rose auf und warf sie in den Mülleimer.
„Sei nicht so dramatisch, Brianna. Du bist 23, kein Kind mehr. Dawson testet dich nur. Er ist der Anführer dieses Imperiums und beschützt dich. Eric hingegen ist Milliardär und der engste Verbündete deines Stiefvaters. Wenn er freundlich war, solltest du dankbar sein.“
„Freundlich?“ Brianna spürte, wie ihr eine heiße Träne über die Wange rann. „Er hat mich angefasst, Mama. Ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen.“
„Dann lern gefälligst, die Luft anzuhalten“, schnauzte Eloise. „Ich habe zwanzig Jahre lang Böden geschrubbt, damit du so ein Leben führen kannst. Ich habe alles verkauft, um uns hierher zu bringen. Mach mir das nicht kaputt, nur weil du zu empfindlich für die Realität bist.“
Eloise drehte sich um und ging hinaus, die Tür weit offen lassend.
Brianna spürte einen nagenden Schmerz in ihrer Brust, der viel schlimmer war als die Angst. Sie war völlig allein. Mit dreiundzwanzig Jahren sollte sie eigentlich ihr Leben beginnen, doch stattdessen war sie wie Vieh gehandelt worden, um die Schulden und Ambitionen ihrer Mutter zu begleichen.
Sie trug einen schlichten, hochgeschlossenen Pullover und Jeans, in der Hoffnung, so viel wie möglich von sich zu verbergen.
Der Frühstücksraum war erfüllt vom Duft teuren Kaffees und einer spürbaren Anspannung. Declan las eine digitale Zeitung, während Dawson am anderen Ende des langen Tisches saß und auf einen Laptop starrte. Auch Raven war da, perfekt gestylt, und nippte an einem grünen Smoothie.
„Guten Morgen, Brianna“, sagte Declan, ohne aufzusehen. „Gut geschlafen?“
Brianna sah Dawson an. Er trug ein schwarzes Hemd, dessen oberste Knöpfe offen waren. Er blickte auf, seine grauen Augen ruhten mit einem grausamen, wissenden Funkeln auf ihr. Er wusste, dass sie nicht geschlafen hatte. Er hatte zugesehen, wie Eric sie in die Enge getrieben hatte, und nichts unternommen.
„Sie sieht aus, als hätte sie einen Geist gesehen“, kicherte Raven und beugte sich zu Dawson vor. „Oder vielleicht hat sie einfach nur gemerkt, dass sie nicht dazugehört.“
„Setz dich hin und iss“, sagte Dawson mit leiser, befehlender Stimme.
Brianna saß so weit wie möglich von ihm entfernt. Ein Dienstmädchen stellte ihr einen Teller mit Eiern hin, aber der Geruch ließ ihr den Magen umdrehen.
„Ich habe dir eine Frage gestellt, Brianna“, sagte Declan mit schärferem Ton. „Hast du gut geschlafen?“
„Ich … da war eine Rose an meiner Tür“, sagte Brianna mit leiser Stimme. „Und ein Messer.“
Declan hielt inne, sein Blick huschte zu seinem Sohn. Dawson blinzelte nicht.
„Ein Geschenk von Dawson, ohne Zweifel“, sagte Declan mit einem leisen, trockenen Lachen. „Er hat eine eigentümliche Art, Leute im Rudel willkommen zu heißen. Das ist eine Van-Doren-Tradition. Stärke und Schönheit. Lass dich davon nicht verunsichern.“
„Es hat sie so mitgenommen, dass sie bei ihrer Mutter geweint hat“, sagte Dawson gedehnt. Er klappte seinen Laptop zu und lehnte sich zurück. Sein Blick musterte Brianna, als wäre sie ein defektes Gerät. „Sie ist schwach, Dad. Sie wird eine Belastung sein.“
„Sie ist jetzt deine Schwester, Dawson“, sagte Declan.
„Stiefschwester“, korrigierte Dawson, wobei das Wort wie ein Fluch klang. „Und das auch nur auf dem Papier. In diesem Haus muss man sich seinen Platz verdienen. Was hast du denn zu bieten, Brianna? Außer einem hübschen Gesicht und einer Mutter, die klettern kann?“
Die Beleidigung traf sie wie ein physischer Schlag. Briannas Hände zitterten unter dem Tisch.
