LOGINSilas
Stille war immer mein Zufluchtsort gewesen, doch in diesem Haus fühlte sie sich an wie eine geladene Waffe, die nur darauf wartete, loszuschießen. Ich stand mitten in der sonnendurchfluteten Küche, ein Glas Eiswasser in der Hand, und ließ das Kondenswasser über meine Knöchel tropfen. Das leise Summen des Kühlschranks war das einzige Geräusch, das mich in der Gegenwart verankerte. Ich fuhr mit dem Daumen über die Kante der Marmorarbeitsplatte; die dunkle Tinte des Schlangen-Tattoos, das sich an meinem Unterarm entlangschlängelte, zuckte bei der leichten Bewegung. Es war eine ständige Erinnerung an das Leben, aus dem ich mich gerade erst befreit hatte, und an die Schatten, die ich zu vertreiben versuchte.
Bei Leo einzuziehen, war nicht Teil des großen Plans gewesen. Mit vierundzwanzig hatte ich mein eigenes Leben, meine eigene Wohnung am anderen Ende der Stadt und ein Geschäft, das sich strikt in den Grauzonen des Gesetzes bewegte. Doch als der Druck einer rivalisierenden Gruppierung mir zu nahe kam, hatte Leo – mein bester Freund, mein Bruder in jeder Hinsicht – mir einen sicheren Hafen angeboten. Er stellte keine Fragen. Das tat er nie. Wir waren gemeinsam in den rauen Slums der Stadt aufgewachsen und hatten uns durch das Pflegefamiliensystem gekämpft, bis Leo volljährig wurde und seine kleine Schwester zu sich nahm. Meine Kindheit war geprägt von ständig wechselnden Familienverhältnissen und Prellungen, doch Leos Haus war der einzige Ort, an dem ich jemals so etwas wie Frieden gefunden hatte. Ich verdankte ihm mein Leben, meine Treue und meinen absoluten Respekt.
Genau deshalb war dieses plötzliche, unregelmäßige Pochen in meinem Herzen ein riesiges Problem.
Das leise Geräusch nackter Füße auf dem Parkettboden riss mich aus meinen dunklen Gedanken. Ich rührte mich nicht. Ich wandte nur meinen Blick zum Flur und erwartete Leo. Stattdessen stockte mir der Atem.
Es war Hazel.
Sie stolperte in die Küche, völlig unbeeindruckt von meiner Anwesenheit. Die Nachmittagssonne fing die feuerroten Strähnen ihres zerzausten Haares ein und tauchte sie in ein glühendes Licht. Sie rieb sich mit dem Handrücken ein Auge – ein Bild verschlafener Unschuld. Doch meine Reaktion auf sie war alles andere als unschuldig.
Sie trug ein viel zu großes Poloshirt – wahrscheinlich eines von Liam, oder vielleicht ein altes von mir, das ich vor Jahren dort vergessen hatte. Es verschluckte ihre zierliche Gestalt, doch der Saum endete gefährlich hoch an ihren Oberschenkeln und gab den Blick auf kurze Shorts frei, die viel zu viel blasse, glatte Haut zeigten. Mein Blick wanderte ihre Beine entlang, und plötzlich überkam mich ein heftiges Besitzbedürfnis.
Das war Hazel. Die kleine Hazel. Das Mädchen, das sich früher hinter einer dicken, übergroßen Brille versteckt hatte, die ihre Augen vergrößerte, und die Nase in Fantasybücher vergraben hatte, während Liam und ich Videospiele spielten. Früher hatte sie knochige Knie und ein schüchternes Lächeln, ein zerbrechliches Wesen, das wir beide vor der Hässlichkeit der Welt beschützen wollten.
Doch das Mädchen vor mir war kein Kind mehr. Sie war einundzwanzig, und die Unsicherheit ihrer Teenagerjahre war verflogen und hatte eine atemberaubend schöne Frau zurückgelassen. Die dicke Brille war verschwunden und gab den Blick auf markante, ausdrucksstarke Augen frei, die im Moment noch schwer vom Schlaf waren. Sie wirkte sanft. Nachgiebig. Verführerisch, ohne es selbst zu merken, was alles nur noch schlimmer machte.
Ich atmete langsam und bedächtig ein und versuchte, das Biest in mir zu bändigen, das plötzlich an meinen Rippen kratzte. „Sieh sie nicht so an“, befahl ich mir. „Sie ist Leos Schwester. Sie ist tabu.“
Doch dann ließ sie die Hand sinken, blinzelte und nahm endlich die große, dunkle Gestalt wahr, die in der Ecke ihrer Küche stand.
Ihre Reaktion war blitzschnell. Ein scharfer, durchdringender Schrei entfuhr ihrer Kehle und zerriss die Stille des Nachmittags. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen, und in einem Anflug von purem Überlebensinstinkt stürzte sie zurück und klammerte sich verzweifelt an den schweren Holzbarhocker, um ihn als improvisierte Waffe zu benutzen.
