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Kapitel 8: Getuschel und Gerüchte

Author: Oceanly
last update Petsa ng paglalathala: 2026-08-31 23:05:49

Bis zum Mittagessen hatten die Gerüchte das Netzwerk verlassen und jeden Flur erobert.

Als ich zur Mensa ging, leuchtete Dravens frühere Erklärung immer noch auf jedem Kristall, an dem ich vorbeikam. Die Worte hätten die Leute zum Schweigen bringen sollen. Stattdessen entfachten sie das Getuschel erst richtig.

Drei verschiedene Versionen erreichten mich, bevor ich überhaupt die Haupttüren erreichte.

Ein paar Zweitjahres-Mädchen am Brunnen sprachen gerade laut genug, dass ich es hören konnte. „S
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    Gerade als der Schultag zu Ende ging. Serena tauchte am anderen Ende des Korridors auf.Sie war mit zwei ihrer üblichen Freundinnen unterwegs, lachte über etwas, bis ihr Blick auf uns fiel. Das Lachen erstarb. Ihr Gesicht veränderte sich innerhalb eines Herzschlags, die Farbe stieg schnell, bis ihre Wangen und ihr Hals ein tiefes, wütendes Violett annahmen. Ihre Augen fielen auf das Nightshade-Wappen auf meiner Brust, dann auf die Hand ihres Bruders an meiner Hüfte, dann zurück auf mein Gesicht. Ihr Lieblingsopfer, das sie jahrelang gequält hatte, ging jetzt unter dem Anspruch ihres Bruders.Sie bewegte sich schnell.Die Studenten wichen aus, ohne dass man sie darum bitten musste. Serena blieb direkt in unserem Weg stehen und versperrte den Durchgang. Ihre Freundinnen schwebten hinter ihr und beobachteten alles mit offener Freude. Der Lärm im Flur sank, als die Leute merkten, dass eine Konfrontation bevorstand.„Draven.“ Ihre Stimme war scharf genug, um zu schneiden. „Was soll das?“D

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    Bis zum Mittagessen hatten die Gerüchte das Netzwerk verlassen und jeden Flur erobert.Als ich zur Mensa ging, leuchtete Dravens frühere Erklärung immer noch auf jedem Kristall, an dem ich vorbeikam. Die Worte hätten die Leute zum Schweigen bringen sollen. Stattdessen entfachten sie das Getuschel erst richtig.Drei verschiedene Versionen erreichten mich, bevor ich überhaupt die Haupttüren erreichte.Ein paar Zweitjahres-Mädchen am Brunnen sprachen gerade laut genug, dass ich es hören konnte. „Sie ist schwanger. Nur so landet jemand wie sie einen Nightshade. Dunkle Magie und eine Babyfalle.“Ich ging weiter.Um die nächste Ecke lehnte eine Gruppe hochblütiger Duellanten lachend an der Wand. „Er benutzt sie offensichtlich als Spielzeug. Vorübergehende Unterhaltung, bis ihm langweilig wird. Klassisch.“Weiter den Flur hinunter flüsterte eine Stipendiatin, die ich vage aus gemeinsamen Vorlesungen kannte, ihrer Freundin zu: „Ich habe gehört, sie hat verbotene Schattenbindung benutzt. Den E

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    Der Weg zu Dravens Turm-Villa schlängelte sich durch die dunkleren Ränder des Akademiegeländes. Die Nachtluft kühlte meine erhitzte Haut, während ich neben Draven ging. Das leuchtende Mal vom Unterzeichnen war verblasst, doch ich spürte es immer noch unter meiner Haut. Eine ständige Erinnerung, dass ich mich gerade in diese Vereinbarung verkauft hatte.Draven trug meine Sachen mühelos, seine langen Schritte fraßen den Boden. Ich musste mich beeilen, um mitzuhalten. „Erwartest du wirklich, dass ich heute Nacht einziehe? Einfach so?“Er blickte auf mich herab. „Der Vertrag ist bereits unterschrieben. Es gibt keinen Grund für Verzögerungen. Außerdem ist die Villa gewarded und viel sicherer als dein Wohnheim.“Ich blieb für einen Moment stehen und zwang ihn dadurch, ebenfalls innezuhalten. „Das fühlt sich an wie eine Falle, getarnt als Schutz.“Draven wandte sich mir voll zu. „Es ist keine Falle. Es ist Überleben. Für uns beide.“Wir gingen weiter. Der Turm ragte vor uns auf. Hoher, dunkl

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    Ich behielt Dravens Zettel den ganzen Tag über in meiner Tasche. Als die Nacht hereinbrach, waren meine Nerven zum Zerreißen gespannt. Ich hatte kaum gegessen, war Serenas Clique zweimal ausgewichen und hatte in den Vorlesungen gesessen, ohne ein Wort zu hören. Mein beengtes Zimmer fühlte sich wie der einzige sichere Ort an, der mir noch blieb. Ich schloss die Tür ab, streifte meine Stiefel ab und sank auf die Bettkante, rieb mir die Schläfen.Ein leises Klicken ließ mich erstarren.Das Schloss drehte sich von selbst. Schatten glitten unter der Tür hindurch. Draven trat ein, als würde ihm der Ort gehören, und schloss die Tür mit einem leisen Klopfen hinter sich. Die Luft wurde sofort schwer von seiner Dominanz und etwas Elektrischem, das ich in diesem Moment nicht benennen konnte.„Wie hast du…“, begann ich und sprang auf.Er lehnte sich gegen die Tür, seine Augen auf mich gerichtet. „Magie hat ihren Nutzen. Wir müssen über die Rückzahlung sprechen, Elowen.“Ich verschränkte die Arme

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