„Ich habe einen Abschluss in Finanzwesen“, sagte Brianna und versuchte, einen Funken Würde zu bewahren. „Ich habe als Jahrgangsbeste abgeschlossen.“
Dawson lachte. Es war ein düsteres, humorloses Lachen. „Ein Abschluss von einer staatlichen Universität? Wie niedlich. Ich lasse meine Assistentin ein paar Ablagearbeiten für Sie im Keller heraussuchen.“
„Dawson, sei lieb“, schnurrte Raven, obwohl ihre Augen spöttisch waren. „Vielleicht kann sie mir ja helfen, meinen Schuhschrank zu organisieren.“
Brianna schob ihren Teller weg. „Ich habe keinen Hunger.“
„Du bleibst hier, bis ich fertig bin“, sagte Dawson. Es war keine Bitte. Die Wucht seiner Stimme fesselte sie an den Stuhl.
Zwanzig Minuten lang saß sie in quälender Stille da und musste mit ansehen, wie er seinen Kaffee trank und mit seinem Vater über milliardenschwere Fusionen verhandelte. Sie war ein Geist am Tisch, eine Dienerin in einem Seidenkäfig.
Als sie endlich aufstanden, packte Dawson ihren Arm, als sie zu den Treppen rennen wollte. Sein Griff war eisern, seine Finger gruben sich durch die dicke Wolle ihres Pullovers in ihre Haut.
"Ein Wort", murmelte er.
Er zerrte sie in eine kleine Garderobe neben dem Foyer und knallte die Tür zu. Der Raum war winzig, sodass sie gegen ein Gestell voller schwerer Pelzmäntel gedrückt wurde. Dawson ragte über ihr auf, sein Duft nach Zeder und kaltem Regen erfüllte den kleinen Raum.
„Lass mich los!“, zischte sie.
„Du hast deiner Mutter von Eric erzählt“, sagte Dawson, sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Er sah wütend aus. „Hast du überhaupt eine Ahnung, wie viel Macht dieser Mann über diese Familie hat?“
„Du hast also gesehen, wie er mich berührt hat, und deine einzige Sorge gilt seiner Macht?“, fragte Brianna mit zitternder Stimme. „Du bist ein Monster, Dawson.“
„Ich bin Realist“, schnauzte er sie an. Er trat noch näher, seine Körperwärme drang durch ihre Kleidung. „Wenn Eric etwas will, nimmt er es sich. Wenn du eine Szene machst, wird mein Vater deine Mutter ruinieren, nur um Eric zufriedenzustellen. Willst du das? Zurück auf der Straße und nichts mehr haben?“
„Ich wäre lieber auf der Straße als in einem Zimmer mit ihm. Oder mit dir.“
Dawsons Augen verfinsterten sich. Er griff nach oben, seine Hand verfing sich in ihrem Nackenhaar. Es war keine Zärtlichkeit. Es war eine Behauptung.
„Du hast keine Wahl mehr“, flüsterte er. „Du bist jetzt eine Van Doren. Das bedeutet, du gehörst zum Rudel. Und in diesem Rudel entscheide ich, wer dich berührt und wer nicht.“
„Du besitzt mich nicht“, keuchte sie, ihr Herz hämmerte in einem rasenden Rhythmus gegen ihre Rippen.
„Nicht wahr?“ Er beugte sich vor, seine Lippen streiften ihr Ohr. „Ich habe dein Leben gekauft, in dem Moment, als mein Vater diese Papiere unterschrieb. Ich habe die Spielschulden deiner Mutter beglichen. Ich habe dein Studium finanziert. Jeder Atemzug, den du in diesem Haus tust, ist meiner.“
Er wich zurück, seine Augen suchten die ihren mit einer erschreckenden Intensität. Einen Augenblick lang wich der Hass in seinem Blick einem sengenden, gierigen Ausdruck. Er sah auf ihre Lippen, und Brianna spürte einen verräterischen Stromschlag, der ihr den Rücken hinunterfuhr.
Er machte Anstalten, sie zu küssen, sein Griff in ihrem Haar verstärkte sich, doch dann hielt er inne. Mit einem Blick purer Abscheu stieß er sie von sich, als könne er nicht fassen, dass er überhaupt daran gedacht hatte.
„Mach dich sauber“, sagte er und richtete seine Manschetten. „Wir gehen ins Büro. Du wirst anfangen, dir deinen Lohn zu verdienen.“
Er ging hinaus und ließ sie zitternd zwischen den Mänteln zurück.
Brianna verbrachte die nächste Stunde in ihrem Zimmer und versuchte, das Zittern ihrer Hände zu unterdrücken. Sie saß in der Falle. Wenn sie blieb, würde Eric sie jagen. Wenn sie sich wehrte, würde Dawson sie vernichten.
Sie ging zum Fenster und blickte auf die zerklüfteten Klippen hinaus. Hunderte Meter tief stürzte es in die tosenden Wellen. Einen Moment lang schien es ihr der einzige Ausweg zu sein.