Ich zuckte nicht einmal zusammen. Ich beobachtete sie nur, ein dunkles, amüsiertes Grinsen umspielte meine Lippen, trotz der Situation. Sie sah aus wie ein in die Enge getriebenes Kätzchen – klein, bissig, das Fell gesträubt, bereit, einem doppelt so großen Raubtier die Augen auszukratzen. Es war gefährlich niedlich. Ich wollte vortreten, ihr den Hocker aus den zitternden Händen nehmen, ihre zarten Handgelenke gegen die Wand pressen und ihr zeigen, wie nutzlos ihre kleine Waffe gegen mich wäre.
Der Gedanke traf mich wie ein Schlag, düster und berauschend. Ich stellte mir vor, wie das dornige Netz einer Rosenranke unsere Hände fesselte, mein tätowierter Arm sie einschloss, ihr leises Keuchen, wenn sie begriff, dass sie mir völlig ausgeliefert war.
„Hazel!“
Der panische Ruf zerriss meine verdrehte Fantasie. Schwere Schritte donnerten die Treppe herunter, und eine Sekunde später stürmte Liam in die Küche, die Brust hob und senkte sich heftig, die Augen suchten den Raum nach einer Bedrohung ab.
„Was ist los? Was ist passiert?“, fragte Leo ungeduldig und trat instinktiv zwischen uns. Sein Beschützerinstinkt als großer Bruder war voll erwacht.
Ich nahm einen langsamen Schluck Wasser, das Eis klirrte am Glas, und zwang mir zu einer Maske kühler, distanzierter Gleichgültigkeit. Innerlich kochte mein Blut, es dröhnte in meinen Ohren, doch ich hatte mein Leben lang die Kunst perfektioniert, meine Dämonen zu verbergen.
Hazel klammerte sich noch immer an den Hocker, ihre Knöchel waren weiß, ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell unter dem dünnen Baumwollstoff ihres Poloshirts. Sie zeigte mit zitterndem Finger auf mich. „Er … er stand einfach nur da! Im Dunkeln!“
„Es ist drei Uhr nachmittags, Hazel. Es ist noch lange nicht dunkel“, sagte ich mit tiefer, rauer Stimme, die in der angespannten Luft zu vibrieren schien. Ich stellte das Glas auf die Theke und sah ihr direkt in die Augen. Ich beobachtete, wie sie bei dem Klang meiner Stimme zusammenzuckte. Gut.Sie sollte ein bisschen Angst haben.
Leo stieß einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus und fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. Er griff nach ihr und löste ihr vorsichtig den Hocker. „Meine Güte, Haze. Du hast mir einen Schrecken eingejagt. Es ist nur Silas.“
„Nur Silas?“, wiederholte sie ungläubig. Endlich schien sie zu begreifen, wer ich war. Ihre großen Augen musterten mein Gesicht, nahmen die schärferen Kieferpartien, die verhärteten Züge und die Tätowierungen wahr, die sich nun an meinem Hals und meinen Armen entlangzogen. „Was macht er in unserer Küche?“
Leo legte ihr tröstend den Arm um die Schultern und zog sie an sich. Der Anblick eines anderen Mannes, der sie berührte – selbst ihres Bruders –, löste in mir einen irrationalen Anflug von Eifersucht aus. Ich presste die Zähne zusammen und vergrub die Hände in den Taschen meiner dunklen Hose, um nichts Dummes anzustellen.
„Ich wollte es dir heute Morgen sagen, aber du warst völlig weggetreten“, erklärte Leo mit sanfterer Stimme und sah zu ihr hinunter. „Silas wird eine Weile bei uns wohnen. Er nimmt das Gästezimmer am Ende des Flurs.“
Hazel erstarrte. Ihr Blick huschte zwischen Liam und mir hin und her, die Tragweite seiner Worte traf sie wie ein Schlag. „Bei uns wohnen? Wie lange?“
„So lange er es braucht“, sagte Leo bestimmt und ließ keinen Widerspruch zu. Er sah mich an, eine stumme Kommunikation zwischen uns. Ich bin für dich da.
Ich nickte einmal, um meine Dankbarkeit zu zeigen, doch mein Blick wanderte unweigerlich zurück zu der rothaarigen Versuchung unter seinem Arm. Sie starrte mich an, eine Mischung aus Verwirrung, anhaltender Angst und etwas anderem – etwas, das gefährlich nach Neugier aussah – wirbelte in ihren wunderschönen Augen.
„Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe, Kätzchen“, murmelte ich, der Kosename rutschte mir heraus, bevor ich es verhindern konnte. Er fühlte sich richtig an.
