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Reden

مؤلف: Katy
last update تاريخ النشر: 2026-08-24 01:37:33

Meine Atmung ging viel zu schnell.

Und mein Herz?

Ich war mir ziemlich sicher, dass es gerade überhaupt nicht mehr schlug.

Mir wurde heiß.

Sehr heiß.

Ich starrte auf Julians Nachricht und konnte kaum glauben, was ich da gerade las.

Ich hatte Julian also wirklich geschrieben, dass ich ihn vermisse?

Wie betrunken war ich bitte?

Ich sollte mir die Nachricht nochmal durchlesen.

Vielleicht hatte ich einfach nur irgendwas gesagt, was im betrunkenen Zustand viel schlimmer klang, als es eigent
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  • Sehe ich dich je wieder?    Sehe ich dich je wieder?

    Den ganzen Tag hatte ich über das Gespräch mit Sara nachgedacht. Markus, Mia und natürlich auch Nina hatte ich davon erzählt. Alle waren fassungslos darüber, dass sie mich wirklich nur als Ersatz zurückhaben wollte. Gleichzeitig waren sie aber auch stolz auf mich. Darauf, dass ich nicht klein beigegeben hatte. Darauf, dass ich diesmal nicht wieder versucht hatte, ihre Gefühle über meine zu stellen. Und ich war es auch. Mehr als stolz. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich etwas für mich getan zu haben. Ich hatte Sara nicht angeschrien. Ich hatte sie nicht beleidigt. Ich hatte ihr einfach gesagt, dass ich nicht mehr konnte. Und dann war ich gegangen. Vielleicht war genau das Erwachsenwerden. Nicht immer laut zu werden. Sondern irgendwann einfach zu wissen, wann genug war. Und endlich sah ich das es genug war. Ich hatte genug davon. Und jetzt? Jetzt stand ich am Flughafen. Bereit, Julian abzuholen. Meine Hände waren kalt. Mein Herz hingegen definitiv nich

  • Sehe ich dich je wieder?    Es reicht

    Noch einmal tief durchatmen.Katy, du schaffst das.Egal, was sie will.Du kannst auch einfach wieder reingehen.Du musst nicht stehen bleiben und dir alles gefallen lassen.Du hast es in der Bar geschafft.Du hast ihr die Stirn geboten.Du bist nicht gegangen.Dann schaffst du es jetzt auch.Nur war ich dieses Mal alleine.Egal.Ich würde das schon schaffen.Ich trat nach draußen und sah mich kurz um.Sara stand direkt an der Ecke.Den Blick auf ihr Handy gerichtet.Sie schien mich noch gar nicht bemerkt zu haben.Okay.Dann los.Ich ging ein paar Schritte auf sie zu.„Du wolltest mit mir reden?“Ich blieb mit etwas Abstand vor ihr stehen.Sofort sah Sara auf.Sie steckte ihr Handy weg.Und dann …Lächelte sie mich an?Ich blinzelte.Ja.Das bildete ich mir nicht ein.Sie lächelte mich wirklich an.Okay.Was war denn jetzt los?„Hey, Süße.“Süße?Ich starrte sie an.„Es tut mir wirklich leid.“Sie kam einen Schritt auf mich zu.Warte.Was?Ich ging automatisch einen Schritt zurück.„

  • Sehe ich dich je wieder?    Reden

    Meine Atmung ging viel zu schnell. Und mein Herz? Ich war mir ziemlich sicher, dass es gerade überhaupt nicht mehr schlug. Mir wurde heiß. Sehr heiß. Ich starrte auf Julians Nachricht und konnte kaum glauben, was ich da gerade las. Ich hatte Julian also wirklich geschrieben, dass ich ihn vermisse? Wie betrunken war ich bitte? Ich sollte mir die Nachricht nochmal durchlesen. Vielleicht hatte ich einfach nur irgendwas gesagt, was im betrunkenen Zustand viel schlimmer klang, als es eigentlich war. Ich öffnete unseren Chat. Oh Gott. Es war also sogar noch schlimmer, als ich dachte. Ich hatte ihm ein Foto geschickt. Von mir. Aus unserer Ecke in der Bar. Genau dort, wo wir unser Nicht-Date gehabt hatten. Und darunter hatte ich wirklich geschrieben: Ich vermisse dich so sehr gerade. Dieser Abend ist toll, aber mit dir wäre er besser. Wenn du wieder da bist, will ich ein richtiges Date! Ich legte das Handy langsam auf meine Brust. „Oh mein Gott.“ Ich schloss die Augen. N