Ein Klopfen an der Tür ließ sie zusammenzucken.
„Komm herein“, sagte sie, weil sie dachte, es sei das Dienstmädchen.
Die Tür öffnete sich, und Eric trat ein. Diesmal trug er keinen Blazer. Sein Hemd war am Kragen offen, und er hielt ein Glas mit dunkler Flüssigkeit in der Hand. Er sagte nichts. Er schloss die Tür hinter sich ab und steckte den Schlüssel in die Tasche.
„Das Haus ist leer, Brianna“, sagte Eric mit sanfter und beängstigend ruhiger Stimme. „Alle sind in die Stadt gefahren. Nur du und ich.“
Brianna wich zurück, bis ihre Absätze die Kante der Balkontür berührten. „Dawson sagte, er würde mich ins Büro bringen. Er wird mich gleich abholen.“
Eric lächelte, und es war das Schrecklichste, was sie je gesehen hatte. „Dawson ist vor zwanzig Minuten gegangen. Er hat mir aufgetragen, dafür zu sorgen, dass du dich einlebst.“
Er nahm einen langsamen Schluck von seinem Getränk, ohne den Blick von ihr abzuwenden. „Wollen wir jetzt da weitermachen, wo wir im Flur aufgehört haben?“
Brianna griff hinter sich, ihre Finger tasteten nach dem Griff der Balkontür. Sie war verschlossen.
Sie war mit einem Raubtier in einem Raum gefangen, und der einzige Mann, der ihn aufhalten konnte, hatte sie absichtlich zurückgelassen, um sie brechen zu lassen.
Brianna hat nicht geschlafen.Sie lag auf dem Bett, starrte an die Decke und ließ in Gedanken alles Revue passieren. Declan. Eric. Ihre Mutter. Die Schulden. Die Lügen. Die jahrelangen Schmerzen.Sie hatte Dawson gesagt, sie würde schlafen. Sie hatte die Augen geschlossen und so getan, als ob. Aber der Schlaf wollte einfach nicht kommen.Sie stand vor Tagesanbruch auf. Sie zog sich im Dunkeln an. Sie ging zum Auto.Die Schlüssel lagen auf dem Tisch. Sie nahm sie.Die Fahrt zur Wohnung ihrer Mutter dauerte vierzig Minuten.Die Straßen waren leer. Die Stadt schlief noch. Sie parkte vor dem Gebäude und saß einen Moment da, die Hände am Lenkrad, das Herz klopfte.Sie wusste nicht, was sie sagen würde. Sie wusste nicht, ob sie bereit war, die Wahrheit zu hören.Aber sie musste fragen.Sie ging die Treppe hinauf. Klopfte an die Tür.Eloise öffnete die Tür. Ihr Gesicht war blass, ihre Augen rot. Auch sie hatte nicht geschlafen."Brianna.""Ich muss dich etwas fragen."Eloise trat zurück. Las
Das Auto fuhr durch die Dunkelheit, die Scheinwerfer zogen einen Pfad durch die Nacht.Brianna saß auf dem Beifahrersitz, die Hände im Schoß, den Blick fest auf die Straße gerichtet. Dawson fuhr schweigend. Er hatte sie nicht gefragt, was sie dachte. Das war auch nicht nötig. Er konnte es in ihrem Gesicht sehen.Sie hatte gerade die Wohnung ihrer Mutter verlassen. Sie hatte sie umarmt, getröstet und ihr versprochen, die Männer zu vernichten, die ihr wehgetan hatten. Jedes Wort hatte sie ernst gemeint.Doch nun, in der Stille des Autos, schlichen sich die Fragen ein.War ihre Mutter wirklich ein Opfer? Oder hatte sie Entscheidungen getroffen, die sie hierher geführt hatten? War sie in die Falle gelockt worden oder war sie einfach zu schwach zum Kämpfen gewesen?Und wenn sie ein Opfer war, rechtfertigte das ihre Tat? Wurden dadurch die jahrelangen Schmerzen ausgelöscht? Wurde dadurch das Gefühl, verkauft worden zu sein, beseitigt?Brianna presste ihre Handfläche gegen ihre Stirn. Ihr Ko