Ihr Atem stockte, eine leichte Röte stieg ihr in den Nacken. Sie mochte den Spitznamen nicht, oder vielleicht mochte sie ihn auch zu sehr. Wie dem auch sei, ihre Reaktion war berauschend.
„Ich bin kein Kätzchen“, murmelte sie und verschränkte die Arme vor der Brust, wobei sie unabsichtlich den weichen Stoff ihres Poloshirts gegen ihre Kurven drückte.
„Hätte ich mit den Krallen auch nicht übersehen“, erwiderte ich gelassen und senkte den Blick auf ihre Hände, bevor ich ihn wieder aufhob, um ihr in die Augen zu sehen.
Leo kicherte, völlig ahnungslos von der drückenden, erdrückenden Spannung, die plötzlich den Raum erfüllte. „Na gut, ihr zwei. Benehmt euch. Silas, fühl dich wie zu Hause. Hazel, zieh dir eine richtige Hose an, bevor du anfängst zu kochen.“
Sie errötete noch tiefer, warf mir einen letzten, undurchschaubaren Blick zu, drehte sich um und marschierte aus der Küche. Ich sah ihr nach, meine Augen folgten dem Wiegen ihrer Hüften, bis sie die Treppe hinauf verschwunden war.
Als ich mich umdrehte, öffnete Leo gerade den Kühlschrank, völlig ahnungslos, dass er sich soeben einen Wolf ins Haus eingeladen hatte.
Ich lehnte mich an die Küchentheke, die Kälte des Marmors drang durch mein Hemd. Die Realität unserer neuen Wohnsituation dämmerte mir schwer und erdrückend. Ich würde mit ihr unter einem Dach schlafen. Dieselbe Luft atmen. Ihre leisen Schritte mitten in der Nacht hören.
Sie war Leos Schwester. Sie war die einzige Grenze, die ich niemals überschreiten durfte.
Doch während ich da stand und der Duft ihrer warmen Haut noch in der Luft hing, wusste ich mit erschreckender Gewissheit, dass ich die Kontrolle bereits verlor. Ich war ein Mann, der in der Dunkelheit lebte, und Hazel war ein blendendes, wunderschönes Licht. Und Gott steh mir bei, ich w
ürde sie mit in die Schatten reißen.
Hasel.Die ersten Blüten am Apfelbaum öffneten sich in der Woche, in der ich meine letzte Prüfung hinter mir hatte.Ich entdeckte sie, als ich mit zwei Tassen Tee in den Garten ging. Drei kleine weiße Blüten waren am höchsten Ast erschienen, eine vierte hing weiter unten an der Mauer. Ich stellte das Tablett auf die Bank und stellte mich unter den Baum, die Hand nach ihnen ausgestreckt.Silas kam mit einem zusammengefalteten Hemd über dem Arm durch die Gartentür.„Du hast sie gefunden“, sagte er.„Ich habe vier gefunden.“„Gestern waren es noch drei.“„Dann arbeitet der Baum ja fleißiger als du.“Er gesellte sich zu mir unter die Äste und blickte auf. Sein Haar war noch feucht vom Duschen, und seine Ärmel waren über die Unterarme hochgekrempelt. Er war seit dem frühen Morgen wach, obwohl er immer wieder beteuerte, gut geschlafen zu haben.„Du hast jeden Tag nach diesem Baum gesehen“, sagte er.„Ich habe ihn gepflanzt.“„Du hast beim Pflanzen geholfen.“„Ich habe den Spaten gehalten.“„
HazelSilas kam mit einem schwarzen Umschlag in der Hand nach Hause.Er legte ihn auf die Küchentheke, während ich Erdbeeren fürs Frühstück schnitt. In der Ecke stand der Name meiner Tante, und auf der Rückseite prangte ein goldenes Siegel.Ich wischte mir die Finger an einem Handtuch ab. „Was ist das?“„Eine Karte.“„Von ihr?“„Ja.“Ich starrte den Umschlag an, ohne ihn zu berühren. Meine Tante hatte bereits das Armband meiner Mutter aus einer Schachtel genommen und mich damit in ein Café gelockt. Ich hatte keine Lust, noch eine Nachricht von ihr zu öffnen, vor allem nicht eine, die so sorgfältig versiegelt war, dass man meinen konnte, jemand wolle, dass sie in Erinnerung blieb.Silas nahm mir das Messer aus der Hand und legte es neben das Schneidebrett.„Du musst sie nicht lesen“, sagte er.„Warum hast du sie mir dann gebracht?“„Weil sie ins Büro geliefert wurde. Dein Name steht drauf.“Ich verschränkte die Arme. „Was will sie?“„Sie möchte, dass du morgen Abend mit ihr zum Abendess