  • Sehe ich dich je wieder?    Ich vermisse dich

    Irgendwann wachte ich wieder auf. Ich musste mich mehrfach umsehen, um überhaupt zu realisieren, wo ich gerade war. Zuhause. In meinem Bett. Okay. Wie bin ich hier nochmal hingekommen? Ich setzte mich langsam auf und griff nach meiner Wasserflasche. Immerhin stand die direkt neben meinem Bett. Gut mitgedacht. Wann auch immer ich das getan hatte. Ich nahm einen großen Schluck. Oh Gott. Mein Kopf. Der fühlte sich an, als hätte jemand die ganze Nacht darin gefeiert. Okay. Nachdenken. Was war gestern eigentlich passiert? Ich schloss kurz die Augen. Markus hatte mehrere Runden geholt. Das wusste ich noch. Wir hatten Spaß. Sehr viel Spaß. Und irgendwann kam er auf die unglaublich tolle Idee, dass wir Karaoke singen könnten. Oh Gott. Bitte lass es davon keine Videos geben. Ich überlebte das nicht, falls es wirklich welche gab. Ich konnte mich noch dunkel daran erinnern, dass Mia irgendwann neben mir gestanden hatte. Oder gesessen? Keine Ahnung. Irgendwann war irg

  • Sehe ich dich je wieder?    Du bist dran zu gehen

    Sara kam auf mich zu. Wollte sie jetzt wirklich beweisen, dass sie nicht klein beigeben würde? Scheint so. Aber diesmal würde ich nicht zurückweichen. Nicht einen Schritt. Ich hatte so lange zugelassen, dass andere Menschen über mich bestimmten. Dass sie mir sagten, was ich fühlen durfte. Was ich falsch gemacht hatte. Und vor allem, wer ich angeblich war. Aber nein. Ich ließ es nicht mehr zu. Nie wieder würde ich zulassen, dass jemand so auf mir herumtrampelte. Das schwor ich mir genau in diesem Moment. Ich sah Sara direkt an. „Weißt du, Sara …“ Meine Stimme war erstaunlich ruhig. Viel ruhiger, als ich mich eigentlich fühlte. „Ich hab lange darüber nachgedacht, warum du einem Typen, den du willst, mehr glaubst als deiner besten Freundin. Einer Freundin, die du jahrelang hattest.“ Sara sagte nichts. Also redete ich weiter. „Warum du eine Freundschaft einfach so wegwirfst.“ Ich schluckte. Das tat noch immer weh. Vielleicht würde es das auch immer ein bisschen tun.

  • Sehe ich dich je wieder?    Zeitlupe

    Um mich herum passierte alles ganz schnell. Trotzdem fühlte ich mich, als wäre ich in einer Zeitlupe gefangen. Ich hörte, wie Mia direkt neben mir war und Sara die verschiedensten Sachen verbal an den Kopf warf. Aber ich hörte kein einziges Wort. Es kam einfach nichts bei mir an. Ich nahm Saras Anwesenheit hinter mir viel zu stark wahr. Alles in mir wollte eigentlich nur weg. Doch mein Körper schien noch nicht verstanden zu haben, dass ich mich bewegen sollte. Der Flucht Reflex in mir versage. Zum Glück bin ich kein Kaninchen. Markus fummelte irgendwie an mir herum. Ich glaube, er versuchte mit ein paar Servietten, meine Haare wieder trocken zu bekommen. „Alles okay?“ Ich wusste nicht einmal, ob er das gerade wirklich gesagt hatte oder ob ich es mir nur eingebildet hatte. Ich wollte antworten. Irgendwas. Aber bevor ich überhaupt dazu kam, rutschte plötzlich ein Eiswürfel in meinen BH. „AH!“ Die Kälte ließ mich sofort aufschrecken. Ich sprang regelrecht auf. Okay.

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