เข้าสู่ระบบErics Whiskeyglas neigte sich, als er einen Schritt näher trat; die bernsteinfarbene Flüssigkeit wirbelte wie seine finsteren Absichten. Das Schloss der Tür klickte mit einer Endgültigkeit, die die Luft im Raum zum Schneiden dick werden ließ.
„Schau nicht so verängstigt, Brianna“, sagte Eric mit dieser herablassenden, widerlich süßlichen Stimme. „Dawson ist ein Junge. Er spielt Spiele. Ich spiele keine Spiele. Ich kümmere mich um die Dinge.“
Briannas Rücken prallte gegen das kalte Glas der Balkontür. Ihre Finger suchten nach dem Griff hinter ihr, doch er rührte sich nicht. Sie saß in einem goldenen Käfig mit einem Mann, der sie ansah, als wäre sie eine Geldquelle.
„Meine Mutter ist unten“, log Brianna mit zitternder Stimme, aber erhobenem Kinn. Sie musste stark sein. Sie durfte ihm nicht zeigen, wie sehr sie innerlich kämpfte. „Sie hat ihr Handy vergessen. Sie kommt gleich wieder hoch.“
Eric hielt inne. Ein Anflug von Zweifel huschte über sein Gesicht. Er war ein Raubtier, aber ein Raubtier, dem sein Ruf in der Presse wichtig war.
„Eloise ist schon halb in der Stadt“, spottete er, blieb aber stehen. „Sie ist viel zu sehr damit beschäftigt, Declans Geld auszugeben, als dass sie sich um dich kümmern würde.“
„Sie kommt“, sagte Brianna, schob das Glas beiseite und griff nach der schweren Kristallvase auf dem Beistelltisch. Sie hielt sie hoch, ihre Knöchel waren weiß. „Und wenn du noch einen Schritt machst, knalle ich das Ding gegen die Wand und schreie so lange, bis alle Dienstmädchen, Wachen und Gärtner des Anwesens angerannt kommen. Willst du diese Schlagzeile, Eric? Milliardär greift Stieftochter am ersten Tag an?“
Die Stille dehnte sich aus, drückend und erdrückend. Erics Augen verengten sich. Er betrachtete den schweren Kristall in ihrer Hand, dann das Feuer in ihren Augen. Er stieß einen scharfen, verärgerten Seufzer aus und zupfte seine Jacke glatt.
„Du machst mehr Ärger, als du aussiehst“, murmelte er, und die Maske der Freundlichkeit fiel vollständig und gab den Blick auf die darunterliegende kalte Verärgerung frei. „Na schön. Aber denk dran, Brianna … in diesem Haus hast du keine Verbündeten. Irgendwann wirst du des Kämpfens müde sein.“
Er trat zur Seite und entriegelte die Tür mit einer lässigen Handbewegung.
Brianna zögerte nicht. Sie ließ die Vase auf den Teppich fallen und rannte davon.
Sie rannte den Flur entlang, ihr Atem ging stoßweise. Sie blickte nicht zurück. Sie stürzte die große Treppe hinunter, ihre Hand rutschte am polierten Geländer ab. Sie brauchte Luft. Sie musste raus aus diesem mausoleumartigen Haus.
Sie stürmte durch die Haustür und hinaus auf die Kiesauffahrt.
Die kalte Morgenluft traf ihr Gesicht und brannte in ihren Augen. Sie erwartete eine leere Einfahrt. Sie erwartete, dass sie alle sie verlassen hatten, genau wie Eric gesagt hatte.
Doch der elegante, schwarze Bugatti stand immer noch da.
Und an die Motorhaube gelehnt, sah Dawson gelangweilt aus und blickte auf seine Uhr.
Er war nicht weg. Er hatte sie nicht verlassen. Er wartete.
Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag. Er wusste es. Er wusste, dass Eric in ihr Zimmer gehen würde. Er hatte den Zeitpunkt abgewogen.
„Du!“, schrie Brianna und stürmte auf ihn zu. Die Angst verflog und wurde durch eine glühende Wut ersetzt, die durch ihre Adern brannte.