Im Kamin knisterte das Feuer leise.Brianna saß auf dem Sofa, die Hände um eine Tasse kalten Kaffees geklammert. Es war still in der Hütte. Dawson war telefonieren gegangen und hatte sie mit ihren Gedanken allein gelassen. Die Kiste mit den Schallplatten stand noch immer auf dem Tisch. Das Gesicht ihrer Mutter war ihr immer noch deutlich vor Augen.Sie konnte nicht aufhören, an Eloises Worte zu denken. „Ich dachte, ich würde dich beschützen.“ Diese Worte hallten immer wieder in ihrem Kopf wider, wie ein Lied, das sie nicht abstellen konnte.Jahrelang war sie wütend gewesen. Jahrelang hatte sie ihrer Mutter Schwäche vorgeworfen. Jahrelang hatte sie sich eingeredet, Eloise habe das Geld ihr vorgezogen.Doch nun kannte sie die Wahrheit. Eloise hatte sich nicht für das Geld entschieden. Sie hatte sich für das Überleben entschieden. Nicht nur für ihr eigenes. Sondern auch für Briannas.Sie stellte den Kaffee ab. Ihre Hände zitterten.Dawson ging zurück ins Zimmer. Er blieb stehen, als er i
Das Auto war warm, als Brianna wieder einstieg.Dawson saß bereits am Steuer, die Hände auf dem Lenkrad, den Blick auf ihr Gesicht gerichtet. Er startete den Motor nicht. Er saß einfach nur da, wartete und gab ihr Raum zum Atmen.Sie schloss die Tür. Die Stille umhüllte sie wie eine Decke. Sie lehnte den Kopf zurück an den Sitz und schloss die Augen.Einen langen Moment lang sprach keiner von beiden.Dann öffnete sie die Augen. Sie starrte auf das Armaturenbrett, auf das sanfte Leuchten der Instrumente, auf die Welt draußen, die sich immer noch drehte, sich immer noch bewegte, immer noch ihren gewohnten Gang ging, als ob sich nichts verändert hätte.Alles hatte sich verändert.„Ich war mein ganzes Leben lang wütend auf sie“, sagte Brianna. Ihre Stimme war leise, fast ein Flüstern. „Jedes Mal, wenn sie einen Fehler machte, jedes Mal, wenn sie den falschen Mann wählte, jedes Mal, wenn sie versagte, war ich wütend. Ich redete mir ein, sie sei schwach. Ich redete mir ein, sie sei egoistis
Das Gespräch wurde beendet.Brianna stand mitten in der Hütte, das Handy noch immer am Ohr, die Stille des Raumes umgab sie. Die Stimme ihrer Mutter hallte noch in ihrem Kopf wider: „Ich liebe dich auch.“ Drei Worte, die Balsam für die Seele hätten sein sollen. Stattdessen fühlten sie sich an wie eine Wunde, die endlich zu heilen begann.Sie legte das Telefon auf den Tisch. Ihre Hände zitterten.Dawson trat hinter sie. Seine Hände ruhten warm und ruhig auf ihren Schultern."Geht es dir gut?"Sie schüttelte den Kopf. Dann nickte sie. Dann schüttelte sie wieder den Kopf."Ich weiß nicht."Er drehte sie zu sich um. Seine Augen suchten ihre."Sprechen Sie mit mir."Sie sah ihm ins Gesicht. Dem Mann, der ihr in all dem beigestanden hatte. Dem Mann, der sie aufgefangen hatte, als sie zusammenbrach, und sie angetrieben hatte, als sie kämpfen musste.„Sie wurde reingelegt“, sagte Brianna. Ihre Stimme war leise und rau. „Die ganze Zeit dachte ich, sie sei schwach. Ich dachte, sie hätte mich ve
Nachdem Eloise aufgehört hatte zu weinen, herrschte Stille in der Wohnung.Brianna saß auf dem Sofa, die Hand ihrer Mutter in ihrer, die Schallplattenkiste zwischen ihnen auf dem Tisch. Dawson stand am Fenster, ihnen den Rücken zugewandt, und ließ ihnen so etwas Freiraum. Die einzigen Geräusche waren das Ticken der Wanduhr und das leise Summen der Stadt draußen.Eloises Gesicht war blass, ihre Augen rot und geschwollen. Seit Brianna hereingekommen war, hatte sie unaufhörlich gezittert. Ihre Hände fühlten sich in Briannas Griff kalt an. Ihr ganzer Körper wirkte kleiner, zerbrechlicher, als hätte sie lange Zeit etwas Schweres mit sich herumgetragen und ließ es nun endlich los.„Ich wusste es nicht“, flüsterte Eloise. Ihre Stimme war dünn und brüchig. „Von den Schulden. Von der Inflation. Ich dachte, ich hätte alles verschuldet.“Brianna drückte die Hand ihrer Mutter. Sie konnte die Knochen unter der Haut spüren, zerbrechlich und dünn."Erzähl mir, was passiert ist."Eloise holte zittern