Leos Sicht:Mayas Wohnungsschlüssel hing drei Tage lang an meinem Ring, bevor ich ihn endlich benutzte.Ich trug ihn überallhin mit mir, obwohl ich keinen Grund hatte, ihn aus der Tasche zu nehmen. Er lag neben meinem Autoschlüssel und meinem Büroschlüssel, klein und schlicht, aber er verlangte mehr Sorgfalt als die beiden anderen. Maya hatte ihn mir mit Regeln gegeben: Erst anrufen. Gehen, wenn sie es verlangt. Ihn niemals benutzen, nur weil Sorge zur Ausrede geworden war.Ich verstand die Regeln, weil sie sie klar formuliert hatte.Sie zu befolgen, war eine andere Sache.Am Donnerstagabend stand ich mit einer Papiertüte voller Lebensmittel in der einen und meinem Handy in der anderen Hand vor ihrem Haus. Ich hatte zweimal angerufen. Beim ersten Mal klingelte es, bis die Mailbox ranging. Beim zweiten Mal nahm sie kurz ab, um mir zu sagen, dass sie gerade duschte und zurückrufen würde.Das war vor vierzig Minuten.Ich sah auf den Schlüssel an meinem Ring und steckte ihn wieder ein.Hin
Hazel.Das silberne Blumenarmband blieb den ganzen Tag an meinem Handgelenk. Ich trug es, während ich mit Maya kochte, während ich Nachrichten von der Uni beantwortete und während ich neben Silas im Garten saß, das Rezeptbuch meiner Mutter aufgeschlagen auf meinen Knien. Das Metall fühlte sich kalt an, aber die Bedeutung war warm. Jede Bewegung drückte die silberne Blume gegen meine Haut und erinnerte mich daran, dass meine Tante sie mir jahrelang vorenthalten hatte. Sie war ein Stück meiner Mutter, eine Verbindung, die mir verwehrt geblieben war, und ich war noch nicht bereit, sie loszulassen.Am Abend hatte das Armband einen schwachen roten Abdruck an meinem Handgelenk hinterlassen. Silas bemerkte ihn, als wir im Restaurant am Fluss aßen. Er sagte zunächst nicht viel, aber sein Blick fiel immer wieder darauf.„Du solltest es eine Weile abnehmen“, sagte er leise.„Mach ich, wenn ich schlafe“, antwortete ich und zog mein Handgelenk etwas zurück.„Du kannst es jetzt abnehmen. Es hinterl
MayaLeo kam mit einem Werkzeugkasten, zwei Papiertüten und einer langen Holzkiste, die er sich über die Schulter gelehnt hatte.Ich öffnete die Tür und sah ihn an.„Was hast du kaputt gemacht?“, fragte ich.„Nichts.“„Das ist enttäuschend.“Er trat ein und stellte die Kiste an die Wand. „Du hast gesagt, das Bücherregal sei angekommen.“„Ich habe gesagt, das Bücherregal sei angekommen. Ich habe dich nicht gebeten, es aufzubauen.“„Du hast mir ein Foto der Anleitung geschickt.“„Ich habe es geschickt, weil die Anleitung lächerlich war.“„Du hast es mit sechs wütenden Nachrichten geschickt.“„Ich habe nur meinen Unmut geäußert.“„Du hast geschrieben: ‚Wenn dieses Regal zusammenbricht, gebe ich dem Hersteller, der Spedition und jedem, der an seiner Konstruktion beteiligt war, die Schuld.‘“„Das war eine ruhige Nachricht.“Leo trug den Werkzeugkasten ins Wohnzimmer. „Ich habe Sandwiches mitgebracht.“Ich schloss die Tür hinter ihm. „Das ändert die Sache.“Er hatte sich in den letzten Woche
Meine Tante Hazelhatte ein Café mit großen Fenstern und einem vollen Gastraum ausgesucht.Sie wollte Zeugen. Und sie wollte, dass ich mich beobachtet fühlte.Silas parkte gegenüber, anstatt vor dem Eingang anzuhalten. Er hielt Wort, obwohl mir auffiel, wie sein Blick über die Leute in der Nähe der Tür wanderte, bevor wir die Straße überquerten. Er berührte mich erst, als ich nach seiner Hand griff.Maya war schon früher da und hatte sich einen Tisch hinten im Café gesucht. Sie hob ihre Tasse, als sie uns sah, und wandte sich dann dem Buch vor ihr zu. Sie hatte versprochen, in der Nähe zu bleiben und nicht an der Besprechung teilzunehmen, es sei denn, ich brauchte sie.Ich wusste ihre Mühe zu schätzen.Silas öffnete die Tür und ließ mich zuerst eintreten. Warme Luft trug den Duft von Kaffee, Zimt und geröstetem Brot. Meine Tante saß allein am Fenster, ihre Handtasche auf dem Stuhl neben sich. Sie trug einen cremefarbenen Mantel und goldene Ohrringe, die ich noch nie zuvor gesehen hatte