Dawson blickte langsam auf. Er wirkte nicht überrascht. Er sah enttäuscht aus, als wäre ihr Überleben ein langweiliges Ergebnis einer Wette, die er mit sich selbst abgeschlossen hatte.
„Du bist zu spät“, sagte er gedehnt und steckte sein Handy in die Tasche. „Ich warte nicht gern.“
„Du hast mich reingelegt“, warf sie ihm vor und blieb nur wenige Zentimeter vor ihm stehen. Ihre Brust hob und senkte sich heftig, ihre Haare waren zerzaust. „Du hast ihm gesagt, du würdest gehen, damit er mich in die Enge treibt. Du wolltest, dass er mir wehtut!“
Dawsons Gesicht blieb ausdruckslos. Er öffnete die Beifahrertür des Wagens. „Steig ein.“
„Nein!“, schrie Brianna. „Ich gehe nirgendwo mit dir hin. Du bist krank. Du und dein Vater und seine Freunde … ihr seid alle krank.“
Dawson überbrückte die Distanz zwischen ihnen im Nu. Er packte sie nicht, aber er ragte über ihr auf, sein Schatten verschlang sie ganz.
„Ich habe Eric nichts gesagt“, sagte Dawson mit todernster Stimme. „Eric macht, was er will. Ich habe ihn nur nicht aufgehalten. Das ist ein Unterschied.“
"Das ist genau dasselbe!"
„In deiner Welt vielleicht. In meiner nennt man es das Überleben des Stärkeren.“ Er beugte sich vor, seine grauen Augen suchten ihre mit kalter Neugier. „Und du hast überlebt. Knapp.“
Brianna starrte ihn an, Entsetzen überkam sie. Er war nicht nur grausam; er versuchte, sie zu brechen. Er testete ihre Reflexe wie die einer Versuchskaninchen.
„Ich gehe“, sagte sie mit vor Wut zitternder Stimme. „Ich packe meine Tasche, gehe durch diese Tore und komme nie wieder zurück.“
Dawson stieß ein trockenes, humorloses Lachen aus. „Und wohin dann? In den Waschsalon? Zu den Inkassobüros, die auf den nächsten Fehler deiner Mutter warten?“
„Ich werde mir einen Job suchen“, sagte sie und hob das Kinn. „Ich habe einen Hochschulabschluss. Ich bin intelligent. Ich arbeite in einem Café, in einer Bibliothek, ist mir egal. Notfalls schrubbe ich sogar Böden. Sobald ich einen Gehaltsscheck bekomme, bin ich aus deinem Leben verschwunden. Ich werde jeden Cent zurückzahlen, den dein Vater für uns ausgegeben hat, und dann tauche ich auf.“
Dawson musterte ihr Gesicht. Einen Moment lang wurde die Stille nur vom fernen Rauschen der Wellen an den Klippen unterbrochen. Er sah die Entschlossenheit in ihrem Kiefer, das Feuer in ihren Augen. Die meisten Frauen duckten sich vor ihm weg. Die meisten Frauen bettelten ihn um Geld an.
Brianna flehte um Freiheit.
„Du willst einen Job?“, fragte er leise.
„Ja. Und ich werde mir eins besorgen. Ganz ohne deine Hilfe.“
„Das geht nicht“, sagte er schlicht.
"Schau mir zu."
„Brianna, schau dich um.“ Er deutete auf das weitläufige Anwesen, dann auf die Skyline der Stadt in der Ferne. „Meiner Familie gehört diese Stadt. Uns gehören die Banken, die Immobilien, die Reedereien. Wir sitzen in den Aufsichtsräten der Bibliotheken und der Kaffeeketten. Wenn ich nur einen Anruf tätige, landet deine Bewerbung auf der schwarzen Liste, noch bevor du auf ‚Senden‘ klickst. Du wirst nicht mal einen Job als Hundesitterin bekommen.“
Brianna spürte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich. „Das kannst du nicht tun.“
„Ich kann tun, was ich will.“ Er öffnete die Autotür erneut, sein Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Du willst arbeiten? Gut. Dann arbeitest du für mich.“
"Was?"
„Du hast gesagt, du würdest Böden schrubben, um die Schulden abzubezahlen“, sagte Dawson mit einem hämischen Grinsen. „Also, beweis es. Ich feuere heute noch meine dritte Assistentin. Sie ist inkompetent. Die Stelle gehört dir.“
„Ich arbeite nicht für Sie“, spuckte sie ihm entgegen. „Ich würde lieber verhungern.“
„Dann verhungere“, sagte er und drehte sich um, um auf den Fahrersitz zu steigen. „Aber merke dir eins: Wenn du durch dieses Tor gehst, streiche ich deiner Mutter bis Mittag die finanzielle Unterstützung. Keine Behandlungen mehr. Kein Einkaufen mehr. Die Inkassobüros haben ihre Adresse bis zum Abendessen. Kannst du damit leben?“
Brianna erstarrte. Er wusste genau, wo er sie treffen musste. Ihre Mutter war eitel und egoistisch, aber sie war immer noch ihre Mutter. Und sie war zerbrechlich.
"Du bist böse", flüsterte sie.
„Ich bin Geschäftsmann“, korrigierte Dawson. Er ließ den Motor aufheulen, der Wagen schnurrte wie ein dunkles Biest. „Steig ein, Brianna. Deine Schicht beginnt jetzt.“
Sie stand einen langen, quälenden Augenblick da. Ihr Blick fiel auf das Tor – so nah und doch unerreichbar. Dann sah sie Dawson an, den Mann, der die Schlüssel zu ihrem gesamten Leben in Händen hielt.
Geschlagen ließ sie sich auf den Beifahrersitz gleiten und knallte die Tür zu.
Dawson lächelte nicht. Er prahlte nicht. Er trat einfach aufs Gaspedal, und der Wagen raste die Auffahrt hinunter und ließ die Villa hinter sich.
Die Fahrt verlief schweigend. Brianna starrte aus dem Fenster und sah zu, wie die Bäume zu grünen Streifen verschwammen. Sie fühlte sich wie eine Gefangene, die in eine Hochsicherheitsanstalt verlegt wurde.
„Wohin fahren wir?“, fragte sie nach zwanzig Minuten. „Das Hauptquartier befindet sich im Finanzviertel.“
Dawson antwortete nicht. Er bog scharf links ab, weg vom Stadtzentrum, in Richtung der alten Industrieanlagen. Die Gegend war heruntergekommen, übersät mit verrosteten Schiffscontainern und Lagerhallen. Es war der Teil der Stadt, der den Van Dorens gehörte, den sie aber nie besuchten.
„Dawson?“, fragte sie, und eine neue Panikwelle stieg in ihr auf. „Das ist nicht der Weg zum Büro.“
Er parkte den Wagen vor einem riesigen, verlassen wirkenden Lagerhaus am Ende eines Piers. Die Fenster waren vergittert. Das Schild über der Tür war verblasst.
„Das Hauptbüro ist für die Öffentlichkeit“, sagte Dawson und stellte den Motor ab. Er wandte sich ihr zu, seine Augen dunkel und undurchschaubar. „Hier findet die eigentliche Arbeit statt. Und wenn Sie meine Assistentin werden wollen, müssen Sie wissen, wo die Leichen im Keller liegen.“
„Ich verstehe das nicht“, stammelte sie und sank zurück gegen den Ledersitz.
„Du wolltest die Schulden begleichen, Brianna?“ Er griff in den Fond und zog einen dicken, schwarzen Aktenordner heraus, den er ihr in den Schoß fallen ließ. Er war schwer. „Mach ihn auf.“
Sie öffnete den Ordner.
Es waren keine Firmenunterlagen. Es waren Fotos. Fotos von ihr. Fotos ihrer Mutter. Fotos von ihnen in ihrer alten Wohnung, im Supermarkt, an der Bushaltestelle. Datums- und Zeitstempel, die bis zu drei Jahre zurückreichten.
„Was ist das?“, hauchte sie mit zitternden Händen.
„Eine Geisel“, flüsterte Dawson. „Wir haben dich nicht erst letzte Woche gefunden, Brianna. Mein Vater beobachtet dich schon seit Jahren. Und du wirst gleich erfahren, warum.“
Er beugte sich vor, seine Stimme sank zu einem furchteinflößenden Flüstern. „Willkommen im Familienunternehmen. Aufgeben ist hier ausgeschlossen.“
Brianna hat nicht geschlafen.Sie lag auf dem Bett, starrte an die Decke und ließ in Gedanken alles Revue passieren. Declan. Eric. Ihre Mutter. Die Schulden. Die Lügen. Die jahrelangen Schmerzen.Sie hatte Dawson gesagt, sie würde schlafen. Sie hatte die Augen geschlossen und so getan, als ob. Aber der Schlaf wollte einfach nicht kommen.Sie stand vor Tagesanbruch auf. Sie zog sich im Dunkeln an. Sie ging zum Auto.Die Schlüssel lagen auf dem Tisch. Sie nahm sie.Die Fahrt zur Wohnung ihrer Mutter dauerte vierzig Minuten.Die Straßen waren leer. Die Stadt schlief noch. Sie parkte vor dem Gebäude und saß einen Moment da, die Hände am Lenkrad, das Herz klopfte.Sie wusste nicht, was sie sagen würde. Sie wusste nicht, ob sie bereit war, die Wahrheit zu hören.Aber sie musste fragen.Sie ging die Treppe hinauf. Klopfte an die Tür.Eloise öffnete die Tür. Ihr Gesicht war blass, ihre Augen rot. Auch sie hatte nicht geschlafen."Brianna.""Ich muss dich etwas fragen."Eloise trat zurück. Las
Das Auto fuhr durch die Dunkelheit, die Scheinwerfer zogen einen Pfad durch die Nacht.Brianna saß auf dem Beifahrersitz, die Hände im Schoß, den Blick fest auf die Straße gerichtet. Dawson fuhr schweigend. Er hatte sie nicht gefragt, was sie dachte. Das war auch nicht nötig. Er konnte es in ihrem Gesicht sehen.Sie hatte gerade die Wohnung ihrer Mutter verlassen. Sie hatte sie umarmt, getröstet und ihr versprochen, die Männer zu vernichten, die ihr wehgetan hatten. Jedes Wort hatte sie ernst gemeint.Doch nun, in der Stille des Autos, schlichen sich die Fragen ein.War ihre Mutter wirklich ein Opfer? Oder hatte sie Entscheidungen getroffen, die sie hierher geführt hatten? War sie in die Falle gelockt worden oder war sie einfach zu schwach zum Kämpfen gewesen?Und wenn sie ein Opfer war, rechtfertigte das ihre Tat? Wurden dadurch die jahrelangen Schmerzen ausgelöscht? Wurde dadurch das Gefühl, verkauft worden zu sein, beseitigt?Brianna presste ihre Handfläche gegen ihre Stirn. Ihr Ko
Im Kamin knisterte das Feuer leise.Brianna saß auf dem Sofa, die Hände um eine Tasse kalten Kaffees geklammert. Es war still in der Hütte. Dawson war telefonieren gegangen und hatte sie mit ihren Gedanken allein gelassen. Die Kiste mit den Schallplatten stand noch immer auf dem Tisch. Das Gesicht ihrer Mutter war ihr immer noch deutlich vor Augen.Sie konnte nicht aufhören, an Eloises Worte zu denken. „Ich dachte, ich würde dich beschützen.“ Diese Worte hallten immer wieder in ihrem Kopf wider, wie ein Lied, das sie nicht abstellen konnte.Jahrelang war sie wütend gewesen. Jahrelang hatte sie ihrer Mutter Schwäche vorgeworfen. Jahrelang hatte sie sich eingeredet, Eloise habe das Geld ihr vorgezogen.Doch nun kannte sie die Wahrheit. Eloise hatte sich nicht für das Geld entschieden. Sie hatte sich für das Überleben entschieden. Nicht nur für ihr eigenes. Sondern auch für Briannas.Sie stellte den Kaffee ab. Ihre Hände zitterten.Dawson ging zurück ins Zimmer. Er blieb stehen, als er i
Das Auto war warm, als Brianna wieder einstieg.Dawson saß bereits am Steuer, die Hände auf dem Lenkrad, den Blick auf ihr Gesicht gerichtet. Er startete den Motor nicht. Er saß einfach nur da, wartete und gab ihr Raum zum Atmen.Sie schloss die Tür. Die Stille umhüllte sie wie eine Decke. Sie lehnte den Kopf zurück an den Sitz und schloss die Augen.Einen langen Moment lang sprach keiner von beiden.Dann öffnete sie die Augen. Sie starrte auf das Armaturenbrett, auf das sanfte Leuchten der Instrumente, auf die Welt draußen, die sich immer noch drehte, sich immer noch bewegte, immer noch ihren gewohnten Gang ging, als ob sich nichts verändert hätte.Alles hatte sich verändert.„Ich war mein ganzes Leben lang wütend auf sie“, sagte Brianna. Ihre Stimme war leise, fast ein Flüstern. „Jedes Mal, wenn sie einen Fehler machte, jedes Mal, wenn sie den falschen Mann wählte, jedes Mal, wenn sie versagte, war ich wütend. Ich redete mir ein, sie sei schwach. Ich redete mir ein, sie sei egoistis
Das Gespräch wurde beendet.Brianna stand mitten in der Hütte, das Handy noch immer am Ohr, die Stille des Raumes umgab sie. Die Stimme ihrer Mutter hallte noch in ihrem Kopf wider: „Ich liebe dich auch.“ Drei Worte, die Balsam für die Seele hätten sein sollen. Stattdessen fühlten sie sich an wie eine Wunde, die endlich zu heilen begann.Sie legte das Telefon auf den Tisch. Ihre Hände zitterten.Dawson trat hinter sie. Seine Hände ruhten warm und ruhig auf ihren Schultern."Geht es dir gut?"Sie schüttelte den Kopf. Dann nickte sie. Dann schüttelte sie wieder den Kopf."Ich weiß nicht."Er drehte sie zu sich um. Seine Augen suchten ihre."Sprechen Sie mit mir."Sie sah ihm ins Gesicht. Dem Mann, der ihr in all dem beigestanden hatte. Dem Mann, der sie aufgefangen hatte, als sie zusammenbrach, und sie angetrieben hatte, als sie kämpfen musste.„Sie wurde reingelegt“, sagte Brianna. Ihre Stimme war leise und rau. „Die ganze Zeit dachte ich, sie sei schwach. Ich dachte, sie hätte mich ve
Nachdem Eloise aufgehört hatte zu weinen, herrschte Stille in der Wohnung.Brianna saß auf dem Sofa, die Hand ihrer Mutter in ihrer, die Schallplattenkiste zwischen ihnen auf dem Tisch. Dawson stand am Fenster, ihnen den Rücken zugewandt, und ließ ihnen so etwas Freiraum. Die einzigen Geräusche waren das Ticken der Wanduhr und das leise Summen der Stadt draußen.Eloises Gesicht war blass, ihre Augen rot und geschwollen. Seit Brianna hereingekommen war, hatte sie unaufhörlich gezittert. Ihre Hände fühlten sich in Briannas Griff kalt an. Ihr ganzer Körper wirkte kleiner, zerbrechlicher, als hätte sie lange Zeit etwas Schweres mit sich herumgetragen und ließ es nun endlich los.„Ich wusste es nicht“, flüsterte Eloise. Ihre Stimme war dünn und brüchig. „Von den Schulden. Von der Inflation. Ich dachte, ich hätte alles verschuldet.“Brianna drückte die Hand ihrer Mutter. Sie konnte die Knochen unter der Haut spüren, zerbrechlich und dünn."Erzähl mir, was passiert ist."Eloise holte zittern







